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Jobsuche im Empfehlungszeitalter

Veröffentlicht: 6. August 2010Kategorien: Organisation und Transformation

Nach der Einführung in Theorie und Praxis der modernen Jobsuche nun ein paar Tipps für Bewerber:

  • Wer nach einer neuen Stelle sucht, sollte immer erst die Augen im eigenen Umfeld offen halten. Über Geschäftspartner, Kunden, Kollegen kommen Sie an interessantere Jobs als über Stellenbörsen.
  • Bringen Sie Kollegen auf die Idee, sich in der eigenen Firma umzuschauen und nach Möglichkeiten der Mitarbeit zu fragen!
  • Bewahren und pflegen Sie gute Kontakte, sei es aus dem Praktikum oder einem alten Job. Verlinken Sie sich in einem sozialen Netzwerk oder/und sammeln Sie Kontakte in einer Tabelle oder einem elektronischen Adressbuch.
  • Informieren Sie Ihr Netzwerk, wenn Sie auf Jobsuche sind: Persönlich am Telefon die engen Kontakte, über das Internet die weiter entfernten.
  • Kommunizieren Sie in Ihrem Netzwerk immer, was Sie können und wonach Sie suchen – am besten mündlich und schriftlich.
  • Die Zeit im Aufschwung ist immer gut für Initiativbewerbungen! Diese sollten so gestaltet sein, dass die Empfänger sofort ein Bild davon haben, was Sie können und wo Sie einsetzbar sind. Noch besser ist, wenn Sie sich „auf Empfehlung von“ bewerben können. Nutzen Sie auch die direkten Kontakte in sozialen Netzwerken als Brücke zu einem neuen Kontakt.

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Über Svenja Hofert

Svenja Hofert verbindet unterschiedliche Welten und Positionen. Dabei entwickelt sie neue und eigene Blickwinkel auf Themen rund um Wirtschaft, Arbeitswelt und Psychologie. Sie ist vielfache Buchautorin und schreibt hier unregelmäßig seit 2006. In erster Linie ist sie Ausbilderin und Geschäftsführerin ihrer Teamworks GTQ GmbH. Interessieren Sie sich für Ausbildungen in Teamentwicklung, Agilem Coaching und Organisationsgestaltung besuchen Sie Teamworks. Möchten Sie Svenja Hofert als Keynote Sprecherin gewinnen, geht es hier zur Buchung.

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2 Kommentare

  1. Thomas Hochgeschurtz 10. August 2010 at 9:50 - Antworten

    “Beziehungen schaden dem, der Sie nicht hat!” war meine persönliche Lernerfahrung. Der Aufbau eines Netzwerks beginnt in jungen Jahren und Medien, wie XING und Facebook erleichtern die (Adress-) Verfolgung der eigenen Kontakte. Schlüssel ist jedoch, egal wo man gearbeitet hat, keine verbrannte Erde zu hinterlassen.

  2. Wolfgang Uhr 1. September 2010 at 14:56 - Antworten

    Also hier möchte ich widersprechen.

    1. Ich habe Beziehungen, die mir allerdings kaum etwas nützen weil eben dort nicht eingestellt wird. Oder auch: Die sind froh, dass sie selbst noch leben.

    2. Xing ist im Grunde für mich einfach unbrauchbar – mehrere Jahre Engagement brachten wirklich nichts außer Kosten und eine einfache Schutzmaßname von mir führte zur Sperre.

    3. V erbrannte Erde habe ich auch nie hinterlassen.

    4. zur Zeit gibt es keinen Aufschwung. Es gibt eine leichte Aufwärtsbewegung, die 83 Jahre lang anhalten müsste bis zur Vollbeschäftigung.

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