Arbeitnehmer bewerten Arbeitgeber
Arbeitnehmer bewerten Arbeitgeber
Die Idee hatte ich schon in meinem Buch “Jeder gegen Jeden” 2006 ausgesprochen…: schön wäre es, wenn es ein Portal gäbe, auf, dem Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten könnten. Damit man weiß, wie die Kirschen in Nachbars Garten schmecken, bevor man sie essen muss (wenn man den Arbeitsvertrag unterschrieben hat). Nun gibts so ein Portal schon — Kununu in Österreich. Bravo — und das Portal hat auch schon eine deutsche Ausgabe! Svenja Hofert
Bewerberblog eröffnet
Viele haben sich ja schon mit Bewerberblogs versucht, so richtig am Ball geblieben sind wenige — meist waren es schließlich Projekte von Bewerbern… die das Blog-Interesse verlieren, wenn sie einen Job gefunden haben. Nun bin ich unter Bewerberblog auf ein Projekt der Personalberatungsfirma Tower Consult aus Jena gestoßen, das mir gut gefällt. Die Blogger sind anfassbar und bloggen sympathisch. Aktuell nehmen sie Bezug auf einen Artikel in der Brigitte über kreative Bewerbungen. Das gefällt mir nicht nur, weil dies mein Thema ist (meine Praxismappe für die Kreative Bewerbung ist inzwischen so oft aufgelegt worden, dass ich es nicht mehr zählen […]
Jobsuche per Empfehlung: Jobleads
Empfehlungen für die Jobsuche nutze ich schon lange — gerade auch im Teilzeitbereich, der sich so gut wie ausschließlich auf dem verdeckten Stellenmarkt abspielt, ist das einfach ideal. Denn natürlich entscheidet man sich eher für jemad, den einem eine kompetente Person wärmstens ans Herz legt als für eine/n Wildfremden, der in den Unterlagen ja viel behaupten kann. Das Prinzip der Empfehlung, bekannt aus dem angloamerikanischen Raum, macht sich Jobleads zu eigen. Dabei kann man mit der Empfehlung sogar Geld verdienen, als Provision von Unternehmen ausgezahlt. Als Idee prima — auf erste Erfahrungen bin ich gespannt. Svenja Hofert
Wie Akquise für Jobsuche und Aufträge nicht funktionieren kann…
…habe ich heute morgen erlebt. Anruferin: “Möchten Sie einen Eintrag in unserer Trainerdatenbank XYZ?” Ich: “Hm. Meine Erfahrungen mit solchen Datenbanken sind schlecht.” Anruferin: “Na gut, dann eben nicht. Wenn Sie nicht wollen.” (legt auf) Liebe Initiativbewerber, liebe Freiberufler und liebe Unternehmer: SO kommen Sie nie auf einen grünen Zweig! Nachhaken, Vorteile erläutern, überzeugen — einer so verhaltene Reaktion wie meine ist die Super-Herausforderung und ganz sicher kein “Nein”. Svenja Hofert
Rasante Gehaltssprünge
Bis zu 20 Prozent mehr Gehalt bei Projektarbeit sind nach Jahren der Stagnation dieses Jahr möglich, dies ergab meine persönliche Nachfrage bei den Projektvermittlern Götzfried und Hays. Auch bei den Angestelltengehältern geht es steil nach oben. Laut einem heute erschienen Artikel in der Computerwoche müssen sich die kleinen Unternehmen offenbar besonders anstrengen, Mitarbeiter aus dem IT-Bereich zu halten und zu gewinnen — 10 Prozent mehr sind locker drin. Martin Emmerich hat in seinem Blog die Ergebnisse gut und prägnant zusammengefasst. Svenja Hofert
Was macht gute Bewerbervideos aus?
Gutes Bewerbungsvideo? Wie sieht es aus Weniger als 2 Minuten lang Professioneller Dreh ohne zu viele Szenenwechsel Bewerber spricht frei und langsam Bewerber Bewerber wirkt fest und selbstbewusst Video ist eher einfach und reduziert. Wenig oder gar keine Musik. Künstlerische Elemente nur, wenn es zum Bewerber und gesuchten Job auch passt. Bewerber ist für den Job passend gekleidet. Bewerber gibt wenig oder gar keine private Einblicke – maximal eine kurze Äußerung zu Hobbies. Das Video ist so geschnitten, dass alles was geschieht, auch geplant ist. Sympathische Ausstrahlung, Lächeln, Freundlichkeit. Wie´s nicht aussehen soll sehen Sie auf Worstvideos. Svenja Hofert
Lesen im Web 2.0
Es ist spannend, zu sehen, wie mein neues Buch Eingang ins Web 2.0 findet. Ich habe die erste Blog-Rezension — jahaaa!!Svenja Hofert
Die schmutzige Wäsche der IT-Branche!?
Erinnern Sie sich noch an www.dotcomtod.de ? In den bösen, alten Zeiten der zusammenbrechenden New Economy war es die Kassandra des IT-Sterbens – andere nannten es auch Lästerplattform der Branche, wieder andere hielten es für die Stimme des rächenden Arbeitnehmers und nicht zuletzt wurde es auch als Helfershelfer für das Ausstreuen wirtschaftsschädigender Gerüchte gegenüber Konkurrenzunternehmen geschmäht. Die Juristenbranche hatte sicher damals eine goldene Einnahmequelle dank dotcomtod – aber allen Schwierigkeiten zum Trotz existierte es weiter. Irgendwann war es dann verschwunden und aus der Asche entstand www.boocompany.com. Die große Aufregung um das Portal hat sich gelegt, aber es existiert immer noch […]
Idee: Bürogemeinschaft mit Kinderbetreuung
Die Mediendenkfarbik in Hamburg bietet Büroarbeitsplätze in verschiedenen Stadteilen für kleines Geld. Wer sich noch kein eigenes Büro leisten kann oder die Synergieeffekte einer Gemeinschaft schätzt, findet in der genossenschaftlich organisierten “Fabrik” seinen Platz. Nun soll eine neue Bürogemeinschaft in Hamburg-Eilbek entstehen — mit integrierter Kinderbetreuung. Eine klasse Idee finde ich, die sich auch andere abschauen können. Je nach Personenzahl lassen sich Tagesmütter oder ‑väter vielleicht sogar anstellen. Vorteil: In Ruhe arbeiten und zugleich die Gewissheit haben, dass das Kind nebenan gut betreut ist. Info Svenja Hofert
Bewerbungsstipendiat vergeben
And the winner is… Martin Riemers. Der seit 2004 bloggende .… ja, was isser denn nun Schreiner oder so eine Art Sozialarbeiter mit Projektaufgaben?… hat ein Bewerbungsblog von bblogs.de gewonnen. Was nun passiert? Nächste Frage: Was sucht Herr Riemer denn für einen Job? Das Thema ist irgendwie under cover. Zeigt aber, dass Bewerbungsbloggen nicht platt sein muss, sondern eine Dramaturgie beinhalten kann. Schaun wir mal, wie´s weiter geht.
Rezension bei Väter & Karriere
Ich freue mich über die tolle Rezension meines Ratgebers “Papa ist die beste Mama” bei Väter und Karriere 🙂 Svenja Hofert
Papa-Blog: So geht Elternzeit
Immer wieder melden sich die Zeitschriften und Zeitungen bei mir, ob ich nicht einen Papa wüsste, der gerade in Elternzeit ist… Die Interviewpartner für meinen Ratgeber zum Rollentausch “Papa ist die beste Mama” sind schon auf Tauchstation gegangen (welcher Papa will sich schon zwei Tage nach der Ankunft des Babies für eine Zwei-Seiten-Reportage mitsamt seiner Familie einer großen deutschen Fernsehzeitschrift ablichten lassen?). Deshalb freue ich mich, dass ich hier ein gar nicht medienscheues Exemplar gefunden habe, dass über seine Elternzeit bloggt. Wir sind gespannt, wie´s weitergeht. Svenja Hofert
Clever apply — bewerben für Dumme?
Eigentlich wollte ich nur das aktuelle Kinoprogramm der Zeise Kinos ansehen und gelangte über www.zeise-kino.de per Umleitung auf www.cleverapply.de. Nun, dass die Tricks der Suchmaschinen-Opimierer (SEO) schon so weit gehen, völlig fachfremde Seiten anzumieten, um dann auf ganz anderes Gebiet umzuleiten — das war mir bis heute neu. Neu war mir auch bisher dieser Service. Damit sollen Bewerber Online-Bewerbungen leichter erstellen und verschicken können. Es gibt fertige Layouts und Textbausteine — mindestens letzteres der Graus aller Karriereberater, der oft auch Schrecken in den Personalabteilungen verbreitet. Musterschreiben! Formatvorlagen! Das Ende jeder Individualität. Mich persönlich gruselt es ja schon, wenn ich die […]
Bewerben ohne Bewerbung
Oft bringen alternative Bewerbungsstrategien den Traumjob näher als eine klassische Bewerbung. Während Sie als normaler Bewerber auch durch die normalen Bewerbungsmühlen laufen, umgehen Sie diese als „Bewerber außer der Reihe“. So richten Sie sich meist direkt an Entscheider und nicht an die Personalabteilung. Zudem lässt eine ungewöhnliche mündliche oder schriftliche Präsentation den Empfänger aufmerken. Sie punkten, weil der andere z.B. einen persönlich adressierten Brief im orangefarbenen Umschlag nicht erwartet. Oder weil es dem Abteilungsleiter selten passiert, dass ein Anrufer so mutig ist, sich mit ihm selbstbewusst zu einem persönlichen Vier-Augen-Gespräch zu verabreden. Alternative Strategien sind ideal, wenn Sie einen Lebenslauf […]
Wie frau bekommt, was sie will
Laut Kress-Report von heute morgen hat Barbara Schöneberger es geschafft: Sie löst Julia Westlake als Talkerin bei der NDR-Talkshow ab. Westlake wird offensichtlich gleich mal mit ausgetauscht, nachdem Pilawa seinen teilweisen Rückzug in die heimische Küche verkündet hat (apropos: “Papa ist die beste Mama”). Wahrscheinlich, weil da jemand in den Startlöchernn stand, der ziemlich omnipräsent und eine viel breitete Publikumswirkung hat als Westlake. Interessant, gerade für mich als Karriereberaterin, ist die Tatsache, dass genau DAS Schönebergers Plan A war. Vor drei Wochen verkündigte sie lauthals und sich mehr oder weniger nackig räkelnd im STERN, dass die Talkshow ihr Traum sei. […]