Kate­go­rien

Mein Social Media Fazit 2013: Wie geht Erfolg bei Face­book, Twitter, Google+?

Published On: 14. Dezember 2013Cate­go­ries: Führung

Bin ich erfolg­reich? Ich schaue auf den Magnet-Pfeil, den die „Karrie­re­bibel“ mir geschickt hat (gefällt mir, Weih­nachts­bäume gibt es nun echt genug…). Habe ich an mein Regal gepinnt. Pfeil schräg nach oben. Da soll es lang­gehen 2014. Bitte nicht zu steil, kann ich sonst perso­nell nicht managen.

Schauen wir erst einmal mal zurück auf mein Social Media-Jahr.

Zum Jahres­ende habe ich ordent­lich Fans bei Face­book gesam­melt. Der Link auf meine Face­book­fan­page unter meinen Kolumnen bei Spiegel Online war nämlich lange falsch gewesen. Ist mir nicht aufge­fallen, hat mich aber wahr­schein­lich Monate oder Jahre in Verzug gebracht (keine Ahnung, seit wann das da stand). Seitdem die rich­tige Fanpage erscheint, klickt es jeden­falls nach langer Stagna­tion wieder öfter. 1.701 Stand heute.

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Ich und Face­book, wir hatten nicht die beste Bezie­hung dieses Jahr. Ich habe nach einem Konzept gesucht, nachdem aus dem „Goodies“ hoch­laden ein wenig die Luft raus war. Die Zeit des Verschen­kens ist für mich vorbei. Seitdem ich damit aufge­hört habe, vor einem Jahr, plät­schert es so: Alle paar Wochen hole ich mir aber eine Meinung ein, z.B. zu einem neuen Buch- oder E‑Book-Cover. Gewöhn­lich mobi­li­siert gerade das viele Fans, teils vier  bis fünf Mal mehr als normale Beiträge.

Aber darüber hinaus war ich lange ratlos. Das Thema war für mich aber auch grad nicht so im Fokus. Rückt es jetzt aber wieder, nachdem ich mir Zahlen ange­sehen habe, denn wenn etwas mess­bare Reich­weite bringt, dann ist es doch immer dieses Face­book. Kunden, jeden­falls iden­ti­fi­zier­bare, bekomme ich dagegen eher via Twitter. Wobei es bleibt, wie es immer war: Es ist nie nur EIN Kontakt. Die Leute hören oder lesen mich, googeln mich, dann folgen sie mir.

Dieser Tage habe ich mir für Face­book was Neues über­legt. Ich mache einfach Fotos von den Sachen, die man mir zuschickt. Ein Notiz­heft, Weih­nachts­karten, Bücher. Mal sehen, wie das ankommt. Außerdem sammle ich wieder Zitate. Am Tag bekomme ich meist einige Leser­briefe und Kunden­dan­ke­schöns.

Gestern schrieb mir ein Lehrer, Leser meines Blogs, was er denn machen solle in Sachen Krea­ti­vität, er fühle sich einge­schränkt in seinen Möglich­keiten, diese Fähig­keit zu fördern: Seit Pisa würde immer mehr vorge­schrieben. Aber er würde seine Schüler so gern kreativ sein lassen. Das hat mich gerührt, weil es zeigt, dass es doch viel Menschen gibt, die gerne etwas bewegen wollen und nach Lösungen suchen. Und solche Menschen kann ich mit meinem Blog errei­chen!  Das ist schon toll. Ein Grund aus dem ich geschrie­bene Inhalte mehr mag  als Fotos.  Aber diese Fotos ziehen halt nicht so bei Face­book.

Die ganzen Hunde, Katzen und Kekse, die ich so in meinem Privat­ac­count bei Face­book von anderen finde, like ich manchmal – aber ich selbst will lieber Haus­tier­frei durch die sozialen Medien kommen. Einmal, Jahre her, habe ich den Schoß­hund meiner Mutter mit meinem Ipad foto­gra­fiert…  Grund­sätz­lich ist mir aber eher unwohl dabei. Nicht mein Ding.

Sie sehen in meiner Bilanz-Tabelle: lang­sames Wachstum bei Face­book.  Als wirk­lich kompli­ziert erweist sich das Swit­chen zwischen Fanpage und meinem Privat-Account, der schon lange nicht mehr privat ist. Wenn ich Ihnen etwas raten darf: Öffnen Sie im Zweifel Ihren Privat-Account, legen Sie keine eigenen Seiten für Bücher und sich selbst an, wenn Sie das nicht dauer­haft pflegen können! Öffnen Sie solche Seiten nur, wenn Sie selbst dauer­haft aktiv sein können oder Mitar­beiter dafür abstellen können oder wenn Sie Projekt­seiten haben, die aus anderen Quellen, etwa einem News­letter, zuge­füt­tert werden. Aus meiner Perspek­tive mit vier Mitar­bei­tern, die alle noch andere Haupt­jobs haben: Es war ein Fehler, bei Face­book so stark zu diver­si­fi­zieren. Das Swit­chen zwischen meinen sechs Seiten ist zeit­rau­bend, zwei Seiten werden ja von Mitar­bei­tern gepflegt, aber drei liegen brach. Ich bin meiner Mitar­bei­terin Maja auch sehr dankbar dafür, dass sie mir die für mich unan­ge­nehme Aufgabe des Hinweis­ge­bens zum Beispiel auf Ange­bote und die Bilder-Postings für Kexpa abnimmt.

Man kann bei Face­book sehr erfolg­reich sein, die Frage ist, ob man es derzeit noch auf herkömm­li­chen Weg – also ohne Fern­seh­un­ter­stüt­zung und medialen Push – schaffen kann. Früher ging das, man muss dafür aber schon vor Urzeiten ange­fangen haben. Mit einer Mischung aus Bewun­de­rung und Befremden beob­achte ich, was bei Robert Betz passiert, der pro Post bei Face­book etwa 2000–3000 Leute zum Teilen bringt  mit  einer Art Dauer­be­feue­rung. Gut, manchmal sind nette Tipps dabei, doch insge­samt ist der Mann ein öffent­li­cher Seelen­klempner, ein Prediger der Neuzeit.

Wenn man im Publikum genü­gend Leute hat, die „ja“ schreien, hängt der Like-Button schnell voller Trauben. Millionen Follower, blind­wü­tiges Liken, Teilen erfolgt ab einem bestimmten Punkt — da haben ja schon soooo viele, dann kann ich auch! — weit­ge­hend ohne Sinn und Verstand. „Willst du das?“ frage ich mich selbst. Be a guru? Ich kann das nicht. Ich finde das alles zu belanglos. So wie die Selbst­be­schauen mancher Trainer, die posten auf welchem Flug­hafen sie gerade sind. Mir ist bewusst: Das ist deren Erfolgs­re­zept und die dauernde Sicht­bar­keit bringt was. Es kann und wird aber nicht meins werden. Also: Von anderen lernen, kann auch heißen, die Entschei­dung zu treffen, es anders zu machen.

Viel­leicht haben es aufmerk­same Leser schon bemerkt: Dieser Beitrag ist der einzige im Rahmen meines Social Media Expe­ri­ments in diesem Jahr. Und er heißt nicht ohne Grund „Fazit“. Er ist so etwas wie  der vorläu­fige Abschluss, denn für mich schließt sich so langsam der Kreis der unge­klärten Fragen zu diesem Twitter, Face­book, Xing und Google+.

Ich verstehe dieses sozial-mediale Ding jetzt, und ich verstehe auch, dass es ganz unter­schied­liche Rezepte gibt, erfolg­reich zu sein, aber eigent­lich nur drei Regeln:

  1. Wissen, was und wer man im Internet eigent­lich sein will (Story).
  2. Falls noch nicht berühmt: Sichtbar sein, bis der Arzt kommt, aber vor der Einlie­fe­rung ins Kran­ken­haus (sonst wird man entfolgt) – aber eben nicht für jeden Schmu sondern für Themen im Rahmen der Story.
  3. Auf dem Werte- und Inter­es­sen­level von Menschen aktiv sein, die für einen als Kunden, Empfehler und Multi­pli­ka­toren in Frage kommen. Das kann ganz andere Konse­quenzen für Sie als für mich haben. Regel drei werde ich gleich noch weiter diffe­ren­zieren.

Dabei kommt man auto­ma­tisch weg von der „Kanal­denke“, also dem Ansatz „was mache ich in welchem Medium“. Kommu­ni­ka­ti­ons­profi Mirko Lange hat neulich einen viel geteilten Beitrag mit Super­grafik dazu veröf­fent­licht, der viele gute Anre­gungen bietet.  Aller­dings kommt man um den Kanal­an­satz meiner Meinung nach nicht ganz herum, denn am Ende muss jemand die Kanäle bedienen — und letzt­end­lich spielen bei Perso­nen­marken einige andere Dinge eine Rolle als bei größeren Firmen und Produkten. Etwa die Frage:  Wo findet sich eigent­lich das Publikum, das auf meinem Level ist? Eine Marken-Seife ist auf keinem Level, es sei denn es ist Bioseife, und Firmen sind sich ihres Levels nicht wirk­lich bewusst. Das macht einen Unter­schied zu den Personen. Dazu später mehr.

Was passierte sonst so? Bei Linkedin kommt gerade Wind in Form vieler Kontakt­an­fragen rein, so dass ich mich gezwungen sah, mein Profil zu aktua­li­sieren. Netter­weise haben auch schon 10 Leute meinen „neuen Arbeit­geber “Karrie­re­ex­per­ten­aka­demie „bestä­tigt“.  Dieses „endorsen“ ist eins der Kurio­sika bei Linkedin, das mir nicht nur in Bezug auf mich, sondern auch allge­mein schwer im Aufwind scheint.

Mein persön­li­cher Social-Media-Favorit war, ist und bleibt Twitter. Es ist wohl kein Zufall, dass sich dort meine 100% unge­kaufte Follo­wer­schaft bisher am leich­testen aufbaute. Dabei gab es auch hier Zeiten, in denen ich aktiver und Zeiten, in denen ich weniger aktiv war. Nach wie vor halte ich mich mit Werbung zurück, beginne aber den einen oder anderen Hinweis auf Bücher und Ange­bote zu streuen.

Die Balance zu halten ist wichtig: Ich beob­achte Kollegen, die auf eine unan­ge­nehme Art und Weise ständig Werbung in eigener Sache machen. Sie liefern in ihren Social-Media-Accounts ein Psycho­gramm, das mich davon abhalten wird, je ihre Dienst­leis­tung in Anspruch zu nehmen (will ich was über Vertrieb hören von einem Narzissten? Nein). Was ist die passende Dosis? Ich habe für mich so ein Verhältnis von 1:10 ausge­macht – eine Werbung, 10 Inhalte.  Und die Werbung nie platt, sondern etwa so:

  • „Dritte Auflage vom Slow­­Grow-Prinzip in Druck. Es verkauft sich langsam aber stetig.“

Ich möchte jetzt  noch mal näher auf Punkt 3 eingehen. Ich wieder­hole ihn noch einmal:

  • Auf dem Werte- und Inter­essen-Level von Menschen aktiv sein, die für einen als Kunden oder Empfehler in Frage kommen. Das kann ganz andere Konse­quenzen für Sie als für mich haben.

Ich habe nach einer spiral­dy­na­mi­schen Erklä­rung für Erfolg und Miss­erfolg in Social Media gesucht und diese bei Don Beck bzw. 9Levels gefunden: Man entwi­ckelt die „natür­liche“ (authen­ti­sche) Haupt­ak­ti­vität auf dem Level, das gerade  in einem am meisten wirkt. Bei mir ist das Gelb. Wer damit nichts anfangen kann, lese hier bitte erst mal die Hinter­gründe. Es geht um eine Werte­ent­wick­lung ähnlich der Maslow­schen Bedürf­nis­py­p­ra­mide, nur diffe­ren­zierter. Die mit dem gelben Level verbun­dene Multi­per­spek­ti­vität ist von PR-Agen­­turen kaum nach­zu­ma­chen. Wie sollten diese wissen, dass ich bisweilen in ameri­ka­ni­schen Blogs nach den Zusam­men­hängen von Allelen und Persön­lich­keits­ei­gen­schaften suche? Oder es faszi­nie­rend finde, wenn ein Neuro­wis­sen­schaftler in seinem eigenen Gehirn „Psycho­pa­thie“ entdeckt?  Welche Blogger ich gut finde und welche Ansätze ich vertrete?  Da wären Jahre Schu­lung nötig, es sei denn ich ließe mir ein Konzept aufdrü­cken. Und wer mich kennt, weiß: Unmög­lich — meine eigenen Vorstel­lungen sind zu stark. Das geht nur, wenn es nicht direkt um mich geht, sondern z.B. um Kexpa.

Das Level der anderen erkennt man schnell. Da gibt es die, die fast nur kommu­ni­zieren. Das sind die Grünen. Oder die, die perma­nent feuern, ohne Rück­sicht auf Verluste und immer über sich selbst: eindeutig Rot. „Rot“ kann man gut machen und schlecht. Gute Rote haben eine Stra­tegie und eine Agentur, schlechte sind einfach nur plump. Die plumpe Spezies folgt blind allen Kollegen, folgen diese nicht zurück, entfolgen sie und folgen später wieder neu – in der Hoff­nung, dass man sie DANN ENDLICH sieht. Es gibt auch die arro­ganten Roten, die kaum jemand zurück folgen, da ja niemand so wichtig ist wie sie. Rote kaufen auch Follower. Haupt­sache, der Markt wird erobert. Rote sind bei den Multi­pli­ka­toren nicht so beliebt, da diese tenden­ziell gelb oder türkis orien­tiert sind. Logisch: Gelbe wägen ab und sind vorsichtig mit Eigen­wer­bung. Der Rote mit seinem Ego MUSS ihnen suspekt sein.

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Die Heraus­for­de­rung von Gelben liegt darin, andere Levels  in ihre Social-Media-Akti­­vi­­täten einzu­be­ziehen. Sollten Sie ein Gelber sein — die Wahr­schein­lich­keit ist groß, wenn Sie meinen Blog mögen – achten Sie einmal bewusst darauf:

  • Tauchen Sie sich genü­gend aus (grün)?
  • Haben Sie klare Social-Media-Ziele und ausrei­chende Mittel und Kompe­tenzen, diese zu über­prüfen, zu messen und zu inter­pre­tieren (orange)? Ich empfehle Google Analy­tics, die internen Blog­sta­tis­tiken sind zu ungenau.
  • Haben Sie ausrei­chend Struk­turen und Prozesse (blau), um Regel­mä­ßig­keit zu bieten? Ich rate zur Hoot­suite, die zeit­liche Vorein­stel­lungen für alle Kanäle ermög­licht.
  • Haben Sie am Markt ausrei­chende Kraft und Visi­bi­lity? (rot) Ich rate dazu, auch mal Werbung auszu­pro­bieren, auf die nette Art.

 

Inte­grieren Sie vor allem auch jene Level, die Sie viel­leicht ablehnen. Nehmen Sie an, was Sie eigent­lich nicht mögen: Es hat alles seine Berech­ti­gung — zu seiner Zeit, in der rich­tigen Dosie­rung.

Social Media kann viele Ziele haben, die sich auch im Zeit­ver­lauf entwi­ckeln:

  • Rot: Will schnell aufbauen. Negativ: Kauft gerne Follower, ist zu sehr auf sich selbst fokus­siert. Positiv: Erobert schnell.
  • Blau: lässt sich beraten und macht alles wie ihm geraten wurde. Negativ: Hat keinen eigenen Ansatz. Positiv: ist verläss­lich und regel­mäßig.
  • Orange: Schaut wie viel Klicks etwas bringt und opti­miert danach. Negativ: will immer gleich Ergeb­nisse. Positiv: Controllt, was Erfolg bringt.
  • Grün:  möglichst viel Dialog ist Erfolg! Negativ: Keine eigene Haltung erkennbar. Positiv: Schafft und pflegt Netz­werke.
  • Gelb: will Experte sein, Multi­pli­kator oder sonst was. Negativ: Ist zu komplex, erschlägt mit seinen vielen Perspek­tiven (ich erkenne es daran, dass ich immer wieder Kommen­tare bekomme, die sich über­haupt nicht auf das beziehen, was ich gemeint habe). Positiv: ist authen­tisch, achtet auf Qualität, Aussa­ge­kraft und bietet Abwechs­lung.
  • Türkis: will die Welt verbes­sern. Negativ: stellt sich komplett in den Hinter­grund. Positiv: Treibt den Fort­schritt.

Die orange Qualität, also die Erfolgs­mes­sung, fällt mir zeit­weise leicht. Ab und zu mag ich es, Zahlen auszu­werten und Zusam­men­hänge zu analy­sieren. Ich schaue mir dann die Beiträge genauer an: Wie waren die Abrufe oder das Verhältnis Tweets zu (Facebook-)Likes, wo kam der Traffic her?

Bei meinen Zahlen­aus­flügen habe ich in meiner Blog-Social-Media-Inter­ak­­tion unter anderem fest­ge­stellt:

  • Face­book schafft für meinen Blog die meiste Reich­weite aller Social Media-Kanäle, mit Abstand, etwa 50–60%.
  • Am Wochen­ende einge­stellte Beiträge werden von viel weniger Personen gelesen, aber weit mehr getwit­tert und gelikt (was dann nach außen das Bild verzerrt, da die Zahl der Tweets hoch ist).
  • Kriti­sche Themen zu Human Resources (HR), Arbeits­markt und Bildung kommen gut an — was die Zahl der Abrufe UND die der Retweets betrifft — bei Multi­pli­ka­toren und prag­­ma­­tisch-fort­­schrit­t­­lich-entwick­­lungs­­o­ri­en­­tierten Lesern – also den Lesern, die ich gern haben will.
  • Leich­tere Tipp-Themen “so geht es” erzielen schnell viele Likes, werden aber nicht so oft abge­rufen. Ich lasse diese auch deshalb auslaufen: Maja macht es im Kexblog weiter.
  • Die Zahl der Kommen­tare sagt nichts über die Beliebt­heit der Beiträge.
  • Die meisten Kunden­an­fragen habe ich aufgrund von Beiträgen zu diesen Themen: Bewer­bungs­miss­erfolg trotz Hoch­qua­li­fi­ka­tion, Über­gang Selb­st­­stän­­di­g­keit-Ange­stel­l­­ten­­da­­sein (und umge­kehrt), Slow­Grow, Auswahl rich­tiger Bera­tung zur Neuori­en­tie­rung, IT-Frei­­be­­rufler und Profil­bil­dung und Profil­ana­lyse.

Dieser Blog ist das Zentrum aller meinen Akti­vi­täten, also die Keim­zelle meiner “Story”. 16.000 Unique Visi­tors hatte ich in diesem Blog im November 2013, 3.000 mehr als im Monat davor. Mich freut, dass meine Blog­bei­träge schon in Semi­nar­un­ter­lagen zum Blog­schreiben gewan­dert sind (seitdem weiß ich, dass ich ab und zu mit pyra­mi­dalen Struk­turen arbeite… man kann Dinge richtig machen, ohne zu wissen, wie sie heißen ;-)) Dank der Nutzung bestimmter Kanäle? Nein: Dank der Vernet­zung verschie­dener Akti­vi­täten. Und vor allem: Dank Diszi­plin. Ich bin trotz Pausen immer dran­ge­blieben. Habe immer gelernt. Und wieder und wieder Neues auspro­biert.

Mir ist klar, dass ich jetzt zuspitzen könnte, zum Beispiel auf die Themen, die am besten laufen. Soll ich?

  • Der Rote würde sagen: Du willst doch Sachen zu verkaufen, nutze deine Follower mehr!
  • Der Blaue: Du musst das ganze RICHTIG machen, du musst bei XY sein!
  • Der Orange: Du musst dir Vertriebs­ziele setzen und diese erfüllen.
  • Der Grüne: Du musst kommu­ni­zieren und authen­tisch sein.

Aber Gelb folgt halt seiner eigenen Nase – und macht es so, wie er/sie es für richtig hält. Flexibel, heute so und morgen anders.

Wenn Sie mein ganzes Social Media Expe­ri­ment lesen wollen und sich nicht mühsam alles raus­su­chen, hier ist es, frisch aktua­li­siert.

socialmediaexperiment2013

 

 

 

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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