Selbst­stän­dig­keit: So schaffen Sie den Weg von der Idee- zur Chan­cen­phase

Selbst­stän­dig­keit: So schaffen Sie den Weg von der Idee- zur Chan­cen­phase

Es gibt Menschen, die machen aus Wasser Wein, und aus einer Nickel­brille ein Image. Warum schaffen es manche einige, funk­ti­ons­fä­hige Unter­nehmen zu gründen und andere nicht? Ich meine funk­ti­ons­fähig, nicht erfolg­reich, das Wort mag ich nicht mehr, es wird so miss­braucht. Funk­ti­ons­fähig heißt: So, dass es passt, für den Geld­beutel und die Seele. Ich habe eine einfache Erklä­rung gefunden. Für mich geht jeder Gründer durch vier Phasen und nur, wer die dritte Phase hinter sich bringt, wird zum Unter­nehmer. Die Königs­dis­zi­plin aber ist die vierte Phase. In diesen vier Phasen zeigen sich unter­schied­liche Stärken und Eigen­schaften: Die Ideen­phase In dieser […]

14. April 2015|Tags: , |

Die Zukunft der Arbeit: Warum wir Schritt für Schritt lernen müssen, Unter­nehmer zu werden

Waren Ihre Eltern selbst­ständig? Wahr­schein­lich nicht. Und wenn Sie zu den mehr als 90 Prozent Nicht-Unter­neh­mer­kin­dern gehören, die Zukunft der Arbeit aber ein Umdenken von Ihnen fordert? Dann ist das schwer; der Schalter lässt sich selten von heute auf morgen umlegen. Das geht nur Step by Step. Die meisten von uns sind es nicht gewohnt, für alles und jedes selbst die Verant­wor­tung zu über­nehmen – und das muss ein Unter­nehmer. Entschei­dungen als Unter­nehmer (und hier schließe ich Frei­be­rufler explizit ein) sind immer meine; ich kann sie niemanden in die Schuhe schieben. Wenn ich an die Unter­nehmer- oder Frei­be­ruf­ler­kinder meiner Schul­zeit denke, so sind […]

Beruf­liche Neuori­en­tie­rung: „Aber dann gleich was Großes“ — Von der SAP-Bera­­tung zum Möbel­de­sign

Es war nur ein kleiner Anstoß – der aber eine nach­hal­tige Wirkung hatte. „Entweder du leitest gleich die ganze Abtei­lung oder du machst etwas Eigenes. Aber dann gleich was Großes“, hatte ich zu Chris­tiane Kypke gesagt, die bis dahin als SAP-Bera­terin zwar genug Joban­ge­bote hatte, aber ihren Gestal­tungs­willen, ihren Ehrgeiz und Quali­täts­an­spruch nicht ausleben konnte. Ein Jahr später bekam ich eine Mail, in der mich Chris­tiane auf „Wohn­Kon­trast“ hinwies und sich für die kleine Inter­ven­tion bedankte. Die Website und das dahinter stehende Geschäfts­mo­dell fand ich so beein­dru­ckend, dass ich sie zum Gespräch bat.  Zum Beispiel darüber, wie groß oder klein […]

Warum denkst du nicht gleich ganz groß? oder: Warum Frauen lieber lang­samer gründen

Warum grün­dest du nicht gleich eine GmbH? Wieso stellst du nicht sofort Mitar­beiter ein? Und über­haupt: Wieso denkst du nicht gleich größer? Das sind typi­sche Aus- und Ansagen, die weit häufiger von Männern kommen als von Frauen. Ordent­li­ches Wachstum, bitte! Slow­Gro­wing schadet der Stand­ort­för­de­rung, die schließ­lich davon lebt, möglichst große Gewer­be­flä­chen zu vermieten. Slow­Gro­wing ärgert die Banken, die wenig Lust haben für geringes Start­ka­pital großen Aufwand zu betreiben. Erst recht wider­spricht Slow­Gro­wing einem Denken, das auf pausen­losen zwei­stel­ligen Zuwachs gepolt ist: Jedes Jahr mehr. Deshalb werden Frau­en­grün­dungen oft belä­chelt. Da wird getöp­fert, Schmuck designt, Marme­lade verkauft. Alles in allem gesamt­wirt­schaft­lich […]

Niete oder Glückslos? Die lustige Grün­­dun­g­­zu­­­schuss-Lotterie

Wird der Grün­dungs­zu­schuss, seit kurzem eine Ermes­sens­leis­tung, etwa ausge­lost? Ist der Bezug von Grün­dungs­zu­schuss also ein reines Glücks­spiel geworden? Dieser Beitrag zeigt die neuesten Entwick­lungen auf, mit viel Insi­der­wissem.

Probieren statt Planen: So nutzen Sie die trei­bende Kraft des Slow-Grow-Marke­­tings

Ich war scho­ckiert, als mir der Kunde seinen Marke­ting­plan zeigte, für dessen Erstel­lung er 5.000 Euro bezahlt hatte. Den teuren Plan hatte eine Kommu­ni­ka­ti­ons­agentur erstellt. Vermut­lich mit Text­bau­steinen. Leser meines Slow-Grow-Prin­­zips kennen die Geschichte: Das gute Stück setzte auf Maßnahmen (z.B. Anzeigen), die heut­zu­tage nicht mal mehr bei einem Hand­werks­be­trieb funk­tio­nieren, ganz sicher nicht im Umfeld der wissens­ori­en­tierten und krea­tiven Dienst­leis­tungen. Slow-Grow-Marke­­ting ist expe­ri­men­telles, spie­le­ri­sches, auspro­bie­rendes Marke­ting. Was aber heißt das genau? Das ist Thema dieses  Beitrags, der sich an alle Selbst­stän­digen richtet – und natür­lich auch an Inter­es­sierte: […]

Selbst­stän­dige stocken auf: Sind die Schnorrer unter uns?

118.000 Selbst­stän­dige beziehen derzeit (2011) aufsto­ckendes Arbeits­lo­sen­geld II, weil ihre Tätig­keit zu wenig Gewinn abwirft. Der Artikel stellt das in das rich­tige Verhältnis zu den Aufsto­ckern bei den Ange­stellten — hier liegt der Prozent­satz nämlich deut­lich höher.

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