Gefähr­li­cher Persön­lich­keits­scan: Recrui­ting mit Face­­book-Tool „You are what you like“ (Selbst­ver­such)

Gefähr­li­cher Persön­lich­keits­scan: Recrui­ting mit Face­­book-Tool „You are what you like“ (Selbst­ver­such)

Da jubeln Perso­nal­erherzen: In zwei Minuten soll sich über einen Maus­klick mehr über einen Bewerber heraus­be­kommen lassen als in einem aufwän­digen Vorstel­lungs­ge­spräch!  Alles, was man als Perso­naler dafür, braucht ist die Geneh­mi­gung auf nicht öffent­liche Daten zuzu­greifen. Als Bewerber kann man sich, viel­mehr seine Face­book-Seite, jeder­zeit selbst scannen lassen. Sodann analy­siert das Tool die eigene Face­book­seite und ein Algo­rithmus teilt das Like-Verhalten in die Big-Five-Kate­go­rien Offen­heit, Gewis­sen­haf­tig­keit, Verträg­lich­keit, Extra­ver­sion und Neuro­ti­zismus. Das Ganze hat durch zwei Forscher der Univer­sity of Cambridge, die das Programm entwi­ckelt haben, einen pseudo-wissen­schaft­li­chen Anspruch. Die Big Five zur Eignungs­dia­gnostik heran­zu­ziehen, ist nichts Neues. In Deutsch­land […]

Netz­werken für die Karriere – Wie mache ich das denn konkret?

Das Wich­tigste, nicht alles sagen © kotoya­ma­gami — Fotolia.com Den Teil­neh­mern eines Vortrags vom Montag­abend habe ich verspro­chen, an diesem Freitag in meinem Blog die wich­tigsten Regeln zum Netz­werken für die Karriere zusam­men­zu­fassen. Hallo Frank­furt, Hamburg, Köln (und wer das sonst noch so mitliest): Lektion 1: In Kommen­taren von Blogs und in Gruppen aktiv sein Bisweilen möchten in meinem Blog junge Leute kommen­tieren, die allzu frei­mütig ihren Namen und E‑Mail zu einem allzu direkten Kommentar eingeben. Ich maile dann erst mal, ob sie wirk­lich wollen, dass ich das frei­schalte, denn viele sind sich nicht bewusst, dass man sie dann unter […]

Mein Social Media Expe­ri­ment: „Hilfe, ich kann nicht mehr alles alleine machen“ (Teil 10)

Was als Spaß begonnen hat, wird langsam ernst.  Ich habe nun über 2.300 Follower bei Twitter und über 1.200 Fans bei Face­book. Bei Google+ sind es nun 703, die mich verfolgen, Pinte­rest, wo ich wirk­lich wenig mache, wirkt sich langsam recht gut aufs SEO aus, Xing bleibt Nebenbei-Projekt: ist es mehr Face­book oder Twitter? Mir ist der Nutzen noch nicht klar, mich nerven nur zuneh­mend all die Leute, die nach der Kontakt­be­stä­ti­gung irgendwas verkaufen und sich anbie­dern. En passant habe ich im letzten Jahr den Social Media-Auftritt meines Netz­werks Karriereexperten.com stra­te­gisch geplant und zusammen mit Sarah und Silke aufge­baut. Meinen Shop Gruen­der­re­ports, über […]

“Perso­naler sollen im Netz ruhig sehen, wie ich wirk­lich bin!” Sicher?

Man findet Sie beim Pilger­wan­dern via Insta­gram? Mit Hut und Hund bei Face­book? Unter der Dusche twit­ternd? Alle Welt rät von dieser Offen­heit ab. Erlauben können sich Hinter-die-Kulissen-Blicke nur Stars à la Justin Bieber und Demi Moore, so der allge­meine Tonus. Ich lese mich heute mit einer Aussage zitiert bei RTL (muss alt sein), die etwa so lautet: „Sagen Sie nichts im Social Web, was Sie nicht überall öffent­lich kundtun würden.“ Bin ich zu konser­vativ? Heute kam erst­mals ein ganz anderes State­ment. Nicht so vorsichtig, teilt uns Thomas Bergen, Mitgründer von Getabs­tract über den Harvard Busi­ness Manager Blog mit. Er sagt, hier […]

Sind Sie ein Schnell-das-Inter­esse-Verlierer oder Am-Ball-Bleiber beim Social Networ­king?

Ich erwarte keine unmit­tel­baren Nutzen meiner Social Media Akti­vi­täten. Als eine Kollegin mich fragte, wieviel Umsatz mir denn das Twit­tern und soziale Netz­werken bringe, zuckte ich mit den Schul­tern. Nicht aus Ratlo­sig­keit, sondern weil ich glaube, dass es voll­kommen sinnlos ist, das zu berechnen. Der gefühlte Nutzen reicht mir. Er wächst auch orga­nisch. Und jeder der versucht, die Gesetze orga­ni­schen Wachs­tums, Slow Growings, durch aggres­sive Markt­über­schwem­mung zu brechen, kann nur verlieren. Dieses Denken entspricht in keiner Weise den Grund­sätzen des Marke­tings, die ich gelernt und eine Zeit­lang sogar gelehrt habe. Aber was ich gelernt habe, ist auch alt und […]

Die neue Lust zu Schenken – und: Wo sind die Grenzen des Prin­zips Kostenlos?

Es muss 2006 gewesen sein. Ich kam erst­mals auf die Idee, Dinge im Internet zu verschenken. Zum Beispiel den Karrie­re­anker zur Berufs­ori­en­tie­rung, den ich mir selbst aus Büchern des gran­diosen Ed Schein zusam­men­ge­bas­telt hatte. „Das kannst du nicht tun“, sagte ein status­be­wusster und im Marke­ting erfah­rener Psycho­the­rapie-Kollege. „Das ist doch dein Herr­schafts­wissen.“ Ich empfand das nicht so. Ich will gar kein Herr­schafts­wissen. Es hat mich über­rascht als die Teil­neh­merin eines Semi­nars zu mir sagte, sie habe selten jemand erlebt, der so bereit­willig und offen andere an seinen Erfah­rungen teil­haben lässt. Herr­schafts­wissen? Es ist richtig, dass ich viele Jahre Erfah­rung in […]

Netz­­werk-Nutzen­check: Twitter, Google+, Linkedin — welches für was? (Social Media Expe­ri­ment, Teil 9)

Zwei gute Gründe bringen mich dazu, an dieser Stelle einen Nutzen­check sozialer Netz­werke zu bringen. Erstens wurde ich kürz­lich mit der Head­line „Xing ist out, Face­book wird das neue In-Netz­werk“ zitiert –  was ich zur Jahres­wende 2010/2011 gesagt hatte, also vor mehr als einem Jahr. Diese Aussage stimmt so nicht mehr, mir ist schlei­er­haft, warum Medien sowas mit einer derar­tigen Zeit­ver­zö­ge­rung auspa­cken. Zumal bei so einem Schnell­dreher-Thema. Xing hat sich in den letzten Monaten sehr stark berap­pelt und einiges getan. So hat es z.B. Face­book-ähnliche Funk­tionen einge­führt.  Mir scheinen die Diskus­sionen auf Xing zu Themen etwas sach­li­cher zu sein, wobei die […]

Warum Frauen inter­agieren und Männer Links schleu­dern, Social Media Expe­ri­ment (Teil 10)

Mitein­ander reden — geht auch im Netz — Foto: Fotolia.com Gestern unter­hielt ich mich mit einer in Sachen Vertriebs­be­ra­tung kompe­tenten Dame, Silke Loers, über Twitter. Uns ist aufge­fallen, dass es einen entschei­denden Unter­schied zwischen Männern und Frauen gibt – und zwar ziem­lich gleich, aus welchem Busi­ness sie kommen. Männer schleu­dern öfter Links als Frauen. Sie auto­ma­ti­sieren häufiger Prozesse und tweeten gnadenlos syste­ma­tisch nur Dinge von Leuten, die aus ihrer Sicht wichtig sind. Sie wissen, dass man die Influencer ausfindig machen muss, und diese gezielt anspre­chen sollte, um den eigenen Account und Social Graph zu pushen. So sind #FFs, […]

Süße Kätz­chen: Pinte­rest — Mein Social Media Expe­ri­ment (Teil 9)

Das letzte Mal schrieb ich im Februar über die Marke Ich im Internet.Der Beitrag hatte 45 Tweets — abso­lute. Spitze. Heute nehme ich Sie wieder mal mit auf eine Schau durch die Netze und beginne bei Pinte­rest. Was ist neu? Katzen­con­tent und mehr Das kleine Hünd­chen sieht einfach bärig aus. Kann frau diesem Blick wider­stehen? Schwer, es liegt an der Grenze zwischen nied­lich und krass. Es  findet sich unter Animal­con­tent nicht nur in einem Board des Netz­werks Pinte­rest —  nebenbei ging es in der letzten Woche durch die Gazetten. Seit zwei Wochen neu in meinem Social Media-Port­folio ist Pinte­rest. Ich […]

Die Marke Ich im Internet: Wie bin ich privat und trotzdem profes­sio­nell?

“Wie gehen Sie als Marken­bot­schafter eigent­lich mit ihren privaten Infor­ma­tionen in sozialen Netz­werken um?“ Am Freitag stellte mir Stefanie Söhn­chen von Eck Kommu­ni­ka­tion mir und einigen weiteren Social-Media-Akti­visten diese Frage. Gele­gen­heit, dieses Thema einmal ausführ­li­cher zu betrachten, denn schließ­lich ist längst jeder Netz­ak­tive Marken­bot­schafter in eigener Sache, auch mancher Ange­stellte – und ganz sicher jeder der neuen Selbst­stän­digen, die mit Kopf-Dienst­leis­tungen ihr Geld verdient.

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