(Ausschnitt)
Wirtschaftswoche: Frau Hofert, Sie arbeiten seit mehr als 25 Jahren als Karriereberaterin und Coach. In Ihrem neuen Buch „Die Coachingfalle“ schreiben Sie, Sie hätten irgendwann angefangen, sich für die Bezeichnung Coach zu schämen. Warum?
Svenja Hofert: Das fing so vor zehn, zwölf Jahren an. Da begannen sich immer mehr vom ursprünglichen Coaching-Ethos – andere zu unterstützen, sich selbst zu helfen – zu entfernen. Vieles ist an der Grenze zum Unseriösen, vieles geht aber auch klar darüber hinaus. Damit konnte ich mich nicht mehr identifizieren und habe den Begriff zeitweise von meiner Website gestrichen.