Kündi­gungs­ge­ne­ra­toren, Yahoo und wie man richtig tschüss sagt

Kündi­gungs­ge­ne­ra­toren, Yahoo und wie man richtig tschüss sagt

Wer auch immer Urheber des Kündi­gungs­ge­ne­ra­tors für Yahoo-Stellen war, diese witzige Site hat mich auf die Idee für das Thema “wie kündige ich eigent­lich meinen Job?” gebracht. Denn in Wahr­heit ist das KÜNDIGEN gar nicht so einfach, zumal nicht in kleinen Firmen oder Agen­turen, wo jeder jeden kennt und Weggänger als Verräter sieht und entspre­chend “belat­schert”. Tatsäch­lich höre ich immer wieder, dass Kündi­gungen quasi als Majes­täts­be­lei­di­gung aufge­fasst werden. Wir sind doch Markt­führer, so toll, so klasse — was willst Du eigent­lich — da denkt mancher “nur weg von euch Despoten” und sagt es mögli­cher­weise auch. Das genau ist nicht notwendig […]

21. Juni 2008|

Recrui­ting 3.0: Der Traumjob, er wartet noch (ganz ohne Daten)

Wozu immer und überall persön­liche Daten eingeben? Das nervt mich schon lange. Und wie geht es erst den armen Jobsu­chern — noch mehr Logins, noch mehr Daten! Zufällig bin ich bei Care­er­builder (von MSN, eigent­lich ein Lang­weiler-Portal ;-)) auf zwei webzweinul­lige Dinge gestoßen: 1.) Lebens­lauf hoch­laden OHNE Daten eingeben zu müssen (jip) und 2.) Ein Video vom Care­er­builder-Chef, der dazu moti­viert, dies zu tun: “Der Traumjob, er wartet noch. Aber nicht für immer. Den Lebens­lauf hoch­laden. Hallo, worauf warten Sie denn noch. Hier fängt die Zukunft an.” Naja, ein erster Schritt. Fragt sich eben nur, wer sich die Lebens­läufe anschaut. […]

16. Juni 2008|

Xing — 95 Prozent aller Fotos schlecht — Gute Fotos, schlechte Fotos — Svenja Hofert

Unsere aktu­elle Pres­se­mel­dung sollte auch im Blog nicht fehlen. Hamburg. Die Hamburger Karrie­re­be­ra­terin Svenja Hofert hat mehr als 100 Profil-Fotos von poten­ti­ellen und zufällig ausge­wählten Jobsu­chern im Portal Xing.de begut­achtet und 95 Prozent davon für schlecht befunden. Fotos seien meist zu privat, zu viel Körper, zu bunte Hinter­gründe oder wären einfach schlecht digi­ta­li­siert. „Wer sich im Internet mit einem schlechten Foto darstellt, schä­digt sein Image und senkt die Chancen auf ein Joban­gebot“, so Hofert. Die Autorin von „Jobsuche und Bewerben im Web 2.0“ (Eich­born-Verlag) empfiehlt, sich für einen bewussten Auftritt im Internet zu entscheiden. „Letzt­end­lich ist die Präsenz bei Xing […]

14. Juni 2008|

Immer mehr Free­lancer in IT-Projekten: Hays-Studie

Immer mehr IT-Mitar­beiter arbeiten frei­be­ruf­lich. Für viele ist dies die attrak­ti­vere Vari­ante, lässt sich als Free­lancer mit 50–150 Euro Stun­den­satz doch deut­lich mehr verdienen als als Ange­stellter (außerdem wird jede Über­stunde bezahlt). Hinzu kommen die für Frei­be­rufler attrak­ti­veren Steu­er­ge­stal­tungs­mög­lich­keiten — der gerin­gere Sicher­heit ist für viele sekundär. Folgende Pres­se­mel­dung von Hays zeigt, dass die selbst­stän­digen ITler einem immer stärker werdenden Trend folgen: “70% der deut­schen Unter­nehmen setzen auf externe IT-Spezia­listen  berbr ckung von Ressourcen-Engp ssen und Produk­tivit tsstei­ge­rung als Hauptgr nde Mann­heim, 12 Juni 2008. Der Einsatz externer IT-Spezia­listen hat sich in Deutsch­land etabliert. Dies zeigen die Ergeb­nisse einer repr […]

12. Juni 2008|

Trotz AGG: Bewerber bewerben sich mit Fotos

Eigent­lich verbietet das Allge­meine Gleich­stel­lungs­ge­setz (AGG) die Benach­tei­li­gung von Bewer­bern nach Aussehen, Haut­farbe, Alter, Geschlecht etc. Fotos indes betonen Entschei­dungs­kri­te­rien, die eigent­lich nicht rele­vant sein dürften. Aus diesem Grund sind in den meisten Ländern, etwa Frank­reich Fotos unüb­lich. Dennoch setzen Bewerber in Deutsch­land weiter auf Fotos. Auf der anderen Seite aber fordern auch Unter­nehmen die Bilder ein (siehe z.B. mein Bericht in der Compu­ter­woche, Beispiel IDS Scheer). Meine Meinung: Unter­nehmen müssen Bewerber explizit und deut­lich auffor­dern, auf Fotos zu verzichten — dann wird auch auf Bewer­ber­seite ein Umdenken erfolgen und auch die Bewer­bungs­rat­geber werden umge­schrieben werden müssen. Im Moment haben […]

4. Juni 2008|

Kompe­tenz­bi­lan­zie­rung — warum gibt es das nur in Frank­reich?

In Frank­reich ist es ganz normal: Jeder Mitar­beiter, der ein Unter­nehmen verlässt, erstellt erst einmal eine Kompe­tenz­bi­lanz, die alle Fähig­keiten und Fertig­keiten — gerade auch die nicht durch Zerti­fi­kate belegten”! — syste­ma­tisch und indi­vi­duell erfasst. Das müssen die fran­zö­si­schen Unter­nehmen bezahlen. Dafür bestehen Koope­ra­tionen mit akkre­di­tierten Karrie­re­be­ra­tern. Die Kompe­tenz­bi­lan­zie­rung ist dann auch Basis für Weiter­bil­dungs­emp­feh­lungen. Schade, dass es das bei uns nicht gibt, hier ist es leider reine Privat­sache — also durch Selbst­fi­nan­zie­rung über Karrie­re­be­ra­tungen wie die unsere. Der erste Versuch in Deutsch­land die Idee der fran­zö­si­schen Kompe­tenz­bi­lan­zie­rung aufzu­greifen heißt Profil­Pass und ist aus meiner Sicht ein sehr, sehr hilf­loser […]

24. Mai 2008|

Note mangel­haft für Bewer­bungs­for­mu­lare

Bewer­bung: Note “mangel­haft” für IT-Firmen Die COMPUTERWOCHE hat die Online-Bewer­bungs­for­mu­lare von zehn bekannten IT-Unter­nehmen getestet. Die Ergeb­nisse fallen alles andere als schmei­chel­haft aus. Milli­ar­den­ver­luste durch Fach­kräf­te­mangel beklagte neulich das Institur für Arbeits­markt­for­schung (IAB) in Nürn­berg — und fast alle Medien schließen sich der “Jagd nach Inge­nieuren” und Fach­kräften aus der IT an. Doch was tun die Arbeit­geber? Die aktu­elle Compu­ter­woche fasst die Ergeb­nisse meiner Recherche zusammen.

13. Mai 2008|

Was kann ich wirk­lich? Berufs­be­zo­gene Tests — ein Über­blick

von Svenja Hofert Tests können helfen, Antworten auf die Frage nach den Stärken und Schwä­chen zu finden, Verhalten erklären. Doch nicht jeder Test passt zu jedem Kandi­daten. Für Berufs­er­fah­rene, gerade auch Akade­miker, hat sich das von mir ange­bo­tene „Bochumer Inventar“ bewährt. Ich halte wenig von Tests außer­halb von Bera­tung, aber wer es nicht lassen kann. Bei Hogrefe kostet die Online-Durch­füh­rung des BIP 98 Euro. Ich biete den Test nur inner­halb der Bera­tung an – in der Regel im Anschluss an einen ersten Termin — und berechne zusätz­lich zum normalen Bera­tungs­stun­den­satz 25 Euro. Berufs­an­fänger fühlen sich meiner Erfah­rung nach von den […]

28. April 2008|

Bewer­ber­traum: Voll­be­schäf­ti­gung

Manche Meldungen lassen mich doch staunen, wie z.B. dieser. Hier in Kurz­form, der Erkennt­nis­ge­winn aus diesem Artikel Bundes­wirt­schafts­mi­nister Glos (CSU) sieht täglich 1400 neue Arbeits­plätze, möchte aber keine Mindest­löhne, da die diese Arbeits­plätze wieder vernichten Arbeit­ge­ber­prä­si­dent Hundt beju­belt die Auswir­kungen der Agenda 2010 als äußerst positiv für eine mögliche Voll­be­schäf­ti­gung, warnt aber vor der Links­partei Michael Sommer (DGB-Vorsit­zender) erklärt, dass eine Voll­be­schäf­ti­gung mit Inves­ti­tionen in Bildung, Forschung und Umwelt gelingen könnte, auf gar keinen Fall jedoch mit der Politik der Agenda 2010. Bert Rürup, Vorsit­zender der Wirt­schafts­weisen hält eine Voll­be­schäf­ti­gung für möglich, mittel­fristig könne eine Arbeits­lo­sen­quote von 3–4% erreicht werden. […]

2. April 2008|

Zahlen­spiele

Ich liebe es, wenn sich irgend­welche Medien auf irgend­welche Zahlen stürzen. Die Kritik­lo­sig­keit, mit der die Studien präsen­tiert werden, finde ich immer wieder atem­be­rau­bend! Neuestes Beispiel: eine Studie der WiWo. Hier werden die 40 Top-Jobs präsen­tiert – oder zumin­dest dieje­nigen, die die WiWo dafür hält. Zunächst einmal: die Top-Jobs wurden ermit­telt aufgrund der Anzahl der aktuell freien Stellen. Das mag sie zu aktu­ellen Top-Jobs machen, aber ob sie zukünftig damit punkten können, ist frag­lich. Beson­ders im IT-Bereich wech­seln die Trends ja bekannt­lich sehr schnell. Darüber hinaus ist es schon frag­lich, wenn z.B. Kran­ken­schwes­tern und Ärzte als Inhaber von Traum­jobs darge­stellt […]

5. März 2008|

enable.de eröffnet Grün­der­markt­platz

enable.de, das Portal für Unter­nehmer der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, eröffnet  mit dem inter­ak­tivem Grün­der­markt­platz ein weiteres attrak­tives und exklu­sives Forum für Jung­un­ter­nehmer, Gründer und Geschäfts­partner. Unter www.enable.de/marktplatz können sich ausge­wählte Unter­neh­mens­gründer mit ihrer Geschäfts­idee präsen­tieren und Kontakte zu Inves­toren, Geschäfts­part­nern und Kunden knüpfen oder inten­si­vieren. In regel­mä­ßigen Blogs können die Gründer über ihre Unter­nehmen berichten, networken und Aufmerk­sam­keit erzielen. Die Präsen­ta­tion auf dem Grün­der­markt­platz erfolgt ausschließ­lich auf Einla­dung durch die FTD sowie ausge­wählter Partner, um die Qualität der Profile zu gewähr­leisten. Ab April wird regel­mäßig einmal pro Woche das Profil mit den meisten Aufrufen und besten Bewer­tungen als „Gründer der […]

27. Februar 2008|

YouEdu.TV: Patent­re­zepte stecken nicht nur in grauen Anzügen

Ein weiteres Selbst­dar­steller-Portal hat seine Pforten eröffnet. Wie sollte es anders sein: mit Videos. Die Creme de la Star­trainer hat sich hier versam­melt, um sich selbst und ihre DVD-Erzeug­nisse in grauem Anzug und vor grauem RTL-Style-Hinter­grund zu feiern. Darunter Herr Seiwert (der Zeit-Papst) und Herr Enkel­mann (Papst für irgend­etwas anderes). Und, YouEdu.TV proudly pres­ents: Vera Birken­biehl. Diese Frau mag sehr berühmt sein und wahn­sinnig viele Bücher verkauft haben. Doch das, was ich gerade auf dem Video­portal YouEdu.TV von dieser Dame gesehen habe, bringt mich vom Glauben an Patent­re­zepte für Erfolg endgültig ab. Da sitzt eine kleine, auffal­lend unschein­bare und nervöse […]

26. Februar 2008|

Wie nur in die Ferne schweifen…

  Auswan­de­rungs­sen­dungen haben derzeit Hoch­kon­junktur – man möchte fast sogar meinen der Zenit sei über­schritten, denn es stellen sich bereits erste Rück­wan­de­rungs­for­mate ein. Doch dieses Phänomen scheint mir mehr aus der Tatsache zu entspringen, dass hier ein findiger Redak­teur durch konse­quentes Weiter­denken ein neues, billiges Format gefunden hat. Es ist schon haar­sträu­bend, wie viel Menschen Sack und Pack zusam­men­raffen und dann einfach mal drauflos auswandern…um fest­zu­stellen, dass das Mindestmaß an Vorbe­rei­tung z.B. rudi­men­täre Sprach­kennt­nisse des Ziel­landes gewesen wären. Eine weitere, bittere Erfah­rung: der Schnee glänzt aus der Ferne immer viel schöner! Um nicht in dieselben Fallen zu tappen wie die […]

6. Februar 2008|

Ach, der gute Ruf…

…immer wieder ein Thema. Bei mir löst es regel­mäßig Verwun­dern aus, wenn ich beispiels­weise die offensiv flir­tende Sekre­tärin eines Bundes­tags­ab­ge­ord­neten weit ausge­schnitten und aufge­stylt bei XING finde (wohl­ge­merkt: ein Portal für Geschäfts­kon­takte) oder den Hobby-Esote­riker im Profil erkenne, der sonst Chef ist — sowie allerlei Selt­sam­keiten mehr. Wieder und wieder verkünde ich in meinem Forum “Karriere & Entwick­lung” bei XING: Wer ins Netz geht, begibt sich in die Öffent­lich­keit. Und sollte dort nur tun und sagen, was er mitten auf dem Domplatz oder an anderer zentraler Stelle auch tun und sagen würde. Nüch­tern. Eine Top-Link­liste zur Rufver­bes­se­rung hat Jochen Mai […]

6. Februar 2008|

Aldi und Tchibo — der neue (Video-) Weg vom Perso­nal­mar­ke­ting im Web 2.0

Die Erkenntnis, dass das Web 2.0 nun auch im Perso­nal­be­reich ange­kommen ist, hatten wir ja schon. Zwar gibt es Neuig­keiten, aber leider nach wie vor keine Inno­va­tion. Die Firmen Aldi (Süd) und Tchibo bieten auf ihren jewei­ligen Websites nun auch Videos an, die dem Bewerber Karrie­re­mög­lich­keiten nahe bringen sollen. Bei Aldi geschieht das, in dem ein offen­sicht­lich profes­sio­neller Darsteller von „seiner“ Karriere bei Aldi erzählt. Die Geschichte, die dort entwi­ckelt wird, passt perfekt zur Corpo­rate Iden­tity von Aldi. Sie ist in einer Kulisse optisch profes­sio­nell umge­setzt und mit Musik unter­legt. Auf den ersten Blick nicht über­ra­schend. Auf den zweiten Blick […]

31. Januar 2008|
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