No way: Was tun, wenn der Markt für Jobs dicht ist?

No way: Was tun, wenn der Markt für Jobs dicht ist?

Stefan Raab hat vor seiner ersten Polit-Talk-Sendung im Inter­view gesagt, ein „zuer“ Markt – in  dem Fall der der Talk­shows – würde ihn erst recht reizen. Diesen Gedanken dürften die meisten FTD-Redak­teure, die Jour­na­listen der Frank­furter Rund­schau, der dapd, Berliner Zeitung, von Brigitte und alle, die derzeit entlassen werden und von Entlas­sungen bedroht sind, wohl für verrückt halten. „Zue“ Märkte sollen heute mein Thema sein.  Die gibt es nicht nur im Jour­na­lismus, doch hier sind sie gerade offen­sicht­lich. Bewer­bungen auf die wenigen Stellen sind fast aussichtslos, auf glei­chem inhalt­liche Niveau unter­zu­kommen, gilt als fast unmög­lich, Tarif­ge­hälter für die meisten völlig […]

Gefühle vermarkten: Von den “Bösen” lernen

© Serhiy Kobyakov — Fotolia.com Neulich war ich  bei einem LesMills-Kurs, BODYPUMP und oh yeah, da muss ich jetzt gleich ein ™ dran machen, sonst killen die mich. LesMills™, so unsym­pa­thisch es mir ist, verkör­pert für mich doch die Hohe­kunst des effi­zi­enten Dienst­leis­tungs- und mehr noch Gefühls­mar­ke­tings. Vermarktet wird nichts Fass­bares, sondern Emotion, genau­ge­nommen Grup­pen­ge­fühl. Das hat keine Ecken und Kanten, es ist nicht indi­vi­dua­lis­tisch. Wer das Nicht-Perfekte mag, wie ich, jemand für den Club­ur­laub die Hölle wäre, ist davon so abge­stoßen wie von einem Besuch des Cirque de Soleils, der etwas mehr ist als Nichts, zum Gefühl gesellt sich eine stan­dar­di­sierte […]

Probieren Sie es mal aus — oder: was Scrum und Slow Growing gemeinsam haben

Am letzten Donnerstag brachte ein IT-kundiger Projekt­ma­nager nach meinem Vortrag über das Slow-Grow-Prinzip auf dem Forum der Hamburger Bera­ter­tage, einen Begriff ins Gespräch, der den Gedanken meines Slow Growings in ein anderes Wort fasste: Scrum. Scrum ist eine Technik aus dem agilen Projekt­ma­nage­ment und es basiert auf dem glei­chen Grund­ge­danken, der mich zu meiner Buch­idee geführt hat. Von hier ist es nur ein Gedan­ken­sprung bis zur erwei­terten Spiel­theorie, die zum Beispiel Arne Gillert  für die Unter­neh­mens­ent­wick­lung nutzt. Beim Spielen in und mit Unter­nehmen geht es darum, frei von bishe­rigen Konzepten, Hier­ar­chien und Vorgaben Neues auszu­pro­bieren. Jeder darf alles, nichts wird vorab bewertet und […]

Selbst­stän­dige stocken auf: Sind die Schnorrer unter uns?

118.000 Selbst­stän­dige beziehen derzeit (2011) aufsto­ckendes Arbeits­lo­sen­geld II, weil ihre Tätig­keit zu wenig Gewinn abwirft. Der Artikel stellt das in das rich­tige Verhältnis zu den Aufsto­ckern bei den Ange­stellten — hier liegt der Prozent­satz nämlich deut­lich höher.

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