Kate­go­rien

Top-5-Tipps für beein­dru­ckende Erfolgs­ori­en­tie­rung im Lebens­lauf

Published On: 13. Mai 2014Cate­go­ries: Führung

Gehören Sie zu den belieb­testen 10%-Führungskräfte in Ihrem Unter­nehmen? Haben Sie neue Märkte für ein altes Produkt erobert? Recht und Ordnung in eine regel­lose Vertriebs­or­ga­ni­sa­tion gebracht? Einen maroden Fußball­verein finan­ziell saniert? Glück­wunsch, wenn Ihnen nach diesen Beispielen etwas in dieser Art einfällt, dann waren Sie erfolg­reich. Selbst, wenn der Fußball­verein nicht erste Liga spielt.

MS Office

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Heute möchte ich Ihnen die Erfolgs­ori­en­tie­rung im CV nahe­bringen. Womit Sie den lieben langen Tag verbracht haben? Das reißt niemand vom Hocker. Begeis­tern Sie durch Erfolge. Wirk­lich inter­es­sant ist nicht WAS, sondern was Sie erfolg­reich gemacth haben. Das nennt man track record. Führungs­kräfte, Vertriebler und Experten brau­chen diese Erfolgs­ori­en­tie­rung heute unbe­dingt. Mit unseren Kunden arbeiten wir oft viele Stunden und mehrere Sitzungen daran, die wirk­lich rele­vanten Erfolge heraus­schälen und in typ- und funk­ti­ons­ge­rechte Begriffe zu über­setzen.

Hier unsere Geheim­tipps:

  1. Posi­tio­nieren Sie sich.

Möchten Sie sich als Sanierer und harter Durch­greifer aufstellen? Dann braucht Ihr Lebens­lauf andere Erfolge als wenn Sie als visio­närer Inno­vator Ihr Team begeis­tern. Über­legen Sie sich zunächst zwei Substan­tive, die Sie am besten beschreiben, etwa „Spar­fuchs“ und „Opti­mierer“. Stellen Sie den kompletten CV darauf ab, auch optisch. Ein Inno­vator braucht einen anderen CV als ein Opti­mierer. Betrifft auch das Foto. Der Inno­vator kann sich eine Outdoor­auf­nahme leisten, der solide Finanz­buch­halter bleibt besser Indoor.

2. Reichern Sie mit Adjek­tiven an.

Sie haben natür­lich „,mass­geb­lich“ zum Erfolg beigetragen, waren „unter den inno­va­tivsten Köpfen“ oder haben etwas durch „entschei­dende Impulse“ verbes­sert. Adjek­tive sind wunderbar, nur verzichten Sie bitte auf umfang­reich und lang­jährig.

3. Spre­chen Sie Emotionen und Bedürf­nisse an.

Ob Perso­naler oder Geschäfts­führer: Natür­lich möchte jeder ratio­nale Argu­mente, aber letzt­end­lich entscheiden wir alle emotional. Da geht es um Vertrauen, dass diese Person – Sie — das Ruder schon rumreißen wird und die Aufgabe und damit das Problem des Unter­neh­mens lösen wird. Zahlen, Daten und Fakten sind wie Neuro­trans­mitter, die die Vertrau­ens­chemie in die Entscheider-Zellen tragen. Aller­dings: Niemals dürfen die Zahlen lächer­lich sein. Ein Marke­ting­budget von 100.000 EUR im Konzern lassen Sie besser außen vor.

4. Wieder­holen Sie sich.

Ich werde nicht müde, zu wieder­holen, dass Sie sich wieder­holen sollten. Wieder­ho­lung zentraler Aussagen,  die sich auf Punkt eins beziehen, ist wie eine Melodie, die sich unver­meid­lich einprägt. Betriff auch Ihren Namen: Er gehört auf jede Seite, gern auch zwei Mal.

5. Lassen Sie Ihren Lebens­lauf leben.

Niemand weiß und sieht alles. Deshalb freue ich mich immer, wenn meine Kunden von den ersten drei Head­hun­tern zurück­kommen. Fast immer ist eine neue Anre­gung dabei. Das heißt nicht, dass Sie alles aufgreifen sollten, aber: Dass was wirk­lich Sinn macht, weil es das bessere Argu­ment ist. Außerdem können Sie so Ihre Posi­tio­nie­rung testen. Sieht man Sie als der Sanierer, der Sie sein wollen? Gibt es für Sie derzeit über­haupt einen Markt?  Wenn Ihr Karrie­re­coach und drei Head­hunter das Gleiche in Ihrem Lebens­lauf sehen, liegen Sie richtig.

Mit diesen 5 Top-Tipps werden Sie 100% erfolg­rei­cher 😉 Wenn Ihnen das noch nicht reicht, kontak­tieren Sie unser Büro, nutzen Sie unsere Kexpa-Bewer­­bun­g­­trai­­ning-Selb­st­­lern­­kurse oder lesen Sie folgende hierzu passende Beiträge:

 

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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