Positionierung: Gehen Sie ruhig mehr in die Breite

Positionierung: Gehen Sie ruhig mehr in die Breite

Spitz oder lieber breit an den Markt? Darüber gehen die Meinungen nach wie vor auseinander. Mit meinen Kunden und bei Kollegen erlebe ich seit Jahren dasselbe: Am Anfang versuchen die meisten, berauscht von all den Ratgebern und Positionierungsexperten sich spitz aufzustellen, vor allem wenn sie mein SlowGrow-Prinzip nicht gelesen haben oder dem Braten noch nicht recht trauen mögen... wo doch alle von spitzer Positionierung sprechen... kann man doch nicht....! MS Office Doch dann gehen die Dinge bei den spitz aufgestellten nicht so schnell wie erwartet. Anfangserfolge sind wie Gewinne beim Glückspiel: Sie befeuern eine Euphorie der Selbstüberzeugung. Wird [...]

27. Januar 2014|Tags: , , , , |

Das eine, das andere nicht haben

... Ja, was ist das? Leicht gesagt "man braucht eine Alleinstellung" - und schwer umgesetzt. In meinem SlowGrow-Prinzip® rate ich von Quick-Positionierungen ab, die in folgender Art und Weise gängig sind: Nehmen wir ein wenig Zielgruppen, mixen wir es mit Spezialisierung und fertig ist die Quick-und-Dirty-Position, die natürlich so am Markt überhaupt nicht funktioniert. Denn der Kunde will etwa im Coaching-Bereich, gar keinen Super-Positionierten. Er möchte Coaching, oft, ohne zu wissen, was das genau ist. Er reagiert auf Referenzen und eventuell Lebenslauferfahrung oder Zertifizierung als Qualititätsversprechen. Er will als Unternehmen jemanden der Personalentwicklungs- oder Trainingskonzepte erstellt - und keine "Trainingskonzeptemacherin". Letzteres [...]

Gefühle vermarkten: Von den „Bösen“ lernen

© Serhiy Kobyakov - Fotolia.com Neulich war ich  bei einem LesMills-Kurs, BODYPUMP und oh yeah, da muss ich jetzt gleich ein ™ dran machen, sonst killen die mich. LesMills™, so unsympathisch es mir ist, verkörpert für mich doch die Hohekunst des effizienten Dienstleistungs- und mehr noch Gefühlsmarketings. Vermarktet wird nichts Fassbares, sondern Emotion, genaugenommen Gruppengefühl. Das hat keine Ecken und Kanten, es ist nicht individualistisch. Wer das Nicht-Perfekte mag, wie ich, jemand für den Cluburlaub die Hölle wäre, ist davon so abgestoßen wie von einem Besuch des Cirque de Soleils, der etwas mehr ist als Nichts, zum Gefühl gesellt sich eine standardisierte [...]

Knick in der Optik oder im Text: Wenn Ihre Selbstdarstellung logische Brüche hat

... entstehen oft Risse in der Empfehlungskette. Das wirkt sich beispielsweise so aus: Ich empfehle jemanden weiter, aber die Firma oder Person entscheidet sich nach Klick auf die Website des Empfohlenen oder den Profileintrag dann doch gegen eine Kontaktaufnahme. Woran liegt das? Oft sind es logische Brüche in der Selbstdarstellung. Wenn ich jemanden für ein Training zum Thema Konfliktmanagerment empfehle und bei der Person stehen auf der Website zum Beispiel Outdoor-Camps, ist der Gap, der im Kopf entsteht, einfach zu groß. Stellen Sie sich vor, Sie suchen Würste und finden Obst. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dem Obstbauern eine Wurst abkaufen, [...]

Sind Sie ein Schnell-das-Interesse-Verlierer oder Am-Ball-Bleiber beim Social Networking?

Ich erwarte keine unmittelbaren Nutzen meiner Social Media Aktivitäten. Als eine Kollegin mich fragte, wieviel Umsatz mir denn das Twittern und soziale Netzwerken bringe, zuckte ich mit den Schultern. Nicht aus Ratlosigkeit, sondern weil ich glaube, dass es vollkommen sinnlos ist, das zu berechnen. Der gefühlte Nutzen reicht mir. Er wächst auch organisch. Und jeder der versucht, die Gesetze organischen Wachstums, Slow Growings, durch aggressive Marktüberschwemmung zu brechen, kann nur verlieren. Dieses Denken entspricht in keiner Weise den Grundsätzen des Marketings, die ich gelernt und eine Zeitlang sogar gelehrt habe. Aber was ich gelernt habe, ist auch alt und [...]

Interview mit Kerstin Hoffmann: „Wissen verschenken, um Können zu verkaufen“

Wie viel und was darf ich verschenken? Mit PR-Doktor Kerstin Hoffmann, die gerade ihr neues Buch „Prinzip Kostenlos“ veröffentlicht hat, sprach ich über die Grenzen des Kostenlos-Marketings – und seinen Nutzen. Bekomme ich von Ihnen meinen Segen, weiter zu verschenken? Hoffmann: Aber natürlich. Deshalb waren Sie ja auch eine Wunschkandidatin für mein Buch. Weil Sie bereits eine sinnvolle Verschenk-Strategie haben. Ich verschenke seit Jahren z.B. Wissen im Blog, Tools bei Facebook und Bewerbungsmuster. Manchmal denke ich: Macht man sich damit nicht auch selbst den Markt kaputt? Hoffmann: Ich finde es gut, dass Sie verschenken. Denn damit kann sich jeder schnell ein Bild [...]

Probieren statt Planen: So nutzen Sie die treibende Kraft des Slow-Grow-Marketings

Ich war schockiert, als mir der Kunde seinen Marketingplan zeigte, für dessen Erstellung er 5.000 Euro bezahlt hatte. Den teuren Plan hatte eine Kommunikationsagentur erstellt. Vermutlich mit Textbausteinen. Leser meines Slow-Grow-Prinzips kennen die Geschichte: Das gute Stück setzte auf Maßnahmen (z.B. Anzeigen), die heutzutage nicht mal mehr bei einem Handwerksbetrieb funktionieren, ganz sicher nicht im Umfeld der wissensorientierten und kreativen Dienstleistungen. Slow-Grow-Marketing ist experimentelles, spielerisches, ausprobierendes Marketing. Was aber heißt das genau? Das ist Thema dieses  Beitrags, der sich an alle Selbstständigen richtet – und natürlich auch an Interessierte: […]

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