Arbeit­nehmer bewerten Arbeit­geber

Arbeit­nehmer bewerten Arbeit­geber

Die Idee hatte ich schon in meinem Buch “Jeder gegen Jeden” 2006 ausge­spro­chen…: schön wäre es, wenn es ein Portal gäbe, auf, dem Arbeit­nehmer ihre Arbeit­geber bewerten könnten. Damit man weiß, wie die Kirschen in Nach­bars Garten schme­cken, bevor man sie essen muss (wenn man den Arbeits­ver­trag unter­schrieben hat). Nun gibts so ein Portal schon — Kununu in Öster­reich. Bravo — und das Portal hat auch schon eine deut­sche Ausgabe! Svenja Hofert

1. November 2007|

Bewer­ber­blog eröffnet

Viele haben sich ja schon mit Bewer­ber­blogs versucht, so richtig am Ball geblieben sind wenige — meist waren es schließ­lich Projekte von Bewer­bern… die das Blog-Inter­esse verlieren, wenn sie einen Job gefunden haben. Nun bin ich unter Bewer­ber­blog auf ein Projekt der Perso­nal­be­ra­tungs­firma Tower Consult aus Jena gestoßen, das mir gut gefällt. Die Blogger sind anfassbar und bloggen sympa­thisch. Aktuell nehmen sie Bezug auf einen Artikel in der Brigitte über krea­tive Bewer­bungen. Das gefällt mir nicht nur, weil dies mein Thema ist (meine Praxis­mappe für die Krea­tive Bewer­bung ist inzwi­schen so oft aufge­legt worden, dass ich es nicht mehr zählen […]

27. Oktober 2007|

Jobsuche per Empfeh­lung: Jobleads

Empfeh­lungen für die Jobsuche nutze ich schon lange — gerade auch im Teil­zeit­be­reich, der sich so gut wie ausschließ­lich auf dem verdeckten Stel­len­markt abspielt, ist das einfach ideal. Denn natür­lich entscheidet man sich eher für jemad, den einem eine kompe­tente Person wärms­tens ans Herz legt als für eine/n Wild­fremden, der in den Unter­lagen ja viel behaupten kann. Das Prinzip der Empfeh­lung, bekannt aus dem anglo­ame­ri­ka­ni­schen Raum, macht sich Jobleads zu eigen. Dabei kann man mit der Empfeh­lung sogar Geld verdienen, als Provi­sion von Unter­nehmen ausge­zahlt. Als Idee prima — auf erste Erfah­rungen bin ich gespannt. Svenja Hofert

26. Oktober 2007|

Wie Akquise für Jobsuche und Aufträge nicht funk­tio­nieren kann…

…habe ich heute morgen erlebt. Anru­ferin: “Möchten Sie einen Eintrag in unserer Trai­ner­da­ten­bank XYZ?” Ich: “Hm. Meine Erfah­rungen mit solchen Daten­banken sind schlecht.” Anru­ferin: “Na gut, dann eben nicht. Wenn Sie nicht wollen.” (legt auf) Liebe Initia­tiv­be­werber, liebe Frei­be­rufler und liebe Unter­nehmer: SO kommen Sie nie auf einen grünen Zweig! Nach­haken, Vorteile erläu­tern, über­zeugen — einer so verhal­tene Reak­tion wie meine ist die Super-Heraus­for­de­rung und ganz sicher kein “Nein”. Svenja Hofert

25. Oktober 2007|

Rasante Gehalts­sprünge

Bis zu 20 Prozent mehr Gehalt bei Projekt­ar­beit sind nach Jahren der Stagna­tion dieses Jahr möglich, dies ergab meine persön­liche Nach­frage bei den Projekt­ver­mitt­lern Götz­fried und Hays. Auch bei den Ange­stell­ten­ge­häl­tern geht es steil nach oben. Laut einem heute erschienen Artikel in der Compu­ter­woche müssen sich die kleinen Unter­nehmen offenbar beson­ders anstrengen, Mitar­beiter aus dem IT-Bereich zu halten und zu gewinnen — 10 Prozent mehr sind locker drin. Martin Emme­rich hat in seinem Blog die Ergeb­nisse gut und prägnant zusam­men­ge­fasst. Svenja Hofert

23. Oktober 2007|

Was macht gute Bewer­ber­vi­deos aus?

Gutes Bewer­bungs­video? Wie sieht es aus Weniger als 2 Minuten lang Profes­sio­neller Dreh ohne zu viele Szenen­wechsel Bewerber spricht frei und langsam Bewerber Bewerber wirkt fest und selbst­be­wusst Video ist eher einfach und redu­ziert. Wenig oder gar keine Musik. Künst­le­ri­sche Elemente nur, wenn es zum Bewerber und gesuchten Job auch passt. Bewerber ist für den Job passend gekleidet. Bewerber gibt wenig oder gar keine private Einblicke – maximal eine kurze Äuße­rung zu Hobbies. Das Video ist so geschnitten, dass alles was geschieht, auch geplant ist. Sympa­thi­sche Ausstrah­lung, Lächeln, Freund­lich­keit. Wie´s nicht aussehen soll sehen Sie auf Worst­vi­deos. Svenja Hofert

14. Oktober 2007|

Lesen im Web 2.0

Es ist span­nend, zu sehen, wie mein neues Buch Eingang ins Web 2.0 findet. Ich habe die erste Blog-Rezen­sion — jahaaa!!Svenja Hofert

10. Oktober 2007|

Die schmut­zige Wäsche der IT-Branche!?

Erin­nern Sie sich noch an www.dotcomtod.de ? In den bösen, alten Zeiten der zusam­men­bre­chenden New Economy war es die Kassandra des IT-Ster­bens – andere nannten es auch Läster­platt­form der Branche, wieder andere hielten es für die Stimme des rächenden Arbeit­neh­mers und nicht zuletzt wurde es auch als Helfers­helfer für das Ausstreuen wirt­schafts­schä­di­gender Gerüchte gegen­über Konkur­renz­un­ter­nehmen geschmäht. Die Juris­ten­branche hatte sicher damals eine goldene Einnah­me­quelle dank dotcomtod – aber allen Schwie­rig­keiten zum Trotz exis­tierte es weiter. Irgend­wann war es dann verschwunden und aus der Asche entstand www.boocompany.com. Die große Aufre­gung um das Portal hat sich gelegt, aber es exis­tiert immer noch […]

10. Oktober 2007|

Idee: Büro­ge­mein­schaft mit Kinder­be­treuung

Die Medi­en­denk­farbik in Hamburg bietet Büro­ar­beits­plätze in verschie­denen Stadteilen für kleines Geld. Wer sich noch kein eigenes Büro leisten kann oder die Syner­gie­ef­fekte einer Gemein­schaft schätzt, findet in der genos­sen­schaft­lich orga­ni­sierten “Fabrik” seinen Platz. Nun soll eine neue Büro­ge­mein­schaft in Hamburg-Eilbek entstehen — mit inte­grierter Kinder­be­treuung. Eine klasse Idee finde ich, die sich auch andere abschauen können. Je nach Perso­nen­zahl lassen sich Tages­mütter oder ‑väter viel­leicht sogar anstellen. Vorteil: In Ruhe arbeiten und zugleich die Gewiss­heit haben, dass das Kind nebenan gut betreut ist. Info Svenja Hofert

7. Oktober 2007|

Bewer­bungs­sti­pen­diat vergeben

And the winner is… Martin Riemers. Der seit 2004 blog­gende .… ja, was isser denn nun Schreiner oder so eine Art Sozi­al­ar­beiter mit Projekt­auf­gaben?… hat ein Bewer­bungs­blog von bblogs.de gewonnen. Was nun passiert? Nächste Frage: Was sucht Herr Riemer denn für einen Job? Das Thema ist irgendwie under cover. Zeigt aber, dass Bewer­bungs­bloggen nicht platt sein muss, sondern eine Drama­turgie beinhalten kann. Schaun wir mal, wie´s weiter geht.

24. September 2007|

Papa-Blog: So geht Eltern­zeit

Immer wieder melden sich die Zeit­schriften und Zeitungen bei mir, ob ich nicht einen Papa wüsste, der gerade in Eltern­zeit ist… Die Inter­view­partner für meinen Ratgeber zum Rollen­tausch “Papa ist die beste Mama” sind schon auf Tauch­sta­tion gegangen (welcher Papa will sich schon zwei Tage nach der Ankunft des Babies für eine Zwei-Seiten-Repor­tage mitsamt seiner Familie einer großen deut­schen Fern­seh­zeit­schrift ablichten lassen?). Deshalb freue ich mich, dass ich hier ein gar nicht medi­en­scheues Exem­plar gefunden habe, dass über seine Eltern­zeit bloggt. Wir sind gespannt, wie´s weiter­geht. Svenja Hofert

23. September 2007|

Clever apply — bewerben für Dumme?

Eigent­lich wollte ich nur das aktu­elle Kino­pro­gramm der Zeise Kinos ansehen und gelangte über www.zeise-kino.de per Umlei­tung auf www.cleverapply.de. Nun, dass die Tricks der Such­ma­schinen-Opimierer (SEO) schon so weit gehen, völlig fach­fremde Seiten anzu­mieten, um dann auf ganz anderes Gebiet umzu­leiten — das war mir bis heute neu. Neu war mir auch bisher dieser Service. Damit sollen Bewerber Online-Bewer­bungen leichter erstellen und verschi­cken können. Es gibt fertige Layouts und Text­bau­steine — mindes­tens letz­teres der Graus aller Karrie­re­be­rater, der oft auch Schre­cken in den Perso­nal­ab­tei­lungen verbreitet. Muster­schreiben! Format­vor­lagen! Das Ende jeder Indi­vi­dua­lität. Mich persön­lich gruselt es ja schon, wenn ich die […]

23. September 2007|

Bewerben ohne Bewer­bung

Oft bringen alter­na­tive Bewer­bungs­stra­te­gien den Traumjob näher als eine klas­si­sche Bewer­bung. Während Sie als normaler Bewerber auch durch die normalen Bewer­bungs­mühlen laufen, umgehen Sie diese als „Bewerber außer der Reihe“. So richten Sie sich meist direkt an Entscheider und nicht an die Perso­nal­ab­tei­lung. Zudem lässt eine unge­wöhn­liche münd­liche oder schrift­liche Präsen­ta­tion den Empfänger aufmerken. Sie punkten, weil der andere z.B. einen persön­lich adres­sierten Brief im oran­ge­far­benen Umschlag nicht erwartet. Oder weil es dem Abtei­lungs­leiter selten passiert, dass ein Anrufer so mutig ist, sich mit ihm selbst­be­wusst zu einem persön­li­chen Vier-Augen-Gespräch zu verab­reden. Alter­na­tive Stra­te­gien sind ideal, wenn Sie einen Lebens­lauf […]

22. September 2007|

Wie frau bekommt, was sie will

Laut Kress-Report von heute morgen hat Barbara Schö­ne­berger es geschafft: Sie löst Julia West­lake als Talkerin bei der NDR-Talk­show ab. West­lake wird offen­sicht­lich gleich mal mit ausge­tauscht, nachdem Pilawa seinen teil­weisen Rückzug in die heimi­sche Küche verkündet hat (apropos: “Papa ist die beste Mama”). Wahr­schein­lich, weil da jemand in den Start­lö­chernn stand, der ziem­lich omni­prä­sent und eine viel brei­tete Publi­kums­wir­kung hat als West­lake. Inter­es­sant, gerade für mich als Karrie­re­be­ra­terin, ist die Tatsache, dass genau DAS Schö­ne­ber­gers Plan A war. Vor drei Wochen verkün­digte sie laut­hals und sich mehr oder weniger nackig räkelnd im STERN, dass die Talk­show ihr Traum sei. […]

19. September 2007|
Nach oben