• Hartz IV und die Rela­ti­vität der Faul­heit — oder: „Ich müsste meinen Keller aufräumen und tu es nicht — Bin ich deshalb ein fauler Mensch?“

    Sind Erwerbs­lose faul? Darf es „kein Recht auf Faul­heit“ geben, wie Gerhard Schröder einst formu­lierte? Mehr als 10 Jahre sind seit der Verab­schie­dung der Hartz-Reformen vergangen. Matthias Kauf­mann, Poli­tik­wis­sen­schaftler und Redak­teur bei SPIEGEL ONLINE, hat das Bild der Erwerbs­losen in der Debatte um die Hartz-IV-Reformen in seiner kürz­lich bei Springer VS veröf­fent­lichten Doktor­ar­beit beleuchtet. Ich […]

  • Hartz IV von der anderen Seite

    Warum Hartz IV für Arbeit­geber eine Krux ist.

  • Lohn­schmelze oder: Hartz IV als Gewinn­op­ti­mierer der Unter­nehmen

    Touris­tik­fach­kraft für 1800 Euro? Mode­de­si­gner mit 1600 brutto? Jour­na­list mit 60-Stunden-Woche und 1500 Euro auf vermeint­lich freier, in Wahr­heit schein­selbst­stän­diger, also Ange­stellen-Basis? Eine Doktorin, die an der Uni 2200 Euro bekommt? Als Karrie­re­be­ra­terin bekomme ich seit Jahren hautnah mit, wie wenig in einigen Berei­chen und Bran­chen gezahlt wird. Das gilt längst nicht mehr für Menschen […]

  • Zu weit gekommen: Wenn Führungs­kräfte keine Jobs mehr finden

    Es ist ein Tabu, über das kaum jemand schreibt: Führungs­kräfte, die weit gekommen sind, befinden sich oft weit mehr als ein Jahr auf Jobsuche. Viele finden über Jahre keine Anschluss­jobs mehr — selbst wenn sie down­sizen. Da sie zuvor meist gut verdient haben, bean­tragen sie kein Hartz IV und fallen aus der Statistik. Typi­scher­weise schmü­cken […]

  • Job-Trends Deutsch­land: Drei Wahr­heiten hinter den guten Zahlen

    Die Zahlen signa­li­sieren das Para­dies auf dem Arbeits­markt: So niedrig wie zuletzt 1991 ist die Arbeits­lo­sig­keit. Das hört sich zunächst gut an. Doch wenn Sie wie ich tagtäg­lich mit Prozessen der frei­wil­ligen oder zwangs­weisen Neuori­en­tie­rung zu haben, rela­ti­viert sich das Bild stark. Es besteht eine immense Schief­lage auf dem Arbeits­markt und bei der Suche nach […]

  • So schnell kann´s gehen: Wie sich 12 Monate Arbeits­lo­sen­geld­an­spruch durch äußere und innere Umstände ruck­zuck auf 0 redu­zieren

    Ein Jahr Arbeits­lo­sig­keit geht rum wie nix. 12 Monate Arbeits­lo­sen­geld im Normal­fall — hört sich lang an. Aber es ist ruck­zuck vorbei. Und es sind auch keine “echten” zwölf Monate,  in denen man durchweg die Chance hat einen neuen Job zu bekommen. Das sehe ich gerade mal wieder bei Kunden im Outpla­ce­ment oder in der Prozess­be­glei­tung. […]

  • Die erste Einla­dung ist da! (das Bewer­bungs­expe­ri­ment Teil 3)

    Es hat länger gedauert, aber nun hat mein anonymer Klient eine Einla­dung erhalten  — und zwar zu einem Job, der zu der von uns geän­derten Stra­tegie passt.  Weitere rund 10 Bewer­bungen sind offen, seit dem Start unseres Expe­ri­ments gab es keine Absagen. Das ist inso­fern nicht ganz schlecht, als schnelle Absagen oft dafür spre­chen, dass […]

  • Stra­te­gien gegen Angst: Die Angst zum Assis­tenten machen

    Heute will ich mir mal ein Gefühl vornehmen: Angst. Was hat das mit der Zukunft der Arbeit zu tun? Menschen haben heute andere Ängste als früher. Es gibt für sie “gefühlt” wenig Sicher­heit mehr, jeder ist sein eigener Lebens­un­ter­nehmer — wie auch gestern Horst Opaschowski gestern auf der “Zukunft Personal” in seiner Review der 10 […]

  • Bildungs-Burger: Ein belegtes Seminar und zwei Kurs-Cokes, bitte

    © Robert Neumann — Fotolia.com Bildungs-Burger für den kleinen Weiter­bil­dungs­hunger, Copy­right: Fotolia.comWir haben ein dickes Problem: Obwohl  aktu­elle Kennt­nisse für Fach­kräfte immer wich­tiger werden, wird Bildung immer weiter priva­ti­siert. Nur das Notwen­digste finan­ziert  heute noch der Staat – Kurse, möglichst billig, schnell aufge­legt und kurz gebraten. Ich sprach mit Lars Hahn von der […]

  • Drei Szena­rien zum Grund­ein­kommen: Wenn Putz­frauen sich selbst verwirk­li­chen und Hand­werker aussterben

    Was macht das Grund­ein­kommen mit kleinen Unter­nehmen? Ich möchte dieses Mal als Beitrag zu Diskus­sion einmal eine ganz andere Perspek­tive einnehmen, eine die ich am besten kenne: die von mir selbst als Arbeit­geber.