“Haben Sie mal einen Tipp für mich?”(Kolumne)

“Haben Sie mal einen Tipp für mich?”(Kolumne)

„Ich hab da mal eine Frage“ — im gest­rigen Blog rät Kollegin Gitte Härter zu einem gelas­senen Umgang — man soll solche Anfragen zum Beispiel auf andere Ange­bote umlenken (die natür­lich kosten­pflichtig sind). Unge­wollte E‑Mails sind Arbeits­be­schaf­fungs­maß­nahmen für alle, die eine gewisse Präsenz im Internet haben — man muss einfach darüber nach­denken. Aber je mehr man sich fragt, desto schwerer fällt es zu verstehen, was Leute reitet, Fragen zu stellen, für die es einfach gar keine Antwort gibt. © Picture-Factory — Fotolia.com Gitte Härter beschrieb Mails wie „Ich habe mich selbst­ständig gemacht. Haben Sie einen Tipp?“ Was werden diese Leute in der Selbst­stän­dig­keit machen? Schon diese Frage könnte darauf […]

Wenn´s nicht rund läuft: Aufgeben oder durch­halten?

Die Suche nach Aufträgen hat viele Paral­lelen zur Part­ner­suche, und ist auch der Jobsuche nicht unähn­lich. Möchte man eine Bezie­hung eingehen, ist niemand in Sicht. Und hat man einen Partner, locken Verfüh­rungen, an die man nie gedacht hat…. Sucht man einen Job ist keiner da, und hat meinen einen, fliegen die Ange­bote nur so rein (manchmal). Malcolm Glad­well hat vor Jahren einen Best­seller über den Tipping Point geschrieben, den Punkt an dem ein viraler Effekt eintritt und etwas zum Trend wird. So einen Tipping Point gibt es nicht bei der Partner- und auch nicht bei der Jobsuche, aber es gibt […]

Gefühle vermarkten: Von den “Bösen” lernen

© Serhiy Kobyakov — Fotolia.com Neulich war ich  bei einem LesMills-Kurs, BODYPUMP und oh yeah, da muss ich jetzt gleich ein ™ dran machen, sonst killen die mich. LesMills™, so unsym­pa­thisch es mir ist, verkör­pert für mich doch die Hohe­kunst des effi­zi­enten Dienst­leis­tungs- und mehr noch Gefühls­mar­ke­tings. Vermarktet wird nichts Fass­bares, sondern Emotion, genau­ge­nommen Grup­pen­ge­fühl. Das hat keine Ecken und Kanten, es ist nicht indi­vi­dua­lis­tisch. Wer das Nicht-Perfekte mag, wie ich, jemand für den Club­ur­laub die Hölle wäre, ist davon so abge­stoßen wie von einem Besuch des Cirque de Soleils, der etwas mehr ist als Nichts, zum Gefühl gesellt sich eine stan­dar­di­sierte […]

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