Vor ein paar Tagen habe ich das passende Lied zur beruf­li­chen Neuori­en­tie­rung entdeckt: Revol­ver­held mit “Spinner”. Eigent­lich besingen die Hamburger Jungs alles, was man bei beruf­li­chen Verän­de­rungen beachten sollte. Erstens: Nur Spinner sind Gewinner. Sie müssen an Ihre Idee glauben und dabei Meinungen (…geht nicht, sinnlos, bist du verrückt, das alles aufzu­geben?…) von anderen weitest­ge­hend igno­rieren. Das Etikett “Spinner” bekommt man dann auto­ma­tisch. Dieses auszu­halten und zu tragen, ist die wahre Kunst. Zwei­tens: Es ist notwendig durch neue Türen zu gehen. Leider erlebe ich es oft, dass Menschen sich das nicht trauen (beispiels­weise durch den ersten Punkt zurück­ge­halten). Die Risiko- über­wiegt die Chan­cen­be­trach­tung. Die Folge: Man vermutet schöne Dinge hinter der Tür, aber durch­gehen — zu riskant, lieber die Nummer sicher. Das heißt im Raum bleiben. Drit­tens: Die Komfort­zone muss für eine Weile außer acht gelassen werden. Sie können nicht alles haben, norma­ler­weise, und erst recht nicht sofort. Jede Verän­de­rung kostet Kraft, Zeit und Geld: noch mal kleiner anfangen, befris­tete Arbeits­ver­träge und ziem­lich viele Mühen auf sich nehmen. Trotzdem: Träume reali­sieren lohnt sich. Das geht raus an alle Spinner.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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