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Warum unser Bewerbungssystem krank ist – und Sie Formalien getrost vergessen können

Veröffentlicht: 17. Januar 2015Kategorien: Organisation und Transformation

clownFotolia_75633849_XS_copyright_shAnschreiben? Brauch´ ich nicht, das sagen mir immer wieder Personalberater. Claim, Riesenfoto, bunter Schnickschnack: Könne man sich alles sparen. Das einzige, was interessiert seien Fakten, die Antwort auf die Frage: was kann jemand? Nur Bewerbungsberater bräuchten perfekte Bewerbungen. Darüber schrieb diese Woche Blogger-Kollege Henrik Zaborowski hier und nannte unser Bewerbungssystem krank. Ist es so krank? Mit vielem hat Henrik völlig recht – einiges sehe ich aber auch anders. Vor allem würde ich dem Bewerbungssystem teils andere – weitere und noch schlimmere – Krankheiten assistieren. Legen wir los…

Krank ist, dass es immer noch keine gesetzlichen Vorgaben gibt

Jeder kocht sein eigenes Süppchen. So verlangen immer mehr Unternehmen eine „anonyme Bewerbung“, die Bewerber genauso überfordert wie die die Frage, wie ein gutes Foto eigentlich aussehen soll und ob ein Lebenslauf nun lückenlos sein sollte oder was ein gutes Zeugnis ist. Diese bunte Suppenküche, in der jeder seine Weisheit selbst kredenzt, hat der Gesetzgeber mit zu verantworten. Ich finde: Alles sollte anonym sein, standardisierte Abfragen sind sinnvoll, müssen aber auf die Anforderungen von Stelle und Unternehmen zugeschnitten sein. Transparenz sollte für Unternehmen verpflichtend sein, wozu auch das Gehalt gehört. Aber bitte nicht so wie in Österreich, wo man das hier verpflichtende “Mindestgehalt” verdreifachen muss, um auf die Summe zu kommen, die das Unternehmen wirklich anpeilt. Mit diesen Maßnahmen kann die Zunft der Bewerbungsberater einpacken, und man braucht den Bewerbungskram wirklich nicht mehr. Theoretisch zumindest, denn praktisch gibt es eine Reihe von Bewerbern die keine Lust haben, etwas auszufüllen und einfach Abschnitte offenlassen, weil…

Krank ist, dass man alles abtippen und sich ständig wiederholen muss

…sie genervt sind von umfangreichen Fragekatalogen und denken „ist nicht relevant“ oder “sieht man doch bei Xing”. Und weil sie nicht verstehen, warum sie trotz Internetprofil bei Xing oder Linkedin alle Infos noch mal in ein Formular abtippen sollen. Weiter kommt da noch hinzu, dass oft Irrelevantes abgefragt wird. Denn auch über Relevantes herrscht keine Einigkeit. Wenn eine Firma doch wenigsten sagen würde, was für sie relevant ist! Siehe oben, müsste verpflichtend sein.

Krank sind automatische Absagen aufgrund pauschaler Einstellungen

Relevant ist für die einen (nach außen unkommuniziert) ein abgeschlossenes Studium, für die nächsten die Note und für wieder andere Erfahrung… (oder auch alles zusammen). Was relevant ist – es wird nicht unterschieden nach Bewerbergruppe. So hat die Generation X und Babyboomer deutlich seltener ein Studium als die Gen Y, aber mitunter viel mehr relevante Erfahrung. Doch: Es gibt immer mehr Unternehmen, die grundsätzlich keine Nichtstudierten mehr einstellen (derzeit oft: außer für das Lager oder den Produktionsbereich), selbst für einfache Sachbearbeitung nicht. Nach außen, also an den Bewerber weitergegeben wird das unfairerweise nicht – aber in der Software entsprechend eingestellt. Verraten wird auch nicht, ob die Noten wichtig sind. Oft sind sie das: Auch eine 3,2 im 25 Jahre zurückliegenden Abi kann einem gestandenen Manager noch zum Verhängnis werden.

Krank sind auch ziemlich viele “Regeln” in Bewerbungsratgebern

Kommen wir zu Henriks Krankheiten. „Von daher sind alle Tipps zur Schriftgröße, zum Foto, zum Anschreiben etc. im Wesentlichen geschenkt“, schreibt Henrik richtig. Ja, auf die Gefahr dass ich Haue von Kollegen kriege: Diese Vorschreiberei einer Riege von Besserwissern, die auf Messen die Oberhoheit über Bewerbungen übernehmen will, regt mich auch auf. “Man macht das so und so, aber so auf keinen Fall” – diese Absolutheit in Aussagen war nie und wir nie meine Sache. Nur eine Seite Anschreiben,  tabellarisch, mit Foto und so weiter. Fehlerfreiheit wird auch gern vorgeschrieben. Dabei machen Firmen auch reihenweise Fehler. Und sind fehlerfreie Bewerbungen auf einer gewissen Ebene irgendwie unnatürlich.

Nicht krank sind Menschen…

Aber… und das ist das große Aber. Es gibt durchaus Best Practice (kleiner Hinweis auf meinen Kurs “Karriereexperte Professional”). Die ist allerdings nicht von der Stange.  Ja, es kann sein, dass Headhunter das Anschreiben komplett überflüssig finden. Aber nicht alle. Und dann gibt es die, die unbewusst positiv auf etwas reagieren, was sie BEWUSST gar nicht haben wollen. Drei sympathische Sätze werden nie zu einer Einstellung führen, aber möglicherweise dazu, dass etwas eher geklickt und gelesen wird.

Kurzum: Es ist derzeit ohne Standardisierung und Transparenz nicht egal, was in einer Bewerbung steht. Aber was richtig ist, ist dafür gibt es keine Regeln außer einer: Man muss den oder die erreichen, die man erreichen will. Und da es viele Suppenküchen gibt, gibt es auch ganz unterschiedliche Stile. Der eine mag Times, der andere hasst sie. Der eine findet moderne Bewerbungsfotos cool, der andere lehnt sie ab. Formalien sind in der Tat Blödsinn.

Es muss dagegen erkennbar sein, was jemand KANN und IST. Ich habe Bewerbungen gesehen, da konnte man das nicht annähernd erfassen. Weil es sich aus Titeln und Aufgaben oft nicht erschließt. Man muss es erklären, es braucht mit steigender Qualifikation eine höhere Informationsdichte und mit der Informationsdichte steigt die Anforderung daran, Relevantes darzustellen. Die Sicht, sich von der Masse der Bewerbungen abzuheben, macht so lange Sinn, wie sich der automatische Faktencheck nicht durchgesetzt hat. Menschen sind beeinflussbar. Sie reagieren auf eine bestimmte Ansprache, auf Zahlen, auf Fakten – je nach Typ auf anderes (siehe z.B. Kexpa). Manche Reaktionen sind auch bei allen gleich, zum Beispiel wie man etwas liest und was man zuerst sieht. Usability spielt auch in der Bewerbung eine Rolle.

Und so lange nicht überall die Maschinen das Ruder übernommen haben, sehe ich: Man kann wirklich viel machen durch die Art der Aufbereitung. Und dafür müssen Sie sich das Segment anschauen, in dem Sie sich bewerben. Die Wahrscheinlichkeit, dass zum Beispiel Zahlen ankommen, ist überall da, wo es um Vertrieb, Verbesserungen und Einsparungen geht, doch etwas größer als beim Spieledesignen.

Das ist wie mit der Managementpräsentation. Sie können die Folien vollhauen. Oder Sie machen bestimmte Zahlen und Aussagen groß und schön und steuern die Wahrnehmung –  auf das, was Sie abgenickt haben wollen. Das funktioniert. Ist blöd so, aber dass Maschinen die faireren Recruiter  wären, hab ich ja schon mal gesagt.

 

 

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Über Svenja Hofert

Svenja Hofert verbindet unterschiedliche Welten und Positionen. Dabei entwickelt sie neue und eigene Blickwinkel auf Themen rund um Wirtschaft, Arbeitswelt und Psychologie. Sie ist vielfache Buchautorin und schreibt hier unregelmäßig seit 2006. In erster Linie ist sie Ausbilderin und Geschäftsführerin ihrer Teamworks GTQ GmbH. Interessieren Sie sich für Ausbildungen in Teamentwicklung, Agilem Coaching und Organisationsgestaltung besuchen Sie Teamworks. Möchten Sie Svenja Hofert als Keynote Sprecherin gewinnen, geht es hier zur Buchung.

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14 Kommentare

  1. Doris E. Kimmeyer 17. Januar 2015 at 14:45 - Antworten

    Vielen Dank für Ihre klaren Worte! Da ich als Trainerin und Beraterin in Wien arbeite möchte ich noch eine Ergänzung ‘dem kranken Bewerbungssystem’ hinzufügen: mittlerweile werden fast nur mehr 20% aller freien Stellen über eine Stellenanzeige oder das Arbeitsamt veröffentlicht. Alle anderen werden über Beziehungen und Empfehlungen vergeben – und da gibt es sowieso keinerlei Transparenz mehr! Dies macht die Beratungsbranche zwar etwas schwieriger aber auch interessanter und Ihre Tipps und Erfahrungen, liebe Frau Hofert, noch wertvoller! Liebe Grüße aus Wien

  2. Henrik Zaborowski 19. Januar 2015 at 10:32 - Antworten

    Hallo Svenja,
    vielen Dank für diese Ergänzung (und auch Widerspruch) zu meinen Gedanken. Wobei wir witzigerweise tatsächlich in einem erheblichen Punkt unterschiedlicher Meinung sind: Es mag sein, dass eine Standardisierung Sinn macht. Fakt ist aber: Auch bei allen Fakten im Lebenslauf, ist eine Personalauswahl per Lebenslauf fast nicht mehr als Kaffeesatzleserei. Ich weiß, das liest sich hart. Aber das ist meine Erfahrung. Wieviele Kandidaten habe ich eingeladen, die konnten das nicht, was im CV stand. Und mit einigen habe ich telefoniert um ihnen abzusagen, weil bestimmte Aspekte fehlten. Und die mir dann sagten: “Wieso, das kann ich doch …” Und sie konntes es tatsächlich.
    Wir werden in Zukunft über Netzwerke und Empfehlungen recruitieren, siehe meine Vor-Kommentatorin aus Wien. Das ist der einzige Weg. Zwar auch nicht perfekt, weil es mehr “Mauscheleien” geben wird. Aber besser als Recruiting per Lebenslauf. Aber bis die deutsche Personalerwelt so weit ist … da werden noch ein paar Jahre vergehen.
    Herzlichen Gruß,
    Henrik

    • Svenja Hofert 19. Januar 2015 at 20:42 - Antworten

      Hallo Henrik, danke für den Kommentar. Aus deiner Perspektive würde ich das sicher auch so sehen. Aus meiner kann ich es nicht – schließlich geht es darum, Ziele zu finden und zu erreichen, u.a. einen bestimmten Job. Auf welche Weise auch immer. Und auch ohne Papier. Dass X eben Y auch kann: Wenn ich darauf hinweise, das es gute wäre dieses zu kommunizieren, steigt die Wahrscheinlichkeit. Ich merke immer wieder, dass das größte Problem ist, dass die meisten keine Ahnung haben, was Sie eigentlich können und wo man das gebrauchen kann. Es geht also immer um Kommunikation – nach der Klärung des WAS? Diese Kommunikation machen die einen schlecht und die anderen besser. Und die die es besser machen bekommen derzeit leichter einen Job (sofern die Kommunikation Dinge klarer macht). Natürlich sind andere Faktoren viel wichtiger: Kontakte etwa. Nur: Ab einem gewissen Punkt wollen alle immer noch Papier sehen, vielleicht nicht sie selbst, aber HR. Und dann interveniert HR z.B. gegen den Favorit vom Geschäftsführer, weil da nicht drin steht, dass er auch SQL kann (obwohl das zweitrangig ist, aber….) LG Svenja

      • Henrik Zaborowski 20. Januar 2015 at 13:37 - Antworten

        Hallo Svenja,
        ja, das kann ich nur teilweise abstreiten. Kenne die Personaler ja aus eigener Erfahrung 🙂 Aber “ab einem gewissen Punkt wollen alle immer noch Papier sehen” ist halt der Haken. Den ich im Zweifel umgehe, weil ich den GF inzwischen überzeugt habe, dass ich kann, was er sucht. Auch wenn ich es auf dem Papier nicht erwähne. Es ist Kommunikation, absolut. Und die geht bekanntlich mündlich besser (weil Dialog) als schriftlich 🙂
        Herzlichen Gruß, Henrik

  3. Lars Hahn 19. Januar 2015 at 11:39 - Antworten

    Krank an unserem Bewerbungssystem ist besonders, dass das Gros unserer Gilde der Berater, Coaches und Karrierebegleiter sich auf den klassischen Weg der Bewerbung im offenen Stellenmarkt konzentriert und damit mindestens 50 oder gar 80 Prozent, wie Frau Kimmeyer schreibt, ignoriert.

    Wir konzentrieren uns dann derweil mal bewusst auf den verdeckten Stellenmarkt und gehen Systematisch Kaffeetrinken. 😉

    Btw. Schlimmer ist noch, dass viele “Experten” sich um Kommtata und Schriftgrößen kümmern und da tolle “Ratschläge” geben, während ihre Klienten eigentlich ja noch gar nicht wissen, wo ihre berufliche Reise hingehen soll. Da fehlt dann das Fundament des Karrierehauses.

  4. Silke Bicker 19. Januar 2015 at 13:01 - Antworten

    Mir kommt beim Lesen des Beitrag und der Kommentare ein Bild in den Kopf. Es ist eine Szene kurz vor dem Schluss im Film “Almanya”: Ein Haus, das von außen wie ein Haus ausschaut: Wand, Tür, Fenster mit Läden, Ziegeldach. Die Familie geht erwartungsvoll durch die Haustür und bleibt überrascht stehen: sie steht im Freien, umgeben von Feldsteinmäuerchen und schaut von einer Hügelkuppe auf das grandiose Flusstal zu ihren Füßen…”

  5. Christoph Burger 19. Januar 2015 at 18:41 - Antworten

    Danke, klasse Artikel! Und danke für den Hinweis auf H Zaborowskis Post (2013??), sehr lesenswert(!) und von mir bisher übersehen.
    Einen Blick auf den (Buch-) Ratgebermarkt habe ich hier geschrieben, was eine ergänzende Perspektive sein könnte:

    http://bit.ly/1J2GvdN

    Ich erlebe erfreut, dass gemeinsame Themen uns umtreiben (und irgendwann die Vernunft siegen wird – hoffentlich – wenigstens beim Recruiting / Bewerben) Viele Grüße, cb

  6. Rainer Flohr 20. Januar 2015 at 12:04 - Antworten

    Wunderbar, danke für diesen Artikel. Dem kann ich größtenteils zustimmen. Letztendlich ist alles eine Frage der Kommunikation und des Selbstverständnisses (die des Bewerbers) über die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Auf Basis dessen gilt es, dies dem potentiellen Arbeitgeber signalisieren zu können – und nur das zählt. Über die Art kann man diskutieren und sich immer wieder Gedanken machen. Orientierungsunterstützung als Coach ist bei den Betroffenen (Bewerbern) in erster Linie jedenfalls weitaus hilfreicher, als irgendwelche Formalien oder imaginäre angebliche Erwartungshaltungen von Personalern erläutern zu wollen. Wer behauptet diese alle zu kennen ….. bei tausenden von unterschiedlich “gestrickten” Personalern in der Wirtschaft …… Respekt!
    -Weniger ist häufig mehr- und das richtige “Wenige” herauszufiltern und so auf den Punkt zu bringen, dass einiges Drumherum zweitrangig erscheint, ist die Kunst dabei.

  7. Stefan Nette 20. Januar 2015 at 19:11 - Antworten

    Krank an diesem System finde ich besonders die abgedroschenheit, ja Anmaßung vieler Kollegen Bewerbungen aufgrund von Nickelichkeiten auszusortieren. Es wird tatsächlich darüber Diskutiert ob ein Bild ansprechend ist oder nIcht? Ich Bewerbe mich nicht als Beauty Queen und werde das wohl auch nie tun (schon aus Überzeugung, mal ganz abgesehen davon dass meine Visage niemand auf dem Cover der Vogue sehen möchte). Von dem ganzen Hick Hack zum Thema Rechtschreibfehler, Konformität etc. wurde ja schon hinlänglich gesprochen. Was brauchen wir eigentlich? Fehleresistente Hochglanzbunnies mit 1,0er Schnitt und idealerweise die Wollmilchsau? Mir geht die gängige Praxis enorm gegen den Strich, das ist in meinen Augen wirklich Kaffeesatzleserei. Hörer in die Hand genommen, vorabcheck, ein paar Fragen und schon hat man ein Bild, das wesentlich mehr verrät als 10 Seiten Papier. Und wenn ich mir die Online-Bewerbungsformulare bei Unternehmen anschaue dann kommt mir erst recht das kalte K….. Für was mach ich mir die Arbeit Unterlagen zu gestalten und zusammen zu Stellen wenn ich dann tausende Drop-Down Menues und Felder ausfüllen soll? Unser Standardisierungsdrang ist, entgegen Svenja Hoferts Meinung, in meinen Augen das tatsächliche übel. Wir reden hier immer noch von Menschen und nicht von genormten Produkten die wir einkaufen. 😉

    Herzliche Grüße
    Stefan Nette

    • Svenja Hofert 20. Januar 2015 at 20:55 - Antworten

      ja, Fehleresistente Hochglanzbunnies mit 1,0er Schnitt… Ja. Ich fürchte. Und potenziell Vogue-tauglich sollen sie auch sein. Wieso soll ich anders suchen, wenn es SO doch geht, sagte mir neulich ein Bekannter, Geschäftsführer. Ist weniger Arbeit, wen man die Bunnies sortiert bekommt. Und dass man mit seiner Recruitingweise erfolgreich ist, dass ist ja klar. Selbstbestätigungstendenz. LG

  8. […] Svenja Hofert schreibt beispielsweise über “Warum unser Bewerbungssystem krank ist – und Sie Formalien getrost vergessen können” […]

  9. Stefan Nette 21. Januar 2015 at 19:47 - Antworten

    Weil effektiv kein empirisch nachweisbarer Zusammenhang zwischen Noten und Arbeitsleistung besteht vielleicht? Ich bin überzeugt davon dass viele Stellen idealer besetzt werden könnten, wenn man offener wäre. Aber gut, diesen Menschen kann man es nicht eintrichtern, die sind auf Ihrer Schiene, meist beratungsresitent und kommen somit auch nich von ihr runter. Im Prinzip ist es mir auch egal, wie andere dazu stehen. Ich habe meine Herangehensweise und diese möchte ich umsetzen, idealerweise publik machen und hoffentlich auch mit entsprechenden Erfolgen belegen können (bisher klappt das ganz gut). Wir werden das Problem sowieso nicht von Heute auf Morgen in den Griff bekommen, aber wenn man einen Stein ins Rollen bringen kann, dann laufe ich gerne vorweg mit einem Seil und gebe Starthilfe. 🙂

  10. […] aus diesen ein Wachstum nicht möglich ist. Ich wachse weiter. Ich nutze alles für die Zukunft. Perfektion als Ziel ist unrealistisch. Im Beruf sinnvolle Ergebnisse liefern. […]

  11. […] griff Svenja Hofert den Gedanken auf und auch sie bezeichnet das Bewerbungssystem (hier) unverholen als krank. Sie wählt ebenfalls kräftige Worte. „Diese Vorschreiberei einer […]

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