Studiere nicht, arbeite

Studiere nicht, arbeite

It´s not important how good you are but how good you want to be. Paul Arden, der Werber, hat viele kluge Sachen gesagt. Kaum ein Leit­spruch als der obige lässt sich besser für die Karrie­re­ent­wick­lung nutzen. Aus Paul Ardens Mund, halt: Feder, stammt noch etwas ziem­lich Intel­li­gentes: Studiere nicht, arbeite. Sie sind irri­tiert? Fragen sich, ob so etwas auch in meinem Buch „Am besten wirst du Arzt“ steht? Ja, tut es. Ist eine solche Empfeh­lung zeit­gemäß in Zeiten der Akade­mi­sie­rung? Ich behaupte: Niemals war sie zeit­ge­mäßer. Ich prognos­ti­ziere in Teil­be­rei­chen einen phäno­me­nalen Titel-Verfall und das Revival der echten, prak­ti­schen Arbeit. […]

Flow: Arbeit ohne Zeit­ge­fühl

Läufer kennen den Flow. Bei mir tritt er bei einer Herz­fre­quenz zwischen 150 und 160 nach rund 10, 15 Minuten auf dem Lauf­band ein. Dann merke ich nicht mehr, wie lang­weilig es doch eigent­lich ist, zu laufen und nicht voran­zu­kommen. Es ist mir egal. Eine Stunde vergeht, und alles ist gut. Beim Arbeiten gibt es diesen Flow auch: Wenn ich schreibe und Ideen entwickle. Nicht nur mir geht es so: Wer Tätig­keiten ausübt, die dem eigenen Kennt­nis­stand, den Neigungen und Inter­essen entspre­chen, der vergisst die Zeit. Unter­for­derte dagegen holt der Bore-out ein: die Zeit kriecht und geht einfach nicht voran, […]

28. Februar 2010|Tags: , , , , |
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