Bewer­ber­vi­deos noch mehr

Bewer­ber­vi­deos noch mehr

… wo ich grad dabei bin: das Projekt von Katy Teubner beschreibt sehr ausführ­lich die Ist-Situa­tion des Videos. Und die Meinungs­spal­tung der Perso­naler zwischen “inno­vativ” und “über­flüssig”. Svenja Hofert

18. September 2007|

Es gibt sie auch in echt — Bewer­bungs­vi­deos

Nach langer vergeb­li­cher Suche nach wirk­li­chen, echten Bewer­bungs­vi­deos für mein im Früh­jahr 2008 erschei­nendes Buch “Jobsuche und Bewer­bung im Web 2.0” (erscheint bei Eich­born) bin ich fündig geworden, bei videu.de. Tja, die Dame klim­pert etwas zu sehr mit den Augen und ob der Wald im Hinter­grund so gut fürs Gesamt-Style ist, weiß ich auch nicht — aber hier habe ich den Beweis, dass der Trend nicht nur herbei­ge­redet wird, sondern schon erste Jünger gefunden hat. Rund 2.500 Mal abge­rufen wurde der Streifen. Nun warte ich mal ab, was mir die betref­fende Dame zum Erfolg der Aktion berichtet. Nebenbei: Ich frage […]

18. September 2007|

Akquise ohne Akquise — stra­te­gi­sches Networ­king auf der Zukunft Personal in Köln

350 Zuhörer — so viele hätte ich nicht erwartet, und so war ich dann doch ein wenig nervös in Halle 2, Forum 5, nur mit einem Mikro “bewaffnet” frei zu spre­chen. Aber es ging gut, ganz frei und ohne Power­point. Über das gute Feed­back habe ich mich gefreut. Hier möchte ich hier noch einmal kurz zusam­men­fassen, worauf es beim strat­gi­schen Networ­king ankommt, damit sie dieses als effi­zi­entes Tool einsetzen können. Gleich, ob Sie selbst­ständig sind oder ange­stellt. Ziel­pla­nung Planen Sie dann Ihre Networ­king-Ziele. Geht um vertrieb­liche Ergeb­nisse, eine Gewinn­op­ti­mie­rung, Wissen­er­wei­te­rung oder möchten Sie einfach nur erst einmal Gleich­ge­sinnte oder Koope­ra­ti­ons­partner […]

12. September 2007|

Star­fa­mily — Notfall­be­treuung für Karrie­re­frau und ‑mann

Gerade heute hatte ich mal wieder niemanden, der meinen Sohn abends bei seinem Freund abholen konnte (denn ab und zu arbeitet mein Mann ja auch), weil mein Meeting länger dauerte. Und da fragte ich mich, ob es nicht einen Service gibt, der spontan und flexibel zur jeder Zeit einspringt — zum Beispiel, wenn der Termin länger dauert oder die Tages­mutter krank ist… oder… Wer als Mutter oder Vater selbst Arbeit und Kind verbindet, weiß wie viele solcher Gele­gen­heiten es gibt. Also habe ich im Internet gesurft und bin auf Star­fa­mily gestoßen, die es in Süd- und West­deutsch­land gibt (eine Markt­lücke, […]

10. September 2007|

Whist­le­b­lower — denn sie trauen sich, was zu tun…

Was sich Miroslav Stre­cker getraut hat, ist mutig: Der LKW-Fahrer hat beob­achtet, wie Gammel­fleisch umeti­ket­tiert wurde und es sofort der Polizei gemeldet. Über die Konse­quenzen hat der Mann nicht lange nach­ge­dacht. Ich vermute, dass die Gammel­fleisch-Mafia nicht gerade zimper­lich ist, was den Umgang mit “Verrä­tern” betrifft. Ein mutiges, schnell entschlos­senes Handeln und so notwendig: Menschen, die das eigene Gewissen zur Not auch über die persön­liche Sicher­heit stellen. Und ein Sieg des kate­go­ri­schen Impe­ra­tivs von Kant, nach dem jeder stets so handeln sollte, dass sein Handeln Grund­lage einer allge­meinen Gesetz­ge­bung sein könnte. Nicht so verhalten haben sich ganz offen­sicht­lich eine Reihe […]

9. September 2007|

Der italie­ni­sche Haus­mann — aus: Papa ist die beste Mama

Seit einigen Tagen liegt mein Ratgeber für den Rollen­tausch “Papa ist die beste Mama” vor mir (er könnte auch vor Ihnen liegen, wenn Sie ihn jetzt über Amazon bestellen). Ein sehr persön­li­ches Buch mit vielen Tipps für Männer und Frauen, die Beruf und Kind auf ein andere Weise verbinden möchten (und ein gutes Geschenk an Eltern, die sich das vorge­nommen haben). Ab sofort veröf­fent­liche ich in loser Folge Tipps oder Anek­doten aus dem Buch, die einen Inter­net­bezug haben. Den Beginn macht der italie­ni­sche Haus­mann, den ich als “Extrem­po­si­tion” im Netz gefunden, aber bisher noch nicht in der Real­tität ange­troffen habe. […]

29. August 2007|

Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht

Als ich mein “Praxis­buch Exis­tenz­grün­dung” in der zweiten Auflage (erschienen 3/2007) im Spät­sommer 2006 über­ar­beí­tete, war noch nicht ganz klar, was in Sachen Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht auf Selbst­stän­dige zukommt. Hier die Ergän­zung: Bisher gibt es in Deutsch­land ca. 200.000 nicht kran­ken­ver­si­cherte Menschen, viele davon selbst­ständig. Mit der Gesund­heits­re­form sollen diese wieder in die Kassen zurück­kehren. Spätes­tens 2009 müssen alle Nicht­ver­si­cherte, die zuvor in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kasse Mitglied waren, wieder beitreten. Dabei soll es ermä­ßigte Sätze geben, für deren Berech­nung aller­dings das Fami­li­en­ein­kommen und andere Einkünfte heran­ge­zogen wird. Selbst­stän­dige, die nicht in der Gesetz­li­chen Kran­ken­kasse (GKV), sondern vor Ihrem Ausstieg privat versi­chert waren […]

21. August 2007|

Danke für die Blumen – und danke der Konjunktur!

In der letzten Zeit habe ich einige schöne Blumen­sträuße als Danke­schön erhalten. Weiße Rosen und Sonnen­blumen! Weil es so schnell geklappt hat, mit dem neuen Job, oder weil ein Bewerber am Ende zwischen mehreren Alter­na­tiven die für ihn rich­tige auswählen konnte. Auch die Selbst­stän­digen bekommen Ihre Aufträge sehr viel leichtet (bezahlt). Darüber freue ich mich riesig. Vielen, herz­li­chen Dank! Ich weiß aber, dass mir da auch die Zeit ein Geschenk macht. 2003 wäre es auch bei bester Bera­tung nicht so leicht gewesen, sich erfolg­reich zu verän­dern. Es dauerte wesent­lich länger und gerade die nicht-so-grad­li­nigen-Lebens­läufe hatten es schwer. Jetzt aber geht […]

21. August 2007|

Benimm im Busi­ness oder: der George-Clooney-Faktor fehlt

Studien unter­strei­chen es: Wer sich nicht benehmen kann, macht keine Karriere. Oder anders: Gutes Benehmen ist gut für die Lauf­bahn — und macht auch sonst vieles im Leben ange­nehmer. Für mich fängt das beim “danke” und “bitte” an. Beides droht auszu­sterben. Mir geht des Herz auf, wenn die sechs­jäh­rige Freundin meines Sohnes sich für den schönen Nach­mittag oder das Nach­hau­se­bringen bedankt. … Weil es so unge­wöhn­lich ist. Und ich ärgere mich, wenn mich morgens am Flug­hafen eine Busi­ness-Frau oder ein Karriere-Mann anrem­pelt ohne ein Wort der Entschul­di­gung. Weil es so normal geworden ist. Ein weiteres Phänomen ist, dass niemand mehr […]

5. August 2007|

Schöne neue Web 2.0 Bewer­ber­welt

Die unend­li­chen Weiten des Web 2.0 treiben Busi­ness-Fore­casts in die Höhe wie eine Extra­dosis Adre­nalin. Soweit die erhofften Anwen­dungs­per­spek­tiven der Unter­nehmer. Aber was ist mit den privaten Nutzern? Die Möglich­keiten des Ausle­bens von künst­le­ri­schen, albernen und exhi­bi­tio­nis­ti­schen Anwand­lungen via Youtube & Co sind mitt­ler­weile bekannt. Auch erste Bewer­bungs­vi­deos machen die Runde, auf dem Fuße gefolgt von Bewer­bungs-Bera­tungs-Videos. Ein mythen­ähn­li­ches Dasein fristet derzeit das Bewer­ber­blog: alle spre­chen davon – niemand hat es je gesehen! Befragt man eine Such­ma­schine zum Thema, erhält man jede Menge Treffer. Auf den gefun­denen Seiten kann man sich zum Thema Bewerben via Blog ausgiebig beraten lassen. Allein: […]

1. August 2007|

Wie gelingt der Sprung aus der Technik?

Vom Entwickler zum Projekt­ma­na­gerWer mehr kann als nur Program­mieren, z.B. Projekte leiten, ist gefragter als je zuvor. Die Frage „wie schaffe ich den Weg raus aus der Technik?“ begegnet mir in der Bera­tungs­praxis deshalb immer häufiger. Fast alle IT-Frei­be­rufler haben in den letzten Jahren Höhen und Tiefen am Projekt­markt erlebt. Sie wissen, dass die Auftrags­lage nicht immer so stabil bleiben wird wie im Moment und dass der kluge Free­lancer schon in guten Zeiten für die schlechten vorsorgt. Heute schon an morgen denken, lautet die sinn­volle Devise für jeden im Projekt­ge­schäft. Oder anders ausge­drückt: Wie schütze ich mich schon jetzt vor […]

23. Juli 2007|

Igno­ranz als Entschei­dungs­grund­lage?

Dass vieles bei der Arbeits­agentur nicht so ganz rund läuft ist hinläng­lich bekannt. Dass die Mitar­beiter der Arbeits­agentur oft über­for­dert sind, mag in vielen Fällen als Entschul­di­gung dienen. Eine ganz neue Dimen­sion der Unzu­läng­lich­keit der Insti­tu­tion „Arbeits­agentur“ entdeckte ich vergan­gene Woche: die schlichte Igno­ranz, wenn es um Wieder­keh­re­rInnen geht. Eine Kundin in der Karrie­re­be­ra­tung – nennen wir sie Frau Müller – erzählte so nebenbei von ihrer Enttäu­schung über ihren Arbeits­lo­sen­geld-Bescheid. Nur 811 Euro sollte es geben. Frau Müller hatte mit Antritt der Eltern­zeit wie so viele andere ihren Job verloren. Während der Eltern­zeit bekam sie Erzie­hungs­geld. Nach Ende der Eltern­zeit […]

18. Juli 2007|

Marke Ich

Kennen Sie Ihre Marke Ich? Wie man die eigene Marke erkennt und kommu­ni­ziert, habe ich am 22.6. auf einer Veran­stal­tung vor 40 Bera­tern darge­legt. Bilder dazu: http://karriereblog.typepad.com/photos/enigma/

26. Juni 2007|

Macht­ge­füge durch­schauen — die ersten Wochen im Job über­leben

Was muss ich in den ersten Wochen im neuen Job beachten? In einem Artikel für verschie­dene Tages­zei­tungen, unter anderem WELT und Berliner Morgen­post, fasst Annette Zellner die wich­tigsten Regeln für die ersten Wochen im Job zusammen: Erst einmal beob­achten und in Deckung gehen. Macht­ge­füge durch­schauen: Wer kann mit wem, wer kann nicht? Wer hat das Sagen? Wer ist immer der Buhmann? Iden­ti­fi­zieren Sie Schlüs­sel­fi­guren, also Menschen, die Meinungs­träger sind (das müssen nicht die Abtei­lungs­leiter sein) Gehen Sie mit den “Mecker­fritzen” nicht sofort Essen gehen. Die Frak­tion der Frus­trierten — die nur Schlechtes über Firma und Chef zu berichten wissen — […]

18. Juni 2007|

Neues von der Strumpf­mas­ken­front — Bewerben im Web 2.0 Teil 3

Der Grafik­de­si­gner mit der Strumpf­maske macht die Runde und ist inzwi­schen bei http://www.secretsites.de/joblog/?p=319 gelandet. Das bringt mich auf die Idee, einige unmas­kierte Tipps für Web‑2.0‑Bewerbungen zu offen­baren. Entscheiden Sie sich, ob Sie es wirk­lich ernst meinen. Wenn Sie es ernst meinen, dann muss Ihr Film wirk­lich gut werden. Gut heißt hier: Ihr Video ist ein Video, dass man NICHT weiter­reicht, weil man sich darüber kaputt­lacht — es ist für das Gros der User lang­weilig. Keine Kurz­schluss­hand­lungen und Schnell­schüsse: Ist das Video erst im Netz, geht es rum, leider vor allem dann, wenn es schlecht ist (siehe die Strumpf­maske und den […]

13. Juni 2007|
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