Kate­go­rien

Premiere der Karrie­re­ex­per­ten­aka­demie voller Erfolg: „Das hat Spaß gemacht!“

Published On: 3. April 2014Cate­go­ries: Karriere

karrierehaus_silkeUnd gelernt wurde auch. Ist ja kein Kinder­ge­burtstag, so ein Karrie­­re­ex­­perten-Profes­­sional-Seminar 😉 Zufrieden und „satt“ waren die sieben Teil­nehmer meines ersten offenen Karrie­­re­ex­­perten-Semi­nars am letzten Wochen­ende (“noch ein Tag mehr hätte ich nicht geschafft”). Die Feed­backs waren super. Und das obwohl es eine hete­ro­gene Gruppe war, mit unter­schied­li­chen Vorer­fah­rungen. Aber eins einte alle: Das Inter­esse am Karrie­re­coa­ching als Schnitt­stel­len­thema zwischen Coaching und Bera­tung mit Themen wie Stand­ort­ana­lyse, beruf­li­cher Neuori­en­tie­rung, Berufs­fin­dung, Poten­zi­al­ana­lyse, Bewer­bung und Karrie­re­pla­nung. Gerade letzter Aspekt wird selten berück­sich­tigt und liegt mir beson­ders am Herzen, denn er wird in der komplexen Arbeits­welt immer wich­tiger. Trei­ben­lassen geht nicht mehr! Bera­­tungs- und Coaching-Prozesse verant­wor­tungs­voll und mit dem Wissen um eigene Grenzen und „Denk­fallen“ sowie Wahr­neh­mungs­grenzen verant­wor­tungs­voll zu mode­rieren, das ist mir wichtig. Dabei habe ich meine Grund­me­thode aus dem Design­thin­king abge­leitet: Ich arbeite seit Jahren mit bunten Öko-Post-It´s — und ich drehe oft Schleifen, gehe durch Prozess-Schritte und verbes­sere sie. So entstanden mein Berg-Tal-Lebens­­lauf, das Karrie­re­haus, Karrie­re­qua­drat, der Zukunfts­blick und viele andere. Basis ist mein Lehr­buch. Das Weiter­geben macht mir Freude.

Liebe Teil­nehmer: Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, euch etwas mitzu­geben! Viel­leicht kommt da doch wieder die „alte“ Lehrerin in mir zum Vorschein, die möchte, dass Schüler  ihre Poten­ziale entfalten und sich selbst zur Blüte bringen.  Ach, das ist aber auch einfach, wenn man solch lern­freu­dige Teil­nehmer hat, die mit Begeis­te­rung Fälle lösen, Karrie­re­qua­drate malen, Karrie­re­häuser bauen und meine selbst­ent­wi­ckelte 360Grad-Moti­v­­stär­ken­a­na­­lyse durch­führen!

Jetzt geht es für meine Teil­nehmer von Runde eins darum, bis Ende Mai ein umfas­sendes Konzept  nach vorge­ge­benen Krite­rien zu schreiben, zu dem auch eine Selbst­ver­pflich­tung gehört. Dieses Konzept zu erstellen, ist ein Lern­ziel des Semi­nars:  Mir geht es darum, die Metho­den­kom­pe­tenz an der Schnitt­stelle zwischen Coaching und Bera­tung im Karrie­re­kon­text stärken und nicht zuletzt auch wirt­schaft­lich trag­fä­hige und vor allem nach­hal­tige (!) Coaching- und Bera­tungs­an­ge­bote zu erstellen.  Ja, man kann einen Lebens­lauf in einer Stunde opti­mieren, aber ist das sinn­voll, hilft das bei komplexen CVs? Nein, eine gute CV-Opti­­mie­rung ist Modul in einem Prozess, der mit einer Stand­ort­ana­lyse beginnt. Erst wenn das Wesent­liche anschau­lich visua­li­siert ist, wird einem bewusst, was einen im Berufs­leben antreibt – und wohin das führen soll. So kommt man auto­ma­tisch zu einer sehr viel klareren Ziel­de­fi­ni­tion. Das ist jedoch keine Sache von zwei Stunden, hier kommen bei erfah­renen Führungs­kräften und Experten schnell sieben, acht zusammen. Was letzt­end­lich auch wirt­schaft­lich sinn­voll ist. Dass ich diesen Aspekt immer wieder betonte, wurde neben der Arbeit an ganz konkreten und echten Fällen beson­ders positiv hervor­ge­hoben. So nahmen die Teil­nehmer auch Mut zu längeren Bera­tungs­ein­heiten mit.

Danke auch an meinen Kollegen und Mitbuch­autor Thorsten Visbal, der im Seminar etwas über Poten­zi­al­ana­lyse lernen wollte, den ich aber vor allem auch gebeten hatte, mich zu super­vi­dieren. Ich wusste, dass ich niemanden bekommen könnte, der meine blinden Flecken besser aufde­cken würde als er. Das liegt daran, dass ich nach Riemann-Thomann ein aWech­seltyp bin, eine krea­tive und spon­tane Impro­vi­sa­torin, die manchmal die Bedürf­nisse dauer­ori­en­tierter Teil­nehmer nicht ausrei­chend sieht. Von Thorsten habe ich ganz wich­tige und wert­volle Inputs zur Opti­mie­rung bekommen!

„Das war so toll, ich habe heute mit einer Kundin ein Karrie­re­haus gebaut“, meldete mir heute Kollegin Silke (von der auch das Foto stammt). „Und es hat so viel Spaß gemacht!“ Und meine Mitar­bei­terin Maja, die die Haus­auf­gabe hat, vier Karrie­re­häuser und vier Karrie­re­qua­drate zu model­lieren, ist mir der Hälfte schon fertig. Wenn sie soweit ist, wird Sie mein PersAss­ment für Abitu­ri­enten über­nehmen können…

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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One Comment

  1. Finetta 5. April 2014 at 17:17 — Reply

    Das Seminar finde ich eine inter­es­sante Idee. Ist das Seminar irgend­wann mal als E‑Seminar geplant? Zur Zeit befinde ich mich in einer beruf­li­chen Neuori­en­tie­rung, als Unter­stüt­zung wäre es gut.

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