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Minds­hift: Warum wir einen Shift brau­chen und nicht nur ein Update des Denkens

Published On: 16. März 2019Cate­go­ries: Aktuell

Kleine Kinder sind neugierig. Sie haben keine Angst vor Verän­de­rung. Sie lernen spie­lend — intuitiv. Fast alle kleinen Kinder sind kreativ. Krea­ti­vi­täts­werte wie die ihren erzielen später nur noch 4 Prozent der Erwach­senen. Kleine Kinder sind außerdem empa­thisch. Sie spüren, wenn andere traurig sind, und helfen ihnen dann ganz ohne Vorbe­halte.

Drei Phasen der Indus­tria­li­sie­rung machten erst Tools und dann Computer aus uns

So neugierig, kreativ und empa­thisch wie ein Kind zu sein, ist uns während der Indus­tria­li­sie­rung abtrai­niert worden. Das geschah in drei Phasen:

  • In der ersten Phase waren wir selbst Werk­zeuge, leben­dige Tools. Wir schafften hart und körper­lich. Wir brauchten kein Mindset, keine beson­dere Einstel­lung außer der, sich fleißig abzu­ra­ckern.
  • In der zweiten Phase wurden Maschinen die Tools. Wir begannen, sie zu steuern, und bildeten unsere tech­ni­schen Fähig­keiten und Fertig­keiten aus.
  • In der dritten Phase kam Soft­ware hinzu, die wir zur Auswer­tung und Opti­mie­rung von Prozessen und schließ­lich zur Auto­ma­ti­sie­rung von Routinen nutzten.

Das alles erfor­derte vor allem analy­ti­sches Prozess­denken, Regel­ein­hal­tung und Konfor­mität. Wir haben dabei versucht, ein biss­chen wie Computer zu werden.

Phase 4 fordert von uns, nicht mehr Computer zu spielen

Nun befinden wir uns mitten in der Digi­ta­li­sie­rung, in Phase 4, und stellen fest, dass ein anderes Zeit­alter ange­bro­chen ist. Krea­ti­vität, Intui­tion und Empa­thie sind jetzt die Kompe­tenzen der Zukunft. Woran wir uns in drei Phasen gewöhnt haben, wird plötz­lich zum Hindernis. Denn künst­liche Intel­li­genz kann einen Groß­teil unserer Aufgaben über­nehmen — bis auf jene, die Krea­ti­vität, Intui­tion und Empa­thie erfor­dern. Eine fried­liche Koexis­tenz von Mensch und künst­li­cher Intel­li­genz erfor­dert Rück­be­sin­nung und die Rück­ge­win­nung verlo­rener Menschen­kräfte. Kein Computer kann so empa­thisch, intuitiv und kreativ sein wie wir.

Was ermög­licht es Ihnen, als Mensch in einer digi­ta­li­sierten Arbeits­welt zu exis­tieren? Glauben Sie, es ist Ihr Fach­wissen? Denken Sie, es ist Ihre Erfah­rung? Ja, eine Weile wird das wohl noch so sein, aber Wissen — vor allem Fach­wissen — verliert zuneh­mend an Bedeu­tung und veraltet immer schneller. Es geht in Zukunft darum, krea­tive Verbin­dungen herzu­stellen und Wissen durch Können fruchtbar zu machen.

Akade­miker sind doch sicher? Irrtum

Was ist mit hand­werk­li­chen Fähig­keiten? Sie sind kaum noch rele­vant. Schauen Sie sich mal an, was der Auto­me­cha­niker heute tut, wenn Ihr Wagen kaputt ist. Er nutzt eine App. Bald wird er nicht mehr Ihr Auto repa­rieren, sondern die App weiter­ent­wi­ckeln, die autonom fahrende Wagen steuert, die Sie von zu Hause abholen werden, um Sie überall hin zu bringen. Viel­leicht aber über­nimmt selbst das Program­mieren bald ein Roboter.

Aber Akade­miker, denken Sie jetzt viel­leicht, die sind doch sicher! Irrtum: Noch halten Chir­urgen das Opera­ti­ons­messer und führen die Schnitte durch, doch bis ein Computer präziser sein wird und seinen Opera­ti­ons­schnitt sicherer setzt als der berühm­teste Chirurg der Welt, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Im Über­gang von der ersten zur zweiten Phase der Indus­tria­li­sie­rung mussten die Menschen völlig umdenken. So machte beispiels­weise die „Spin­ning Jenny“ ab 1764 einen Groß­teil der Spinner arbeitslos. Statt hand­werk­li­chen Geschicks war fortan Maschi­nen­be­die­nung gefragt. Immer mehr plane­ri­sche Aufgaben kamen dazu. Ganz neue Kompe­tenzen standen hoch im Kurs, so wie jetzt auch. Das forderte einen adap­tiven Wandel, also eine schritt­weise Anpas­sung an die neuen Bedin­gungen. Gewinner waren die, die diese Anpas­sung leisten wollten und konnten.

Was danach bis zu Digi­ta­li­sie­rung passierte, war vor allem eine Opti­mie­rung und Weiter­ent­wick­lung der bishe­rigen, an Maschinen oder Service und Dienst­leis­tung orien­tierten Fähig­keiten und Fertig­keiten. Ein Update folgte dem nächsten. Geschäfts­pro­zess­op­ti­mie­rung: In dieser Ära mussten Menschen immer effi­zi­enter werden, sich an Best Prac­tice und Vorgaben orien­tieren. Und nun ist es wieder anders. Effi­zienz ist zwar weiter wichtig, aber einen immer größeren Teil davon kann der Computer leisten. Was er jedoch nicht kann ist kreativ und empa­thisch wie Menschen sein.

Da stellt sich die Frage, ob wir jetzt auch nur ein Update brau­chen.

Nein, das wird nicht reichen. Die Digi­ta­li­sie­rung geht nämlich noch einen Schritt weiter. Sie verlangt nicht mehr nur ein Update, sondern einen „Shift“. Das ist eine Verla­ge­rung, eine Verschie­bung. Auf der Compu­ter­tas­tatur stellt die Taste „Shift“ die Schrift groß und erzeugt die alter­na­tive Bele­gung der Tasten. Während ein Update einfach etwas Neues auf das Alte aufsetzt und es weiter­ent­wi­ckelt, geht es beim Shift um etwas grund­le­gend Anderes — nicht mehr einfach um ein Mehr und ein Besser.

Die Folgen sind weit­rei­chend: Betroffen sind nicht mehr nur Arbeits­plätze, sondern der Platz, die Posi­tion der Menschen auf dieser Welt und viel­leicht sogar im Kosmos — den Computer wohl noch eher besie­deln werden als Menschen.

Sinn­volle Koexis­tenz Computer-Mensch

Wenn der Shift nicht auf ein Update, sondern auf etwas „Anderes“ hinaus­läuft, dann gehört dazu, mit dem Wett­streit um noch mehr mensch­liche Exper­tise, Analy­se­fä­hig­keit und tech­­nisch-mathe­­ma­­ti­­sche Intel­li­genz aufzu­hören. Wir sollten daran arbeiten, eine sinn­volle Koexis­tenz mit den Robo­ter­freunden zu gestalten. Das bedeutet, dass sich jeder auf seine Stärken besinnt: Mensch und Roboter, Hand in Hand. Wir sind keine Feinde. Die Digi­ta­li­sie­rung ist keine Bedro­hung, wenn wir uns dafür entscheiden. Sie ist eine Chance, uns von mühsamer und lang­wei­ligen Lohn­ar­beit zu befreien — und unsere Gehirne zu verän­dern (siehe mein Artikel über Plas­ti­zität hier). Wenn wir den Raum der daraus entste­henden Möglich­keiten nutzen, kann sie die Welt retten, weil sie uns die Chance gibt, uns auf wesent­liche Heraus­for­de­rungen wie die Bildung, Über­be­völ­ke­rung, das Arm-Reich-Gefälle und die Folgen des Klima­wan­dels zu konzen­trieren.

Worauf bezieht sich der Minds­hift?

Was muss umge­stellt, auf eine andere Ebene gehoben werden? Schauen wir auf den zweiten Bestand­teil des Begriffs „Minds­hift“.

„Mind“ umfasst viel mehr als nur den Verstand. Es ist auch der Geist, der Bewusst­sein voraus­setzt. Es ist die Psyche, das Gefühl; es ist die Seele. Mindset ist die Einstel­lung des „Geistes“, die gefühls­ge­steu­erte und nicht robo­ter­hafte Logik des Denkens, ohne die kein freies und eigen­stän­diges Handeln möglich ist. Roboter haben kein Mindset, sie haben Fähig­keiten. Sie nutzen Tools, und sie sind selbst welche — so wie wir Menschen früher, als wir noch Arbeits­ma­schinen waren.

Mind und Shift ergibt den Hebel für Verän­de­rung

Wenn sich „Mind“ und „Shift“ verbinden, dann entsteht ein Hebel, um das Denken, Fühlen und Handeln für die Zukunft zu verän­dern. Denken, Fühlen und Handeln wurden lange Zeit getrennt. Die Folge war eine künst­liche Entkopp­lung, die der bishe­rigen Arbeits­welt geschuldet war. Hier stand das Handeln im Zentrum, Maßstab war ein Jobprofil, an das sich der Mensch anpassen musste. Wenn der Maßstab jedoch immer öfter Selbst­ver­ant­wor­tung, ein krea­tives Ergebnis und frucht­bare Kolla­bo­ra­tion ist, wird indi­vi­du­elles Denken und Fühlen zum Dreh- und Angel­punkt.

Minds­hifts bauen auf entwick­lungs­psy­cho­lo­gi­schen und neuro­bio­lo­gi­schen Erkennt­nissen auf und sind in meiner lang­jäh­rigen Praxis immer wieder erprobt worden. Sie regen zur Refle­xion an, welche die Basis jeder persön­li­chen und kollek­tiven Entwick­lung ist. Sie fördern das Entstehen von neuen Verbin­dungen im Gehirn, was dem Lernen auf die Sprünge hilft. Letzt­end­lich dehnen Sie Ihre Gedanken wie Yoga für den Kopf und erhöhen so Ihre geis­tige Flexi­bi­lität. Sie eröffnen sich einen neuen Zugang zu Verän­de­rung sowie zu den Zukunfts­kom­pe­tenzen Krea­ti­vität, Empa­thie und Intui­tion.

Wozu Minds­hif­ting?

Wir Menschen verän­dern uns nicht gern. Mit Zwang geht gar nichts, doch frei­willig und mit Lust dafür umso mehr! Wenn wir einmal frische Luft geschnup­pert und das Schöne am Neuen entdeckt haben, werden wir uns fragen: Warum nicht schon früher?

Minds­hif­ting führt Sie zu Neuem. Dafür wird es Sie so einige Male aus der Komfort­zone locken. Der Gewinn dabei: Sie werden flexi­bler, freier und entde­cken viel­leicht etwas wieder, das Sie verloren hatten — Spiel- und Expe­ri­men­tier­freude.

Lernen verstehe ich dabei nicht als das „Down­loaden“ von Inhalten, sondern als eine Flexi­bi­li­sie­rung, Erwei­te­rung und Verän­de­rung der Struk­turen, mit denen Sie Neues an- und aufnehmen. Und das ist drin­gend nötig — mindes­tens aus den folgenden drei Gründen:

Erstens: Die Lebens- und Arbeits­be­din­gungen verän­dern sich

Mögli­cher­weise spüren Sie das selbst noch gar nicht. Trends gehen oft von Groß­städten aus, von modernen Unter­nehmen und ein paar wenigen Menschen. Einige Trends sind keine Trends mehr, sondern bereits zum normalen, alltäg­li­chen Lebens­um­stand geworden, beispiels­weise die Digi­ta­li­sie­rung. Sie krem­pelt die Lebens- und Arbeits­be­din­gungen aller um — und verlangt adap­tiven Wandel. Wir müssen uns anpassen. “Survival of the fittest” heißt eben nicht “die stärksten über­leben”, sondern die, die sich am besten anpassen.

Wenn sich die Lebens- und Arbeits­be­din­gungen verän­dern, muss es auch der Mensch tun. Er muss seine Denk- und Hand­lungs­logik verän­dern, seine Grund­an­nahmen an das Neue anpassen. Tut er das nicht, ziehen andere an ihm vorbei. Die natür­liche Selek­tion tritt ein.

Die Halb­wert­zeit tech­no­lo­gi­schen Wissens hat sich auf 1,5 Jahre redu­ziert. Machen wir uns also nichts vor: Einen Teil des Denkens können wir dem Computer über­lassen. Computer analy­sieren und struk­tu­rieren ungleich schneller und sehr viel logisch-algo­ri­th­­mi­­scher als Menschen. In Sekun­den­schnelle können sie Daten abglei­chen, Infor­ma­tionen durch­su­chen, Unge­reimt­heiten aufde­cken. Mensch­liche Fehler können so verhin­dert werden, etwa im medi­zi­ni­schen Bereich. Bei aller Unzu­läng­lich­keit, die es derzeit noch gibt — wie bei der Krank­heits­dia­gno­se­stel­lung –, ist das ein Fort­schritt.

Zwei­tens: Die Anfor­de­rungen an Kompe­tenzen werden andere

Viele Menschen versu­chen einen Wett­streit mit der künst­li­chen Intel­li­genz, um sich den Verän­de­rungen anzu­passen. Doch das ist Unsinn. Es geht um eine Koexis­tenz, und das bedeutet, dass wir unsere bislang unter­drückten mensch­li­chen Fähig­keiten frei­setzen müssen.

Laut einer Studie des Welt­wirt­schafts­fo­rums werden 2020 in den Top-10 der beruf­li­chen Fähig­keiten Krea­ti­vität auf Platz 3 und emotio­nale Intel­li­genz auf Platz 6 stehen. Kogni­tive Flexi­bi­lität wird dann den 10. Platz einnehmen. Entschei­dungs­fin­dung setzt voraus, dass Menschen ihre Intui­tion nutzen können, die Compu­ter­ana­lysen einbe­zieht, aber gleich­zeitig unab­hän­gige Urteile erlaubt. Das ist aber nur einer Persön­lich­keit möglich, die sich selbst, andere und den Kontext reflek­tieren kann. Und genau das wurde die vergan­genen Jahre vernach­läs­sigt.

Analytik, Fleiß und Anpas­sung waren viel­mehr die Verhal­tens­weisen, die in der früheren Arbeits­welt gefragt waren, in der es vor allem um Opti­mie­rung, Verbes­se­rung und Ziel­er­rei­chung ging. Die eigene Welt war hier die kleine Welt des eigenen Umfelds. In ihr war das Leben manchmal kompli­ziert, aber doch immer noch über­schaubar und beherrschbar.

Krea­ti­vität, Empa­thie und Intui­tion sind Fähig­keiten, die in einer Arbeits- und Lebens­welt gefragt sein werden, in der es um Sinn, Inno­va­tion und Teil­habe aller Menschen geht. Die eigene kleine Welt ist hier immer auch Teil der großen Welt. In ihr ist Fort­schritt der entschei­dende Treiber und Komple­xität dringt in alle Lebens­be­reiche vor und verlangt uns Demut davor ab, was aus dem Unplan­baren entsteht. In dieses Arbeits- und Lebens­welt lässt sich nichts beherr­schen, schon gar nicht allein. Wir brau­chen immer mehr Koope­ra­tion, Teams und Netz­werke, in denen keine Egoismen herr­schen, sondern gemein­same Inter­essen verbinden.

Drit­tens: Eine Anpas­sung erfor­dert eine Persön­lich­keits­ent­wick­lung

Für eine Persön­lich­keits­ent­wick­lung bedarf es auch einer emotio­nalen Entwick­lung. Ich habe aller­dings den Eindruck, dass wir zwar immer intel­li­genter werden, aber unsere Gefühls­welt nicht nach­zieht. Von der Einfüh­rung des IQ-Tests 1909 bis 2012 stieg der Intel­li­genz­quo­tient in jeder Dekade an, um insge­samt 30 Punkte. Ein Mensch mit einem durch­schnitt­li­chen IQ von 100 wäre demnach heute ein Genie: Ab 130 nimmt einen Mensa, das Netz­werk für Hoch­be­gabte, auf. Würden Wissen­schaftler die IQ-Tests nicht laufend anpassen, wären wir fast alle inzwi­schen Genies.

IQ passend für Effi­­zienz-Para­­digma

Der IQ misst aber etwas, was einen viel­leicht befä­higt, im Effi­­zienz-Para­­digma der alten Arbeits­welt logisch zu denken. Was er nicht misst, sind die Quali­täten, die einen dazu befä­higen, das eigene Leben und das von anderen zukunfts­ge­recht zu gestalten. Die emotio­nale Intel­li­genz (EQ) lässt er gar völlig außen vor.

Würde Albert Einstein — dem man einen Höchst­wert von 160 zuschreibt, obwohl er nie einen Test gemacht hat — heute mit einem Mensa-Mitglied gleich­ziehen, das es mit 130 gerade so geschafft hat? Einstein, der sich neben aller Theorie vor allem auch durch sehr kluge Lebens­ein­sichten auszeichnet, die „EQ“ zeigen? Lebens­ein­sichten, die nur jemand haben kann, der eine reiche und leben­dige Gefühls­welt hat. Der sich, andere und die Welt reflek­tiert — was die Basis für Erneue­rung und Wert­schöp­fung ist?

Wer sich selbst als Objekt betrachten kann, ist eher in der Lage andere als Subjekt zu sehen

Der IQ misst nicht das, was heute und in der morgigen Arbeits­welt gebraucht wird. Das erkennt schnell, wer das Denken von zeit­ge­mäßen Inhalten befreit und auf seine Struktur blickt: Behan­delt jemand andere Menschen als Subjekte? Ist ein Mensch in der Lage, auf sich selbst zu blicken und zu reflek­tieren? Oder ist er mit Inhalten so verschmolzen, dass er eins ist mit dem, was er sagt, denkt und fühlt? Sich selbst distan­ziert, von oben — also wie ein handelndes Objekt — betrachten zu können, ist eine entschei­dende Fähig­keit emotional intel­li­genter Menschen.

Es ist also nicht die IQ-Klug­heit, die uns befä­higt, in der heutigen und künf­tigen Welt zu leben und diese mitzu­ge­stalten. Es sind die mensch­li­chen Fähig­keiten, die sich aus der Beson­der­heit unseres Gehirns ergeben. Kein Computer beherrscht solche wunder­samen Faust­re­geln, die intui­tives Verstehen ermög­li­chen. Wenn wir beispiels­weise die Lauf­bahn eines Balles verfolgen, so brau­chen wir nicht nach­zu­denken, um zu wissen, wo er aufschlagen wird. Wir fühlen Störungen in einer Gruppe und wissen, was in der Situa­tion richtig wäre — wenn wir darauf achten und fein­sinnig wahr­nehmen. Das ist mehr als emotio­nale Intel­li­genz, das ist humane Intel­li­genz.

Dieser Text ist ein Zusam­men­schnitt aus Vorwort und Einfüh­rung zu  meinem Buch “Minds­hift. Mach dich fit für die Arbeits­welt von morgen” (Campus-Verlag, ISBN 3593509857, auch als Hörbuch). Es ist sowas wie Über­set­zung meiner Grund­la­gen­werks “Das agile Mindset (Sprin­gerGabler) in konkrete Hand­lungen. Es enthält 22 prak­ti­sche Minds­hifts für die Flexi­bi­li­sie­rung des Denkens und Handelns von Einzel­per­sonen und Teams.
Zu Minds­hift gibt es 66 agile Coaching­karten, die kleine Impulse für den Alltag in Teams und für Einzel­per­sonen bereit­halten. Die Minds­hifts doppelt sich nicht mit dem Buch, sind also als Ergän­zung gedacht. Eine solche Karte sehen Sie hier. Die Karten erhalten Teil­nehmer an “Agiles Mindset und Coaching”. Sie können sie auch bei kexpa.de bestellen.

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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