Google Analytics
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Karriereberatung sponsered by Arbeitsagentur
Hilfe, Arbeitsagentur: Das schlechte Image sorgt dafür, dass sich viele Bewerber lieber externe Hilfe holen. Hintergrund ist, dass früher von der Führungskraft bis zum ungelernten Arbeiter häufig explosive Mischtruppen in Bewerbungstrainings entsendet wurden. Deren Dozenten stammten nicht selten aus dem sozialen Umfeld und frei von Wirtschaftserfahrung. Entsprechend schlecht die Ergebnisse der Trainings — jedenfalls für das Gros. Inzwischen ist, und hier breche ich eine Lanze mindestens für die mir bekannten Arbeitsagenturen in Hamburg vieles besser geworden. Ganz klar ein Riesengewinn: Es ‚müssen nicht mehr nur die Kurse assoziierter und zum erbarmungslosen Honorardumping gezwungenen so genannten Träger genehmigt werden. Der Arbeitslose […]
The promised company
Google hat BMW, Porsche & Co. bei manchen Berufseinsteigern als Lieblingsunternehmen den Rang abgelaufen. Doch wie es wirklich inside Google aussieht, lässt sich immer wieder hören und nachlesen. Monatelange Auswahlverfahren, lausige Bezahlung, Bürokratie, wenig Verantwortung — so beschreiben es ehemalige Angestellte im Artikel “Why Google Employees quit”. Mindestens die ersten beiden Punkte treffen auch auf Deutschland zu. Das gelobte Unternehmen wird zur Falle — aus meiner Sicht ein Phänomen, das sich überall dort wiederholt, wo Bewerber (zu) hohe Erwartungen an ein Unternehmen oder die eigene Karriere haben. So träumen viele Absolventen, gerade BWLer, davon ihr neues Wissen endlich anwenden zu können und in einer großen Firma Karriere […]
Recruiting im Web 2.0: Video von der Internet World
Schon eion bißchen länger her, dass ich dieses Interview auf dem Internet World Business Kongress gegeben habe, aber das Thema “Jobsuche und Recruiting im Wen 2.0” ist nach wie vor aktuell. http://www.media-treff.de/index.php/2009/01/14/svenja-hofert-zu-jobsuche-und-bewerben-im-web-20-das-internet-als-karriereplattform/
Wo bleibt mein Rettungsschirm?
215.000 Einträge zum Begriff haben sich bei Google angesammelt und heute morgen kam der Begriff in “NDR Info” schätzungsweise 15 Mal. Auto, Banken, gar sämtliche Konzerne — und vorgestern forderte auch die US-Pornoindustriewegen wegbrechender Umsätze einen Rettungsschirm (die wohl eher mit der Verlagerung der Geschäfte ins Internet zu tun haben, siehe Musikindustrie). Den größten Rettungsschirm aber will Sozi-CDUler Rüttgers mit 100 Milliarden für die gesamte deutsche Industrie aufspannen. Was befugt eigentlich ein Unternehmen oder eine Branche nach einem Rettungsschirm aus Steuergeldern zu schreien? Wieso dürfen das Industriezweige und börsennotierte Konzerne? Warum wollen plötzlich alle unter einen staatlichen Schutzmantel? Und woher, wenn nicht aus […]
Die Geschichte der Bewerbung von 1970 bis 2012
…ist eine Geschichte voller Mißverständnisse. Dieser Beitrag zeigt die Entwicklung von den 1970er Jahren bis heute, vom handgeschriebenen Lebenslauf bis zu Xing, Facebook und Visualisize.me
Ausgeknipst: Was kommt 2009 auf uns zu?
Polaroid ist pleite. Eben kam die Meldung über den Newsletter von Peter Turi (nebenbei gesagt der geschäftstüchtigste Senkrechtsstarter 2009 und Krisengewinnler: Turi verdoppelt seine Anzeigenpreise ab 1.Januar). Nach Chapter 11 genießt der Fotoknipser jetzt erst mal Gläubigerschutz und kann diese Zeit nutzen, um seine Finanzen zu ordnen. Toyota meldete heute als Folge dieser nie da gewesenen Krise einen voraussichtlichen Verlust von 1,69 Milliarden US-Dollar. Richtig, Toyota: die mit dem Hybridauto. Die Krise hat also auch die Hersteller kleinerer Wagen und die Innovativen erreicht. Nicht wirklich ermutigend. Und dass sich der Konsumklimaindex im Dezember nicht weiter verschlechtert hat, soll auch nur auf […]
Was Obama und Steven Reiss miteinander zu tun haben
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit den Lebensmotiven von Prof. Steven Reiss und werde etwa in einer Woche meine Zertifizierung als Master-Trainerin in der Tasche haben, um Reiss-Analysen dann auch meinen Kunden anbieten können. Kein anderes System, kein anderer Test erklärt die Potenziale und Antriebe eines Menschens besser, mit keinem anderen System lässt sich besser ermitteln, wie Menschen führen, wie sie zu führen sind und auf welche Faktoren sie setzen müssen, um erfolgreich zu sein. Auch bei Konflikte´n im Job und in Paarbeziehungen liefert Reiss nicht nur Erklärung, sondern über das Verständnis von sich selbst und anderen auch eine […]
Internet World Kongress 2008: Warum wir das mit den Videos völlig falsch sehen
Am 22.10.2008 war ich Referentin auf dem Internet World Kongress: vormittags Teilnehmerin einer Diskussionsrunde über Personalentwicklung in der digitalen Wirtschaft unter der Leitung von BVDW-Vizepräsident Harald R Fortmann, nachmittags Moderatorin einer Gesprächsrunde über eines der wichtigsten Karrierethemen, gerade angesichts der Finanzkrise: über das Thema “Gehalt ist (nicht) alles”. Den Inhalt der Vormittagsrunde hat der Blogger Martin Emmerich akribisch nachgezeichnet — danke (hat mich gefreut, dass wir uns einmal persönlich die Hände schütteln konnten). Nachdenklich gemacht hat micht eine Nachmittags-Diskussionsrunde mit Lutz Altmann von Humancaps (einem Personalberater der sehr sympathischen Sorte, nebenbei gesagt). Im Rahmen einer Gesprächsrunde über Web 2.0‑Recruiting kam […]
Wird die Finanz- zur Arbeitsmarktkrise und wie überlebe ich dann?
Einstellungsstopp bei SAP. Kurzarbeit in der Automobilbranche. Wird die Finanz- zur Arbeitsmarktkrise? Dass die laut Angela Merkel größte Wirtschaftskrise seit den 1920er Jahren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wird, scheint Fakt. Doch wie groß diese sein werden, darüber streiten die Experten. Direkt betroffen sind derzeit Werbebranche und Medien. Gestern teilte Gruner & Jahr mit, dass man sich von 60 Mitarbeitern trennen würde. Das ist einmalig: der Verlag ist dafür bekannt, selbst in den Krisenjahren 2001–2004 nicht entlassen zu haben. Am 14. Oktober zitiert der amerikanische Blog Portfolio Mitarbeiter, die eine Entlassungswelle beim amerikanischen Medienkonzern Viacom (Nickelodeon, MTV) voraussagen. Es gibt […]
Wie wird man Experte?
Ein Beitrag aus dem Blog der Journalistin Deike Uhtenwoldt hat mich darauf gebracht, mich heute einmal mit einer Frage zu beschäftigen, die vor allem Selbstständige, im Zuge des Marke-Ich-Aufbaus aber auch mehr und mehr Angestellte interessiert: Wie wird man eigentlich Experte? Experte sein hat den Vorteil, dass die Presse einen befragt und zitiert. Wenn eine Zeitung oder ein Magazin zentrale Aussagen in Anführungszeichen setzt oder sogar den Platz für einen Interviewkasten freiräumt, lockt das Kunden an. Die denken sich dann: “Wenn XY so oft zitiert wird, muss er kompetent sein. Ich bin mit meiner Frage dort also gut aufgehoben oder […]
Was für die E‑Mail-Bewerbung spricht
“Papier ist nicht nur geduldig, sondern auch ein wertvoller Rohstoff. Bewahren Sie ihn für Notwendiges. Bewerbungen per Mail werden nicht bevorzugt behandelt, können aber schneller beantwortet werden.” Nett ausgedrückt, so gefunden bei www.tuneup.de Svenja Hofert
Endlich: Jobanzeigen mit Gehaltsangabe
Heute trudelte eine Stellenanzeige über www.newsroom.de bei mir ein. Das erste Mal sehe ich bei einer deutschen Anzeige, dass das Gehalt mit angegeben wird. Super — warum nicht schon früher so, warum machen das nicht alle? In England ist es längst üblich, Anzeigen mit Gehaltsangabe zu veröffentlichen. Und sinnvoll: So weiß jeder, wo er dran ist und kann entscheiden, ob es dem eigenen Rahmen entspricht. In Deutschland wird vom Bewerber dagegen oft eine umfassende Marktrecherche verlangt, die extrem aufwändig und schwierig ist — und die Ergebnisse, die Gehaltsanalysen bringen, sind abseits von Standardjobs und ‑erfahrungen z.B. kaum tauglich. Svenja Hofert […]
37Grad: Prekär, aber nicht aussichtslos
Eine Friseurin, ein Radverkäufer, eine Arzhelferin: alle verdienen rund 900 Euro netto bei Vollzeit — sie haben zu wenig zum Leben und sind schlechter gestellt als Hartz-IV-Empfänger. Denn während die ARGE für Arbeitslosengeld II-Empfänger Miete, GEZ, Heizung und Strom übernimmt, müssen die drei Geringverdiener aus der gestrigen Reportage 37° “Schuften — und doch kein Geld” im ZDF diese Kosten selbst bestreiten. Darf das sein? Kann das sein? Nein, darf es nicht. Es kann auch nicht sein, dass jemand der gar nicht arbeitet, mehr bekommt, als jemand der arbeitet — ja, wie in dem Beitrag gezeigt, schuftet. Und wohlgemerkt: qualifiziert arbeitet. […]
Bewerbungen: Wie viel Design muss sein?
Zwischen Designermappe und schwarzweißer Ödnis liegt das Ideal. Eine individuelle Optik und wohl dosierte Gestaltungselemente unterstreichen den Inhalt und dominieren ihn nicht. Puzzlesteine, bunte Kollagen und Produktinformationen mit Urlaubsfotos: Bewerber lassen sich einiges einfallen, um optisch aus der Masse herauszustechen. Ein Großteil der sich bewerbenden Bevölkerung habe allerdings Schwierigkeiten, Design richtig zu dosieren. Sie gestalten entweder zu viel oder sind zu vorsichtig: Kreative Berufsgruppen neigen dazu, die Gestaltung über zu betonen. Nichtkreative Berufsgruppen tendieren dahin, entweder sehr schlicht zu gestalten, mit den Fotos zu privat zu werden oder fertige Muster aus Bewerbungsbüchern zu übernehmen. Letzteres ist keine gute Idee. Für […]