Posi­tio­nie­rung: Gehen Sie ruhig mehr in die Breite

Posi­tio­nie­rung: Gehen Sie ruhig mehr in die Breite

Spitz oder lieber breit an den Markt? Darüber gehen die Meinungen nach wie vor ausein­ander. Mit meinen Kunden und bei Kollegen erlebe ich seit Jahren dasselbe: Am Anfang versu­chen die meisten, berauscht von all den Ratge­bern und Posi­tio­nie­rungs­experten sich spitz aufzu­stellen, vor allem wenn sie mein Slow­Grow-Prinzip nicht gelesen haben oder dem Braten noch nicht recht trauen mögen… wo doch alle von spitzer Posi­tio­nie­rung spre­chen… kann man doch nicht.…! MS Office Doch dann gehen die Dinge bei den spitz aufge­stellten nicht so schnell wie erwartet. Anfangs­er­folge sind wie Gewinne beim Glück­spiel: Sie befeuern eine Euphorie der Selbst­über­zeu­gung. Wird […]

Das eine, das andere nicht haben

… Ja, was ist das? Leicht gesagt “man braucht eine Allein­stel­lung” — und schwer umge­setzt. In meinem Slow­Grow-Prinzip® rate ich von Quick-Posi­tio­nie­rungen ab, die in folgender Art und Weise gängig sind: Nehmen wir ein wenig Ziel­gruppen, mixen wir es mit Spezia­li­sie­rung und fertig ist die Quick-und-Dirty-Posi­tion, die natür­lich so am Markt über­haupt nicht funk­tio­niert. Denn der Kunde will etwa im Coaching-Bereich, gar keinen Super-Posi­tio­nierten. Er möchte Coaching, oft, ohne zu wissen, was das genau ist. Er reagiert auf Refe­renzen und even­tuell Lebens­lauf­erfah­rung oder Zerti­fi­zie­rung als Quali­ti­täts­ver­spre­chen. Er will als Unter­nehmen jemanden der Perso­nal­ent­wick­lungs- oder Trai­nings­kon­zepte erstellt — und keine “Trai­nings­kon­zep­tema­cherin”. Letz­teres […]

Gefühle vermarkten: Von den “Bösen” lernen

© Serhiy Kobyakov — Fotolia.com Neulich war ich  bei einem LesMills-Kurs, BODYPUMP und oh yeah, da muss ich jetzt gleich ein ™ dran machen, sonst killen die mich. LesMills™, so unsym­pa­thisch es mir ist, verkör­pert für mich doch die Hohe­kunst des effi­zi­enten Dienst­leis­tungs- und mehr noch Gefühls­mar­ke­tings. Vermarktet wird nichts Fass­bares, sondern Emotion, genau­ge­nommen Grup­pen­ge­fühl. Das hat keine Ecken und Kanten, es ist nicht indi­vi­dua­lis­tisch. Wer das Nicht-Perfekte mag, wie ich, jemand für den Club­ur­laub die Hölle wäre, ist davon so abge­stoßen wie von einem Besuch des Cirque de Soleils, der etwas mehr ist als Nichts, zum Gefühl gesellt sich eine stan­dar­di­sierte […]

Knick in der Optik oder im Text: Wenn Ihre Selbst­dar­stel­lung logi­sche Brüche hat

… entstehen oft Risse in der Empfeh­lungs­kette. Das wirkt sich beispiels­weise so aus: Ich empfehle jemanden weiter, aber die Firma oder Person entscheidet sich nach Klick auf die Website des Empfoh­lenen oder den Profil­ein­trag dann doch gegen eine Kontakt­auf­nahme. Woran liegt das? Oft sind es logi­sche Brüche in der Selbst­dar­stel­lung. Wenn ich jemanden für ein Trai­ning zum Thema Konflikt­ma­na­ger­ment empfehle und bei der Person stehen auf der Website zum Beispiel Outdoor-Camps, ist der Gap, der im Kopf entsteht, einfach zu groß. Stellen Sie sich vor, Sie suchen Würste und finden Obst. Die Wahr­schein­lich­keit, dass Sie dem Obst­bauern eine Wurst abkaufen, […]

Sind Sie ein Schnell-das-Inter­esse-Verlierer oder Am-Ball-Bleiber beim Social Networ­king?

Ich erwarte keine unmit­tel­baren Nutzen meiner Social Media Akti­vi­täten. Als eine Kollegin mich fragte, wieviel Umsatz mir denn das Twit­tern und soziale Netz­werken bringe, zuckte ich mit den Schul­tern. Nicht aus Ratlo­sig­keit, sondern weil ich glaube, dass es voll­kommen sinnlos ist, das zu berechnen. Der gefühlte Nutzen reicht mir. Er wächst auch orga­nisch. Und jeder der versucht, die Gesetze orga­ni­schen Wachs­tums, Slow Growings, durch aggres­sive Markt­über­schwem­mung zu brechen, kann nur verlieren. Dieses Denken entspricht in keiner Weise den Grund­sätzen des Marke­tings, die ich gelernt und eine Zeit­lang sogar gelehrt habe. Aber was ich gelernt habe, ist auch alt und […]

Inter­view mit Kerstin Hoff­mann: „Wissen verschenken, um Können zu verkaufen“

Wie viel und was darf ich verschenken? Mit PR-Doktor Kerstin Hoff­mann, die gerade ihr neues Buch „Prinzip Kostenlos“ veröf­fent­licht hat, sprach ich über die Grenzen des Kostenlos-Marke­tings – und seinen Nutzen. Bekomme ich von Ihnen meinen Segen, weiter zu verschenken? Hoff­mann: Aber natür­lich. Deshalb waren Sie ja auch eine Wunsch­kan­di­datin für mein Buch. Weil Sie bereits eine sinn­volle Verschenk-Stra­tegie haben. Ich verschenke seit Jahren z.B. Wissen im Blog, Tools bei Face­book und Bewer­bungs­muster. Manchmal denke ich: Macht man sich damit nicht auch selbst den Markt kaputt? Hoff­mann: Ich finde es gut, dass Sie verschenken. Denn damit kann sich jeder schnell ein Bild […]

Probieren statt Planen: So nutzen Sie die trei­bende Kraft des Slow-Grow-Marke­­tings

Ich war scho­ckiert, als mir der Kunde seinen Marke­ting­plan zeigte, für dessen Erstel­lung er 5.000 Euro bezahlt hatte. Den teuren Plan hatte eine Kommu­ni­ka­ti­ons­agentur erstellt. Vermut­lich mit Text­bau­steinen. Leser meines Slow-Grow-Prin­­zips kennen die Geschichte: Das gute Stück setzte auf Maßnahmen (z.B. Anzeigen), die heut­zu­tage nicht mal mehr bei einem Hand­werks­be­trieb funk­tio­nieren, ganz sicher nicht im Umfeld der wissens­ori­en­tierten und krea­tiven Dienst­leis­tungen. Slow-Grow-Marke­­ting ist expe­ri­men­telles, spie­le­ri­sches, auspro­bie­rendes Marke­ting. Was aber heißt das genau? Das ist Thema dieses  Beitrags, der sich an alle Selbst­stän­digen richtet – und natür­lich auch an Inter­es­sierte: […]

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