Biographie

Biographie 2017-10-14T12:39:24+00:00

Svenja Hofert ist Management- und Karriereberaterin und Autorin von mehr als 30 Sach- und Fachbüchern. Sie ist seit fast zwei Jahrzehnten eine feste Instanz in der Beraterszene. Gemeinsam mit Thorsten Visbal ist sie Geschäftsführerin des Weiterbildungsinstituts Teamworks GTQ GmbH in Hamburg. Unterstützt von Maja Skubella leitet sie die Karriereberatung „Karriere & Entwicklung“. Sie bloggt auf dieser Seite und im Teamworks-Blog. Seit 2003 schreibt sie für Spiegel Online und hat dort seit 2010 eine eigene Kolumne. Sei 2016 bloggt sie auch bei der Huffington Post.

Hofert betreibt das Büro „Karriere und Entwicklung“ an der Palmaille in Hamburg, nahe der Elbe und bestens angebunden an Flughafen und Bahn. Teamworks GTQ Gesellschaft für Teamentwicklung und Qualifizierung GmbH hat seinen Standort in der Ferdinandstraße, zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof. Hofert lebt in der Nähe von Hamburg und zeitweise in Marbella, Spanien. Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte hat die gebürtige Kölnerin über 30 Bücher geschrieben, darunter immer wieder Bestseller und Standardwerke, die bis zu acht Auflagen erreichten. Standen zunächst die Themen Karriere und Beruf im Mittelpunkt, erweiterte sie ihren Blick ab 2004 zu Gründung, Management und Unternehmensführung, um schließlich ab 2009 auch Teams und die neue Arbeitswelt in den Fokus zu nehmen. Der rote Faden blieb die Verknüpfung von betriebswirtschaftlichen und psychologischen Perspektiven – und ein Fokus-Thema: Die Ausbildung und Entwicklung von Menschen, Gruppen, Organisationen.

„Ich halte es mit Sokrates und weiß, dass ich am Ende nichts weiß. Ich verstehe mich als Mit- und manchmal Querdenkerin, Dialogpartnerin, Feedbackgeberin und Motivatorin. Besonders oft wird mir dabei zurückgemeldet, dass ich sehr klar bin, aber niemals dogmatisch und ideologisch.“

Vita

Hofert besitzt einen Abschluss als Master of Science (M.Sc.) in Wirtschaftspsychologie und einen Magister-Titel (MA) in Philologie und Geschichte. Aus einem unvollendeten Lehramtsstudium hat sie zudem die notwendigen Pädagogikscheine fürs Staatsexamen mitgenommen, aber ein Leben als Lehrerin konnte sie sich am Ende doch nicht vorstellen. Während des Studiums schrieb sie u.a. einen Science Fiction Roman, arbeitete als Reisejournalistin und absolvierte ein redaktionelles Volontariat. Das Schreiben hat somit eine lange Tradition, unvergesslich ihr Aufenthalt auf den Bahamas zu Zeiten von Hurricane Andrew und die damalige Reisereportage. In diversen Jobs während ihrer Zeit an der Universität Köln lernte sie, was sie kann und was nicht – vor allem aber, dass man am Ende immer mehr auf die Reihe bekommt, als man Anfangs glaubt. Man muss es nur machen – und sich von ersten Fehlversuchen nicht erschüttern lassen. So ging es ihr etwa mit Radiointerviews. Bei der ersten Live-Schaltung 1996 stotterte sie noch vor Aufregung, heute redet sie ohne Vorbereitung und frei. Das Geheimrezept, so sieht sie das, ist eine gewisse Misserfolgstoleranz. Wenn etwas nicht klappt, macht sie es eben noch mal. Und dann besser. Würde sie Basketball spielen, was sie nicht tut, würde sie vermutlich weit weg vom Korb stehen und trotzdem überzeugt sein, den Ball irgendwann zu versenken.

Mit 29 Jahren kam sie zu ihrer ersten Ressortleitung, war von heute auf morgen Chefin von 10 Mitarbeitern und hat diesen Job rückwärtsbetrachtet nicht besonders gut gemacht. Sie arbeitete dann Jahrelang IT-nahe in Kommunikation, HR, PR und Marketing. Die Entscheidung, sich im Jahr 2000 – mitten im Boom der New Economy – selbstständig zu machen, war aus dem heutigen Blickwinkel keineswegs mutig, sondern der leichtere Weg, eigene Vorstellungen vom Leben und seinem Sinn zu realisieren. Sie arbeitet die ersten drei Jahre auch als Consultant für internationale Personalberatungs- und Outplacementfirmen, baute parallel aber einen eigenen Kundenstamm auf und gründete eine Outplacementberatung mit Kollegen, stellte aber fest dass andere andere Vorstellungen von Professionalität hatten. Hauptgeschäft war aber immer die eigene Beratungsfirma, die parallel wuchs. Doch ihr Wunsch war immer ein gemeinsames Unternehmen mit skalierbaren Produkten, in das sie ihren Weitblick und ihr gutes Gespürt für Strategie und Marketing einbringen kann – neben dem umfassenden Fachwissen. Mit Visbal fand sie den Geschäftspartner, der die eigenen Kompetenzen ideal ergänzt und zugleich ein ähnliches Professioalitätsverständnis mitbringt. Heute arbeitet sie zu etwa 70% für Teamworks und zu 30% für Karriere & Entwicklung.

Eines der größten Talente, so sagen andere, sei das Talent andere abzuholen und Spontaneität und Selbstironie – sowie die Fähigkeit, Komplexes zu durchdringen, die Essenz handlich darzureichen, zu systematisieren und zugänglich zu machen.