Kate­go­rien

Mit 45 zu alt für den Arbeits­markt? 7 Experten, 7 Tipps

Published On: 12. September 2013Cate­go­ries: Führung

“Haben Bewerber über 45 Jahren schlech­tere Chancen auf dem Arbeits­markt?” Dazu berich­tete Your­firm hier. Meine Mitar­bei­terin und Bewer­bungs­be­ra­terin Maja Skubella hat sich in unserem Online-Netz­­werk Karriereexperten.com umge­hört und die besten State­ments unserer Top-Experten ausge­wählt:

1. Gehen Sie in die Bera­tung und in Projekte!

Compe­tence House-Experte Franz Peter Staudt,  ist einer der Experten, der die Frage, nach der Schwie­rig­keit mit 45 + mit jein beant­wortet hat: „Ja es ist schwer, wenn es sich um unqua­li­fi­zierte Jobs handelt. Dort sind die Chance eher gering und NEIN, wenn es um Kompe­tenzen geht. Diese kann kein noch so guter Hoch­schul­ab­sol­vent mitbringen, da man sich diese nur durch die „Praxis“ erar­beiten kann.“ Insbe­son­dere in Projekt- und Bera­tungs­ar­beit würde ich immer einen quali­fi­zierten 45er vorziehen“ so Staudt weiter.

2. Setzen Sie auf beson­dere Quali­täten!

Zeug­nis­expertin Petra Pflanz  ist sich sicher: „Arbeit­geber wissen die Quali­täten der älteren Bewerber durchaus zu schätzen.“ Diese seien vor allem im Bereich der persön­li­chen Skills und der Erfah­rung zu suchen. „Ich habe genug Beispiele unter meinen Kunden.“

3. Vermarkten Sie sich gut!

Rechts­an­wältin und Busi­ness Coach Anja Gerber-Oehl­­mann gibt den Tipp: „Daher lohnt es sich, sich früh­zeitig ein paar Gedanken zur eigenen Vermarktung(sfähigkeit) zu machen, seine Netz­werke zu pflegen und in jeder Hinsicht up-to-date zu sein!“

4. Bloggen Sie!

Karrie­re­coach Ulrike Zecher empfiehlt: Vergessen Sie das digi­tale Bewer­bungs­fahren. Stecken Sie Ihre Energie besser in einen Bewer­bungs­blog. Fördert Ihre Sicht­bar­keit und stärkt das Selbst­wert­ge­fühl.”

5. Bilden Sie sich weiter!

Perso­nal­leiter und Coach Gilbert Diet­rich meint: „Da lebens­langes Lernen und damit eine konti­nu­ier­liche Weiter­ent­wick­lung ohnehin zum Maßstab in vielen Berufen geworden ist, werden alle, die so arbeiten, mit den Jahren auch immer wert­voller auf dem Markt.“

6. Stiften Sie Nutzen und machen Sie sich wert­voll!

Coach Gudrun Happich ist sich sicher: „Bewerber 45+ haben keine Probleme einen neuen Job zu finden oder im alten zu bleiben, wenn sie sich konse­quent der Frage stellen: Wer bin ich? Was will ich? Wo und wem bringe ich den höchsten Nutzen? Denn, wenn Sie Ihre Ideal­po­si­tion entwi­ckelt und/oder gefunden haben, dann entwi­ckeln Sie die höchste Leis­tung mit Leiden­schaft und Leich­tig­keit und sind für jeden Arbeit­geber oder Kunden die wert­vollste Person mit dem höchsten Nutzen.“

7. Verste­cken Sie sich und Ihr Alter nicht!

Experte für beruf­liche Neuori­en­tie­rung Bernd Slag­huis gibt den Bewer­bern 45 + auch den Rat: „Seien Sie in Ihrer Bewer­bung authen­tisch und verste­cken Sie Ihr Alter nicht. Ganz im Gegen­teil: Stellen Sie aktiv heraus, welche für das Unter­nehmen wert­vollen Vorteile Sie gegen­über einem jüngeren Bewerber mitbringen.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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16 Kommen­tare

  1. uwe kaddik 12. September 2013 at 12:35 — Reply

    Gene­rell habe ich in der Bewer­bungs­si­tua­tion als 45+/ 50+ eher gegen­tei­lige Erfah­rungen gemacht. Ich hatte den eindruck, selbst bei Manage­ment Posi­tionen, dass die Suche nach nach jüngeren Kandi­daten Vorrang hatte und die lang­jäh­rigen Erfah­rungen eher kein so starkes Argu­ment waren.
    Meine Behaup­tung ist gegen­teilig das ein 50+ Bewerber sofort in den Ableh­nungs­stapel wandert.

  2. Finetta 14. September 2013 at 18:19 — Reply

    Gene­rell stimme ich den Punkten zu. Nachdem ich gemerkt, das ich in einer Routine fest­stecke, fing ich an die gelernten Fähig­keiten aufzu­fri­schen. Daraus entwi­ckelten sich neue Themen, über die ich mir bis jetzt keine Gedanken gemacht habe.
    Ein Problem sehe ich darin, das jeder von Social Media redet, das Fähig­keiten vorhanden sein sollten, doch keiner kann mir die Frage beant­worten wie komme ich dahin. Für die Unter­nehmen gibt es mitt­ler­weile viele Veran­stal­tungen und Mate­rial, doch was ist mit unserer Gene­ra­tion, die gar nicht so digital aufge­wachsen ist.
    Ich denke es besteht eine Möglich­keit auf dem Arbeits­markt zu bestehen, nur würde ich mir dann auch wünschen, das es Semi­nare oder Vorträge gibt, die unser Gene­ra­tion den Weg dorthin zu zeigt.
    Ich finde es jeden­falls nicht immer einfach, das zu finden, was den heutigen Arbeits­be­din­gungen entspricht. Eine Frage wäre für mich, wie können die erlernten Fähig­keiten auf die heutige Zeit gebaut werden. Ein Stück weit bin ich schon damit vorwärts gekommen, und ich bin über­zeugt, das ich auf Dauer in der Arbeits­welt bestehen kann.

    • Svenja Hofert 15. September 2013 at 23:12 — Reply

      Liebe Finetta, Sie haben voll­kommen recht, es müsste viel­mehr ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Ange­bote geben. Was derzeit an Weiter­bil­dung kosten­günstig erhält­lich ist, ist viel zu wenig und setzt oft auf einem sehr einfa­chen Niveau an. Da sind viele ältere schon weiter. Ich finde sehr schade, dass es nicht so Dinge gibt wie Neuori­en­tie­rungs­sti­pen­dien oder staat­liche Förde­rungen, die nichts mit der Gängelei zu tun haben, die ich derzeit von Seiten des Arbeits­amtes so mitkriege. Bleiben Sie positiv und opti­mis­tisch, glauben Sie an sich — dann wird es gehen. LG Svenja Hofert

  3. Peter M. Wind 17. September 2013 at 9:28 — Reply

    Ich starte gerade mit einem Magazin eine Initia­tive pro Arbeits­kräfte 50+.

    Eines der Koope­ra­ti­ons­ge­spräche mit einem Perso­nal­be­rater brachte eine ernüch­ternde, aber aus meiner eigenen Erfah­rung heraus realis­ti­sche Aussage: “Keiner meiner Kunden würde mir die Vermitt­lungs­prämie von >20% des Jahres­ge­haltes zahlen, wenn ich ihm Kandi­daten vorschlage die älter als 50 Jahre sind…”.

    Es geht in allen, den Fach­po­si­tionen, wie auch den Mana­ge­­ment-Posi­­tionen nach wie vor um die Gruppe 30+. Aber schon heute gibt es davon viel zu wenige. Und nur jene Unter­nehmen, die schon heute erkennen, welches Poten­zial sie verschenken, werden in Zukunft erfolg­reich sein.

    • Jan14 14. Februar 2014 at 0:08 — Reply

      Das ist leider wahr. Auch ich als Gene­ra­tion 50+ habe mich zig-Mal erfolglos beworben. Mehrere DIN A4-Ordner füllen diese mitler­weile. ich habe mich aus Frust einfach mal als 30zig-jähriger beworben. Sofort bei fünf Bewer­bungen vier Einla­dungen bekommen. Die Gesichter der Verant­wort­li­chen war beson­ders lang, als ich erschien. den Job habe ich wie erwartet nicht bekommen, aber seit dem weiß ich das es nicht an meiner Quali liegt. Man ist in dem Alter raus, die Firmen wollen einen nicht. Lieber suchen Sie weiter und teilen die Arbeit auf die rest­li­chen auf: “Wir suchen zwar, finden aber keinen!

      “Zum Arbeiten zu alt, für die Rente zu jung!”
      Jan

    • Frank Colling 28. Juni 2015 at 16:08 — Reply

      Sehr richtig, denn in vielen Länder setzen die erfolg­reichsten Unter­nehmen nicht nur auf Jugend, sondern auf einen ausge­wo­genen Alters-Mix.
      Leider sind wir in diesem, unserem Land noch nicht so weit, der demo­gra­phi­sche Faktor wird´s schon richten.

  4. Neuhier 25. August 2014 at 7:20 — Reply

    Bewerber 40 plus haben es schon schwer genug. einmal am arbeitsamt ange­kommen, ist es aus. es sei denn man hat noch finan­zi­elle ressourcen, um sich adäquat fort­zu­bilden. wie sie schon schrieben, wird man beim amt nur gegän­gelt, wenn nicht gar belei­digt und in einen sack gestopft mit allen, die noch nie gear­beitet haben. diese unver­schämt­heiten wegzu­ste­cken bedarf schon einer menge kraft. und nebenbei solte man noch gutge­launt einen schlecht bezahlten job annehmen, der meist unter­qua­li­fi­ziert ist.man muss sehr vieles alleine tun. das ist ja soweit in ordnung. doch unser staat macht es einem nicht leicht. legt eher noch steine in den weg. traurig, sehr traurig

  5. Meredith 28. Januar 2015 at 18:07 — Reply

    Mit 45+ findet sich kein Job mehr. Seit 8 Monaten bin ich arbeitslos, habe sogar ein Hoch­schul­stu­dium, spreche flie­ßend Englisch, Spanisch und Italie­nisch und habe 20 Jahre lang als Sekre­tärin in einer großen Bank in New York gear­beitet. Nun bin ich zurück in Deutsch­land und suche schon seit 8 Monaten einen Job. Ich habe genau 241 Absagen erhalten, dazwi­schen waren magere 4 Einla­dungen zum Vorstel­lungs­ge­spräch. Leider klappt gar nichts. Noch nicht mal ein Down­grade als Arzt­se­kre­tärin. Sogar hier gab es eine Absage. Bitter, aber so ist es. Dabei heißt es überall, dass wir Fach­kräf­te­mangel haben. Es muss wohl heissen “Fach­kräf­te­mangel unter 25”. Oder wie ist das sonst zu verstehen?

  6. Andreas 4. März 2015 at 11:01 — Reply

    Auch ich kann den Opti­mismus bzgl. 45+ — Bewer­bungen nicht teilen. Ich bin fast 50 und bemühe mich seit etwa einem halben Jahr um eine neue Posi­tion. Bisher erntete ich nur Absagen. Natür­lich kann das an vielen Faktoren liegen, das wird niemand, und auch ich nicht, abstreiten. Aber in einem Gespräch mit einer Perso­nalagentur bestä­tigte sich der hier schon geäu­ßerte Verdacht, dass die Unter­nehmen eher auf 30+ mit 50% des Gehalts eines 45+ Arbeit­neh­mers setzen. Es ist dann wohl doch eher der Fach­kräf­te­mangel in der Spanne 30+, über den die Unter­nehmen klagen. Die Routine und Erfah­rung des ‘Alters’ sind m.E. irrele­vant, in den Unter­nehmen zählt ausschließ­lich die Gewinn­ma­xi­mie­rung.
    Unter diesen Vorzei­chen empfinde ich die Erhö­hungen des Renten­ein­stiegs­al­ters als reinen Hohn.

    • VelaNi 3. Juni 2016 at 15:29 — Reply

      Auf einem Arbeits­markt mit einem Über­an­gebot an Arbeits­kräften, bliebt die Wahr­schein­lich­keit mit 45+ einen Job auf dem tradi­tio­nellen Weg zu finden bei 5% (meine These).

      Man muss jedoch diffe­ren­zieren.

      1) Welche Art von Unter­nehmen
      a) Konzerne bzw. über 250 Mitar­beiter. Chancen gleich 0,01%. Abha­cken und gar nicht versu­chen.
      b) Klei­nere Unter­nehmen und ggf. öffent­li­cher Dienst. Klei­nere Unter­nehmen können sich gar nicht leisten viel zu lange zu suchen (Kosten­frage) und sind zu Kompro­missen bereit (bessere Bewerber sind schon bei den großen vergeben). Chancen bei 3%. Der öffent­liche Dienst achtet eher darauf, keine Diskri­mi­nie­rungen vorzu­nehmen, Chancen bei 2%.

      2) Welche Art von Bewer­bern
      a) Mit wenig Quali­fi­ka­tionen, Chancen bei 0,01%.
      b) Hoch­qua­li­fi­ziert mit viel Berufs­er­fah­rung. Diese sind eher schwer zu vermit­teln, weil sie ZU VIEL wissen und können. Chancen bei mehr als 10%, wenn sie über die Zeit­ar­beit gehen. Gene­rell sind Perso­nal­ver­mittler und soziale Medien hier der mögliche Lösungs­an­satz.

      3) Welche Art der Bewer­bung
      a) Tradi­tio­nell, also Stel­len­an­zeigen lesen und selbst aufgeben. Halte ich nicht für den rich­tigen Weg. Akzep­tieren Sie, dass in den meisten Stel­len­an­zeigen nicht Sie gemeint sind und nehmen Sie es auf keinen Fall persön­lich.
      b) Unkon­ven­tio­nell. Hier ist die Chance größer als 5%. Seien Sie einfach kreativ. Stalken Sie den Perso­nal­ent­scheider, bringen Sie ihn in eine ausweg­lose Situa­tion und helfen Sie ihm aus dieser (Witz, Witz, Witz). Bitte darüber lachen!. Finden Sie den Perso­nal­be­rater, der Sie ernst nimmt und nicht als poten­ti­elle Geld­quelle, sondern als Mensch, der etwas leisten kann. Gehen Sie zur Messen, suchen Sie aktiv nach einer Möglich­keit, sich zu präsen­tieren. Die Stel­len­an­zeigen sind nicht der Weg für einen Menschen über 45, sie sind tatsäch­lich für Menschen bis 35 konzi­piert. Auch in diesem Punkt muss man umdenken.
      Ansonsten sind die Enttäu­schungen vorpro­gram­miert.

      Für die Bewerber bis 40 ist klar, sie müssen auf Stel­len­an­zeigen reagieren. Für die Bewerber ab 40 ist alles in Bewe­gung. Je mehr Krea­ti­vität sie hinsicht­lich der Jobsuche an den Tag legen, desto besser werden die Ergeb­nisse sein.

  7. 45 24. Mai 2016 at 21:05 — Reply

    Hallo zusammen,

    Ich muss leider den Pessi­misten recht geben.
    Ich bin 45 suche seit 4 Monaten eine Stelle,
    von 110 Bewer­bungen nur absagen, eine Hand­voll Einla­dungen, das wars dann.
    Angeb­lich bei einer Voll­be­schäf­ti­gung in Deutsch­land.
    Jetzt sollte man das Wort Voll­be­schäf­ti­gung wohl eher als “man fällt aus der Statistik” auslegen.
    Ich bin wirk­lich entsetzt, war keinen Tag arbeitslos, habe einen sehr guten Lebenslauf.….eine tech­ni­sche Ausbil­dung, MS Office und SAP Kennt­nisse usw und bekomme im Umkreis von 50 km um Stutt­gart keinen Stelle!

  8. Chris­tiane 1. August 2016 at 19:58 — Reply

    Ich muß mich leider der nega­tiven Erfah­rungen anschließen.
    Vorab — ich habe eine Arbeits­telle, aller­dings nicht wirk­lich Freude daran. Vor 2 Jahren verlor ich meine Stelle als Assis­tenin der Geschäfts­lei­tung durch betriebl. Kündi­gung und habe mich
    seither viel­fach beworben. Es kam nicht mal zu einem Vorstel­lungs­ge­spräch und ich bin junge 44 Jahre. Mir scheint als wäre es ebenso ein “Gehalts- als auch Alters­pro­blem” für Unter­nehmen. Ich gehe soweit zu sagen, Ü40 und man ist raus.

  9. Leitner 19. April 2018 at 22:21 — Reply

    Ich habe mit 40 ein BurnOut bekommen — habe in den folg. 2 Jahren immer wieder probiert zu arbeiten und habe nach 2 Jahren den Einstieg in einen minderw. Job gemacht — Die Medien berichten über BOut — die zustän­digen Perso­nal­ver­w­ant­wort­li­chen oder Chefs/Chefinnen ist es aber voll­kommen egal wenn du nur 80% am Anfang belastbar bist — du wirst rein­ge­haut auf Gedeih und Verderb — wenn du es nicht packst: Auf Wieder­sehen — Viele Mitar­beiter behan­deln dich wenn sie es erfahren vom BOut, als wärst du selbst schuld…Rücksicht: Keine // Ich habe auch schon mit den SAlz­burger Nach­richten geredet (mein Vorschlag wäre es, für die ersten Monate nur 30h in einem Betrieb zu arbeiten — oder weniger Druck zu bekommen — die haben aber kein Inter­esse an einem Bericht .…Ich habe für meine 48 Jahre schon viel mitge­macht im Leben und weiß, wie es in der Gesell­schaft zugeht — Firmen erfüllen Verspre­chen oft nicht, Rück­sicht­nahme ist so gut wie nicht vorhanden. Solange du gut drauf bist und luzstig bist, als auch deine Leis­tung 100% stimmt, wirst du geliebt — aber wehe du wirst psych. oder physisch krank oder älter — dann wirst du gemieden.…sehr viele, unzäh­lige gute Bewer­bungen geschrieben — wenn man bei jeder 30sten einge­laden wird, dann darf man froh sein.…

  10. Lizy 15. Februar 2021 at 5:49 — Reply

    I have 45 years old and without a job…but the most sad is that my moti­va­tion of thin­king posi­tive is no more close to me and without a place for live in peace.

  11. Mary 16. August 2021 at 18:44 — Reply

    Bei mir war das schon in jungen Jahren ein Problem! Als kinder­lose Frau hast du auch keine Chance, wenn du nicht gleich nach der Ausbil­dung über­nommen wirst. Weil man denkt, dann ist sie schwanger und weg. Trotz Ausbil­dung gab es immer nur Hilfs­jobs, um zu Hause nicht zu versauern. Nun gehe ich auf die 50 zu und dann sieht es nicht anders aus. Dafür muss man sich sein Leben lang recht­fer­tigen. Man zieht sich dann aus der Gesell­schaft zurück.
    Aber es geht ja anderen auch so, oder erst später.… Die Selbst­stän­dig­keit bliebe noch, aber als was, um dann trotz Steuern und Abzuegen das Geld zum Leben reicht?

  12. Wonder what to do 18. Januar 2022 at 22:06 — Reply

    Ich mache auch gerade die Erfah­rung, dass es mit 47 nicht mehr so leicht zu sein scheint. Um meine Chancen zu verbes­sern habe ich ein Bache­lor­stu­dium ange­schlossen, jedoch scheint dies nicht so hilf­reich, wie erwartet zu sein. Ist hier viel­leicht das Problem, dass das Studium erst jetzt gemacht wurde? Erfah­rungen habe ich in nicht­aka­de­mi­schen Jobs gemacht.

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