Roboter im Recrui­ting: Wie Bewer­bern bei Online-Bewer­­bungen falsche Tatsa­chen vorge­täuscht werden

Roboter im Recrui­ting: Wie Bewer­bern bei Online-Bewer­­bungen falsche Tatsa­chen vorge­täuscht werden

Sie wundern sich, warum Sie pünkt­lich nach drei Tagen eine Absage auf Ihre Online-Bewer­bung erhalten? So spürbar gewollt auf 9 Uhr und 5 Minuten einge­stellt, dass man die Absicht gera­dezu fühlen kann: Da will der Entwickler einer Recrui­tin­g­soft­ware schlauer sein als Sie. Vorheu­cheln möchte man Ihnen, dass man sich Ihre Bewer­bung gleich als erstes persön­lich vorge­nommen hat, an diesem Montag, Dienstag, Donnerstag. Mensch spielen. Letztes Wochen­ende stol­perte ich über einen Blog­bei­trag von HR-Blogger Stefan Scheller, das Blind HR-Battle. Er ließ Woll­milchsau-Chef Jan Kirchner im HR-Battle gegen Michael Witt, Recruiter bei Voith antreten. Kirchner argu­men­tierte pro Maschine, Witt contra. Kirchner lüftete […]

Warum Berater und Coachs besser neuro­tisch sein sollten, und Piloten eher nicht

Fliegen Sie? Dann hoffen Sie mal, dass Ihre Airline einen ordent­li­chen Persön­lich­keits­test gemacht hat, am besten die wissen­schaft­lich weit­ge­hend unum­strit­tenen Big Five. Stellen Sie sich nur vor, der Pilot neigte zu psychi­scher Insta­bi­lität, auch Neuro­ti­zismus genannt. Dann könnte er schnell nervös werden, wenn Turbu­lenzen kommen. Folge wäre der para­ly­sierte-Kanin­chen-Effekt oder aber ein hyste­ri­sches Nach-Luft-Geschnappe. Beides macht hand­lungs­un­fähig, was für die 255 Passa­giere an Bord des Fluges SH 234 weniger lustig wäre. Neuro­ti­sche Menschen wünschen wir uns auch nicht als Verant­wort­liche von Atom­kraft­werken oder als Kapi­täne von Kreuz­fahrt­schiffen. Apropos: Schet­tinos Arbeit­geber hat wohl keinen Test gemacht. In den letzten Wochen habe […]

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