Svenja Hofert · Akademie der Verän­de­rung

Was treibt dich im Job wirk­lich an?

Karrie­re­anker nach Edgar Schein – erwei­tert für Menschen mit beson­deren Stärken. 35 Aussagen + persön­li­ches Ranking. Ca. 7 Minuten.

Schritt 1 von 8
Aussage 1
Ich würde eine inter­es­sante Stelle ablehnen, wenn ich dort dauer­haft eine Rolle spielen müsste, die nicht zu mir passt.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 2
Quali­tativ gute Arbeit, die niemand bemerkt oder nutzt, frus­triert mich – auch wenn sie objektiv wert­voll wäre.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 3
Wenn mir jemand vorschreibt, wie ich eine Aufgabe erle­digen soll, kostet mich das unver­hält­nis­mäßig viel Energie – auch wenn das Ergebnis dasselbe wäre.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 4
Ich könnte in einer Orga­ni­sa­tion nicht gut arbeiten, die nach außen Werte vertritt, die intern nicht gelebt werden – auch bei gutem Gehalt.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 5
Wech­selnde Prio­ri­täten und unklare Zustän­dig­keiten belasten mich stärker als hoher Arbeits­druck.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Aussage 6
Ich verzichte lieber auf Abwechs­lung als auf die Möglich­keit, in ein Thema wirk­lich tief einzu­tau­chen.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 7
Eine schlechte Arbeits­um­ge­bung (Lärm, Groß­raum­büro, stän­dige Unter­bre­chungen) beein­träch­tigt meine Leis­tung mehr als die meisten anderen Faktoren.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 8
Wenn mir nicht klar ist, wofür etwas gut sein soll, verliere ich die Moti­va­tion – auch wenn die Aufgabe inhalt­lich inter­es­sant ist.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 9
Ich würde weniger Geld akzep­tieren, wenn ich dafür deut­lich mehr Kontrolle über meine Arbeits­weise hätte.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 10
Unklare Zustän­dig­keiten und wech­selnde Erwar­tungen sind für mich schwie­riger auszu­halten als hohe Arbeits­be­las­tung.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Aussage 11
Ich habe Posi­tionen bereits abge­lehnt oder gewech­selt, weil mir zu wenig Hand­lungs­spiel­raum geblieben wäre.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 12
Mir macht Arbeit mehr Spaß, wenn die Lösung noch nicht fest­steht – auch wenn das mehr Unsi­cher­heit bedeutet.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 13
Ich würde eine breiter aufge­stellte Posi­tion mit mehr Einfluss ablehnen, wenn ich dafür meine fach­liche Tiefe aufgeben müsste.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 14
Reine Ausfüh­rungs­auf­gaben, bei denen alles bereits fest­ge­legt ist, lang­weilen mich – selbst wenn sie gut bezahlt sind.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 15
Ob ich meine Zeit effi­zient nutze, ist mir wich­tiger als ob ich bei anderen als beson­ders fleißig oder präsent gelte.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Aussage 16
Wenn ich meine Arbeits­weise nicht selbst gestalten kann, arbeite ich merk­lich weniger effektiv – unab­hängig von der Aufgabe selbst.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 17
Ich habe in der Vergan­gen­heit Arbeit oder Rollen gewech­selt, weil mein Ener­gie­haus­halt dauer­haft nicht gestimmt hat.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 18
Wenn Abspra­chen regel­mäßig nicht einge­halten werden, verliere ich schnell Vertrauen und Leis­tungs­be­reit­schaft.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 19
Ich bin bereit, jahre­lang an einem Thema zu arbeiten, wenn ich dadurch wirk­liche Meis­ter­schaft erreiche.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 20
Wenn das, was ich tue, und das, wofür ich stehe, ausein­an­der­fallen, spüre ich das körper­lich als Anspan­nung oder Unwohl­sein.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Aussage 21
Mittел­mä­ßige Arbeit zu liefern fällt mir schwer – ich liefere lieber später und besser, auch wenn das nicht erwartet wird.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 22
Das befrie­di­gendste Gefühl in der Arbeit entsteht für mich, wenn ich etwas wirk­lich verstehe – nicht nur erle­dige.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 23
Eine Rolle, in der ich haupt­säch­lich bestehende Struk­turen pflege und nichts weiter­ent­wickle, würde mich auf Dauer unzu­frieden machen.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 24
Ich sehe Unklar­heit und Offen­heit eher als Einla­dung denn als Bedro­hung – auch wenn andere das als chao­tisch erleben.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 25
Arbeit, die nach außen nichts verän­dert, macht mich auf Dauer unzu­frieden – egal wie gut ich sie erle­digt habe.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Aussage 26
Ich brauche keine Stabi­lität als Voraus­set­zung für gute Arbeit – solange ich mitge­stalten kann, fühle ich mich in Verän­de­rung wohl.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 27
Wenn sich Prio­ri­täten mehr­fach in einer Woche verschieben, verliere ich Fokus und Moti­va­tion – auch wenn ich die Gründe nach­voll­ziehen kann.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 28
Ich arbeite in einem plan­baren Umfeld lang­fristig deut­lich besser als in einem, das stark von Spon­ta­neität und Ad-hoc-Entschei­dungen geprägt ist.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 29
Wenn mir jemand erklärt, was zu tun ist, aber nicht warum, fällt es mir schwer, meine volle Energie einzu­bringen.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 30
Will­kür­liche oder schlecht begrün­dete Entschei­dungen stressen mich mehr als hoher Arbeits­auf­wand oder enger Zeit­druck.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Aussage 31
Ich würde eine gut bezahlte Stelle ablehnen, wenn die Aufgaben für mich keinen erkenn­baren Sinn ergeben.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 32
Eine Aufgabe, die effi­zient erle­digt ist aber nichts bewegt, erfüllt mich nicht – ich brauche das Gefühl, dass etwas durch mich besser wird.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 33
Ich würde eine inter­es­sante Tätig­keit aufgeben, wenn ich lang­fristig keinen echten Unter­schied sehe, den meine Arbeit macht.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 34
Wenn meine Erho­lungs­rou­tinen durch Arbeit dauer­haft unter­bro­chen werden, leide ich deut­lich schneller darunter als die meisten in meinem Umfeld.
Stimmt nichtStimmt
Aussage 35
Ich leiste deut­lich bessere Arbeit, wenn ich selbst wählen kann, wann und wie ich kommu­ni­ziere – statt auf spon­tane Inter­ak­tion ange­wiesen zu sein.
Stimmt nichtStimmt

Bitte alle 5 Aussagen bewerten.

Schritt 8: Bring deine Anker in die rich­tige Reihen­folge Die Punkte aus dem Test geben eine erste Orien­tie­rung. Ziehe die Karten jetzt in die Reihen­folge, die sich für dich richtig anfühlt – oben was dir am wich­tigsten ist.
    1 / 8

    Deine Karrie­re­anker

    Basie­rend auf deinen Antworten und deiner persön­li­chen Prio­ri­sie­rung.

    Deine stärksten Anker
    Zwei Anker liegen nah beiein­ander. Frag dich: Welchen Satz würdest du auch dann vertei­digen, wenn Gehalt und Status gleich wären?
    ◆ Was das Ergebnis wirk­lich bedeutet

    Die Punkt­zahlen zeigen, womit du reso­nierst – aber entschei­dend ist die Prio­ri­täts­frage: Welcher Anker ist für dich essen­tiell, welchen kannst du notfalls kompen­sieren? Stell dir vor, du müss­test zwischen zwei starken Ankern wählen – A oder B. Womit kannst du noch gut arbeiten, was ist nicht verhan­delbar? Diese Unter­schei­dung ist oft wich­tiger als die Punkt­zahl selbst.

    ◆ Wenn eine Diagnose im Spiel ist

    ADHS oder Autismus-Diagnosen begründen nicht auto­ma­tisch einen Behin­der­ten­status. Erst wenn du beim Versor­gungsamt einen Antrag stellst und ein Grad der Behin­de­rung (GdB) fest­ge­stellt wird, entstehen recht­liche Rechte – und damit auch eine Rolle des Betriebs­rats. Die Diagnose allein verpflichtet dich zu nichts und schützt dich vor nichts.

    Hoch­be­ga­bung dagegen ist kein recht­lich aner­kannter Status – es gibt keine Schutz­me­cha­nismen, keinen Betriebsrat-Bezug, keine Arbeit­ge­ber­pflichten.

    Ob du dein Anders­sein im beruf­li­chen Kontext offen­legst, ist eine indi­vi­du­elle Entschei­dung – und oft keine notwen­dige. Viele Menschen leben ihre Beson­der­heit sehr funk­tional, ohne sie zu benennen: indem sie Arbeits­be­din­gungen wählen, die zu ihnen passen, und Bedürf­nisse klar kommu­ni­zieren, ohne sie zu kate­go­ri­sieren. „Ich arbeite deut­lich besser, wenn…“ ist profes­sio­neller und wirk­samer als jedes Etikett.

    ◆ Nächste Schritte

    Du möch­test tiefer in die Themen Karrie­re­anker, Neurotyp und beruf­liche Posi­tio­nie­rung einsteigen?

    → Master­klasse Entwick­lungs­kom­pe­tentes Stär­ken­coa­ching – Akademie der Verän­de­rung
    → Bera­tung & Vorträge – Svenja Hofert

    Du hast das Gefühl, ein wich­tiger Aspekt fehlt? Schreib mir gern.