Kate­go­rien

Werte im Manage­ment: Wie mutig sind die Manager von morgen?

Published On: 8. August 2011Cate­go­ries: Führung

Ob Finanz­vor­stand, Abtei­lungs­leiter oder Perso­nal­chef. Mana­ge­­ment-Kompe­­tenz wird meis­tens syste­ma­tisch vermit­telt. Die Grund­lagen: Anlage, Biografie und Charakter. Das Problem: Sie lassen sich im Voraus kaum planen. Führungs­kräften mit einem tech­no­kra­ti­schen Menschen­bild macht das zu schaffen. Warum wir mutige Manager brau­chen, mit Persön­lich­keit und Profil…

Zwischen Wirt­schaft, Politik und Gesell­schaft will die Univer­sität St. Gallen mit ihrem jähr­li­chen Sympo­sium eine Art Schnitt­stelle sein. Für Manager und solche, die das ganz sicher noch werden wollen. Rich­tiges „Leader­ship“ werde immer wich­tiger, lautete der Tenor, im Mai. Ebenso an der Euro­pean Busi­ness School, dann im September.

Dass das mit den Werten nicht so einfach ist, wird manchem Manager langsam klar, spätes­tens beim Zuhören der „Impuls­re­fe­rate“. Menschen zu führen, das bedeute mehr als nur das Checken von Quar­tals­zahlen, so die Einsicht. Es gehe auch um Charakter, „weiche Faktoren eben“, murmelt ein Manager. Werte von Authen­ti­zität und Verläss­lich­keit seien für ihn keine Neben­sache. Parallel unter­hält sich sein Nachbar ange­regt über profi­table Share­holder-Values in Asien. War da nicht was?

Wie hast du es mit der Moral, entweder-oder, sowohl-als-auch?

Manager wollen mit ihrer Persön­lich­keit so manchen Wider­spruch über­brü­cken, nämlich den zwischen Sagen und Tun, Wasser predigen und Wein trinken. Kritik aus der Wissen­schaft ist längst program­miert: „Als geistlos bestimmt ist der Mensch eine Sprech­ma­schine geworden“, schrieb einst der däni­sche Theo­loge Søren Kier­ke­gaard. Von Mana­gern war damals noch keine Rede. Aber vom Menschen, seinem persön­li­chen Credo, seiner Glaub­wür­dig­keit gegen­über Anderen.

Sind Manager nun, ethisch gesehen, mutig? Was könnte man tun, dass sie mutiger werden? Dazu habe ich mit einem Perso­naler und einem Head­hunter gespro­chen. Zwei Menschen, die viel von Werten halten. Und auf ihre Art versu­chen, diese in ihrem Mana­ge­­ment-Alltag unter­zu­kriegen.

5 Thesen vom Head­hunter

Johannes Czwa­lina (58) hat sich als Perso­nal­be­rater in Basel einen Namen gemacht. Seitdem reist er viel, sitzt im Flug­zeug zu den Chef­etagen der Repu­blik. Machen sich Manager zu sehr abhängig vom Kapi­tal­streben, Rendite und Bonus würden Sie zu Verhin­de­rern: „Wenn sie ihre Stimme erheben, werden zukunfts­wei­sende Ideen besser voran­kommen als bisher“, sagt der Head­hunter. Das gelte für alle Insti­tu­tionen. Persön­lich­keit im Manage­ment zähle mehr als nur die Technik. Entgegen mancher Sach­zwänge will Czwa­lina Mana­gern Mut machen, ihren Einfluss im Geschäft als Einzelne zu nutzen. Ethisch gesehen, gekop­pelt mit einer beson­deren Verant­wor­tung und Würde.

Poli­tiker denken meis­tens kurz­fristig.

Sie haben nicht genü­gend Mut, der ökono­mi­schen Realität entge­gen­zu­treten. Parteien wollen sich ihre Sympa­thien beim Volk nicht verderben. Sie brau­chen Unter­stüt­zung auf dem Weg zu einer gelebten Nach­hal­tig­keit. Und etwas Wider­stand von der Basis.

Wirt­schaft­bosse fühlen sich abhängig.

Sie fragen zuerst nach der Finan­zier­bar­keit nach­hal­tiger Ideen. Groß­kon­zerne handeln immer geld­ge­steuert, machen sich von Gewinn­for­de­rungen ihrer Aktio­näre zuneh­mend abhängig. Sie brau­chen Über­zeu­gungs­ar­beit bei ihren Aktio­nären und Geschäfts­füh­rern.

NGO-Vertreter von Orga­ni­sa­tionen…

Sie wollen ihre Förderer bei Laune halten. Orga­ni­sa­tionen kalku­lieren, dass die großen Geld­geber lieber kurz­fristig Not lindern statt lang­fris­tiger Repa­ra­tur­ar­beiten. Sie brau­chen Vereins­mit­glieder, welche die Stimme des Gewis­sens einfor­dern statt nur über Erhö­hungen des Spen­den­vo­lu­mens zu spre­chen.

… und Kirchen­leiter haben Angst.

Sie haben ein ähnli­ches Problem wie andere Orga­ni­sa­tionen. Rück­ge­hende Einnahmen halten sie zurück, mutiger ihre Stimme zu erheben. Sie wollen Menschen seine Würde als Krönung der Schöp­fung zurück­geben. Schweigen aber häufig. Sie brau­chen Mutma­cher in den Pfarr­ka­pi­teln und Kirchen­räten. 

Wissen­schaftler machen sich abhängig.

Sie nehmen zuneh­mend die Inter­essen der Wirt­schaft wahr, um ihre Forschungs­pro­jekte durch Dritt­mittel zu finan­zieren. Insti­tute für Wirt­schafts­ethik haben es beson­ders schwierig, da sie weniger mit Wirt­schafts­bossen koope­rieren. Sie brau­chen Förderer, damit sie ihre unab­hän­gige Lehre behalten.

5 Fragen beim Perso­nal­chef

Jan Wurps (54) arbeitet als Perso­naler bei der Volks­wagen AG in Wolfs­burg. Er verant­wortet den Bereich Personal in der „Service Factory“. Dort werden riesige Roboter opti­miert, Computer repa­riert, Visi­ten­karten gedruckt und sogar Salat geschnip­pelt. Daher hat er Einblicke in ganz unter­schied­liche Karrieren, sozu­sagen vom Teller­wä­scher zum Manager. Wurps kommt es darauf an, dass seine 4000 Mitar­beiter stets ihr Bestes geben. Seine Wert­schät­zung orien­tiert sich aber auch an anderen Werten, ihrer Persön­lich­keit.

Was muss man „mitbringen“, um bei Ihnen zu arbeiten?

Neben guten Noten, eine Drei darf mal vorkommen, inter­es­siert mich vor allem die Persön­lich­keit hinter dem Lebens­lauf. Das Fach­liche wird in den Zeug­nissen doku­men­tiert, deswegen frage ich mich: Was ist das für ein Mensch, den wir da einstellen wollen.

Worauf sollte man bei der Karrie­re­pla­nung achten?

Eine gute Ausbil­dung ist heute äußerst wichtig. Wenn diese sich aber nur auf Etikette und weitere Fremd­spra­chen redu­ziert, wird das zum Problem. Bringt man die Aner­ken­nung dieser Leis­tungen mit der eigenen Persön­lich­keit zusammen, ist das die perfekte Inves­ti­tion, die man jungen Menschen für ihren Lebens­lauf mit auf den Weg geben kann.

Fördern Coachings den schnel­leren Konzern­ein­stieg?

Wer zum Studi­en­ende noch keine reife Persön­lich­keit ist, wird das durch den Besuch diverser Karriere-Portale auch nicht so schnell werden. Wir Perso­naler kennen die Tricks, mit denen man sich an manchen Stellen im Auswahl­ver­fahren stärker darstellen kann, als man eigent­lich ist. Deswegen ist das Frei­zeit­leben wichtig, um sich selbst in anderen Kontexten zu erleben.

Wie haben Sie sich auf Ihre VW-Karriere vorbe­reitet?

Meine Menschen­kenntnis habe ich am Lager­feuer gewonnen, in meinem Fall auf kirch­li­chen Jugend­frei­zeiten. Nach 20 Jahren als Manager für Human Resources habe ich sowohl Azubis wie auch karrie­re­be­wusste Unter­neh­mens­be­rater einge­stellt. Mein Mana­ge­­ment-Bereich ist ein hartes Busi­ness. Die Liebe zum Menschen sollte aber nicht fehlen.

Wie würde der perfekte Lebens­lauf für Sie aussehen?

Gute Noten aus der Schul­zeit, gespickt mit Auslands­auf­ent­halten und Prak­tika. Das wird nach wie vor von Perso­na­lern gewünscht. Ergänzt aber durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment. Dies bietet Rück­schlüsse auf die Persön­lich­keit, die wir da einstellen. Natür­lich sollten das keine Lippen­be­kennt­nisse sein. Denn Karrie­re­streben ersetzt keinen Freun­des­kreis, nicht den Glauben an persön­liche Ziele und das Wissen, wer man ist und woher man kommt.

Lese­tipp

Nach Feier­abend lassen sie im Büro das Licht brennen. Manche haben Angst, ihren gut bezahlten Job zu verlieren. Andere finden keine unbe­fris­tete Arbeit mehr, mit der sie finan­ziell über die Runden kommen. Ein perma­nentes Umver­teilen von Arbeit vieler Menschen auf immer wenige Köpfe. Wie kann man trotzdem Erfül­lung finden? Johannes Czwa­lina und Clemens Brand­stetter schreiben, wohin sich die Arbeits­welt der Zukunft entwi­ckeln kann. „Vom Glück zu arbeiten” ist ein provo­kanter Werk­zeug­koffer für High Poten­tials. Um das Leben zwischen Büro, Flug­hafen und Zuhause bewusster zu gestalten. FAZ Buch, September 2010, 200 Seiten, Preis 29,90 €.

Autoren­info

Jan Thomas Otte (27) forscht als Fellow an der Princeton Univer­sity über Zusam­men­hänge von Manage­ment und Moral. Der Jour­na­list studierte Theo­logie in Heidel­berg, machte ein BWL-Fern­s­tu­­dium. Der Jour­na­list managt das Magazin www.karriere-einsichten.de, beschäf­tigt sich mit Wirt­schafts­ethik im Allge­meinen, Karrie­re­fragen im Beson­deren.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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5 Kommen­tare

  1. Fried­rich Haas 9. August 2011 at 14:02 — Reply

    Ein früher Titel von Johannes Czwlina war “Karriere ohne Sinn” — heute schreibt er “Vom Glück zu Arbeiten”. “Ich will keine Karriere machen.” sagte mir letzthin eine hoch begabte junge Frau im Gespräch über den weiteren Lebensweg. Das Wort war für sie zur hohlen Phrase geworden. Auf der Suche nach einem mit Sinn gefüllten Arbeits­platz hat sie eine steile Konzern­kar­riere abge­bro­chen und schaut sich in klei­neren Fami­li­en­un­ter­nehmen um. Spätes­tens bei dem Wort “Drogen­kar­riere” sollte einem klar werden, daß “Karriere” per se kein Weg nach oben, sondern auch eine Spirale nach unten sein kann, obwohl man am Anfang das Gefühl hat, abzu­heben zu uner­reichten Höhen. Karriere(n) sind weder an sich gut noch wert­neu­tral. Menschen und deren Lebens­werk, zu denen wir heute aufschauen, haben sie “Karriere” gemacht? Wäre es nicht einmal aufschluß­reich zu fragen, ob jemand “Karriere machen” oder “Verant­wor­tung über­nehmen” — volle Haftung für sein Handeln einge­schlossen — will?! Warum scheuen wir letz­teres oft? Viel­leicht weil wir mangels Vorbilder gar nicht mehr wissen was das ist und an wem man sich dabei orien­tieren könnte?! “Führen durch Vorbild!” Haben wir an der Offi­ziers­schule durch anspor­nende ältere Offi­ziere gelernt. Wenn ich heute mit jungen high poten­tials darüber rede, fragen sie oft mit Blick auf ihre ersten 5–7 Jahre in Unter­nehmen irri­tiert zurück: Führung? Vorbild? Wo denn?! Man kann vieles “machen”, die entschei­dende Dinge im Leben — ob privat oder im Beruf — brau­chen Vorbilder, Menschen die uns glaub­würdig etwas vorge­lebt haben, was uns anspornt, mitreißt, ermu­tigt, moti­viert, unge­ahnte Kräfte mobi­li­siert, usw.. Oder was treibt uns eigent­lich sonst an “Karriere” zu machen?! Mentoren, Vorbilder, Lehrer, … all das können wir nicht “machen”. Diese muß man suchen und finden, weswegen früher junge Menschen auf Wander­schaft gingen, gute Meister suchten. In unserem Wort Er-fahr-ung spüren wir noch etwas davon, daß man gute Erfah­rungen v.a. unter­wegs auf der Fahrt machen kann. Die besten Erfah­rungen habe ich abseits der großen Straßen gemacht — nicht in New York, nicht in der City of London, … aber u.a. in einer Klein­stadt in Bosnien. Ich habe so nie Karriere gemacht, aber span­nende Menschen, Vorbilder erlebt, Verant­wor­tung über­nehmen dürfen, was nie “ein geiles oder tolles Gefühl” war, aber am Ende des Tages Freude gemacht hat, weil man eine sinn­volle Aufgabe erle­digen, Dinge verän­dern und Neues mit gestalten konnte. Das fängt immer im Kleinen an und kann dann zu größeren Aufgaben und größerer Verant­wor­tung führen. Planen kann man das nicht, aber einige von Ottes Tipps aufnehmen, was unseren Charakter, unsere Persön­lich­keit und unsere Werte prägen kann. Für mich wäre das v.a. immer wieder die Suche nach Vorbil­dern, u.a. einem Mentor, ein Mensch der einen begleitet. Dazu muß man vor allem eines lernen: lang­fris­tige und verbind­liche Bezie­hungen aufzu­bauen, einzu­gehen. Dies dürfte in unserem Land mangels Vorbil­dern eine der größten Heraus­for­de­rungen für Führungs­kräfte von Morgen sein. Zumal wenn man sich erin­nert, daß Peter Ferdi­nand Drucker in seinem Vermächtnis mit 90 Jahren in der Harvard Busi­ness Review “Mana­ging Oneself” die “Respon­si­bi­lity for Rela­ti­onships” ein eine zentrale Aufgabe für Führungs­kräfte heraus­ge­stellt hat.

  2. Jan Thomas Otte 9. August 2011 at 16:19 — Reply

    Das war ja nur ein erster Impuls. Was denken Sie zum Thema Werte? Wie setzen Sie das in Ihrem Job um? Und wie könnte man das Vermit­teln — außer Vorbil­dern? Freue mich auf neue Karriere-Einsichten, Wirt­schafts­ethik im weitesten Sinne. Hier wie dort (http://mitmachen.karriereeinsichten.de/).

  3. […] trauen sich Dinge, auch wenn sie nicht klappen: Sie springen durch den Reifen und machen sich nichts draus, wenn sie […]

  4. […] entschieden hat, „ein package“ anzu­nehmen. Das ist ein Abfin­dungs­an­gebot. Man gibt es gerne Mana­gern und hoch­be­zahlten Fach­kräften, die sich nicht mehr richtig weiter entwi­ckeln wollen oder können, […]

  5. Tina­Bauer 15. Mai 2012 at 20:28 — Reply

    Die Diskus­sion impli­ziert, dass mit “Vorbil­dern” posi­tive Vorbilder gemeint sind. Ich beob­achte in meinem Unter­nehmen bei einigen Fueh­rungs­kraeften anhand ihres Fueh­rungs­stils, das sie inter­es­san­ter­weise die groesste Bewun­de­rung fuer auto­kra­tive Leader aus der Vergan­gen­heit haben. Da ich weiss, wen diese Menschen meinen, denke ich, dass der Haupt-Unter­­schied war, dass diese Leute Verant­wor­tung fuer Ihr Handelnn ueber­nahmen und ihr Verhalten vorher­sehbar. Das ist heute leider meis­tens nicht so. — Ich beob­achte heute, dass viele Manager um Mitte 40 — Mitte 50 ihre Orga­ni­sa­tionen auto­kra­tisch leiten (basie­rend auf ihren (fuer die heutige Zeit veral­teten) Vorbil­dern, und vermisse die Entschei­dungs­freude und Verant­wort­lich­keit (nicht bei allen, aber zuvielen). — Aus meiner Sicht, sollte niemand in eine Fueh­rungs­po­si­tion gelangen, ohne eine moderne und akkre­di­tierte Ausbil­dung im Manage­ment. MBA Studi­en­gaenge an renom­mierten Univer­si­taeten lehren einen Fueh­rungs­stil, der allen modernen Anfor­de­rungen rech­nung traegt und nicht mehr das Wissen von vor 20–40 Jahren, das heute leider fuer viele Manager aufgrund ihres Alters und/oder fuer juen­gere Manager als Vorbild gilt, weil sie keine formelle Ausbil­dung haben.

    Selbst in meinem Unter­nehmen herrscht eine erschre­ckende Igno­ranz gegen­ueber eines MBAs (als Beispiel). Vor ein paar Wochen, sagte ein VP: “wir haben alle genug Erfah­rung, die einem MBA gleich­kommt”. Es waren ca 50 Leute im Raum, alle Direktor oder hoeher und nur 2 hatten ein MBA.…

    Zum Thema Vorbilder: Ich bin weib­lich, 46, und hatte noch nie einen einzelnen Menschen, den ich als Vorbild oder Role-Model im Sinne Ihres Arti­kels bezeichnen wuerde. Ich sehe auch keine Notwen­dig­keit. Wenn man in der Welt lebt und lern­faehig ist, sieht man doch, wohin das Verhalten von Menschen (inklu­sive des eigenen) fuehrt. Fuer mich sind daher alle Menschen “Vorbilder”, nur mit unter­schied­li­chem Ausgang Ihrer Hand­lungen und ich inte­griere meine Erfah­rungen und Wissen und Beob­ach­tungen (perma­nent).

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