Kate­go­rien

Welchen Freund empfehlen Sie mir denn als Mitar­beiter?

Published On: 5. August 2010Cate­go­ries: Führung

Wer über eine Empfeh­lung zum neuen Job gelangt, liegt im Trend — so unser Fazit gestern. Ein Beispiel für die Mitar­bei­ter­suche über soziale Netz­werke liefert Michael Silber­berger, Geschäfts­führer des Semi­nar­an­bie­ters Semi­gator AG in Wies­baden. Anstatt in Stel­len­börsen zu schalten, schickte er kürz­lich eine Mail an seine Xing-Kontakte. In dieser warb er für offene Posi­tionen im Vertrieb, unter anderem mit einer Beschrei­bung des guten Arbeits­um­felds. „Die Chance auf diesem Weg passende Kandi­daten zu bekommen, ist deut­lich höher als über eine normale Anzeige“, sagt Silber­berger aus Erfah­rung. Die Logik dahinter: Wer jemanden aus seinem Netz­werk empfiehlt, kennt diese Person meist und kann nicht nur Fach­kennt­nisse, sondern auch die Persön­lich­keit einschätzen – und diese ist außer­halb der Spezia­lis­ten­welt nun mal oft das wich­tigste Funda­ment. Zudem haben Ange­stellte, die sich als gute Mitar­beiter erwiesen haben, meist eben­solche Freunde und Bekannte — mein Erfah­rungs­wissen aus der Bera­tung bestä­tigt diese These. Nicht zuletzt würden Freunde oft viel besser zusam­men­ar­beiten als Fremde – auch im Team. Für Arbeit­geber ist diese Form der Jobsuche nicht nur die güns­tigste, sondern auch die erfolg­reichste Vari­ante.

Morgen geht´s weiter mit: Was das für die Jobsuche bedeutet

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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