Digi­ta­li­sie­rung auf dem Arbeits­markt: Wie sich Jobs neu erfinden und warum immer weniger mithalten können, wenn es heißt „weiter so“

Digi­ta­li­sie­rung auf dem Arbeits­markt: Wie sich Jobs neu erfinden und warum immer weniger mithalten können, wenn es heißt „weiter so“

Ich muss Sie nicht erin­nern, dass Kaiser Wilhelm einst selbst­si­cher verkün­dete, das Pferd werde niemals durch das Auto abge­löst werden. Sie wissen zwei­fellos auch, dass in meiner Gene­ra­tion der Bank­kauf­mann als Hoch­adel der Abitu­ri­enten-Lehren galt. Ich brauche nicht auf das Desaster mit der HSH Nord­bank und den derzei­tigen Akti­en­kurs der Deut­schen Bank verweisen.  Nein, die Einschät­zung der Leute von heute ist meis­tens einfach nur selbst­er­halt-dien­lich. Ich weiß noch, wie mir ein Manager vor 10 Jahren aus voller Über­zeu­gung sagte, im Internet würde die Top-Ebene niemals ankommen. Das sei nur etwas für junge Leute und in den ersten zwei, drei Karrie­re­stufen.  […]

26. Februar 2018|Tags: , , , , |

„Ich will aber einen rich­tigen Beruf!“ Warum die Suche nach dem Etikett oft zur falschen Wahl führt

Der exotischste Beruf, den ich mal in einem Roman gelesen habe, war der Event­ma­nager. Sonst kommen in der Belle­tristik und in der Unter­hal­tungs­li­te­ratur, an dieser Stelle  ist Unver­ein­bares vereint, immer nur Autoren, Ärzte, Psycho­logen und Rechts­an­wälte vor. Lehrer selten. Sie eignen sich nicht so gut als Helden. Wie auch Beamte. Sie werden nicht mal Mörder. Schrift­steller kennen einfach nicht mehr. Nicht nur sie. Was denken Sie – was formt einen Berufs­wunsch am aller­meisten? Es ist das, was man kennt, zum Beispiel aus Romanen, dem Fern­sehen und von Zuhause. Das, was einen Namen hat, den auch Tante Ilse versteht, die pensio­nierte […]

16. Dezember 2013|Tags: , , , |
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