10 Jahre — wie nichts: So lange dauert es wirk­lich zu gründen!

10 Jahre — wie nichts: So lange dauert es wirk­lich zu gründen!

Irgend­je­mand erzählte kürz­lich von diesem ehema­ligen Top-Manager eines Dax-Konzerns, der jetzt einen Retreat in schöner Land­schaft betreibt, teure Semi­nare gibt und schon nach einem Jahr voll ausge­lastet sein soll. Ja, so SCHNELL kann es gehen. Leider selten im Bereich der Dienst­leis­tungs­grün­dungen rund um Krea­tion, Trai­ning, Bera­tung, Coaching. Könnte auch eine Story sein. Glauben Sie mir: Es wird viel erzählt, was nicht stimmt. Ich habe tolle Websites gesehen und es war kein Auftrag dahinter. Aber gehen wir mal davon aus, diese Story würde stimmen. Dann ist es so: Die wenigsten Selbst­stän­digen haben derart opti­male Ausgangs­lagen, die bei diesem „Mercedes-S-Klasse der Exis­tenz­grün­dung“ […]

12. Dezember 2013|Tags: , , , |

Wachsen, aber richtig! Stra­te­gien, wie Coachs und Berater größer denken und werden

  © Mopic — Fotolia.com Wachsen tut weh. Und stellt gerade Solo­un­ter­nehmer wie Coachs und Berater vor Schwie­rig­keiten, denn sie können ja nicht so ohne weiteres Mitar­beiter zum Kunden schi­cken. Ich sprach darüber mit meiner Kollegin Monika Birkner, die soeben das Buch „Erfolg­reich als Solo-Unter­nehmer“ heraus­ge­bracht hat.  Es handelt sich dabei um eine komplett aktua­li­sierte Neuauf­lage von „Wachs­tums­stra­te­gien für Solo­un­ter­nehmer“. Ich erlebe, dass Wachstum manchmal unmög­lich scheint: da sind die laufenden Aufträge, die abso­lute Prio­rität haben, der Zwang Geld verdienen zu müssen – die Notwen­dig­keit, sich neu aufzu­stellen tritt da in den Hinter­grund. Man hat einfach keine Zeit. Birkner: Ja, das […]

Ganz­heit­lich und orga­nisch wachsen? Es geht!

Die meisten Coachs, Berater und Trainer sowie andere Frei­be­rufler starten nach dem Slow­Grow-Prinzip, das St. Gallen die unter­neh­me­ri­sche Methode nennt. Kühl­schrank auf, schauen was drin ist und etwas (hoffent­lich) Leckeres für den Kunden zusam­men­mixen. Irgend­wann sind Sie dann im Geschäft und … stellen fest: Es geht nicht wirk­lich weiter. Während für Entre­pre­neur-Unter­nehmer die stän­dige Weiter­ent­wick­lung über­le­bens­not­wendig dazu gehört, sind Solo-Selbst­stän­dige mit einigen Auftrag­ge­bern oft geneigt, sich länger zurück­zu­lehnen. Um dann mitunter fest­zu­stellen, dass andere sie über­holt haben. Nicht jedem liegt das Thema Entwick­lung in den Genen. Mein eigenes für Außen­ste­hende bisweilen undurch­schau­bares Gebilde aus Autoren‑, E‑Commerce‑, Vortrags- und Outpla­ce­ment­ak­ti­vi­täten machen […]

St. Gallen slow growt – und sagt: Jeder kann gründen

Wäre ich ein Mann, man(n) wäre wohl härter mit mir ins Gefecht gegangen. Doch als Frau bekam ich ein paar kriti­sche Fragen und einige „so funk­tio­niert das nicht wie Sie das sagen“, als ich letztes Jahr einige Vorträge vor Wirt­schafts­för­de­rungen hielt. Die Banker und länd­li­chen Unter­nehmer beäugten meine Aussagen kritisch: Kein Ziel, Busi­ness Plan eher ein Erfolgs­ver­hin­derer – das hört man nicht so gern in diesen Kreisen. Und sagt dann leicht „ja, Berater können sowas sagen.“ Dass ich  selbst Unter­neh­merin bin, mich also nicht nur im Kommu­ni­ka­tions- sondern durchaus auch im Hand­lungs­raum bewege, hätten sie nicht gedacht. Zu meine über­wie­gend […]

Die Zukunft der Arbeit: Warum wir Schritt für Schritt lernen müssen, Unter­nehmer zu werden

Waren Ihre Eltern selbst­ständig? Wahr­schein­lich nicht. Und wenn Sie zu den mehr als 90 Prozent Nicht-Unter­neh­mer­kin­dern gehören, die Zukunft der Arbeit aber ein Umdenken von Ihnen fordert? Dann ist das schwer; der Schalter lässt sich selten von heute auf morgen umlegen. Das geht nur Step by Step. Die meisten von uns sind es nicht gewohnt, für alles und jedes selbst die Verant­wor­tung zu über­nehmen – und das muss ein Unter­nehmer. Entschei­dungen als Unter­nehmer (und hier schließe ich Frei­be­rufler explizit ein) sind immer meine; ich kann sie niemanden in die Schuhe schieben. Wenn ich an die Unter­nehmer- oder Frei­be­ruf­ler­kinder meiner Schul­zeit denke, so sind […]

Probieren Sie es mal aus — oder: was Scrum und Slow Growing gemeinsam haben

Am letzten Donnerstag brachte ein IT-kundiger Projekt­ma­nager nach meinem Vortrag über das Slow-Grow-Prinzip auf dem Forum der Hamburger Bera­ter­tage, einen Begriff ins Gespräch, der den Gedanken meines Slow Growings in ein anderes Wort fasste: Scrum. Scrum ist eine Technik aus dem agilen Projekt­ma­nage­ment und es basiert auf dem glei­chen Grund­ge­danken, der mich zu meiner Buch­idee geführt hat. Von hier ist es nur ein Gedan­ken­sprung bis zur erwei­terten Spiel­theorie, die zum Beispiel Arne Gillert  für die Unter­neh­mens­ent­wick­lung nutzt. Beim Spielen in und mit Unter­nehmen geht es darum, frei von bishe­rigen Konzepten, Hier­ar­chien und Vorgaben Neues auszu­pro­bieren. Jeder darf alles, nichts wird vorab bewertet und […]

Evolu­tionär wachsen: Der Weg von der grünen Wiese zum eigenen Feld

Über meine Idee des expe­ri­men­tellen Grün­dens, Wach­sens und des spie­le­ri­schen Marke­tings habe ich hier bereits öfter geschrieben. Heute möchte einen kleinen Ausschnitt aus meinem Vortrag bei Lehmann´s gestern aufgreifen und näher darauf eingehen. Es geht um zwei Schritte, die jeden Selbst­stän­digen, aber auch jeden Berufs­ein­steiger im Bereich der wissens­in­ten­siven Bran­chen unmit­telbar betreffen: Die Entwick­lung vom 3. in den 4. Sektor. Wir erin­nern uns an den theo­re­ti­schen Hinter­grund, die meine Abbil­dung die 4 Sektoren verdeut­licht. Jeder, der ein sicheres Einkommen jenseits der Hartz-IV-Linie produ­zieren möchte, muss das bei seiner Karrie­re­ent­wick­lung beachten: Er braucht oft den Start auf der grünen Wiese (und […]

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