Kate­go­rien

Coaching-Ausbil­­dungen: Macht die akade­mi­sche Konkur­renz den Insti­tuten den Garaus?

Published On: 21. April 2013Cate­go­ries: Mensch & Orga­ni­sa­tion

(Achtung, ab hier leichte Ironie…) Sie möchten ein Diplom verleihen und viel Geld mit einer Ausbil­dung verdienen, etwa zum Profes­sional Speaker in Big Compa­nies (BSBC)? Der Abschluss ist von mir gerade frei erfunden, wäre aber von Ihnen — selbst ohne Abitur — sofort reali­sierbar, solange Sie die Ausbil­dung nicht online anbieten. Da verdirbt einem die staat­liche Insti­tu­tion ZFU (Zentral­stelle für den Fern­un­ter­richt) den Spaß. Mit einem live unter­rich­tendem Institut oder einer Akademie darf dagegen jeder fast alles. Wenn Sie sich dazu einen seriösen Anstrich geben wollen, gründen Sie zusätz­lich einen Verein mit sieben Leuten, die Sie  im Freun­des­kreis scouten.

Dieser Verein gibt Ihrem „BSBC“ dann ein paar ethi­sche Richt­li­nien, recht­fer­tigt das „geprüft vom“ und schafft damit Ihre Exis­tenz­grund­lage. Gewinnen Sie Mitglieder über eine Website und arbeiten Sie am guten Image, indem Sie die Mitglieder in Ihre Verbands­ar­beit einbe­ziehen und Ihnen Posten geben. So verkünden diese Ihre Idee und sichern den Fort­be­stand. Wollen Sie akade­mi­sches Feeling etablieren, schaffen Sie den Link zu einem Lehr­stuhl oder einer wissen­schaft­li­chen Einrich­tung, die Ihre BSBC-linge zerti­fi­ziert und den offi­zi­ellen Stempel liefert. Viele Profes­soren freuen sich über neben­be­ruf­liche Einkünfte (Ende leichte Ironie…)

Auf eine nicht ganz unähn­liche Weise entstanden seit der ersten Coaching-Ausbil­­dungs­­in­s­ti­­tuts­­grün­­dungs­­­welle um 2000 jede Menge Insti­tute und Coaching-Ausbil­­dungen. “Syste­misch” griff um sich, Niklas Luhmann muss seitdem für fast jede Ausbil­dungs­rich­tung herhalten.

Mir ist kein Bereich bekannt, indem es derart viele private Weiter­bil­dungs­in­sti­tute und so viele Verbände gibt wie im Coaching. Menschen zum Coach zu machen ist ein lukra­tives Geschäfts­mo­dell. Oder war es…

Denn es zeichnen sich für diese Insti­tute gleich mehrere Quellen schum­pe­te­ri­scher krea­tiver Zerstö­rung ab. Die wich­tigste: Immer mehr Univer­si­täten und Fach­hoch­schulen etablieren Weiter­bil­dungs­stu­di­en­gänge und lehren Coaching, Media­tion, Konflikt­ma­nage­ment und Super­vi­sion auf akade­mi­schen Niveau. Von Euro FH bis Hamburg Medical School: Für Menschen mit vorhan­denem Hoch­schul­stu­dium (Ausnahme Euro FH, da kann Berufs­er­fah­rung das Erst­stu­dium ersetzen) gibt es damit weniger Argu­mente, sich von einem privaten Institut ausbilden zu lassen. Wenn man in zwei bis drei Jahren ein ganzes Studium haben kann, wieso dann eine private Ausbil­dung (die besseren dauern auch zwei Jahre)? Dann müssen die vom Institut vermit­telte prak­ti­sche Erfah­rung und die Busi­­ness-Kontakte schon sehr schwer wiegen. Oder die Ausbil­dung soll schnell und kompakt sein und letzt­end­lich nur den “Zettel” liefern.

Einfach im Ausland ausbilden lassen?

Die Kosten der neuen Studi­en­gänge liegen zudem oft nied­riger als die der renom­mierten Insti­tute. Ich habe mir die wich­tigsten univer­si­tären Anbieter ange­sehen, deren Preise betragen inklu­sive der übli­chen Super­­vi­­sions- und Coaching­ein­heiten meist um die 7.000–12.000 EUR – ein auf zwei bis drei Jahre verteilt über­schau­bares Sümm­chen für ein vermu­tetes Mehr an Wissen­schaft­lich­keit.

Coaching-Weiter­­bil­­dungen an privaten Insti­tuten schlagen bei uns auch im Vergleich zu anderen Ländern mit hohen Summen zu Buche. Eine jüngst aus dem Ausland zurück­ge­kom­mene Kollegin erzählte mir, sie würde Coaching-Inter­es­­senten durchaus raten, für eine güns­tige Coachingaus­bil­dung wie für eine Zahn­be­hand­lung nach Asien zu reisen, da dort die Ausbil­dungen gut und bezahlbar sind. Zudem sei da der thera­peu­ti­sche Ansatz dort nicht so ausge­prägt, die Heran­ge­hens­weise ameri­ka­ni­scher. Das Flug­ti­cket hätte man ruck­zuck raus und Kompakt­aus­bil­dungen gäbe es auch. Super­vi­sion: online und per Skype.

Immer preis­werter

Ins Ausland reisen muss viel­leicht auch gar nicht sein: Die Schneise weitet sich auch bei uns, es gibt immer mehr Billig­an­ge­bote im Coaching-Ausbil­­dungs­­­be­­reich. Inzwi­schen finde ich Ange­bote für rund 3.000 EUR. Diese mögen nicht so ange­sehen sein, aber Verbands­mit­glied­schaften — ob sie nun notwendig sind oder nicht — bieten sie auch. Das Image einer IHK oder eines TÜV mag unsexy wirken: Den Privat­kunden inter­es­siert das wenig.Und bei diesen Anbie­tern finde ich Inhalte zumin­dest ausführ­lich beschrieben.

Meine Erfah­rung ist sowieso: Als selbst­stän­diger Berater/Coach zählt vor allem, dass Sie Kunden binden können. Und das funk­tio­niert mit dem, was man in Coachingaus­bil­dungen lernt, ohnehin nicht. Betriebs­wirt­schaft­lich ist es z.B. schlicht nicht sinn­voll, kosten­lose Vorge­spräche anzu­bieten, wie es Verbände empfehlen. Erst recht gilt das, wenn man wie alle „syste­mi­sches Coaching“ bietet, denn damit ist man in höchstem Grad austauschbar. Und Austausch­bar­keit zeugt von schlechter Posi­tio­nie­rung — schlecht posi­tio­niert wiederum verkauft sich schlecht.

Da schaut sich der inter­es­sierte Klient dann 10 syste­mi­sche Coachs an, die ihm alle erzählen, sie würden „nur den Rahmen bieten, das Bild müsse man selbst malen“. Ein Kunde, der letzt­end­lich zu mir kam, berich­tete, dass er genau diese Aussage zwei Mal gehört habe. Bei mir buchte er schließ­lich ein — er fand gut, dass ich Bilder auch zusammen mit dem Kunden male, wenn das im Sinne des Kunden “Sinn macht”.

Schlaue Ausbilder sehen diese Zwick­mühle zwischen maxi­maler Quali­täts­stan­dar­di­sie­rung und den Kunden­be­dürf­nissen — und konzen­trieren sich deshalb gleich auf Top-Manager, die Coaching im Job und nicht als Beruf anwenden möchten. Denn selbst­stän­dige Coachs schickt man mit einem solchen antrai­nierten Selbst­ver­ständnis, hier Fremd­ver­ständnis, in ihr Grün­­dungs-Verderben.

Neben der akade­mi­schen Konkur­renz sehe ich ein zweites Problem: die mangelnde Diffe­ren­zie­rung in den Begriffen. Alle Ausbil­dungen nennen sich zwar syste­misch, doch das ist eine Null­aus­sage, die teils nur getroffen wird, um Busi­­ness-kompa­­tibel zu sein. Syste­misch ist ein leeres Etikett.

Die NLPler etwa erkennt man trotz ihres “syste­mi­schen Busi­ness Coach”, den man überall kaufen kann, an ihrem 80er­­Jahre-Charme, der sich auch auf der Website spie­gelt, die häufig bunte Männ­chen zeigen und für eine Auflö­sung von 800 x 600 program­miert sind (also in der ersten Hälfte dieses Jahr­zehnts entstanden sind). Die inte­gralen Ken-Wilber-Jünger verkaufen auch “syste­misch” —  in den Kursen sitzen Kran­ken­schwes­tern neben Leitern von Kita-Tages­­­stätten und Spiri­tua­lität wird ganz groß geschrieben. Nichts gegen Kran­ken­schwes­tern, aber deren Wahr­schein­lich­keit für ein Busi­ness Coaching in einem tradi­tio­nellen Unter­nehmen enga­giert zu werden, tendiert zu Null.

Die Busi­­ness-syste­­mi­­schen Ausbil­dungen kommen meist geschäfts­mä­ßiger rüber, spreizen sich aber auch auf wie ein Spagat. Ich habe kein einziges Curri­culum gefunden, das dem anderen glich – wenn es eine ausführ­liche inhalt­liche Beschrei­bung der Coaching­inhalte über­haupt gab. Da steht bei den Studi­en­gängen oft mehr.

Was denken Sie? In welche Rich­tung entwi­ckelt sich der Ausbil­dungs­markt? Beson­ders inter­es­sieren mich Stimmen und Erfah­rungen von Menschen, die Coaching univer­sitär studieren oder studiert haben.

Sie inter­es­sieren sich für das Thema? Unser KEXPA-Selb­st­­lern­­kurs „Coach werden“ begleitet Inter­es­sierte bei der Entschei­dungs­fin­dung von „ist das was für mich?“ bis „welche Ausbil­dung oder Studium“ und “was kann man damit über­haupt machen”.

Beitrag teilen:

Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

Folgen Sie mir gerne auf Youtube und wenn Sie nichts verpassen wollen auch bei Linkedin.

 

6 Kommen­tare

  1. Stéphane Etril­lard 21. April 2013 at 15:31 — Reply

    Vielen Dank für den Artikel 🙂 Köst­lich!!! Sie haben mich zum Schmun­zeln gebracht!!!!

    • Svenja Hofert 22. April 2013 at 12:02 — Reply

      Danke schön, Herr Etril­lard, freut mich. LG Svenja Hofert

  2. Jens Jann­asch 21. April 2013 at 16:47 — Reply

    Liebe Frau Hofert

    ich bin einer der univer­sitär ausge­bil­deten syste­mi­schen Coachs. Sogar einer von denen, deren wirt­schaft­liche Akademie dies in Koope­ra­tion mit der Univer­sität anbietet. Die Zerti­fi­zie­rung lief dann rein über die Univer­sität.
    Hier war die Zugangs­vor­aus­set­zung auch ein abge­schlos­senes Studium. Studenten wurden nicht aufge­nommen. Man musste Berufs­er­fah­rung vorweisen, um ange­nommen zu werden.
    Der Dozent der Univer­sität, ein Prof. Dr., coacht nur Führungs­kräfte. Die Gast­do­zenten waren bekannte Coaching­größen aus Deutsch­land und dem deutsch­spra­chigem Ausland.
    Die Teil­nehmer waren durchweg Führungs­kräfte oder bereits erfolg­reich Selbst­s­ändig.
    Ich empfand die Ausbil­dung als sehr intensiv. Es wurden alle Inhalte unmit­telbar in die Praxis umge­setzt. Live Coachings unter der Leitung der Dozenten etc.
    Ich finde es immer schwierig, über bestimmte Ausbil­dungs­gruppen und Anbieter zu reden, bzw. zu urteilen. Auch die Qualität zu beur­teilen. Was ist Qualität. Welche Krite­rien beur­teilen die Qualität. Wer beur­teilt Qualität? Ist es die Ausbil­dungs­dauer? Nur richtig viele Stunden können richtig gute Coachs etablieren?
    Eine meiner Ausbil­dungen habe ich an einem Institut gemacht, das mit den meisten Stun­den­um­fang auf dem Markt hatte. Die hälfte der Zeit hätte man sich schenken könne, da die Lücken mit inhalts­losem Kram gefüllt wurden. Der Ruf dieser Anbie­ters war jedoch hervor­ra­gend. Mir hat es Inhalt­lich nicht viel gebracht. Ich habe mit wenig Arbeit und teurem Geld ein schönes Zerti­fikat bekommen.
    In meiner Ausbil­dung als Coach war der Stun­den­um­fang etwas unter dem “Stan­dard”. Wir haben aber von morgens bis spät abends nur gepowert. Es gab keine Lücken­füller. Es musste viel gelernt und nach­ge­wiesen werden.
    Natür­lich ist es wichtig, Licht in das Dunkel des Coaching­marktes zu bringen. Hier probieren sich, wie sie es schön beschrieben haben, immer mehr Verbände zu etablieren und die Rich­tung vorzu­geben. Jetzt fragt man sich als Coach aber auch, in welche Rich­tung man mit möchte. Zu welchem Verband ?
    “Ohne einen Verband im Rücken, hat man so gut wie keine Chance” höre ich oftmals. Ich finde aber auch hier die Auswahl schwierig. Überall muss ich als Coach erstmal eine Stange Geld hinlegen. Gilt dann, dass der Verband mit den höchsten Jahres­bei­trag der beste ist, da ich hier beweise, dass ich es mir als Frei­be­rufler leisten kann, dort Mitglied zu sein ? Hmm.

    Ein Krite­rium in meiner Auswahl der univer­si­tären Ausbil­dung in Koope­ra­tion mit einer Wirt­schafts­aka­demie war eben genau diese Verbin­dung. Wirt­schaft und Uni bieten etwas in Koope­ra­tion an. Die Uni kennt sich mit Bildung aus. Univer­sität. Das steht auf dem Zerti­fikat. Das macht für mich auf den ersten Blick mehr her zu sagen, ich bin von der Freien Univer­sität Berlin zerti­fi­ziert, als würde ich sagen, ich bin vom Medi­ta­tiven Zentrum für Zumba und Coaching, IMSLMAA (ironisch gemeint) zerti­fi­ziert.
    Auch die Ausen­wir­kung. Benö­tigt jemand einen Coach und beschäf­tigt sich nicht intensiv mit Coaching, kennt er den DCV, DBVC, DFC, ECA ect… nicht unbe­dingt. Er beschäftig sich auch ofmtals nicht zuvor damit in jedem Verband zu lesen, welche Krite­rien erfüllt werden müssen. Er kennt aber die Univer­si­täten vom Namen. Freie Univer­sität. Ein Name. Ein Begriff. “Hier muss doch Qualität drin sein” das denkt der Inter­es­sent. Und die Uni? Die kann es sich nicht erlauben, ihren Stempel, Namen und Ruf für eine schlechte Ausbil­dung her zu geben. So etwas macht schnell die Runde.
    Oder ?
    Genau wie man letz­tere Frage mit ja und nein beant­worten kann, sehe ich die ganze Debatte über Qualität und Ansehen.

    Das wich­tigste an der ganzen Ausbil­dung ist nämlich der Ausge­bil­dete. Der Coach !!!

    Lebt er das Coaching, inter­es­siert er sich wirk­lich dafür- dann infor­miert er sich. bildet sich weiter. Macht sich sein eigenes Coaching-Profil. Ist für jeden Coachee eine Berei­che­rung.
    Will der Coach einfach nur “den schnellen Euro” und mit dem Trend schwimmen, nutzt ihm die tollste Akademie nichts. Das beste Zerti­fikat und die teuertsten Verbände bringen ihn auf Dauer auf dem Markt nichts.

    In meinem Lehr­amtstu­dium hatte ich immer wieder Kommi­li­tonen, die waren gran­diose Theo­re­tiker. Überall kassierten sie eine “1”. Aber vor Schü­lern unter­richten- oder vor Kommi­li­tonen ein Referat halten- eine pure Kata­strophe. Obwohl genau das der eigent­liche Job ist. Diese haben aber ihr Staats­examen mit Best­note. Und sofort einen Job. Hallo PISA- Studie sag ich da nur. Es wird also hier genau an der falschen Stelle geprüft.

    Kurz zusam­men­ge­fasst also- ich denke, man dreht sich immer im Kreis, wenn man etwas als gut, nicht so gut, hervor­ra­gend etc. bewerten möchte. Denn in jeder Bewer­tung steckt Wertung. Subjektiv. Natür­lich werden Sie vom DBVC hören, dass nur dieser Verband die beste Ausbil­dung anbietet. Genau wie vom DCV etc…Aber so lange der syste­mi­sche Coach in spe die system­ther­orie Theorie sein lässt, nützt die ganze Debatte nichts.
    In diesem Sinne

    Liebe Grüße aus Berlin
    Jens Jann­asch

    • Svenja Hofert 22. April 2013 at 12:01 — Reply

      Lieber Herr Jann­asch, danke für Ihr schönes und ausführ­li­ches State­ment. Das hört sich erst mal sehr positiv für die freie Uni Berlin an. Aber, Sie haben recht, die Entschei­dung ist wirk­lich voll­kommen indi­vi­duell. Sie hängt ab vom Hinter­grund, dem Lerntyp, dem Geld­beutel, den Zukunfts­plänen, dem vorhan­denen Masterr, Diplom etc. Ich werde oft gefragt, wer denn ein guter Ausbilder, Dozent oder Trainer sei. Ich sage dann, ich kann nur sagen, wen ich gut finde und das begründen. Meine Argu­mente spielen sich oft auf der Wissen­s­ebene ab; ich mag es, wenn Leute viel Know-how haben, gleich­zeitig ihre Grenzen kennen und Wissen prak­tisch nutzbar machen können. Das ist aber nicht das Entschei­dungs­kri­te­rium für jeden.
      Mir ist es bei aller freien Entschei­dung und den unend­li­chen Möglich­keiten aber auch ein persön­li­ches Anliegen, dass Menschen die Markt­me­cha­nismen durch­bli­cken — und dann die für Sie passende Wahl treffen. Das erfor­dert einen gewissen Durch­blick, den man sich leider nicht ergoo­geln kann.
      LG Svenja Hofert

  3. […] Passend zum Thema Coaching-Ausbil­­dungen fand ich einen Artikel von Svenja Hofert, deren Blog-Artikel insge­samt zum Besten gehören, was man zum Thema Karriere-Coaching finden kann: “Coaching-Ausbil­­dungen: Macht die akade­mi­sche Konkur­renz den Insti­tuten den Garaus?” […]

  4. Lars Hahn 22. April 2013 at 14:24 — Reply

    Zur Ehren­ret­tung von außer­uni­ver­si­tären Akade­mien sei gesagt: Weiter­bil­dungs­stu­di­en­gänge mit Zerti­fikat sind auch bei Hoch­schulen oft genauer zu betrachten. Oft entpuppen sich auch die als Dick aufge­tragen und dünn konzi­piert.

Leave A Comment