Kate­go­rien

Hasen­füss­lein und Zucker­schnute: Gefähr­liche Spuren in Internet und Bewer­bung

Published On: 4. September 2013Cate­go­ries: Mensch & Orga­ni­sa­tion

ZuckerstreuselHasen­füss­lein gibt es wirk­lich. Der Real­name lässt sich googeln und steht direkt in Klam­mern hinter der Mail­adresse. Ich hab den Namen jetzt geän­dert, um die entspre­chende Person zu schützen. Auch andere dubiose Adressen sind keines­wegs frei erfunden, auch wenn ich sie hier nur (re-) konstru­iere.

Peggy906892@gmx.de: Ein Schelm, wer dabei an weib­liche Model­maße denkt. Oder Zucker­schnute Bea12345@web.de?  Sehr beliebt bei Frauen, schrieb Ulrike Scheld bei Face­book.

Meist verbergen sich hinter Adressen dieser Art normale Ahnungs­lose, die die Adresse entweder einfach zuge­teilt bekamen (weil es halt schon 300 andere Peggys gab) oder ganz normale Gedan­ken­lose, die die Nummer mit der Nummer für höchst­in­di­vi­duell halten. Zum Beispiel weil die Mail­adresse an ihr Geburts­datum, das erste Date oder ein Eneagramm erin­nern soll.

Dass ein Kose­name oder eine Namen-Zahlen-Kombi indi­rekt sogar Arbeits­lo­sig­keit nach sich ziehen kann, zeigt ein aktu­eller Fall, über den die Chem­nitzer Neue Presse berichtet. Der Redak­teur hatte mir – mit Einver­ständnis der Person — eine Original-Bewer­­bung einer jungen Dame geschickt, die auf ihre E‑Mail-Bewer­­bungen durchweg keine Antworten bekommen hatte. Ich sollte die Bewer­bung und damit die Ursa­chen des Miss­erfolgs analy­sieren und kommen­tieren. „Peggy Müller“, so der Tarn­name hatte nicht nur eine Zahlen­­kombi-Mail­­adresse, sondern lag auch sonst voll daneben. Bezeich­nen­der­weise hatte sie ihre Bewer­bung „Experten gezeigt“, die die selt­same E‑Mail offenbar voll gut fanden.

Ich habe solche E‑Mail-Adressen schon bei Coachs und Ange­stellten gesehen, bei jungen und älteren Personen, aller­dings mehr Frauen als Männern. Herren neigen im Zweifel zu sach­li­cheren Vari­anten wie GuenterKSchmidt@ oder Schmid­Guen­terK, was ehrlich gesagt cleverer ist.

Es besteht wenig Problem­be­wusst­sein. Mitunter hält man mich für spießig, wenn ich am bienchen@t‑online.de rumme­ckere. Das könne es doch nicht sein! Diese ganzen Fehl­schläge nur wegen einer Mail­adresse!

„Was ist denn falsch an so einer E‑Mail?“

Versetzen Sie sich doch einfach mal in jemand, der 100 Mails am Tag bekommt. 80–90% davon sind trotz Spam­filter einfach nur ZEITKILLER und deshalb ÄRGERNISSE. Ich drücke täglich Dutzende Male auf „Blockieren“ bei Mails, die angeb­lich von Paypal, Kredit­kar­ten­in­sti­tuten, SEO-Heinis, Blog­gast­bei­trags­an­schlei­mern und irgend­wel­chen Typen kommen, die mich einfach mal eben duzen. Und dann kommen die mit den selt­samen Mails dazu. Jede Susi1993 und jeder Hansund­franz, der mir zip-Dateien sendet, landet unbe­sehen im Spam­ordner. Klick.

Sie glauben doch nicht, dass das bei Perso­na­lern anders ist? Wenn der meist feinere Firmen­spam­filter (im Vergleich zu meinem Outlook-Stan­­dard) solche Mails über­haupt durch­lässt, so werden sie nicht ange­sehen, nicht ernst genommen und.… . Ich will keine Zucker­schnute als Fili­al­lei­terin, es sei denn für ein Etablis­se­ment auf der Reeper­bahn!

Seit 15 Jahren sage ich bezogen auf Online-Bewer­­bungen mehr oder weniger dasselbe, habe mich in Inter­views 100te Mal wieder­holt und bin dieser Geschichte eini­ger­maßen müde. Ich würde die Aufklä­rung gern dele­gieren, etwa an Lehrer. Aber was veran­stalten die denn da?

Ich habe einen Lehrer meines Sohnes gegoo­gelt. Die Kinder hatten seinen Alias längst iden­ti­fi­ziert, er nannte sich Helga und dann eine Nummer. Unter diesem Namen postete er fröh­lich Fotos, die nicht geeignet sind, Respekt aufrecht zu erhalten. So viel zur  Inter­net­kom­pe­tenz von Lehr­amts­ab­sol­venten.

Argh….

Hier gibt es eine Hilfe, wenn Sie sich ohne Fauxpax bewerben wollen. Ganz prak­tisch.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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13 Kommen­tare

  1. Sebas­tian Rahm 4. September 2013 at 10:25 — Reply

    Hallo Frau Hofert,

    ich stimme Ihnen zu. Eine unpro­fes­sio­nelle Email Adresse ist ein No-Go im Bewer­bungs­pro­zess. Hierfür sollten sich Kandi­daten unbe­dingt eine profes­sio­nelle Adresse zulegen — viele Webmailer bieten ja in der Regel die Möglich­keit verschie­dene Adressen aus einem Account zu managen. Das kann im übrigen auch bei der Orga­ni­sa­tion im Bewer­bungs­pro­zess helfen. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und Ihre Ausfüh­rungen auf soziale Netz­werke, beson­ders Twitter, erwei­tern. So man diese auch für die Karrie­re­pla­nung nutzen möchte.

    Beste Grüße aus Mann­heim,
    Sebas­tian Rahm

  2. Jens Jann­asch 4. September 2013 at 12:57 — Reply

    Liebe Frau Hofert,
    wie passend Ihr Beitrag zu unserer momen­tanen Situa­tion passt. Wir haben gerade ein Bewer­bungs­ver­fahren am laufen. Es werden Mitar­bei­te­rInnen für Kunden­kon­takt, Akquise, Betreuung, Bera­tung und Netz­werk­ar­beit gesucht. Es kommen vermehrt Bewer­bungen ohne Bild- was ja o.k. ist. Aber wenn als Kontak­te­mail­adresse dann- ich nehme einmal ihr Beispiel- Zuckerschnute0815 steht,( wobei die tatsäch­li­chen Email­adressen noch größere Frage­zei­chen aufwerfen), machen wir uns ein eigenes Bild und die Bewer­bung landet ohne weitere Beach­tung in “Ablage c”. Und auch Herrn Rahm muss ich recht geben. Wenn man dann den Namen dieser Bewerber googelt, sieht man teil­weise ausge­las­sene Party­bilder. Obwohl ich auch das Leben sehr genieße, denke ich einen Schritt weiter: was denken meine Coachees, wenn sie mich vorher bei Google ausge­lassen feiern sehen? Nun ja- ich denke, es werden erst gar nicht meine Coachees.…

    Beste Grüße aus Berlin

  3. Regine Bött­cher 5. September 2013 at 5:00 — Reply

    Liebe Frau Hofert, ich stimme Ihnen zu: Es ist wichtig, eine seriös klin­gende E‑Mail-Adresse zu wählen. Ich habe in den beinahe fünf Jahren, in denen ich das Bewer­bungs­trai­ning für Jugend­liche und junge Erwach­sene in einem berufs­vor­be­rei­tenden Bildungs­lehr­gang verant­wortet habe, viele Mail­adressen gesehen, die bei den Firmen hoch­ge­zo­gene Augen­brauen zur Folge gehabt hätten — vom Hinweis auf das Selbst­bild mal abge­sehen … Auch ich bin mitunter zunächst als “spießig” ange­sehen worden, wenn ich empfahl “Mausi16Norderstedt” auf die private Korre­spon­denz zu beschränken. Dass Lehrer an den Schulen sich nicht daran stören, hat mich auch gewun­dert. Ebenso manche Selbst-Präsen­­ta­­tion von Lehrern im Internet, die ich ebenso unan­ge­messen finde wie die “Verteu­fe­lung” des Mediums und der sog. sozialen Netz­werke.

  4. Stefan Scheller 5. September 2013 at 11:16 — Reply

    Hallo Frau Hofert,

    auch aus meiner Sicht als Perso­naler (Aufgaben im Bereich Perso­nal­mar­ke­ting, Arbeit­ge­ber­marke und Recrui­ting) bin ich grund­sätz­lich der Meinung, dass solche E‑Mail-Adressen unglück­lich gewählt sind und einen unpro­fes­sio­nellen Eindruck machen. Bei Semi­naren und Vorträgen gebe ich in diese Rich­tung auch entspre­chende Tipps. Soweit haben Sie voll­kommen Recht.

    Aller­dings finde ich, muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen. Sie glauben doch nicht wirk­lich, dass wir Perso­naler einzig aufgrund einer solchen E‑Mail-Adresse Bewer­bungen so einfach in die Tonne treten? Wir inves­tieren als Unter­nehmen viel Geld in den Aufbau einer Arbeit­ge­ber­marke und in Perso­nal­­mar­ke­­ting-Akti­­vi­­täten. Warum tun wir das? Weil die Zeiten sich verän­dert haben und sich mitt­ler­weile auch die Unter­nehmen bei poten­zi­ellen Mitar­bei­tern bewerben. Und da hilft der Wunsch, die Bewerber gerne umzu­er­ziehen, reich­lich wenig weiter. Beson­ders erschre­cken mich in diesem Zusam­men­hang immer Aussagen wie „Das habe ich schon vor 15 Jahren so gelehrt.“ – Genau das ist das Thema: Wer glaubt, dass heute der Bewer­bungs­alltag noch so aussieht, wie er das vor „Jahr­zehnten“ erlebt hat, der verkennt die stark verän­derte Ausgangs­si­tua­tion oder geht zumin­dest leicht­fertig damit um. Schmun­zeln musste ich bei Ihrer Aussage, dass Sie es leid sind, das Thema weiter zu pene­trieren und es gerne an Lehrer dele­gieren würden. Viel­leicht wäre es einfach ange­bracht zu akzep­tieren, dass wir nur die Bewerber auf dem Markt erhalten, die dort vorhanden sind. Wenn ich auf diese erst einwirken muss, damit sie mir als Unter­nehmen formal taugen, läuft doch etwas falsch!

    Wir hier suchen authen­ti­sche Menschen. Nicht dieje­nigen, die sich künst­lich irgend­welche Verhal­tens­weisen für einen Bewer­bungs­pro­zess antrai­nieren und dann später nach dem Einstieg im Unter­nehmen voll­kommen andere Verhal­tens­weisen an den Tag legen. Spätes­tens dort taucht dann viel­leicht auch wieder die alte E‑Mail-Adresse auf. Und sollten wir der neu gefun­denen Mitar­beiter dann viel­leicht gar kündigen – immerhin hat sie uns ja getäuscht? – Ich über­zeichne bewusst ein wenig, weil ich täglich erlebe, wie stark (auch fach­lich und persön­lich hoch­qua­li­fi­zierte jüngere Menschen) durch die 1.000 Tipps und Tricks, die es angeb­lich bei Bewer­bungen zu befolgen gibt, komplett verun­si­chert werden.

    Dass das Thema Bewer­bung einen großen kommer­zi­ellen Bera­tungs­markt speist, ist mir bewusst. Aber umso mehr halte ich es für wichtig, dass sich die Berater und Trainer den Bewer­bern und DEREN Bedürf­nissen anpassen und nicht glauben, diese umer­ziehen zu müssen, damit sie „bessere Bewerber“ werden.

    Das heißt jedoch nicht, dass man sich bei Bewer­bern neuer­dings anbie­dern und seine eigenen Ansprüche an die Qualität einer Bewer­bung voll­kommen aufgeben muss.
    Aber ich glaube, dass viele –vor allem unbe­­kan­n­­tere- Unter­nehmen im Recrui­ting genau in diese Falle tappen, dass sie mit unan­ge­brachter Über­heb­lich­keit auf die Bewerber schauen.
    Ein wenig mehr Offen­heit für die (zumin­dest teil­weise) Anders­ar­tig­keit der Gene­ra­tion Y wäre sicher hilf­reich für alle Betei­ligten.

    Viele Grüße aus dem schönen Nürn­berg,

    Stefan Scheller

    • Svenja Hofert 5. September 2013 at 16:24 — Reply

      Hallo Herr Scheller, danke für die Ergän­zung und das Rela­ti­vieren. Sie haben Recht bezogen auf eine reflek­tierte, moderne, intel­li­gente Ziel­gruppe. Ja, die können sich nennen wie sie wollen und kreativ dabei sein — aber genau DIE werden nie Zucker­schnute wählen. Das Problem ist ein anderes: Die Auswir­kungen betreffen nicht die High-Level-Bewerber, die Key Performer, sondern die etwas naiven, nicht ganz so dollen, die sich in stink­nor­malen konser­va­tiven Firmen bewerben, solchen, die sich im Denken noch weitaus lang­samer bewegen als sie sich das vorstellen mögen. Natür­lich ist es NIE nur die E‑Mail. Es ist die Kombi, die Tatsache, dass eine Zucker­schnute auch rote Pullis anzieht, schwarz­rote­blonde Strähn­chen hat, Recht­schreib­fehler macht und insge­samt auch von den kogni­tiven Leis­tungen her in aller Regel KEIN Gen-Y-Über­­f­lieger ist. Da muss man nämlich sehr fein unter­scheiden. Solche Leute denken nicht so sehr SELBST, sie müssen ein Stück weit geführt werden, am besten schon in der Schule. Und bitte noch mal: Dies sind nicht die Leute, die bei mir zur Bera­tung kommen und auch nicht die, die durch Ihre Hände gehen. Hier ist Aufklä­rung im Sinne der Vermitt­lung von Medi­en­kom­pe­tenz auch eine Frage der Chan­cen­gleich­heit. Dass ich genervt bin vom Thema, hat im übrigen damit zu tun, dass ich abwechs­lungs­ori­en­tiert bin, mich gerne weiter­ent­wickle und keine Lust jahre­lang immer die glei­chen Fragen zu beant­worten. Dieser Sinn­zu­sam­men­hang kam wohl nicht ganz rüber. LG Svenja Hofert

      • Juli Scheld von Viel­be­gabte 5. September 2013 at 21:39 — Reply

        Es betrifft sie auch: die „reflek­tierte, moderne, intel­li­gente Ziel­gruppe“. Bei mir war vor kurzem erst wieder ein intel­li­genter junger Mensch mit sehr guten Abschluss­zeug­nissen und einwand­freier Recht­schrei­bung. Von der Email­adresse habe ich trotzdem abge­raten, was spontan mit „Das hätten jetzt alle so“ kommen­tiert wurde. Es betrifft anschei­nend nicht nur die „etwas naiven, nicht ganz so dollen“.
        Ich vermute viel­mehr ein mangelndes Bewusst­sein zur Berufs­welt bei der Gene­ra­tion, die jetzt die Schule verlässt und seit Jahren mit Zucker­schnute und Co im Netz unter­wegs ist. In einem anderen Kontext fällt man mit diesen Adressen ja auch nicht weiter auf.

  5. Juli Scheld von Viel­be­gabte 5. September 2013 at 15:12 — Reply

    Wie schön, dass Sie dieses Thema noch einmal getrennt aufgreifen! Jetzt fühle ich mich nicht mehr alleine „spießig“ 😉

    Wie ich ja schon bei Face­book geschrieben habe, erlebe ich viel zu häufig (insbe­son­dere junge) Klienten, die sich mit einer beson­ders lustigen, scheinbar origi­nellen oder kryp­ti­schen Email­adresse aus Zahlen, Kose­namen oder Kinder­helden in die Berufs­welt wagen.

    Ja, ich sage ganz bewusst „wagen“, weil Herr Scheller zwar zu Recht hinter­fragt, ob „wir Perso­naler einzig aufgrund einer solchen E‑Mail-Adresse Bewer­bungen so einfach in die Tonne treten?“

    Ganz ehrlich: wenn auf dem Tisch mehrere quali­fi­zierte Bewer­bungen landen und eine Vorauswahl getroffen wird, dann hinter­fragt man gerade als Perso­naler auch schnell die Ernst­haf­tig­keit eines Bewer­bers, der sich als Zauber­lehr­ling, Pinoc­chio oder Zucker­schnute bezeichnet.

    Daher gebe ich gerne die „Haus­auf­gabe“, eine Email­adresse für beruf­liche Zwecke anzu­legen, die auch künftig nicht mit dem Party-Face­­book-Account verknüpft wird. Immerhin will der Bewerber mit seinen Quali­fi­ka­tionen über­zeugen und nicht wegen so etwas (eigent­lich) Unwich­tigem wie einer Mail­adresse aus dem Bewer­bungs­pro­zess fallen.

    Weiß eigent­lich jemand, wie dieser Trend zur Fanta­sie­adresse entstanden ist? Kommt das daher, weil die Kids schon mit 5 ihre erste Mail­adresse bekommen und es einfach süß ist, den Kose­namen zu verwenden? Ich wurde in der Schule auch mal Ulli-Schnulli genannt und unter­schreibe damit nicht meine Bewer­bungen 😉

    Herz­liche Grüße von Juli Scheld
    …die sich seit Jahren mit Vorname.Nachname durch die Berufs­welt bewegt

  6. […] Hasen­füss­lein gibt es wirk­lich. Der Real­name lässt sich googeln und steht direkt in Klam­mern hinter der Mail­adresse.  […]

  7. Stefan Scheller 9. September 2013 at 8:58 — Reply

    Nachdem mich das Thema am Wochen­ende noch sehr beschäf­tigt hat, dazu ein Beitrag auf meinem Blog — mit (m)einer etwas abwei­chenden Meinung:
    http://bit.ly/16dWTrV

    Für Inter­es­sierte zur thema­ti­schen Ergän­zung und gerne auch als Gedan­ken­an­stoß.

  8. Juli Scheld von Viel­be­gabte 16. September 2013 at 9:01 — Reply

    Ihr Artikel hat auf mehreren Platt­formen rege Diskus­sionen ausge­löst: die Meinungen sind breit gestreut von „wich­tiger Hinweis“ bis zu „spießig und klein­geistig“… Sehr inter­es­sant und span­nend, wenn sich meine Meinung auch nicht im Kern verän­dert hat.
    Mir persön­lich ist wichtig, dass sich Menschen bewusst für oder gegen ihre (meist Jugend-)Emailadresse entscheiden, wenn sie mit einer Bewer­bung auf ein Unter­nehmen zugehen. Meine in der Diskus­sion erwähnte „Haus­auf­gabe“ dazu ist jetzt auch online verfügbar: http://bit.ly/1gmcszu

    Herz­liche Grüße
    Juli Scheld

    • Svenja Hofert 16. September 2013 at 10:47 — Reply

      …klar, jeder hat seine eigene Perspek­tive auf diese Dinge. Es gibt sicher auch viele Wahr­heiten. Entschei­dend ist am Ende doch: Führt meine Wahr­heit mich dahin, wo ich hin möchte? Und die zitierte Bewer­berin kam mit ihrer Wahr­heit (die wahr­schein­lich nicht einmal eine bewusst selbst entschie­dene war) nicht dahin.… Wenn man das viel­schichtig betrachtet, ergibt sich eigent­lich kein Diskus­si­ons­be­darf — aber ich sehe, dass mit der Viel­schich­tig­keit ist so ne Sache, macht das Leben zu komplex und die Leute wollen´s ja leicht haben. LG Svenja Hofert

  9. […] weiteren Spuren im Internet ihre Bewer­bung beein­flussen können, hat Svenja Hofert im Blog­bei­trag “Hasen­füss­lein und Zucker­schnute: Gefähr­liche Spuren in Internet und Bewer­bung” anschau­lich […]

  10. […] Die Frage mag auf den ersten Blick ein wenig lapidar erscheinen, sorgt aber seit einiger Zeit für Diskus­sionen. Konkreter Auslöser für diesen Blog ist ein Beitrag von Karrie­re­ex­pertin Svenja Hofert mit dem recht reiße­ri­schen Titel „Hasen­füss­lein und Zucker­schnute: Gefähr­liche Spuren in Internet und Bewer­bung“. […]

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