Kate­go­rien

Endlich: Joban­zeigen mit Gehalts­an­gabe

Published On: 17. Juli 2008Cate­go­ries: Führung

Heute trudelte eine Stel­len­an­zeige über www.newsroom.de bei mir ein. Das erste Mal sehe ich bei einer deut­schen Anzeige, dass das Gehalt mit ange­geben wird. Super — warum nicht schon früher so, warum machen das nicht alle? In England ist es längst üblich, Anzeigen mit Gehalts­an­gabe zu veröf­fent­li­chen. Und sinn­voll: So weiß jeder, wo er dran ist und kann entscheiden, ob es dem eigenen Rahmen entspricht. In Deutsch­land wird vom Bewerber dagegen oft eine umfas­sende Markt­re­cherche verlangt, die extrem aufwändig und schwierig ist — und die Ergeb­nisse, die Gehalts­ana­lysen bringen, sind abseits von Stan­dard­jobs und ‑erfah­rungen z.B. kaum taug­lich.

Svenja Hofert

Rahmen

- Bewer­bungs­schluss 15.08.2008

- Arbeits­be­ginn 15.09.2008

- unbe­fristet, 30 Tage Urlaub

- Monats­ge­halt 4.260 Euro brutto

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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2 Kommen­tare

  1. Irgendwer 10. August 2008 at 1:59 — Reply

    Find ich auch gut. Wieso das Gehalt nicht gleich mit angeben. Beim Nach­fragen erhält man die Angaben sowieso, und so kriegt der Arbeits­geber nur Inter­es­sente die auch mit dem Lohn einver­standen sind. Finde ich eine gute Entwick­lung

  2. irene 5. September 2008 at 20:54 — Reply

    Ja fände ich auch Klasse: Dann würde der Wiedeking (Porsche) seinen Job als Vorstands­chef mit 5–10 Mio p.a. dotiert sehen und nicht mit 100 Mio oder 60 Mio — was er letztes Jahr einge­sackt hat…

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