In Kölle hört man derzeit nur noch “alaaf” — Gele­gen­heit für mich als Ex-Kölnerin die Karriere einmal unter karne­va­lis­ti­schem Aspekt zu betrachten:

§1: ET ES WIE’T ES. Heißt: Sieh den Tatsa­chen ins Auge – und mit DIESEM Lebens­lauf gibt es nun mal nur 50.000 Euro/Jahr 😉
§2: ET KÜTT WIE’T KÜTT. Heißt: Schaun wir mal, was die Karrie­re­leiter bringt, mal oben, mal unten — alles locker sehen.
§3: ET HÄTT NOCH IMMER JOT JEJANGE. Heißt: Cool bleiben, auch nach drei Absagen hinter­ein­ander. Irgend­wann geht was.…
§4: WAT FOTT ES ES FOTT. Heißt: Was weg ist, ist weg: Gilt auch für Jobver­luste! Das typisch kölsche Gemüt sagt da: Neuer Job, neues Glück.
§5: ET BLIEV NIX, WIE ET WOR. Heißt: Alle drei Monate eine Umstruk­tu­rie­rung – so ist das nun mal, bringt nix, sich darüber aufzu­regen.
§6: KENNE MER NIT, BRUCHE MER NIT, FOTT DOMET. Heißt: Nur weil etwas neu ist, muss es nicht „gut“ sein. Gesunde Skepsis gegen­über neuen Computer- und anderen Systemen ist immer ange­bracht.
§7: WAT WELLSTE MAACHE? Heißt: Die Dinge, die man nicht ändern kann, muss man nehmen wie sie sind! Ob das nun der meckernde Kollege oder der nächste Chef­wechsel ist.
§8: MAACH ET JOOT, ÄWWER NIT ZE OFF! Heißt: Machen Sie es gut, aber lieber nicht so oft wieder­holen. Das dankt einem eh keiner.
§9: WAT SOLL DÄ QUATSCH? Heißt: Im Arbeits­ver­trag stehen 50% weniger Gehalt als münd­lich verhan­delt. Der Kölsche unter­schreibt da nicht einfach…
§10: DRENKSTE EENE MET? Heißt: Kaffee, ja. Aber Kölsch: bitte nicht beim Vorstel­lungs­ge­spräch!
§11: DO LAACHSE DICH KAPOTT! Heißt: Nicht alles und jede/n ernst nehmen. Gilt auch für Chefs und Perso­nal­ent­scheider.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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