Selbstorganisation macht krank
Podcast-Folge vom 18.01.2024

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Selbstorganisation macht krank. Menschen brauchen Autonomie. Zuviel davon jedoch kann überfordern. Ein Gespräch von Svenja Hofert mit Prof. Dr. Hannes Zacher
Warum Selbstorganisation kein Allheilmittel ist
In den letzten Jahren ist Selbstorganisation angesagt. Teams sollen sich selbst verwalten, Führung möglichst viel Autonomie geben. Doch Selbstorganisation macht krank. Das zeigt das Vitamin-Modell. Gerade bei Autonomie zeigt sich oft ein kurvilinearer Verlauf: Etwas ist gut, zuviel schlecht. In dieser Episode von “Weiterdenken Interviews” spricht Svenja Hofert mit Professor Dr. Hannes Zacher von der Universität Leipzig über dieses Thema. Es geht auch generell um die Frage, was wir wissen könnten — aber oft zu wenig berücksichtigen.
Dabei Psychologiewissen könnte dazu beitragen, balancierte Entscheidungen zu treffen. Denn zu oft handeln Organisationen, ohne auf Evidenz zurückzugreifen. Und wenn doch, missverstehen sie Erkenntnisse. So kommt es beispielsweise zu technokratischen Einführungen von Modellen wie “psychologische Sicherheit”. Ein Plädoyer für mehr Differenzierung und die Einbeziehung von Psychologiewissen bei Veränderung und Organisationsentwicklung.
Über Svenja Hofert

Svenja Hofert ist vielfache Bestsellerautorin, die sich im deutschsprachigen Raum über mehr als ein Vierteljahrhundert ein hohes Renommee als Vordenkerin für das Thema Zukunft von Arbeit und Führung erworben hat. Ihr Motto “Zukunft der Arbeit mit Sinn und Verstand”. Dieses Blog besteht seit 2006 und wird nur noch gelegentlich gepflegt. Folgen Sie der Autorin, indem Sie Ihren kostenlosen Newsletter Weiterdenken abonnieren. Auf Linkedin können Sie der Autorin ebenso folgen und erhalten 14tätig die Weiterdenken Essentials.



