Kate­go­rien

Was Obama und Steven Reiss mitein­ander zu tun haben

Published On: 5. November 2008Cate­go­ries: Führung

Seit einiger Zeit beschäf­tige ich mich mit den Lebens­mo­tiven von Prof. Steven Reiss und werde etwa in einer Woche meine Zerti­fi­zie­rung als Master-Trai­­nerin in der Tasche haben, um Reiss-Analysen dann auch meinen Kunden anbieten können. Kein anderes System, kein anderer Test erklärt die Poten­ziale und Antriebe eines Menschens besser, mit keinem anderen System lässt sich besser ermit­teln, wie Menschen führen, wie sie zu führen sind und auf welche Faktoren sie setzen müssen, um erfolg­reich zu sein. Auch bei Konflikte´n im Job und in Paar­be­zie­hungen liefert Reiss nicht nur Erklä­rung, sondern über das Verständnis von sich selbst und anderen auch eine Lösung. Reiss hat 16 Lebens­mo­tive ermit­telt, die die Entschei­dungen, die Hand­lungen, die Moti­va­tion eines Menschen prägen. Eines der Motive, dass bei so gut wie allen Führungs­kräften eine entschei­dende Rolle spielt, ist Macht. Macht beinhaltet Ehrgeiz, den Wunsch, besser zu sein als andere, erfolg­reich zu werden sowie die innere Über­zeu­gung Dinge selbst bewirken zu können. Selbst­be­wusst­sein ist also eine Begleit­erschei­nung der Macht. Obama hat ohne Zweifel das Motiv “Macht”. Im Reiss-Profil bedeutet das, Macht ist bei ihm grün. Obama muss aber auch Idea­lismus in seinem Profil haben, will etwas für die Gesell­schaft, für andere, das über­ge­ord­nete System tun. Hat er Idea­lismus als Motiv ausge­prägt, moti­viert es ihn, Dinge zu verän­dern. Dann wäre das Streben nach “Change” sein echter Motor. Und wir alle hätten etwas von seinen ganz persön­li­chen Karrie­re­mo­ti­va­toren. Glück­wunsch, Obama!

Svenja Hofert

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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3 Kommen­tare

  1. Flug Thai­land 18. Februar 2009 at 12:32 — Reply

    Ich beschäf­tige mich seit kurzem mit dem Reiss-Profil. Ich finde beson­deres wichtig und inte­resant, dass er sich nicht auf das Verhalten beschränkt, sondern die Auslöser, die hinter dem Verhalten stehen, beachtet. Meiner Meinung nach ist dies genau der rich­tige Ansatz, denn man muss zunächst die Ursache kennen, um ein Problem lösen zu können. Du versuchst mit den Lebens­mo­tiven Obama zu bescheiben. Mir ist dabei nicht ganz klar, was du damit meinst, dass die Macht bei ihm Grün sei. Könn­test du ein wenig über deine Erfah­rungen bezüg­lich der Ausbil­dung zu Master-Trai­­nerin erzählen? Ich inter­es­siere mich auch dafür und würde gerne mal die Einschät­zung von jemandem hören, der das schon gemacht hat.

  2. Alex­ander Reyss 2. Juni 2009 at 0:02 — Reply

    Seit 2003 arbeite ich sehr intensiv mit dem Reiss Profile nach Steven Reiss. Vorher habe ich mit DISG, MBTI und Insights gear­beitet. Setze diese Verhal­tens­mo­delle jedoch aufgrund der anderen Schwer­punkte nicht mehr in meiner Arbeit ein. Die Ganz­heit­lich­keit eines Menschen auf der Grund­lage der inneren Motive, Werte und Ziele kann so bisher nur das reiss­pro­file liefern. Welche Motive hinter Obamas Verhalten stecken sind wohl sehr viel­fältig. Zudem hat er einen Stab voller intel­li­genter und erfah­rener Berater. Daher vermag ich es als Reiss Profile Anwender und Reiss Profile Master Ausbilder nicht zu beur­teilen, welche Motive bei Obama über­durch­schnitt­lich stark ausge­prägt sind, denn dafür kenne ich Ihn nicht persön­lich. Um 100% zu beur­teilen, was Barak Obama wirk­lich moti­viert und intrin­sisch antreibt, würde ich gerne erst­einmal sein persön­li­ches Reiss Profile in den Händen haben. Svenja mag aus ihrer Sicht Recht haben, ich kann es nicht beur­teilen.

  3. Karrie­re­blog von Svenja Hofert 29. September 2010 at 22:09 — Reply

    […] diese Männer in andere Lebens­formen – so wie umge­kehrt die Frauen. Den Wert „Familie“ im Reiss-Profil – der besagt, das das Erziehen von Kindern eine wich­tige Prio­rität besitzt – haben in […]

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