Manag­ment­buch empfiehlt das Karrie­re­ma­cher­buch

MATSE werden

So viele Studenten wie nie meldeten sich zum Winter­se­mester 2010 an. Somit sind wir doch auf dem Weg in die Wissens­ge­sell­schaft. Wem das alles zu theo­re­tisch ist, der kann sich als MATSE bewerben. Kein Witz: Das Wort steht für Mathe­ma­tisch-tech­ni­scher Soft­ware­ent­wickler. Doch wie steht dieser Lehr­beruf im Vergleich zum Bachelor dar? Wie ich bereits im Karrie­re­ma­cher­buch erläu­tere, dürften es Absol­venten von Lehr­be­rufen mittel-und lang­fristig eher schwer haben. Deshalb gibt es für MATSEs die Möglich­keit an der Fach­hoch­schule Jülich mit gewissem Mehr­auf­wand die Möglich­keit ein Bache­lor­stu­dium anzu­do­cken. Der MATSE könnte auch eine Lösung für Studi­en­ab­bre­cher sein. Oder auch für Nicht-Studierte mit […]

26. November 2009|

Immer mehr Voll­­zeit-Jobs werden abge­baut

IAB meldet: Immer mehr Voll­zeit-Jobs werden abge­bautBei den Voll­zeit­be­schäf­tigten war im dritten Quartal 2009 ein Rück­gang von 1,3 Prozent gegen­über dem Vorjahr zu verzeichnen, berichtet das Institut für Arbeits­markt- und Berufs­for­schung (IAB). Im zweiten Quartal lag der Rück­gang gegen­über dem Vorjahr erst bei 0,8 Prozent.Eine Tabelle zur Entwick­lung aller Kompo­nenten der Arbeits­zeit hat das IAB unter http://doku.iab.de/grauepap/2009/tab-az09q3.pdf veröf­fent­licht.

24. November 2009|

Wie gött­lich ist Berufs­fin­dung?

Aus meiner Sicht ist es kein Zufall, dass die Berufs­fin­dung oft in einen „schönen“ Job leitet. Die tradi­tio­nelle Jobfin­dung basiert auf unserer eigenen Wahr­neh­mung und dem, was wir kennen und was die Gesell­schaft für uns bewertet hat. Das ist nichts anders wie bei den zehn belieb­testen Ausbil­dungs­be­rufen, bei denen seit Jahr­zehnten die glei­chen auf den Listen stehen. Der Bestatter, der Hafen­schiffer, Stein­metz und andere eher exoti­sche, aber durchaus krisen­feste Jobs tauchen dort nicht auf, weil man sie entweder nicht kennt oder weil es keine „schönen“ Berufe für Menschen sind, deren Grund­be­dürfnis es ist, sich eine gewisse Stel­lung in der Gesell­schaft […]

18. November 2009|

Sinn­lose Bewer­bungs­trai­nings

Ich hab´s mir ja gedacht, aber nun ist es schwarz auf weiß bewiesen: Eine Studie des Insti­tuts für Arbeits­markt­for­schung (IAB) kommt zu dem Ergebnis, dass die von der Bundes­agentur für Arbeit in den letzten Jahren für “Bewer­bungs­trai­nings” von ALG-II-Empfän­gern ausge­ge­benen Gelder sinnlos verbrannt wurden. Solche Maßnahmen haben keine Auswir­kungen auf die Beschäf­ti­gungs­aus­sichten. Das ist aus verschie­denen Gründen logisch: In den Kursen werden stra­te­gi­sche Fragen weit­ge­hend ausge­blendet Längere Arbeits­lo­sig­keit hat sehr oft mit dem Alter, zu geringer Quali­fi­ka­tion und einer wie auch immer gela­gerten schwie­rigen Persön­lich­keit zu tun Die Dozenten sind nicht selten kaum quali­fi­zierte Personen, die sich im Schnell­ver­fahren Wissen anlesen Zudem ist […]

13. November 2009|Tags: , |

Der Twitter-Zwang

Nein, ich wollte nicht. Diese sozialen Netz­werk-Akti­vi­täten kosten einfach viel zu viel Zeit. Ich arbeite 12 Stunden, habe einen Sohn und eigent­lich auch noch reich­lich Inter­essen außer­halb des Inter­nets. Aber nachdem mich soviele Leute darauf ange­spro­chen haben! Ich, als Autorin, unter anderem von “Jobsuche und Bewer­bung im Web 2.0”, sei gera­dezu zum Twit­tern verpflichtet. Also habe ich abge­wogen: Xing ist klar, aber zu viel mehr habe ich keine Zeit. Linked-In-Profil halb­fertig, bei Face­book schau ich auch nur ab und zu vorbei. Mein Profil bei Yasni pflegen? Schauen, was mein bezahlter Account bei Stay­fri­ends macht? Dazu bräuchte ich eine weitere Voll­zeit­kraft oder auch […]

12. November 2009|Tags: , , , |

Das Karrie­re­ma­cher­buch

Die alten Muster haben ausge­dient. Doch wie geht die Karriere von morgen? Mein neues “Karrie­re­ma­cher­buch” behan­delt die Frage, wie wir in Zukunft erfolg­reich sein werden. Eine meiner Thesen lautet: Karrie­re­pla­nung ist falsch — jeden­falls so wie Sie bisher betrieben worden ist. In der Karrie­re­bibel von Jochen Mai lesen Sie mehr dazu. Tipps gibt es auch. Das Buch ist überall im Handel erhält­lich und natür­lich auch bei Amazon, auch wenn Amazon es einfach nicht schafft, meine seit zehn Jahren falsche Autoren­bio­grafie zu korri­gieren oder den rich­tigen Titel zu nennen 😉

Svenja Hoferts Arbeits­­markt-Klima­­be­richt 8/2009

Kommt die Welle auf uns zu oder nicht? Tatsache ist: Im Moment ist der Arbeits­markt für Berufs­er­fah­rene noch recht gut. Klar: Entschei­dungen ziehen sich hinaus, und bis Sie einge­laden werden, können Monate vergehen. Auch mit schnellen Zusagen tun sich deut­sche Unter­nehmen schwer. Aber nach all den schlimmen Nach­richten über die Wirt­schafts­krise hätte ich persön­lich einen schlim­meren Crash erwartet.   Einsteiger Aller­dings, und darüber schreibt kaum jemand: Berufs­ein­steiger sind im Moment die klaren Verlierer am Jobmarkt. Wer wenig oder keine Berufs­er­fah­rung hat, braucht oft gut ein Jahr oder länger für den Berufs­ein­stieg. Beson­ders schwer ist es im Marke­ting- und Perso­nal­be­reich. Aber […]

12. August 2009|

Was brau­chen Arbeit­geber in der Krise?

Gerade flat­tert mir eine Pres­se­mel­dung von Stepstone ins Haus. Darin unter­sucht die Jobbörse, welche Jobtypen es gibt und welche Eigen­schaften derzeit bei Arbeit­ge­bern beson­ders gefragt sind. Stepstone unter­scheidet fünf Typen. Der Gipfel­stürmer ist der typi­sche Karrie­rist mit Aufstiegs­am­bi­tionen. Wir Perso­nal­profis kennen ihn auch aus dem berühmten Karrie­re­anker von Edgar Schein (“Totale Heraus­for­de­rung” + “General Manage­ment”) oder auch über Studien von Lutz von Rosen­stiel (“Aufstiegs­ori­en­tierte”) kennen. Man kann den Gipfel­stürmer getrost mit dem von Stepstone separat defi­nierten “Schatz­jäger” in eine “Tüte” werfen, denn beide nennen als zentrale Moti­va­tion das Weiter­kommen. Die “Bröt­chen­ver­diener” von Stepstone sind die Sicher­heits­ori­en­tierten von Edgar Schein. Lebens­ge­nießer finden sich bei Schein als “Lebens­stil­ori­en­tierte” wieder. […]

9. Juli 2009|

Bewerben ohne Bewer­bung

Immer weniger Stel­len­an­ge­bote finden sich in den Stel­len­märkten, immer mehr Bewerber kandi­dieren auf einen Job. Gerade in der derzei­tigen Krise sind alter­na­tive Stra­te­gien der Initia­tiv­be­wer­bung wieder gefragt wie nie. Hier die Grund­re­geln:   }  Sie sollten wissen, was Sie wollen (also welchen Job Sie anstreben) }  Einmal ist keinmal: Sie müssen mehr­mals mit einem Unter­nehmen in Kontakt treten, sonst gehen Sie unter. }  Fach­ab­tei­lung geht vor Perso­nal­ab­tei­lung. }  Der Erst­kon­takt ist immer erst tele­fo­nisch (Call-Mail-Call). Die weiteren Kontakte können auch mal per Mail, Xing und am aller­besten persön­lich erfolgen. }  Die krea­tive Ansprache ist ein Geheim­re­zept. Sagen Sie nicht, dass […]

6. Mai 2009|

Jobkiller und Jobfee treffen sich

Welche Jobs gibt es morgen noch? Zehn­tau­sende BWL-Studenten könnten auf das falsche Pferd gesetzt haben, denn das mitt­lere Manage­ment schmilzt dahin. Wo sonst noch Jobkiller lauern, skiz­ziert ein inter­es­santer Youtube-Beitrag, in dem der Autor Markus Albers zu Wort kommt. Aller­dings halte ich seine Jobfee ein wenig zu opti­mis­tisch: Dass jeder mit dem, was ihm oder ihr Spaß macht, auch Geld verdient, ist eine schöne Illu­sion, mit der man Bücher verkauft.

14. März 2009|

IT-Branche trotzt der Krise

Karrie­re­motor Technik — Frauen geben Gas   Karrie­re­motor Technik  —  Frauen geben Gas          IT-Branche trotzt der Krise Hamburg. Alles redet von der Krise, aber in der IT-Branche bleibt die Lage weit­ge­hend stabil. “Quali­fi­zierte IT-ler bekommen auf zehn Bewer­bungen immer noch sieben Vorstel­lungs­ge­spräche”, so die Hamburger Karrie­re­be­ra­terin Svenja Hofert, die das Buch “Praxis­buch IT-Karriere” geschrieben hat.  Auch könnten sie nach wie vor hohe Gehälter aushan­deln. Frauen hätten bei der Bewer­bung trotz bestehender Vorur­teile dabei oft einen beson­deren Bonus, entspre­chend sei die Quote von Bewer­bung zu Einla­dung bei weib­li­chen Bewer­bern häufig höher.   Gerade größere Unter­nehmen würden offenbar junge Frauen […]

11. Februar 2009|

Traum­be­rufe mit Spra­chen — wenig Geld, aber viel Spaß

Eins ist klar: Reich wird man als Sprach­genie eher selten. Dafür glück­lich. Etwa wenn man die Kombi­na­tion aus Sprach­ge­fühl und tech­ni­schen Verständnis nutzt, um sich daraus den gefragten Beruf des tech­ni­schen Redak­teurs zu “mixen”. Hier ist die Nach­frage groß und die Gehälter ordent­lich. Sehr viel weniger rosig sind die Berufs­aus­sichten etwa für Über­setzer und Lektoren. Und machen wir uns nichts vor: Wer gar von so schön­geis­tigen Berufs­tä­tig­keiten wie dem Lite­ra­tur­über­setzen träumt, erlangt zwar Ruhm, aber höchst­wahr­schein­lich nie einen auch nur halb­wegs befrie­di­genden Konto­stand. Was für Menschen in diesen Jobs oft am Anfang auch nicht wichtig ist — später leider schon. Der Traum­beruf hat so seine Macken […]

23. Januar 2009|
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