Warum Persön­li­ches ins Arbeits­leben gehört und wie Unter­nehmen eine Refle­xi­ons­kultur schaffen

Warum Persön­li­ches ins Arbeits­leben gehört und wie Unter­nehmen eine Refle­xi­ons­kultur schaffen

Ihre Kollegen, Mitar­beiter, Chefs verhalten sich seltsam? Sie folgen irra­tio­nalen Über­zeu­gungen, lassen sich nicht aufein­ander ein, über­nehmen keine Verant­wor­tung, wieder­holen seltsam einge­fah­rene Muster wieder und wieder? Und vor allem: Merken es nicht? Die Ursache liegt immer in den Prägungen durch das Umfeld. Schauen wir uns Thomas an: Der Geschäfts­führer eines Startups dreht jeden Euro zehn Mal um. Bloß kein Risiko! In einem Knei­pen­ge­spräch kommt raus: Seine Eltern, einst reiche Bauern, hatten im Krieg alles verloren. Die Verlust­angst sitzt tief. Fritz, der IT-Experte redet ohne Punkt und Komma auf andere ein, stresst seine Kollegen. die aus Höflich­keit nichts sagen. Nach drei […]

13. Juli 2018|Tags: , , , , , |

Familie: Wie unsere Verwandt­schaft das Berufs­leben prägt, wie wir uns befreien

Kürz­lich habe ich mit meinem 15jährigen Sohn seinen Lebens­lauf über­ar­beitet, das bleibt jetzt bitte unter uns, dass ich da einge­griffen habe. Wir haben eine Rubrik erfunden, die haben wir „fami­li­en­be­dingte Lebens­er­fah­rung“ genannt. Da haben wir rein­ge­schrieben, was man in der Schule nicht lernt, und das ist das meiste. Seit 20 Jahren sind Eltern­be­rufe im Lebens­lauf verpönt. Auch über Geschwister schreibt man nicht mehr. Zu Recht. Wenn da steht „Mutter, Haus­frau“ und „Vater, Inge­nieur“ macht das etwas mit den Lesern. Es wirft eine völlig subjek­tive, nicht-data­ba­sierte Asso­zia­ti­ons­ma­schine an. Viel­leicht denken wir an einen spie­ßigen Vorstadt­haus­halt, viel­leicht an Fami­li­en­idylle. So oder so […]

4. Januar 2017|Tags: , , |

Und ewig grüßt die Family: Die Wahr­heit über Berufs­wün­sche

  Einer meiner Ex-Ärzte war auf Traumjob-Suche. Bei jedem Termin fragte er mich aus: ob ich wüsste…. wie man denn…ob ich Ideen hätte… helfen könnte…? Er wollte unbe­dingt in der “freien Wirt­schaft” mehr Geld verdienen, fühlte sich unter­be­zahlt. Es wirkte auf mich klar so, dass er keine große Lust hatte, das zu machen, was er gerade machte (mich zu unter­su­chen). Ich verlor das Vertrauen zum Arzt. „Am besten wirst du Arzt“ heißt mein neues Buch nicht nur deshalb ironisch. Ich meine natür­lich nicht, dass Arzt der beste Beruf für alle ist. Ich finde viel­mehr, dass man wissen sollte, warum man etwas macht und […]

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