Karriere mit Sinn: Die 7 Irrtümer der Sinn­su­cher

Karriere mit Sinn: Die 7 Irrtümer der Sinn­su­cher

Vor wenigen Jahren war Arbeit noch Arbeit. Die Menschen waren froh, einen halb­wegs ordent­li­chen Job zu haben und erwar­teten keine Sinn­stif­tung von ihm. Mir ist etwas aufge­fallen: In dem Maße, in dem die Digi­ta­li­sie­rung und Roboter unsere Arbeit bedrohen, halten wir uns mehr an ihr fest. Es ist so, als würden wir ein Spiel­zeug umarmen, dass uns der böse Nach­bars­junge (Roboter) aus dem Arm reißen will. Dabei merken wir gar nicht, dass wir durch die Sinn­suche an unserer Arbeits­be­rech­ti­gung fest­halten wollen, denn die künst­liche Intel­li­genz könnte sie uns wegnehmen. Was bliebe wäre.… auf den ersten Blick schreck­lich: eine Lebens­be­rech­ti­gung. Und […]

25. März 2017|Tags: , , , , |

Karrie­re­kon­ven­tionen brechen: Von der Mosaik- zur holis­ti­schen Lebens­pha­sen­kar­riere

Wie viele Menschen mit unge­wöhn­li­chen Lebens­läufen kennen Sie? Und was halten Sie für unge­wöhn­lich? Das hat sich in den letzten Jahren und Jahr­zehnten sicher sehr verän­dert. Vieles, was früher unge­wöhn­lich war, ist heute normal. Ein recht neues, und deshalb unge­wöhn­li­ches Phänomen sind für mich aber Menschen mit Bildungs­brü­chen im Lebens­lauf.  Damit meine ich Menschen, die bewusst in einem Job arbeiten, der deut­lich unter ihrem Quali­fi­ka­ti­ons­ni­veau liegt – weil sie dort mehr Befrie­di­gung und Über­ein­stim­mung mit eigenen Werten finden. Sie haben damit mit Karrie­re­kon­ven­tionen gebro­chen. Einige Beispiele: Der Taxi­fahrer, der mich gestern zur Damm­tor­wiese brachte, arbei­tete einst als Tech­niker und baut […]

Karriere-Geschichte: Der Weg von Tante Emma zur Gene­ra­tion Y

Karriere? Och nö. Der Ehrgeiz der Gene­ra­tion Y hält sich in engen Grenzen. Dankbar lehnen sie sich mit Blick auf die Chancen zurück, die ihnen der demo­gra­fi­schen Wandel verspricht. Selbst unter BWL‑n sinkt die Zahl der Karrie­re­af­finen rapide. „Seit 2003 brach die Zahl der Jung­aka­de­miker mit Führungs­am­bi­tionen drama­tisch ein, von 32 auf heute 23 Prozent“, schreibt der STERN in seiner gest­rigen Ausgabe ohne die Quelle zu zitieren. Immer weniger junge Leute sollen laut derselben Quelle führungs­ge­eignet sein. Ich kann das nach­voll­ziehen, auch bei mir steigt die Zahl der Führungs­aus­steiger und “lieber-inhalt­lich-arbeiten-wollenden” — meist Männer. Der STERN persi­fliert den karrie­re­feigen Mann in den 30ern: […]

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