Kate­go­rien

Was sind meine Stärken? Blog­pa­rade Teil 4 (Finale!)

Published On: 21. Mai 2016Cate­go­ries: Karriere

Schon vor einiger Zeit ist meine Blogg­pa­rade „Was sind meine Stärken?“ abge­laufen, die ein voller Erfolg war. Nun hatte ich so wahn­sinnig viel zu tun, dass ich es einfach nicht geschafft habe, die letzten Beiträge – die so toll waren! – recht­zeitig zusam­men­zu­fassen. Entschul­di­gung dafür! Aber aufge­schoben ist nicht aufge­hoben. Und deshalb präsen­tiere ich hier – stolz und glück­lich – die letzte Runde von Blog­­pa­raden-Beiträgen. Das Finale! Wir haben damit, so denke ich, eine der größten Wissens­basen für Stärken im Internet geschaffen. Danke dafür an alle. Das E‑Book folgt bald.

Sascha Theo­bald: Stärken in der Kommu­ni­ka­tion

Sascha Theo­bald ist ein Web- und Kommu­ni­ka­ti­ons­experte, den ich sehr schätze. Er widmet sich einem Thema, das nicht nur wichtig für alle Selbst­stän­digen ist: Stärken richtig kommu­ni­zieren. Das ist ja auch ein Aufhänger meines Buches: Eben nicht das zu sagen, was alle sagen, sondern die Stärke etwas genauer, etwas konkreter zu fassen. Ein ganz beson­ders wich­tiger Aspekt dabei ist Authen­ti­zität. „ich bin der größte, beste…“, ja, so ziehen einige durch die Welt, aber mich würde das eher abschre­cken. Ich mag keine Schaum­schlä­gerei. Wie Stärken-Kommu­­ni­­ka­­tion ohne Über­heb­lich­keit gelingt, dazu hier mehr. Hier.

Brigitte Späth: Mehr Charakter durch Fokus­sie­rung auf Tugenden

Brigitte Späth beschäf­tigte sich mit dem Thema Charak­ter­stärken – oder auch Charakter stärken. Sie erwei­terte das Thema um den Aspekt Kompe­tenz und wie diese Stärken bündeln. Sie fokus­sierte dabei auf die posi­tive Psycho­logie, die davon ausgeht, dass sich Stärken in Tugenden zeigt. Zitat aus ihrem Beitrag: “Ich wollte versu­chen, am Beispiel des Aushal­tens von Wider­sprüch­lich­keiten zu zeigen, dass in dieser Kompe­tenz mehrere Stärken zum Ausdruck gebracht werden können.“ Hier

Henryk Lüde­ritz: Folge deinen Leiden­schaften, dann hast du Erfolg

Zu den Spät­schrei­bern gehört auch Henryk Lyde­ritz. Der Mana­ge­­ment-Trainer koppelt das Thema Stärken an Erfolg. Da denke ich als Fan der Entwick­lungs­psy­cho­logie und der gedank­li­chen Meta­ebene natür­lich sofort: Erfolg hat viele Facetten. Welchen meint er? Und ja, er zielt auf indi­vi­du­ellen Erfolg, der für die einen mate­riell sein kann und für die anderen auch mit Spaß begründet. Den Leiden­schaften folgen, heißt auch Stärken zu folgen. Yeah: Damit ist wieder voll auf Kurs der Gene­ra­tion Y. Und hat uns in den grünen Bereich gezogen. Hier

Komfort­zonen: Unsere Stärke ist das Wir

Jörg Jelden, Dirk Bathen und Valentin Heyde schreiben in ihrem Blog „Komfort­zonen“ wahn­sinnig gute, höchst anspruchs­volle, liebe­­voll-detail­­­lierte und zugleich krea­tive Beiträge, die auch durch Bild­welten leben.  Ich verneige mich also hier mal allge­mein in Ehrfurcht. In ihrem Beitrag zur Blog­pa­rade beschreiben sie einen Hackday, das bedeutet so etwa „in einem Tag etwas gemeinsam auf die Beine stellen“. Sie betonen dabei das Wir, gemeinsam…. Cool. Ein echtes Fall­bei­spiel. Und höchst agil! Hier

Sabine Haas: 5 Punkte Plan zur Stär­ken­fin­dung

Klas­­sisch-psycho­­lo­­gi­­scher geht Sabine Haas an das Thema heran. In ihrer Anlei­tung zur Stär­ken­fin­dung geht sie auf die verschie­denen Ebenen ein, die Stärken ausma­chen. Sie erwähnt auch die eigene Inter­pre­ta­tion, die „eigene Erfolgs­ge­schichte bauen“. Das ist enorm wichtig, vor allem für die fort­ge­schrit­tene Stär­ken­ent­wick­lung. Nach­spüren ist wichtig, auch um die Stärke als solche wahr­zu­nehmen. Hier

Gilbert Diet­rich: Bloß nicht nur auf Stärken konzen­trieren!

Der intel­lek­tu­ellste Beitrag kommt von Gilbert Diet­rich, dessen intel­­li­­gent-philo­­so­­phi­­sche Texte, die so viel Allge­mein­bil­dung und schnitt­stel­len­über­grei­fendes Wissen spie­geln, ich sehr schätze. Er spricht mir aus der Seele, wenn er sagt, dass ihm mulmig wird, wenn er sich nur auf Stärken konzen­trieren sollte.  Nein, die größten Triumphe erlebt doch der, der vorma­lige Schwä­chen zur Stärke macht! Das sehe ich ebenso. Über­winden Sie die vermeint­li­chen Schwä­chen, das, wozu Sie sagen „kann ich nicht“. Sie werden es können, Sie müssen nur wollen. Prädikat sehr wert­voll für fort­ge­schrit­tene Selbst­denker: Hier

Sandra Lorenz: Stärken in der digi­ta­li­sierten Welt

Sandra Lorenz findet erneut einen Dreh, den andere noch nicht hatten – die Digi­ta­li­sie­rung. In ihrem span­nenden Artikel beschreibt sie, warum man in dieser beschleu­nigten Arbeits­welt so drin­gend eine innere Stärke braucht – und wie man sie erlangt. Lesens­wert ist auch ihr weiterer Beitrag zu den Stärken von Prince – rest in peace, sign of the time. Hier

Lars Hahn: Stärken syste­ma­tisch beim Kaffee­trinken erkunden

Lars Hahn, der umtrie­bige Bildungs­experte und Netz­werker aus dem Ruhr­ge­biet, beschäf­tigt sich damit, dass viele Menschen an ihren Stärken vorbei arbeiten, vor allem in ihren ersten Jobs und Berufen. Da hilft nur eins: beruf­liche Neuori­en­tie­rung – und dabei den Fähig­keiten und Inter­essen stär­ken­ori­en­tiert folgen. Dafür gibt Lars einen 3‑Punkte-Plan. Hier

Silke Loers: Hebt die Schätze der Mitar­beiter!

Silke stellt einen weiteren Aspekt heraus: Unter­nehmen, erkennt doch bitte, was eure Mitar­beiter können! Dazu stellt sie zunächst eigene Erkennt­nisse voran, die unter anderem auch durch Tests gewonnen sind. Wenn man diese als einen Baustein und nicht komplette Wahr­heit nimmt, können sie ein guter Anfang zur Stär­ken­er­kun­dung sein. Weiterhin plädiert Silke für einen freund­li­cheren Umgang mitein­ander. Super wichtig – aber hier haben wir alle noch viel zu tun. Respekt! Hier

Robert Half: Verän­de­rungs­be­reit­schaft ist die Stärke der Zukunft

Der Blog der Unter­neh­mens­be­ra­tung Robert Half hat sich auch an der Blog­pa­rade betei­ligt – vielen Dank dafür! Half-Autorin Chris­tina Holl fokus­siert dabei auf die Zukunfts-Stärke Verän­de­rungs­be­reit­schaft, die statis­tisch sehr gering ausge­prägt ist bei Mitar­bei­tern der Finanz­wirt­schaft. Dies jeden­falls sagen CFOs. Weitere Stärken der Zukunft, die Finanz­ex­perten mitbringen sollten: Führungs­kom­pe­tenz, Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, unter­neh­me­ri­sches Denken, Flexibilität/Offenheit – die erst­ge­nannten Stärken sind deut­lich wich­tiger als die letzten. Hier

Hannes Napp: Diese Stärken brau­chen Projekt­leiter

Nein, Projekt­leiter brau­chen kein Multi­tas­king — funk­tio­niert ohnehin nicht! Sie müssen auch keine Meister des Storytel­lings sein. Aber Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Willens­stärke, Konzen­tra­tion und Urteils­ver­mögen sind sehr wichtig, sagt der Profi hier. Ich erin­nere mich an eine Big-Five-Studie, wonach erfolg­reiche Projekt­leiter eher mittig waren in ihren Eigen­schaften. Das passt!

Und hier weitere tolle Beiträge im Schnell­durch­lauf:

  • Unbe­liebte Stärken wie Ehrgeiz stellt Gabi Golling in den Vorder­grund hier
  • Silke Bicker mit einem weiteren Stärken-Tipp hier
  • Lioba Heinzler mit einem Stärken-Inter­­view hier
  • Raphaele Kroczek über eigene Stärken  hier
  • Komplexes Wissen verständ­li­cher machen von Annette Hexel­schneider hier
  • You´ve got to find what you love – im Steve-Jobs-Sinn argu­men­tiert Sybille Breiner hier
  • Chris­toph Ziegler stellt eigene Stärken voran: hier

 

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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2 Kommen­tare

  1. Raphaela Kroczek 27. Mai 2016 at 7:50 — Reply

    Liebe Svenja Hofert,
    mir ist ein kleiner Fehler in der obogen Zusam­men­fas­sung aufge­fallen: Mein Vorname endet mit einem a, nicht mit einem e 😉
    Gibt es einen Grund, warum mein Artikel in dieser Zusam­men­fas­sung als einzigster nicht verlinkt ist? Ich habe in meinen Blog­ein­stel­lungen geschaut und erstmal nichts gefunden, was das verhin­dern könnte.
    Ansonsten nochmal herz­li­chen Dank für die tolle Idee zur Blog­pa­rade, die Umset­zung und alles andere was auch dazu­ge­hört.
    Herz­liche Grüße
    Raphaela Kroczek

    • Svenja Hofert 31. Mai 2016 at 12:03 — Reply

      Hallo Raphaela, keine Absicht, sondern ein Fehler, jetzt sollte das auch verlinkt sein, LG SH

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