Die Kugel: PSI-Theorie nach Julius Kuhl interaktiv erklärt
Die PSI-Theorie von Julius Kuhl stellt einen wertvollen neurobiologischen Bezug her, indem sie insgesamt vier Funktionsweisen des Gehirns benennt. Jede kann eine gewisse Dominanz aufweisen. Im Coaching kann es sinnvoll sein, Verbindungen zu stärken, die bisher wenig vorhanden sind. Die interaktive Grafik erklärt diesen Zusammenhang. Klicken Sie auf die Grafik, dann geht es los.
IG · Denken
EG · Fühlen
OES · Empfinden
IVS · Intuieren
© Svenja Hofert · nach der PSI-Theorie von Julius Kuhl
Dieses Modell ist kein Test. Es ist ein Denkwerkzeug — und eines der theoretisch fundiertesten Persönlichkeitsmodelle im deutschsprachigen Raum.
Die PSI-Theorie beschreibt vier kognitive Systeme, die jeder Mensch nutzt. Sie arbeiten zusammen — oder gegeneinander. Wenn eines davon überdominant wird, gerät die Balance ins Kippen: endloses Analysieren, festhalten an Plänen, Reagieren statt Gestalten.
Julius Kuhl hat die PSI-Theorie über Jahrzehnte empirisch entwickelt. Sie beschreibt nicht nur, wie Menschen fühlen und handeln — sondern warum sie in bestimmten Situationen nicht das tun können, was sie eigentlich wollen.
Intentionsgedächtnis (IG) · Das System für Ziele, Pläne und Absichten. Unverzichtbar — aber wenn es dominiert, blockiert es Erfahrung und Spontaneität.
Extensionsgedächtnis (EG) · Das Gedächtnis für Sinn, Gefühle und den Selbstbezug. Träge, aber unersetzlich — ohne es bleiben Pläne leer.
Objekterkennungssystem (OES) · Das System für Bedrohungen und Fehler. Schützt — aber überdominant führt es zu Überanalyse und Lähmung.
Intuitive Verhaltenssteuerung (IVS) · Das System für schnelles, körperliches Handeln. Effizient — aber ohne Reflexion handelt es ohne Plan.
Die PSI-Theorie ist eines der Kernmodelle meiner Ausbildung und Masterklasse. Tiefer einsteigen — in der Akademie der Veränderung.
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