Kate­go­rien

Jobsuche im Empfeh­lungs­zeit­alter

Published On: 6. August 2010Cate­go­ries: Führung

Nach der Einfüh­rung in Theorie und Praxis der modernen Jobsuche nun ein paar Tipps für Bewerber:

  • Wer nach einer neuen Stelle sucht, sollte immer erst die Augen im eigenen Umfeld offen halten. Über Geschäfts­partner, Kunden, Kollegen kommen Sie an inter­es­san­tere Jobs als über Stel­len­börsen.
  • Bringen Sie Kollegen auf die Idee, sich in der eigenen Firma umzu­schauen und nach Möglich­keiten der Mitar­beit zu fragen!
  • Bewahren und pflegen Sie gute Kontakte, sei es aus dem Prak­tikum oder einem alten Job. Verlinken Sie sich in einem sozialen Netz­werk oder/und sammeln Sie Kontakte in einer Tabelle oder einem elek­tro­ni­schen Adress­buch.
  • Infor­mieren Sie Ihr Netz­werk, wenn Sie auf Jobsuche sind: Persön­lich am Telefon die engen Kontakte, über das Internet die weiter entfernten.
  • Kommu­ni­zieren Sie in Ihrem Netz­werk immer, was Sie können und wonach Sie suchen – am besten münd­lich und schrift­lich.
  • Die Zeit im Aufschwung ist immer gut für Initia­tiv­be­wer­bungen! Diese sollten so gestaltet sein, dass die Empfänger sofort ein Bild davon haben, was Sie können und wo Sie einsetzbar sind. Noch besser ist, wenn Sie sich „auf Empfeh­lung von“ bewerben können. Nutzen Sie auch die direkten Kontakte in sozialen Netz­werken als Brücke zu einem neuen Kontakt.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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2 Kommen­tare

  1. Thomas Hoch­ge­schurtz 10. August 2010 at 9:50 — Reply

    “Bezie­hungen schaden dem, der Sie nicht hat!” war meine persön­liche Lern­erfah­rung. Der Aufbau eines Netz­werks beginnt in jungen Jahren und Medien, wie XING und Face­book erleich­tern die (Adress-) Verfol­gung der eigenen Kontakte. Schlüssel ist jedoch, egal wo man gear­beitet hat, keine verbrannte Erde zu hinter­lassen.

  2. Wolf­gang Uhr 1. September 2010 at 14:56 — Reply

    Also hier möchte ich wider­spre­chen.

    1. Ich habe Bezie­hungen, die mir aller­dings kaum etwas nützen weil eben dort nicht einge­stellt wird. Oder auch: Die sind froh, dass sie selbst noch leben.

    2. Xing ist im Grunde für mich einfach unbrauchbar — mehrere Jahre Enga­ge­ment brachten wirk­lich nichts außer Kosten und eine einfache Schutz­maß­name von mir führte zur Sperre.

    3. V erbrannte Erde habe ich auch nie hinter­lassen.

    4. zur Zeit gibt es keinen Aufschwung. Es gibt eine leichte Aufwärts­be­we­gung, die 83 Jahre lang anhalten müsste bis zur Voll­be­schäf­ti­gung.

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