Geschichte und Zukunft der Frei­be­rufler (Teil 2): Free­lance Fiction 2030

Geschichte und Zukunft der Frei­be­rufler (Teil 2): Free­lance Fiction 2030

Wie wird die Arbeits­welt 2030 aussehen?  Vor zwei Wochen habe ich über die Geschichte der Frei­be­ruf­lich­keit und des Free­lan­cer­tums geschrieben. Jetzt wage ich einen ersten Ausblick. Um diesen Ausblick einordnen zu können, einige Experten-Prognosen: Aus Atypisch wird Typisch: Je nach Opti­mismus der zitierten Fach­leute werden 2030 30–50% der Arbeits­ver­hält­nisse das sein, was man heute atypisch nennt, also in seinen unter­schied­li­chen Vari­anten selbst­ständig oder mit Zeit-Projekt­ver­trägen ausge­stattet. Die Stärken von morgen sind nicht von gestern: In den Konzernen werden vor allem Manage­ment- und Führungs­tä­tig­keiten verbleiben, wobei sich die Führung stark verän­dern muss, im Sinne des Orga­ni­sie­rens von Zusam­men­ar­beit, und mehr und […]

Der Aufstieg einer dritten Klasse: Geschichte und Zukunft der Free­lancer (Teil 1)

„Es ist so lang­weilig. Alle inter­es­santen Tätig­keiten macht jetzt die Unter­neh­mens­be­ra­tung“, klagte eine Bankerin. „Ich orga­ni­siere nur noch. Ich beneide die Free­lancer“, meint ein Manager. Das ist die schöne neue Arbeits­welt aus Sicht der Ange­stellten: Jobs in Unter­nehmen werden Schritt für Schritt profes­sio­na­li­siert, effi­zi­enter gemacht, Schritte auto­ma­ti­siert, Frei­räume beschnitten. Wer in einem großen Unter­nehmen arbeitet, wird irgend­wann nur noch Hebel drücken — über­tragen im Sinn oder direkt an der Maschine. Orga­ni­sieren  und koor­di­nieren, kalku­lieren und verhan­deln bleibt das Los der Ange­stellten — da geht es dann zum Beispiel um den Einsatz der Free­lancer und deren Kosten. Einzig vor der Forschung & […]

“In der Arbeits­welt der Zukunft muss jeder an die Entwick­lung seiner Marke denken” — Inter­view mit Jürgen Salen­ba­cher

Jürgen Salen­ba­cher In unserer sich rasant verän­dernden Arbeits­welt macht es keinen Sinn mehr in Titeln, Funk­tionen und der Kate­gorie der Karrie­re­leiter zu denken. Erfolg­reich ist der, der einer­seits versteht, kreativ zu handeln und ande­rer­seits, sich bewusst zu profi­lieren. “Crea­tive Personal Bran­ding” nennt das Jürgen Salen­ba­cher. Der Mann ist Vertreter der Gene­ra­tion X, von Haus aus Desi­gner und hat einen MBA an der EADA Busi­ness School in Barce­lona gemacht – laut Finan­cial Times Ranking eine der vier besten spani­schen Busi­ness Schools. Seit dem Abschluss vor sechs Jahren unter­richtet er seine Methode, gibt Work­shops und coacht. Mich sprach er aufgrund eines Spiegel-Online-Arti­kels an […]

Nach oben