Berufs- und Studi­en­ziel­fin­dung: Warum es so schwer ist, die rich­tige Tür zu finden und wir Schlüs­sel­er­leb­nisse viel mehr als Tests brau­chen – ein persön­li­cher Erfah­rungs­be­richt

Berufs- und Studi­en­ziel­fin­dung: Warum es so schwer ist, die rich­tige Tür zu finden und wir Schlüs­sel­er­leb­nisse viel mehr als Tests brau­chen – ein persön­li­cher Erfah­rungs­be­richt

Was ist der rich­tige Beruf, das passende Studium? Es sollte zur Persön­lich­keit passen. Iden­ti­fi­ka­tion mit einer Gruppe ermög­li­chen — „da gehöre ich hin“. Das setzt voraus, dass man dort ando­cken kann. Heißt: Es fällt leichter mit einer gewissen Ähnlich­keit. Wenn alle gut in Infor­matik sind, nur ich nicht, bringt mir das Miss­erfolgs­er­leb­nisse. Das Selbst­be­wusst­sein sinkt.  Einige wenige Menschen drehen dann auf und sagen „jetzt erst recht“. Die meisten drehen ab. Wenn alle viel über ihre Gefühle und Gott und die Welt reden, nur ich habe die Quan­ten­me­chanik im Kopf, fühle ich mich im falschen Film. Inter­essen sind dennoch bei der […]

Warum die Fami­li­en­ge­schichte entschei­dende Hinweise auf unsere Stärken und Lebens­rollen gibt

Die Berufe unserer Vorfahren prägen auch uns. Sie entscheiden darüber, was wir in unserem inneren Plan als “möglich” erachten. Das setzt Grenzen, schafft aber auch Möglich­keiten. Ich bin die Enkelin eines ehema­ligen Domi­ni­ka­ner­mön­ches. Wer mir folgt, hat viel­leicht gemerkt, wie ich mich stetig gewan­delt habe. Immer mehr nähere ich mich philo­so­phi­schen Inhalten. Mehr und mehr gehe ich weg von klas­si­schen Themen aus Karriere und Manage­ment. Es wurde lang­weilig für mich, profan. Als ich eine junge Frau war, begeis­terten mich Jung, Freud, Alice Miller, Erich Fromm und Arthur Köstler. Ich liebte Hermann Hesse und war sehr bemüht, möglichst alle Zusam­men­hänge dieser […]

Zukunfts­themen: 6 Denk­fallen bei Berufs­wahl und Bildungs­ent­schei­dung

Was muss ich tun, um maxi­male Jobsi­cher­heit zu haben? Auf welche Themen soll ich setzen? Diese Fragen stellen sich nicht nur junge Leute bei der Berufs­wahl, sondern auch Berufs­er­fah­rene, die den eigenen Lebens­lauf weiter­ent­wi­ckeln möchten. Dabei unter­laufen sie oft typi­schen Denk­fallen. Denk­falle 1: Setze auf Zukunfts­themen, dann bist du sicher. These: Die meisten Zukunfts­themen sind Themen der Gegen­wart. Die Zahlen spre­chen für sich: Aktuell sind 1.447 Jobs auf der Meta­job­such­ma­schine joblift.de veröf­fent­licht, die sich mit künst­li­cher Intel­li­genz (KI) bezie­hungs­weise Robotik beschäf­tigen. VW sucht einen Arti­fi­cial Intel­li­gence Rese­ar­cher und auch der Corpo­rate Travel Manager im Prak­tikum soll künst­liche Intel­li­genz einbe­ziehen. Machine […]

2. September 2016|Tags: , , |

Berufs­wahl: In welchen Berufs­fel­dern eine spätere Neuori­en­tie­rung wahr­schein­li­cher ist als in anderen

Grund­sätz­liche Fehl­ent­schei­dungen bei der Berufs­wahl nehmen zu. Unserer Erfah­rung nach ballen sich Unzu­frie­dene in bestimmten Berufen und Bran­chen. Ich habe unsere persön­liche Unzu­frie­den­heits­hit­liste erstellt – und hänge einen Über­blick der beson­ders zufrie­denen Berufs­tä­tigen gleich hintenan. Diese Berufe wollen oft ganz umsteigen: Juristen Viele Juristen haben das Fach studiert, weil man ihnen gesagt hat, mit Jura könne man alles machen. Das stimmt natür­lich nicht, die Wege sind abhängig von den Noten viel stärker vorge­zeichnet als in anderen Studi­en­fä­chern. Bei Juristen treten die Orien­tie­rungs­pro­bleme beson­ders häufig schon beim Berufs­ein­stieg auf, da das Studium nach wie vor nicht darauf ange­legt ist, viel­fäl­tige und […]

„Ich will aber einen rich­tigen Beruf!“ Warum die Suche nach dem Etikett oft zur falschen Wahl führt

Der exotischste Beruf, den ich mal in einem Roman gelesen habe, war der Event­ma­nager. Sonst kommen in der Belle­tristik und in der Unter­hal­tungs­li­te­ratur, an dieser Stelle  ist Unver­ein­bares vereint, immer nur Autoren, Ärzte, Psycho­logen und Rechts­an­wälte vor. Lehrer selten. Sie eignen sich nicht so gut als Helden. Wie auch Beamte. Sie werden nicht mal Mörder. Schrift­steller kennen einfach nicht mehr. Nicht nur sie. Was denken Sie – was formt einen Berufs­wunsch am aller­meisten? Es ist das, was man kennt, zum Beispiel aus Romanen, dem Fern­sehen und von Zuhause. Das, was einen Namen hat, den auch Tante Ilse versteht, die pensio­nierte […]

16. Dezember 2013|Tags: , , , |

Was “mit Zukunft” studieren? 4 etwas andere Vorschläge von Nano bis Neuro

Letzte Woche hatte ich in der Bera­tung meinen ersten Nano­wis­sen­schaftler (Grüße ;-)) Grund genug, sich in diese neue Thematik einzu­ar­beiten — und einmal über Fächer nach­zu­denken, die derzeit noch alles andere als gewöhn­lich sind. Aber eine gute Inves­ti­tion in die Zukunft sein könnten. 1. Neuro­wis­sen­schaften Hätte ich heute die Wahl für ein Erst­stu­dium zu treffen, sie würde ganz klar auf Neuro Science fallen: Kein anderes wissen­schaft­li­ches Feld finde ich dermaßen faszi­nie­rend und span­nend! Manche sagen, viel­leicht nicht zu Unrecht, dass Neuro­wis­sen­schaften der Psycho­logie ihren Rang als Wissen­schaft über den Menschen streitig machen könnte. Denn es wird immer deut­li­cher, dass unser […]

Studi­en­ori­en­tie­rung mit Zukunfts-Blick: Such dir zwei Dreieck

Wenn nicht Arzt, was dann? Ein Tool des Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­logen John L. Holland kann bei der Entschei­dung helfen. Das Modell trägt den schönen Namen RIASEC und stammt aus dem geschichts­träch­tigen Jahr 1977 (Jimmy Carter, Schleyer/RAF und Dancing Queen von Abba). Bei so betagten Tools frage ich mich immer, inwie­fern sie heute noch gültig sind. Doch RIASEC ist als Entschei­dungs­grund­lage immer noch geeignet. Der entschei­dende Unter­schied: Während es früher einen Eingangs­be­reich gab, in dem man star­tete und blieb, gibt es heute oft zwei. RIASEC unter­scheidet verschie­dene Typen: Reali­stic Inves­ti­ga­tive Artistic Social Enter­pri­sing Conven­tional Nur sollte man nicht mehr nur an einesm sondern gleich an zwei Drei­ecke für den […]

Lena schmeißt Studium – darf man so einfach abbre­chen?

Es währte nur ein Semester. Unser Star für Oslo hat ihr Studium der Afri­ka­nistik und Philo­so­phie an der Uni Köln geschmissen. Darf man das? Einfach so? Und die Zukunft? Weiß ja kein Mensch, ob der zweite Anlauf als Sängerin ein Erfolg sein wird. Siehe Blüm­chen. Die war zwar kein Star für Oslo, aber auch ein One-Hit-Wonder, das fortan und bis heute aller­dings Zutritt zu gewissen Parties und damit Kreisen bekam und soviel ich weiß auch noch bisweilen in der Bunte zitiert wird. So kommt man immerhin an Spon­soren für seine Klamotten — wenn es wenig andere Einnahmen mehr gibt. Nun zum […]

Monster.de-Interview „Berufs­wahl“ — Am besten wirst du Arzt.…Oder?

Heute führte ich bei Face­book zu “Am besten wirst du Arzt” ein Live-Inter­view mit der Commu­nity Mana­gerin (und Bioche­mi­kerin wie ich gerade erfuhr) Eva-Maria Gold­mann von Monster. Hier noch mal zum Mitlesen für alle die wich­tigsten Fragen und Antworten — mit ein paar Ergän­zungen. Monster.de: Was macht man als Jugend­li­cher, wenn man noch nicht weiß, was man werden will? Wie können die Eltern hierbei unter­stützen? Nur 2% sind Inter­esse-Kinder, die schon mit 7 wissen, dass Sie z.B. Pyro­tech­niker werden wollen und ziel­si­cher darauf hinsteuern. Der Rest ist orien­tie­rungslos oder hängt(manchmal falschen) Vorbil­dern nach. Beruf­li­ches Glück und Persön­lich­keit stehen in einem […]

Und ewig grüßt die Family: Die Wahr­heit über Berufs­wün­sche

  Einer meiner Ex-Ärzte war auf Traumjob-Suche. Bei jedem Termin fragte er mich aus: ob ich wüsste…. wie man denn…ob ich Ideen hätte… helfen könnte…? Er wollte unbe­dingt in der “freien Wirt­schaft” mehr Geld verdienen, fühlte sich unter­be­zahlt. Es wirkte auf mich klar so, dass er keine große Lust hatte, das zu machen, was er gerade machte (mich zu unter­su­chen). Ich verlor das Vertrauen zum Arzt. „Am besten wirst du Arzt“ heißt mein neues Buch nicht nur deshalb ironisch. Ich meine natür­lich nicht, dass Arzt der beste Beruf für alle ist. Ich finde viel­mehr, dass man wissen sollte, warum man etwas macht und […]

Tests: Was sagt Ihr Typ wirk­lich über die rich­tige Berufs­wahl aus?

Test wie der MBTI sind sehr wert­voll als Bestand­teil für die Einschät­zung einer Persön­lich­keit. Sie sind aller­dings nicht geeignet, um Berufs- oder Studi­en­ent­schei­dungen allein zu prägen. Unsere Arbeits­welt verän­dert sich so stark, dass heute mehr die Funk­tion und aktu­elle Situa­tion über den jewei­ligen Tpy, der gerade gebraucht wird, entscheidet.

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