Kate­go­rien

„Was sind meine Stärken?“, Blog­pa­rade Teil 3

Published On: 10. April 2016Cate­go­ries: Karriere

Auch in den letzten Wochen gingen wieder viele Beiträge zu meiner Blog­pa­rade „Was sind meine Stärken“ ein, die ich hier gern zusam­men­fasse. Die Qualität der Beiträge war von Anfang an hoch, aber in meiner Wahr­neh­mung steigt sie immer weiter an. Danke dafür. Die Blog­pa­rade habe ich auf spezi­ellen Wunsch noch einmal um eine Woche verlän­gert — Stichtag ist also der 22.4.2016 (Ausschrei­bung hier).

Cornelia Bohlen: Persön­liche Stärken zeigen sich an den großen Heraus­for­de­rungen des Lebens

Was unsere Stärken sind, zeigt sich oft schon sehr früh. So hilft im Prozess der beruf­li­chen Neuori­en­tie­rung die Frage nach frühen Inter­essen sehr. Was hat uns ange­trieben? Und was hat uns heraus­ge­for­dert? Cornelia Bohlen, Karrie­re­coach aus Rheda-Wieden­­brück, gibt den Tipp, sich diese Frage zu stellen. „Genau wie Daniel Craig als James Bond, seinen Wider­sa­cher bekämpft, Hinder­nisse über­windet und dadurch immer stärker und erfah­rener wird, kann eine persön­liche Anlage durch eine große Heraus­for­de­rung im Leben entdeckt und zu einer Stärke entwi­ckelt werden.“ Insge­samt ein sehr lesens­werter wunderbar reflek­tierter Beitrag, den Cornelia Bohlen geschrieben hat, die im Jahr 2015 meine Karrie­re­ex­per­ten­aka­demie besucht hat und „Karrie­rex­perte Profes­sional“ ist. Hier.

Silke Dahmen: Flexi­bi­lität und Offen­heit für Neues sind die wich­tigsten Zukunfts-Stärken

Auch Silke Dahmen von Rund­stedt & Partner hat das Thema aufge­griffen und einen Beitrag geschrieben. Sie hat sich an meinen Leit­fragen orien­tiert. Beson­ders wichtig finde ich die Aussage über die Stärken der Zukunft, die ich hier verkürzt wieder­gebe: „Wir arbeiten und kommu­ni­zieren schneller, inter­na­tio­naler, immer virtu­eller und dyna­mi­scher. Und diese Entwick­lung wird sich weiter fort­setzen. Dadurch werden wir immer mehr auf uns selbst gestellt sein, für uns selbst entscheiden können und müssen: Was ist richtig und falsch? Was ist wichtig für mich und das Unter­nehmen? Flexi­bi­lität und Offen­heit für Neues sind wich­tige Stärken in dieser Arbeits­welt der Zukunft.“ Hier

Cornelia Lütge: Die wich­tigste Stärke der Führungs­kraft von morgen: Verschie­dene Sicht­weisen von Gen X, Y und Z inte­grieren

Cornelia Lütge, beschäf­tigt sich mit Leader­ship, Team­coa­ching und Change. In ihrem Stärken-Beitrag spannt sie einen breiten Bogen. Und sie fokus­siert auf einen sehr inter­es­santen Aspekt, den so noch  niemand ins Visier genommen hat: Stärken und verschie­dene Gene­ra­tionen, die Führungs­kräfte vor ganz neue Heraus­for­de­rungen stellen. Sie müssen nicht mehr einfach  nur führen, sondern verschie­dene Denk­weisen inte­grieren: „Die Xler wollen eine gesunde Work-Life-Balance und machen Karriere mit einer hohen Wech­sel­be­reit­schaft; sie kommu­ni­zieren gerne Face-to-Face, per Telefon und E‑Mail. Online und mobile Kommu­ni­ka­tion, ein hoher Mitge­stal­tungs­grad sowie Frei­heit und Flexi­bi­lität stehen bei vielen Yern hoch im Kurs. Und die ganz jungen Zler streben nach Sicher­heit und Stabi­lität, kommu­ni­zieren am liebsten via Face-time und fühlen sich einem Arbeit­geber nun gar nicht mehr verbunden.“ Hier.

Alex­andra Corders-Guth: Stärken wachsen auf einer wert­schät­zenden Haltung zu sich selbst

Alex­andra Cordes-Guth zieht den Bogen zur Neuro­bio­logie und der Erkenntnis von Prof. Joachim Bauer, das Menschen vor allem durch die Suche nach Zunei­gung und Aner­ken­nung moti­viert sind. Sie suchen Wert­schät­zung. Cordes-Guth fordert dazu auf, eine wert­schät­zende Haltung zu sich selbst zu entwi­ckeln. Hier.

Was sind meine Stärken?: Bis der Groschen fällt, kann es dauern

Hendrik Zabo­rowski, dessen Stärke in meiner Wahr­neh­mung eindeutig das Reden und Vortragen ist, hat einen sehr langen Beitrag geschrieben. Unter anderem darüber, dass er 20 Jahre brauchte, bis bei ihm der Groschen gefallen ist, was eigent­liche eigene Stärken sind. Das geht mir übri­gens ganz genauso. Der „Stärken-Groschen“ fällt immer noch – und das ist gut so. Sich über eigene Stärken bewusst zu werden, ist ein dauer­hafter Prozess. Wer sich für Stärken aus HR-Sicht inter­es­siert, sollte sich auch das im Beitrag einge­bet­tete Video ansehen. Hier.

Weitere Beiträge:

  • Die Event­ma­na­gerin Raphaela Kroczek schreibt, das kriti­sche Selbst­re­fle­xion wichtig sein, hier
  • Nathalie Hammes über kommu­ni­ka­tive Stärken, hier 

Hier geht zu Teil 2 und Teil 1.

Unten das Spiel­feld zu meinen 50 Stärken, die ich im Buch “Was sind meine Stärken?” vorstelle. Sie können dieses und das zuge­hö­rige Stär­ken­kar­tenset bei Kexpa bestellen.

spielfeld

 

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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One Comment

  1. […] Ihre Stärken? Wenn Sie darüber bereits gebloggt haben, können Sie noch bis 22. April an Hoferts Blog­pa­rade […]

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