Bin ich ein Narzisst? Diese Frage stellen sich viele Menschen eher heim­lich. Immer noch steht die Opfer­re­fle­xion im Fokus, weniger die des Täters. Denn Narzissmus hat viel mit dunklen Seiten zu tun, mit Macht, Schat­ten­han­deln, Erfolg und Erfolgs­kon­zepten. Diesen Zusam­men­hang will keiner gern für sich selbst sehen. Ich breche mit diesem Beitrag deshalb mit einem Tabu. Er hilft Schritt für Schritt, den eigenen Narzissmus zu verstehen und ihn schließ­lich zu greifen. Dabei fördert er Kenntnis und Selbst­kenntnis — das wünsche ich mir jeden­falls.

Bist du Täter oder Opfer?

In meiner Branche gibt es vermut­lich beson­ders viele Narzissten. Der Buch­autor Robert Haller spricht von einem „Thera­peu­ten­strich“. Ich vermute, es gibt auch einen Coachstrich und erst recht einen der “Speaker”. Dort bieten sie sich an und einer ist schöner (und teurer) als der andere.

Der Spruch „Gott verzeiht, aber ein Narzisst nie“ zeigt an, worauf Narzissmus zielt. Es geht um mehr als Aner­ken­nung — um Bewun­de­rung und (gerne blinde) Gefolg­schaft. Ein Narzisst muss sich erst einmal seine Posi­tion aufbauen, deshalb kann er char­mant und enorm leis­tungs­ge­trieben sein. Neben­wir­kung: Narzissmus macht auch erfolg­reich. Man kann über Narzissten schimpfen und sie belä­cheln. Aber wie narziss­tisch bin ich eigent­lich selbst? Diese Frage wird weniger gestellt und deshalb möchte ich sie hier in den Fokus stellen und mein eigenes Beispiel nehmen. Das soll dir helfen, dich selbst offener zu reflek­tieren.

Dazu möchte ich sagen: Ich habe nicht nur Buch­wissen, sondern einige beruf­liche und was wohl noch mehr prägend ist, auch private Erfah­rung, fami­li­en­seitig. Wie sich Täter-Narzissmus anfühlt, wie “schlei­chendes Gift” (so ein bekannter Buch­titel) nämlich, weiß ich.

Aber bin ich auch selbst Täter? Diese Frage möchte ich möglichst fundiert beant­worten und damit all denen eine Hilfe­stel­lung bieten, die sie sich auch stellen. Sowie natür­lich auch jenen, die sich in den Fängen eines Narzissten vermuten, sich aber nicht sicher sind, ob es einer ist.

Unter­scheide narziss­ti­sches Verhalten von einer Störung

Schauen wir uns erst noch mal an, von was wir über­haupt spre­chen. Narzissmus ist

  • ein gesell­schaft­li­ches und soziales Phänomen,
  • eine grup­pen­spe­zi­fi­sche Verhal­tens­ten­denz,
  • eine indi­vi­du­elle Persön­lich­keits­ten­denz
  • und dann erst eine Persön­lich­keits­stö­rung.

Diese Unter­schei­dung habe ich in keinem der vielen Inter­net­ar­tikel gefunden. Die fehlende Diffe­ren­zie­rung hat auch bei mir selbst zu Miss­ver­ständ­nissen geführt. Und sie kann schäd­lich sein: Viele Inter­net­ar­tikel raten dir, sofort die Beine in die Hand zu nehmen, wenn du es mit einem Narzissten zu tun hast. Wenn es aber gar nicht um bösar­tigen Narzissmus geht, sich ein Mensch in einer bestimmten Situa­tion nur so verhält, ist diese Empfeh­lung jedoch viel­leicht falsch.

Das Phänomen Narzissmus

Zunächst möchte ich das Phänomen Narzissmus ergründen. Viele Frauen und Männer verliebten sich in den wunder­hüb­schen Jüng­ling Narziss, so auch die Nymphe Echo. Narziss stieß sie davon, in der Art von Narzissten, also kalt und herzlos. Darauf verkroch sich die Nymphe in den Wald, siechte dahin und wurde ein Schatten ihrer selbst. Das Narzisst Narziss hatte sie ausge­saugt.

Narzissmus hat mich früh faszi­niert. Alice Miller hat mit „Das Drama des begabten Kindes“ und „Am Anfang war Erzie­hung“ meine Vorstel­lung des Narzissten sehr geprägt. Alice Millers Bild jedoch ist unvoll­ständig. Die wirk­lich bösen Seiten zeigt es nicht. Eine klare Defi­ni­tion bringt sie auch nicht. In der letzten Zeit habe ich mich deshalb tiefer mit verschie­denen Narzissmus-Inter­pre­­ta­­tionen ausein­an­der­ge­setzt.

Dabei habe ich die Schat­tie­rungen des Phäno­mens in mir selbst gesucht. Natür­lich, ich mag es, wenn meine Gedanken etwas auslösen, will Reso­nanz und Spie­ge­lung. Ein Sendungs­be­wusst­sein wird mir nach­ge­sagt. Ich rede ganz gern, kann sein, dass ich die Aufmerk­sam­keit manchmal zu oft auf mich ziehe. Wer Sendungs­be­wusst­sein hat, muss über­zeugt sein, auch etwas senden zu können. Selbst­mar­ke­ting und ‑darstel­lung (ist das trennbar?) fällt mir recht leicht. Das Internet hat das sehr verein­facht. Folg­lich nimmt Selbst­mar­ke­ting auf allen Ebenen zu. Das ist das Phänomen.

Das narziss­ti­sche Verhalten

Wer sich selbst vermarktet, zeigt aber auch ein narziss­ti­sches Verhalten. Wie ist es bei dir? Wie prägt dich dein Umfeld in narziss­ti­scher Weise und wie verhältst du dich?

Narzissten neigen dazu, sich ober­fläch­li­ches Wissen anzu­eignen, so genanntes Über­schrif­ten­wissen, lese ich. Aufatmen: Dafür bin ich eher nicht bekannt. Ich lese viel und bin selten zufrieden mit meinen Texten. Kaum ist ein Buch auf den Markt, würde ich es am liebsten wieder runter­nehmen, weil ich schon wieder einen Kilo­meter weiter­ge­dacht habe und es nun anders machen würde. Das ist eher kein narziss­ti­sches Verhalten. Wie ist es bei dir?

Narzissmus als Persön­lich­keits­ten­denz – die Diagnose

Bin ich ein Narzisst, bin ich es nicht? Wenn es mehr als ein Verhalten ist, muss es eine Persön­lich­keits­ten­denz sein.

Ich habe mindes­tens zwanzig Tests gemacht, das Ergebnis war nicht eindeutig. Bei einigen Tests war ich gefähr­lich nahe dran an diesem Narzissmus, bei anderen meilen­weit entfernt. Von den Internet-Tests möchte ich aus dieser Erfah­rung abraten, sie sind so wie Internet-IQ-Tests —  will­kür­lich erstellt, verfolgen sie keine klaren Konstrukte und sind nicht sehr valide. Es ist oft auch nicht klar, was sie da eigent­lich abfragen: Narziss­ti­sches Verhalten oder eine Störung. Das ist ein ziem­li­cher Unter­schied. Die meisten Inter­net­tests zielen auf die narziss­ti­sche Persön­lich­keits­ten­denz, ohne darauf eindeutig hinzu­weisen.

Narzissmus als Persön­lich­keits­stö­rung

Geht es um eine Störung, so muss erst einmal bestimmt sein, dass über­haupt eine Persön­lich­keits­stö­rung vorliegt. Dafür geben die Diagno­se­sche­mata der DCM‑5 – einer Art Psych­iater-Bibel, die vor allem in den USA verwendet wird — und der ICD-10 (inter­na­tional) Anhalts­punkte. In der DCM‑5 steht, dass eine Störung ein über­dau­erndes Muster sein muss, das sich im Bereich Kogni­tion (Wahr­neh­mung) und Affek­ti­vität (emotio­nale Reak­tionen) zeigt. Die ICD-10 nennt “klinisch wich­tige, meist länger anhal­tende Zustands­bilder und Verhal­tens­muster.”

Wenn dieses lang­an­hal­tende Muster besteht, kann man sich näher anschauen, um was es genau geht. Narzissmus liegt fast jeder Störung zugrunde, so der Autor Robert Haller, auch vielen Süchten und selbst psycho­so­ma­ti­schen Erkran­kungen. Sie paart sich auch mit anderen Erkran­kungen, mit Border­line etwa. Das ist aber kein eigenes Störungs­bild. Die ICD-10 kennt dieses auch nur unter „sons­tige spezi­fi­sche Störungen“.  Das liegt daran, dass die Forscher das Störungs­bild zu unspe­zi­fisch fanden. Anders die DCM 5, also die Ameri­kaner. Hier ist die narziss­ti­sche Persön­lich­keits­stö­rung als Kate­gorie ange­legt.

Wenn du auf Basis der DCM konstru­ierte Tests ansiehst, wird dir viel­leicht deut­lich, was du dann doch eher nicht bist.

Ich bringe hier einmal einige Items und beant­worte das in Klam­mern ganz offen für mich.

  • Sie/Er ist der Ansicht, dass sie/er ganz beson­ders ist (nein).
  • Sie/Er zeigt ein über­trie­benes Selbst­wert­ge­fühl (ok, kann vorkommen).
  • Sie/Er beschäf­tigt sich mit “Größen­phan­ta­sien (nun… ich wünsche mir schon, etwas Blei­bendes zu hinter­lassen, aber dieser Wunsch stört mich an mir selbst. Ich weiß, wenn ich ihn loslasse, bin ich einen ganz entschei­denden Schritt weiter).
  • Ihre/Seine Empa­thie ist gestört. (das können nur andere beant­worten. Zeit­weise kann es sein, dass ich aufhöre wahr­zu­nehmen, weil ich zu sehr bei mir bin).
  • Sie/Er verlangt nach Bewun­de­rung. (nein, wenn Bewun­de­rung ist, dass alle mich toll finden: das ist mir eher unan­ge­nehm)
  • Sie/Er legt ein Anspruchs­denken an den Tag. (nein)
  • Sie/Er nützt zwischen­mensch­liche Bezie­hungen aus. (nie!… hoffe ich)
  • Sie/Er ist neidisch oder proji­ziert den Neid. (nein)
  • Sie/Er benimmt sich arrogant.(manchmal bestimmt, wenn ich etwas sehr grenz­wertig finde oder mal wieder über­for­dert bin von zu vielen Mails oder Leuten, die was von mir wollen, mir aber die Zeit fehlt…)

Bin ich ein Narzisst mit einer Störung? Ich glaube an diesem Punkt dürften den meisten, die wegen der Eingangs­frage mitlesen, eine gewisse Erleich­te­rung spüren. Eine Persön­lich­keits­stö­rung kann ausge­schlossen werden. Was bleibt ist die Persön­lich­keits­ten­denz oder eben zeit­weise narziss­ti­sches Verhalten, das Berufs­krank­heit sein kann. Führungs­kräfte brau­chen einen gewissen narziss­ti­schen Anteil, sonst würden sie gar nicht weiter­kommen. Übri­gens auch in einem agilen Kontext nicht! Überall wo gerade sehr viel von Wert­schät­zung die Rede ist und Augen­höhe, ist jede Menge Narzissmus im Spiel. Aber eben auch posi­tiver. Und deshalb ist es wichtig, die Grenzen zu ziehen – für jeden von uns.

Guten und gesunde Seiten versus böse und krank­ma­chende Seiten

Narzissmus ist nicht nur schlecht und böse, er hat auch viele gute Seiten:

  • Narzissmus bringt Krea­ti­vität, Schaf­­fens-Kraft und (posi­tiven) Wett­be­werb hervor
  • Gesund stärkt er die Persön­lich­keit

In seiner zerstö­re­ri­schen Form aller­dings wird er unan­ge­nehm, und zwar auch ohne das ein Störungs­bild nach DCM vorliegt:

  • Da erzeugt er Krän­kung, Eifer­sucht, Hass, Streit, Verbre­chen, Krieg
  • Da ist er ein Kompen­sa­ti­ons­ver­such von auf dem ersten Blick nicht erkenn­baren Minder­wer­tig­keits­kom­plexen und erzeugt Kritik­emp­find­lich­keit und rück­sichts­loses Verhalten.

Nega­tiver Narzissmus

Erkennbar ist nega­tiver Narzissmus als Persön­lich­keits­ten­denz und mögli­cher­weise Vorstufe zu einer Störung an den vier großen „E“:

  • Egozen­tri­zität
  • Empfind­lich­keit
  • Empa­thie­mangel
  • Entwer­tung

Gehen wir diese „E“ einmal durch. Egozen­trik ist ein weiter Begriff. Menschen mit großer persön­li­cher Unab­hän­gig­keit sind viel­leicht exzen­trisch in ihrer Wirkung. Sie tun es aber nicht für das Außen, sind nicht unbe­dingt egozen­trisch im Denken (kreisen also nur um sich selbst), sondern viel­leicht nur ein wenig egois­tisch. Ich glaube die Außen­ori­en­tie­rung macht einen großen Unter­schied. Als ich neulich auf einer Feier einen Mann meines Alters mit extrem auffäl­ligen Klamotten (hohe Schuhe, weißer Hut etc.), einem Bentley, deut­lich jüngerer Frau und ebenso exquisit geklei­deten Kinder weit weg von allen anderen stehen sah, hatte ich das passende Bild für eine Egozen­trik, die nach dem Außen, also dem Im-Mittel­­punkt-stehen strebt. Bei mir ist es eher Eigen­wil­lig­keit. Mit wird eine gewisse Pippi-Lang­s­trumpf-Menta­­lität nach­ge­sagt, eine Unan­ge­passt­heit, die ich aber jeder­zeit ablegen kann, wenn der Kontext es verlangt.

Viel­leicht hilft auch dir diese Grenz­zie­hung, sich oder einen anderen besser zu orten.

Empfind­lich­keit

Empfind­lich­keit kannst du ganz dicht an Kritik­fä­hig­keit rücken. Empfind­liche Menschen vermeiden Kritik. Im Reiss-Test oder anderen Motiv­pro­filen wie MSA deutet eine „grüne Aner­ken­nung“ (Fremd­a­ner­ken­nung) darauf hin. Über­trie­bener Perfek­tio­nismus ist auch die Anstren­gung, Kritik zu vermeiden. Ich bin auf der anderen Seite – ich suche Feed­back, weil es mir hilft mich zu verorten und besser zu werden. Fehler gestehe ich mir zu.

Wenn du in dich hinein­hörst und dir Situa­tionen vor Augen führst, wirst du auch ohne jeden Test spüren, wo du stehst.

Empa­thie­mangel

Empa­thie­mangel ist wiederum etwas schwerer zu greifen. Die meisten Menschen halten sich für empa­thisch. Wenn du dich aber nicht wirk­lich und echt in einen anderen versetzen kannst, dann bist du es nicht. Für mich würde ich sagen: Ich kann empa­thisch sein, aber es gibt Situa­tionen, in denen ich so sehr bei einer Sache bin, dass ich wegdrifte und meinen Draht zu den anderen verliere. Diese Sache kann z.B. Baulärm sein oder ein Thema, das mir wichtig ist. Mein Kollege kann ein Lied davon singen.

Entwer­tung

Entwer­tung ist für mich aller­dings der entschei­dendste und einfachste Punkt für eine Grenz­zie­hung, wobei natür­lich alle zusam­men­hängen. Ein egozen­tri­scher, also auf sich bezo­gener Mensch, muss nicht auto­ma­tisch auch entwerten. Wer aber entwertet, ist ganz sicher kein guter Chef, kein guter Coach und als Vater, Mutter und Ehepartner eine Qual. Mit Entwer­tung einher geht die Nymphe Echo in den Wald und siecht dahin. Entwer­tung lässt Menschen inner­lich ausbluten, leer werden. Sie geht auch einher mit Rache­ge­lüsten. Ich gebe zu, dass ich Rache­ge­lüste kenne, aber wenn ich es so reflek­tiere, hege ich diese vor allem dann, wenn ich mich über entwer­tendes, rück­sichts­loses Verhalten bei anderen ärgere. Dann kann ich richtig unan­ge­nehm werden, viel­leicht entwerte ich dann selbst.

Je mehr „E“ in dieser von mir hier gelie­ferten feineren Defi­ni­tion zusam­men­kommen, desto mehr spricht für einen nega­tiven Narzissmus. Kommt das Thema „Entwer­tung“ dazu, ist der Weg zum mali­gnen, also bösar­tigen Narzissmus nicht weit. Wer andere entwertet, bedient sich Folter­in­stru­mente wie Mobbing oder Stal­king. Er kann als Queru­lant daher­kommen, als Anonym-Schreiber im Internet oder als „Mr. Grey“ mit seinen 50 Shades.

Wenn du bis hierhin vorge­drungen bist und immer noch Zweifel hattest, ob du selbst ein Narzisst bist, sage ich dir: Bösar­tige Narzissten hätten hier längst aufge­hört zu lesen. Sie meiden Selbst­re­fle­xion. Sie igno­rieren alle, die tiefe Fragen an Sie stellen oder drehen sich weg.

Narzissten suchen Bewun­derer, aber keine Augen­höhe

Narzissten suchen sich gewöhn­lich narziss­tisch etwas schwä­chere Menschen aus, auch als Chefs. Alles muss eine Nummer kleiner sein als sie selbst — aller­dings können es sehr leis­tungs­ori­en­tierte Menschen sein. Hier erin­nere ich an meinen Beitrag über Inse­cure Overa­chiever. Narzissten ziehen also andere Narzissten an. Menschen mit stabilem inneren Kern meiden sie eher. Der narziss­ti­sche Chef sucht vor allem Bewun­derer, Folgende und Unter­stützer, die etwas kompen­sieren, das ihm fehlt.  Kaum umgeben sie sich mit Menschen, die sie enttarnen können.

Ich möchte hier auch eine Lanze brechen für alle Führungs­kräfte, denen fast pauschal unter­stellt wird, narziss­tisch zu sein. Doch nur weil jemand gut mit Menschen umgehen kann, an etwas glaubt und entschieden voran­geht, ist er noch lange kein Narzisst. Es spricht auch nichts gegen Charisma. Ein echter Charis­ma­tiker macht andere nicht klein, sondern groß.

Zum Schluss: Ein Mittel gegen den eigenen Narzissmus

Drehen wir die vier großen „E“ doch einfach umge­dreht und schauen uns die andere Seite an, sozu­sagen die Anti­these zur These. Wenn du ein biss­chen narziss­tisch bist und ein „besserer“ Mensch werden willst, dann erschließe dir diesen anderen Pol. Stell dir das viel­leicht in Farben vor: Etwas kann im roten, im gelben oder im grünen Bereich liegen oder chan­gieren. Bei mir sind die Punkte 2 und 4 eher dauer­haft im grünen Bereich, 1 und 3 chan­gieren vor manchmal. Daran will ich arbeiten 😉

  1. Beschei­den­heit: Sie ist der Gegenpol zur Egozen­tri­zität
  2. Kritik­fä­hig­keit: Wer Feed­back wirk­lich sucht, um daran zu wachsen, kann sich auch von nega­tiven Aussagen abgrenzen.
  3. Empa­thie: Einfühl­same Menschen verletzen nicht.
  4. Selbst­wert: Wer sich selbst wert­schätzt, vergeht sich nicht an anderen.

Wenn du Coach bist oder Berater und dich mit diesen psycho­lo­gi­schen Themen etwas näher beschäf­tigen möch­test, empfehle ich dir meinen Kurs “Psycho­­logie-Grun­d­lagen: Menschen verstehen und  entwi­ckeln”.

Beitrags­bild: NewAfrica@Fotolia.com

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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2 Kommen­tare

  1. Ruthner Karin 7. Februar 2021 at 16:11 — Reply

    Es gibt aller­dings auch verdeckte(heimliche ‚vulnerable ) Narzissten.
    Sie geben sich den Anschein der Beschei­den­heit, sind zurück­hal­tend und anfangs auch sehr hilfs­be­reit.
    Erst nach Monaten beginnen sie mit der Entwer­tung, nachdem sie vorher idea­li­siert haben.
    Es ist unmög­lich, sie am Anfang zu durch­schauen, sie beginnen mit ihrem bösen
    Spiel erst , wenn sie wissen, dass der andere abhängig von ihnen ist.
    Lesen Sie die Seite “Umgang mit Narzissten de.”, dort finden Sie einen sehr guten Über­blick über die verschie­denen Arten des Narzissmus.

  2. Kuechen­rueck­wand 23. November 2021 at 9:51 — Reply

    Es ist wirk­lich schlimm Narzissten in der Umge­bung zu haben, oft will man gar nicht glauben das die Person Narzisst ist oder man hat gar nicht die Möglich­keit darüber nach zu denken.

    Lg Imelda

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