Crowd­fun­ding: Wenn die Menge Masse macht

Crowd­fun­ding: Wenn die Menge Masse macht

Vor einem halben Jahr rief ich über das Internet auf, 50 Begriffe zur neuen Arbeit zu sammeln und hier oder im eigenen Blog einzu­rei­chen. Den Ball fingen unter anderem Winfried Kret­schmer und Patrick Scheuerer — am Wochen­ende erin­nerte Twitter an die Aktion: Was machen wir denn jetzt daraus? Ich versuche nun einmal, die Begriffe der neuen Arbeit mit dem aktu­ellen Geschehen zu verbinden. Den Anfang mache ich mit dem Wort Nr. 7 auf der Liste von Kret­schmer, Crowd­fun­ding. Es bedeutet, dass eine „Menge“ Menschen, also eine Crowd, Projekte finan­ziert, ergo “fundet”. Das Thema explo­diert in Deutsch­land derzeit gerade im Kultur­be­reich. So finden sich beim größten deut­schen Crowd­fun­ding-Portal […]

Beruf­liche Neuori­en­tie­rung: „Aber dann gleich was Großes“ — Von der SAP-Bera­­tung zum Möbel­de­sign

Es war nur ein kleiner Anstoß – der aber eine nach­hal­tige Wirkung hatte. „Entweder du leitest gleich die ganze Abtei­lung oder du machst etwas Eigenes. Aber dann gleich was Großes“, hatte ich zu Chris­tiane Kypke gesagt, die bis dahin als SAP-Bera­terin zwar genug Joban­ge­bote hatte, aber ihren Gestal­tungs­willen, ihren Ehrgeiz und Quali­täts­an­spruch nicht ausleben konnte. Ein Jahr später bekam ich eine Mail, in der mich Chris­tiane auf „Wohn­Kon­trast“ hinwies und sich für die kleine Inter­ven­tion bedankte. Die Website und das dahinter stehende Geschäfts­mo­dell fand ich so beein­dru­ckend, dass ich sie zum Gespräch bat.  Zum Beispiel darüber, wie groß oder klein […]

Warum denkst du nicht gleich ganz groß? oder: Warum Frauen lieber lang­samer gründen

Warum grün­dest du nicht gleich eine GmbH? Wieso stellst du nicht sofort Mitar­beiter ein? Und über­haupt: Wieso denkst du nicht gleich größer? Das sind typi­sche Aus- und Ansagen, die weit häufiger von Männern kommen als von Frauen. Ordent­li­ches Wachstum, bitte! Slow­Gro­wing schadet der Stand­ort­för­de­rung, die schließ­lich davon lebt, möglichst große Gewer­be­flä­chen zu vermieten. Slow­Gro­wing ärgert die Banken, die wenig Lust haben für geringes Start­ka­pital großen Aufwand zu betreiben. Erst recht wider­spricht Slow­Gro­wing einem Denken, das auf pausen­losen zwei­stel­ligen Zuwachs gepolt ist: Jedes Jahr mehr. Deshalb werden Frau­en­grün­dungen oft belä­chelt. Da wird getöp­fert, Schmuck designt, Marme­lade verkauft. Alles in allem gesamt­wirt­schaft­lich […]

Warum Frauen inter­agieren und Männer Links schleu­dern, Social Media Expe­ri­ment (Teil 10)

Mitein­ander reden — geht auch im Netz — Foto: Fotolia.com Gestern unter­hielt ich mich mit einer in Sachen Vertriebs­be­ra­tung kompe­tenten Dame, Silke Loers, über Twitter. Uns ist aufge­fallen, dass es einen entschei­denden Unter­schied zwischen Männern und Frauen gibt – und zwar ziem­lich gleich, aus welchem Busi­ness sie kommen. Männer schleu­dern öfter Links als Frauen. Sie auto­ma­ti­sieren häufiger Prozesse und tweeten gnadenlos syste­ma­tisch nur Dinge von Leuten, die aus ihrer Sicht wichtig sind. Sie wissen, dass man die Influencer ausfindig machen muss, und diese gezielt anspre­chen sollte, um den eigenen Account und Social Graph zu pushen. So sind #FFs, […]

Probieren statt Planen: So nutzen Sie die trei­bende Kraft des Slow-Grow-Marke­­tings

Ich war scho­ckiert, als mir der Kunde seinen Marke­ting­plan zeigte, für dessen Erstel­lung er 5.000 Euro bezahlt hatte. Den teuren Plan hatte eine Kommu­ni­ka­ti­ons­agentur erstellt. Vermut­lich mit Text­bau­steinen. Leser meines Slow-Grow-Prin­­zips kennen die Geschichte: Das gute Stück setzte auf Maßnahmen (z.B. Anzeigen), die heut­zu­tage nicht mal mehr bei einem Hand­werks­be­trieb funk­tio­nieren, ganz sicher nicht im Umfeld der wissens­ori­en­tierten und krea­tiven Dienst­leis­tungen. Slow-Grow-Marke­­ting ist expe­ri­men­telles, spie­le­ri­sches, auspro­bie­rendes Marke­ting. Was aber heißt das genau? Das ist Thema dieses  Beitrags, der sich an alle Selbst­stän­digen richtet – und natür­lich auch an Inter­es­sierte: […]

Busi­ness Plan oder nicht ist keine Frage: Warum es am Ende doch nur um den Menschen geht

Ist die gängige Busi­ness Planung wirk­lich zeit­gemäß? Braucht die Krea­tiv­wirt­schaft nicht eine ganz andere Vorge­hens­weise. Svenja Hofert meint: Ja — und disku­iert hier die These.

Slow Grow — Langsam wach­sende Unter­nehmen gesucht

Der Geschäfts­führer von Wala (Dr. Haus­chka) wurde neulich in der WELT so zitiert: “Kosten und Umsatz sind uns egal.” Ein Quer­denker — ich suche mehr davon. Und nicht nur unter den übli­chen Verdäch­tigen, also anthro­po­so­phi­schen und “grünen” Unter­nehmen. Der Hinter­grund meiner Suche: Im Früh­jahr 2011 erscheint mein Buch „Slow Grow“ bei Eich­born. Die These: Lang­sames oder auch mal gar kein Wachstum macht alle glück­lich: Den Gründer, seine Mitar­beiter und auch die Kunden. Nun suche ich Unternehmen/Unternehmer, die diese These stützen und damit ein (weiteres) Beispiel für das Buch liefern. Dabei inter­es­siert mich eine Denk­weise jenseits vom Main­stream” Ich freue mich […]

19. August 2010|Tags: , , |
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