Das Gesetz der heißen Herd­platte: Warum wir in Zukunft anders lernen müssen

Das Gesetz der heißen Herd­platte: Warum wir in Zukunft anders lernen müssen

Trauen Sie sich in unbe­kannte Gebiete? Sind Sie bereit, sich auch schon mal die Finger zu verbrennen? Würden Sie also morgen eine Vorle­sung in Statistik besu­chen, auch wenn Sie  bisher über­haupt keinen Bezug dazu hatten? Wenn Sie sich viel­leicht sogar als “Mathe­looser” begreifen (oder dass auf Ihren nied­rigen Testes­to­ron­spiegel schieben ;-))? Wahr­schein­lich nicht, und das ist ein Problem, wenn Sie in der Arbeits­welt der Zukunft bestehen wollen. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie Ihnen das mit der Herd­platte anders weiter­geben als bisher. Nicht “Finger weg”, sondern ran an den Speck. Es gehen ja schließ­lich auch Leute über heiße Kohlen. Die […]

27. Mai 2017|Tags: , , , |

Karriere mit Sinn: Die 7 Irrtümer der Sinn­su­cher

Vor wenigen Jahren war Arbeit noch Arbeit. Die Menschen waren froh, einen halb­wegs ordent­li­chen Job zu haben und erwar­teten keine Sinn­stif­tung von ihm. Mir ist etwas aufge­fallen: In dem Maße, in dem die Digi­ta­li­sie­rung und Roboter unsere Arbeit bedrohen, halten wir uns mehr an ihr fest. Es ist so, als würden wir ein Spiel­zeug umarmen, dass uns der böse Nach­bars­junge (Roboter) aus dem Arm reißen will. Dabei merken wir gar nicht, dass wir durch die Sinn­suche an unserer Arbeits­be­rech­ti­gung fest­halten wollen, denn die künst­liche Intel­li­genz könnte sie uns wegnehmen. Was bliebe wäre.… auf den ersten Blick schreck­lich: eine Lebens­be­rech­ti­gung. Und […]

25. März 2017|Tags: , , , , |

Zukunft der Arbeit: 5 Weichen­stel­lungen, die jetzt unbe­dingt nötig sind

Die ersten sechs Monate machte sich Hanna vertraut mit ihren drei Wunsch­firmen. Wie arbeiten die Menschen dort? Für was enga­gieren sie sich? Und was könnte sie selbst dort tun? So bekam sie ein konkretes Bild und konnte selbst entscheiden, was sie genau tun wollte. Dazu wählte sie sich fünf verschie­dene Rollen in unter­schied­li­chen Einheiten des Unter­neh­mens aus. Sie hatte keine Vorstel­lung von der einge­setzten Tech­no­logie, doch das Einar­bei­tungs­pro­gramm und ihr Lern­be­gleiter halfen ihr, sich schnell zurecht­zu­finden…. Mitar­beiter, die sich ihre Firmen und Jobs selbst auswählen? Unter­nehmen, die nicht den fertigen Mitar­beiter suchen, sondern diesen ausbilden? Das ist, so hoffe ich, […]

Den Wider­spruch begrüßen: Warum wir neue Kompe­tenzen für die Zukunft der Arbeit brau­chen

Ein Hoover­board wäre klasse. Man könnte damit einfach zur Arbeit fliegen. Pech für die Auto­in­dus­trie – und Chance für einen neuen Indus­trie­zweig. Alte Auto­in­dus­trie-Jobs würden wegfallen und neue entstehen, zum Beispiel der Hoover­board-Mecha­niker. Die Film­tri­logie „Zurück in die Zukunft“ aus den Jahren 1985, 1989 und 1990 zeigt das Hoover­board in der zweiten Folge. In dieser machen Marty McFly und Doc Brown einen Ausflug in das Jahr 2015, genauer zum 21.10.2015. Der Film zeigt, wie man sich damals die Welt 2015 vorstellte. Hoover­boards kommen vor, aber auch Video­kon­fe­renzen. Immerhin: Die Video­kon­fe­renzen wurden wirk­lich erfunden, die Hoover­boards leider nicht. Die Kündi­gung von […]

27. Oktober 2015|Tags: , , |

Recrui­tin­g­di­lemma oder Digi­tal­ro­mantik? Wo stehen wir im Jahr 2025 wirk­lich? (Rezen­sion)

Sie ist schlank und muskulös, sieht gut aus und weint, als sie mit ihrer mega-erfolg­rei­chen Freundin spricht, die vor lauter Arbeit nicht mehr zum Sport kommt… sowas auch. Die ärmste Yvonne aus dem Kapitel „arbeitslos statt Voll­be­schäf­ti­gung“ im Buch „Das Recrui­ting-Dilemma“ von Sven-Gábor Jánszky: Seit drei Jahren aus dem Job, ein Schwer­ver­bre­chen im digi­talen Zeit­alter, in der die Mons­ter­kraken Wirt­schaft und Wandel uns gemeinsam diri­gieren.  So dumm, Yvonne! Eltern­zeit genommen, Landei geblieben, das ist halt die Geschichte der Verlierer am Arbeits­markt im Jahr 2025 (… ich glaube nicht daran, und halte auch nichts von dieser Art Panik­mache). 2025 — das ist die […]

19. Februar 2015|Tags: , , |

Feel­­good-Manager — ein Job der Zukunft? Zu Gast beim ersten Meetup in Hamburg von GOODplace.org

“Beleg­schafts-Bespaßer”, “Obst­korbauf­füller” — zu diesen Jobbe­zeich­nungen kommt man schnell, wenn man den soge­nannten Feel­good-Manager googelt. Ist wirk­lich etwas dran? Im Namen des Karrie­re­b­logs von Svenja Hofert bin ich zu Gast beim ersten Feel­good-Manager Meetup in Hamburg, veran­staltet von GOODplace.org. Die Grün­derin, Monika Kraus-Wild­egger und ihr Team geben sich zuver­sicht­lich, “es ist die Zukunft!”. (Lesen Sie hier, wie viele Feel­good-Manager es noch vor zwei Jahren waren.) Früher selbst von einer schwie­rigen Work-Life-Balance umgeben, hat es sich Kraus-Wild­egger mit ihrem Unter­nehmen GOODplace.org zur Aufgabe gemacht, den deut­schen Arbeits­markt zu beleuchten und dieje­nigen Arbeit­geber hervor­zu­bringen, die einen Wohl­fühl­faktor beachten und damit gute Arbeits­at­mo­sphäre bieten. Und genau dieser Wohl­fühl­faktor steht […]

Mehr nach dem Bauch­ge­fühl gehen (Workli­­fe­­style-Inter­­view)

Bernd Slag­huis fiel mir das erste Mal vor rund zwei Jahren als neues Mitglied bei den Karrie­re­ex­perten auf; er strahlte eine unauf­ge­regte Profes­sio­na­lität aus. Dazu gehört für mich neben einer eigenen Posi­tion auch beruf­liche Erfah­rung und Erfolge im Wirt­schafts­leben. Ich finde nämlich: Nur wer selbst beruf­lich erfolg­reich war – wobei ich Erfolg subjektiv als erlebten Erfolg defi­niere und nicht notwendig als hier­ar­chi­sche Karrie­re­stufe – kann Klienten im Karrie­re­coa­ching glaub­würdig beraten. Weil ich sicher war, dass mir Bernd wirk­lich etwas zu sagen hat und keine such­ma­schi­nen­op­ti­mierte Phrasen dreschen wird, bat ich ihn – seines Zeichens ein Flexi — zum „Worklifestyle“-Interview in […]

17. Dezember 2014|Tags: , , , |

New Work — was ist das eigent­lich?

Vor einiger Zeit erschien im Micro­soft Blog mein Beitrag „Luther der Neuzeit“, der viel Zuspruch bekam, aber nicht mehr verfügbar ist. Es kam aber auch Kritik von Seiten der New-Work-Bewe­gung, die nicht erkennen wollte, dass meine Kolumne im Grunde eine Fürsprache für New Work war. Hier will ich die Frage klären, wovon über­haupt die Rede ist. Denn vielen ist das gar nicht klar… Zunächst: Was heißt New Work eigent­lich? Der Begriff geht zurück auf Frithjof Berg­mann. Für ihn heißt Arbeit, die eigene Krea­ti­vität und Persön­lich­keit zu entfalten – und sich damit auch aus der Lohn­ar­beit zu befreien. Der Mensch hat die […]

1. August 2014|Tags: , , |

Wieder Zeit zum Brot­ba­cken: Unsere Zukunft in einer tech­ni­sierten Arbeits­welt (Rezen­sion)

Mensch = gut und besser? Nicht immer. Die Kuh mag ihren Milch­ro­boter lieber. Der massiert gleich die Zitzen und ist außerdem immer verfügbar. Auf den Menschen dagegen muss die Kuh warten. Ich beschreibe eine Szene  aus dem ersten Teil des Buchs „Arbeits­frei“ von Constanze Kurz und Frank Rieger. Beide sind Infor­ma­tiker und als Spre­cher im Chaos Computer Club enga­giert. Das Buch aus dem Riemann-Verlag beleuchtet die Arbeit der Zukunft mit konse­quentem Blick auf die tech­ni­schen Möglich­keiten inklu­sive Besuch in verschie­denen Produk­ti­ons­hallen von Groß­bä­ckerei bis Agrar­pro­du­zent. Man sollte von Infor­ma­ti­kern keine Tech­nik­feind­lich­keit erwarten, jeden­falls nicht in jungen Jahren, denken war an […]

7 Trends am Arbeits­markt und die Konse­quenzen für Sie

Die Jobs passen einfach nicht, oft sind sie zu klein. Irgend­wann hatte sich der Banker für die sichere Bank entschieden. Das war in einer Zeit, als „Banken“ noch Schalter hatten und Sparen einen Sinn. Da entschied man sich für solche Wege, weil man halt kein bunter Vogel ist und Sicher­heit erstens etwas mit Vernunft und zwei­tens mit Geld­ver­dienen zu tun hat.  Doch man kann mit seinen Entschei­dungen einfach Pech haben. Da hat man einen sicher geglaubten Job, doch dann kommt eine Finanz­krise, gibt es Ärger mit dem Libor­zins, geschlos­senen Immo­bi­li­en­fonds und der Markt ist nun keiner mehr oder ein ganz […]

Die Käfig­hal­tung von Akade­mi­kern – und wohin uns die Suche nach Frei­land­hal­tung führen kann

Vor zwei Tagen entdeckte ich via Twitter einen Artikel im The Guar­dian. Dort schrieb die Autorin über die Akade­mi­ker­schwemme in Groß­bri­tan­nien. Die Politik schreie nach Akade­mi­kern und die Wissen­schaft liefere passende Zahlen dazu. Etwa die, dass Akade­miker mehr verdienen als Nicht-Gradu­ierte. Was dabei vergessen würde: Die Zahlen sind aus einer Zeit, als es noch viel weniger Akade­miker gab. Inzwi­schen würden Geis­tes­wis­sen­schaftler kaum mehr verdienen als Unge­lernte. Ich muss an eine junge Akade­mi­kerin denken, der ein großer Konzern 1.800 EUR brutto als Junior-Online-Redak­teurin geboten hat – im Anschluss an ein weit unter Tarif bezahltes Volon­ta­riat. Der Artikel belegt, dass es kaum […]

Der K‑Faktor: In 6 Schritten zu mehr Krea­ti­vität

Krea­ti­vität hat nichts mit Malen und bunten Bildern zu tun, sondern  mit Wahr­nehmen und Denken. Kann man kreativ-sein und ‑werden dann planen? Ein biss­chen schon. Hier die Reihen­folge 1. Bauen Sie Exper­ten­wissen auf! (aber richtig und nicht halb) Niemand kann etwas neu erfinden, was er nicht kennt. „Chancen bieten sich nur dem Denken, das gut vorbe­reit ist“, schrieb schon der Chemiker Louis Pasteur – ein wissen­schaft­li­cher Krea­tiver, der im 20. Jahr­hun­dert wich­tige Beiträge im Kampf gegen Infek­ti­ons­krank­heiten geleistet haben. Ohne Wissen nicht möglich. Sich ein Wissens­ge­biet auf- und auszu­bauen, ist also die Basis dafür, dass sich Krea­ti­vität entwi­ckeln kann. Das kann […]

Der Schlüssel zur Zukunft: Welche persön­li­chen Eigen­schaften machen kreativ? Lässt sich Krea­ti­vität über­haupt entwi­ckeln?

© pesh­kova — Fotolia.com Weit­ge­hend unbe­stritten, dass Krea­ti­vität der Schlüssel zur Zukunft ist. Wir werden in dieser riesigen Müll­halde, in dieser sozialen Unge­recht­ver­tei­lung und globalen Schief­lage nur über­leben können, wenn genü­gend Menschen IDEEN haben. Längst kann ein Roboter ähnliche viele Rechen­ope­ra­tionen wie ein mensch­li­ches Gehirns durch­führen. Einziger Haken: Es kostet noch zu viel Energie, Robo­ter­ge­hirnen Leben einzu­hau­chen. Doch wie lange wird es dauern, bis komplexe Stra­te­gien die Frage eines Knopf­drucks sind? Es wird deshalb in der Arbeits­welt der Zukunft den höchsten „Wert“ haben, was nicht voll­ständig tech­nisch erzeugbar ist, Krea­ti­vität und Mensch­lich­keit. Doch was macht eigent­lich Krea­ti­vität aus? […]

Sie können helfen: Zeigen Sie jungen Akade­mi­kern einen Weg ins Berufs­leben!

Alles geht.… Doch die Fülle an Möglich­keiten über­for­dert junge Erwach­sene. Dabei werden vor allem Akade­miker oft vernach­läs­sigt. Während es für Schüler Camps und Werk­stätten gibt und inzwi­schen mit Future­pre­neur auch Selbst­stän­dig­keit schu­lisch geför­dert wird, schreibt sich Berufs­ori­en­tie­rung an Unis klein. Und der Bachelor lässt grüßen… Ehe man Zeit für beruf­liche Orien­tie­rung und persön­liche Selbst­fin­dung findet, ist das Studium auch schon vorbei. Manche der Orien­tie­rungs­losen sitzen dann irgend­wann ratlos bei uns. Letzte Woche kontak­tierten mich drei Frank­furter Studenten von der TU Darm­stadt mit einer Idee, die ich wirk­lich gut finde. Mit dem Startup-Projekt „karriere-vitamin.de“ möchten sie genau gegen dieses Problem der […]

Karrie­re­sys­teme: Vom Fürsorger über den Schorn­stein zum Indi­vi­dua­lismus

Karriere ist überall gleich? Unsinn! Welche Karrie­re­sys­teme gelten in Ihrem Unter­nehmen? Müssen Sie möglichst viele Anhänger um sich scharren? Mess­bare Leis­tung bringen? Oder reicht Dauer-Zuge­hö­rig­keit? Weiter geht es mit meiner Serie “Spiral Dyna­mics” in der Praxis. Dieses Mal bescheibe ich Karrie­re­sys­teme. Ja, die gibt es wirk­lich. Wir unter­nehmen eine Reise von der Fürsor­ge­kar­riere bis heute. Es gibt sie noch, denken Sie nur an Trigema und seinen Inhaber Wolf­gang Grupp. Ja, das ist der mit dem Affen in der Werbung. Solche Unter­nehmer sorgen sich um ihre Mitar­beiter.. Sie setzen auf lange Zuge­hö­rig­keiten und bieten den Kindern der altge­dienten Arbeiter und Ange­stellten gern einen sicheren Arbeits­platz. […]

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