Kate­go­rien

Spar­flamme oder volle Kraft: Wie groß ist Ihre Energie?

Published On: 12. März 2013Cate­go­ries: Karriere

Aus dem Sport wissen wir: Spieler, die leiden­schaft­lich und konzen­triert spielen, agieren auf einem hohen Energie-Level. Wer dagegen wenig moti­viert ist, hat ein nied­riges Energie-Level. Das wirkt sich unmit­telbar auf die Leis­tung aus. Die Ursache für ein nied­riges Level kann einfach die falsche Posi­tion sein. Nicht jeder Stürmer eignet sich als Abwehr­spieler.

Es kann weiterhin sein, dass die Team­zu­sam­men­set­zung nicht stimmt. Möglich auch, dass Trainer falsch ist, für diese Situa­tion, dieses Team — nicht unbe­dingt gene­rell.

Das Modell aus der Sport­psy­cho­logie kann leicht auf den Job über­tragen werden. Der Trainer ist dann der Chef. Das Team Ihre Abtei­lung. Versu­chen Sie einmal, sich selbst in der Matrix zu posi­tio­nieren. Der opti­male Bereich ist der mit dem grünen Quadrat und dem lachenden Smiley. Gelb ist so “lala” und rot ein Nega­tiv­be­reich: Lauter Ener­gie­räuber, weg damit.

Erst einmal geht es darum starke und schwache Energie (vertikal) zu unter­scheiden.

Stürmer oder Torwart? Bei starker Energie stimmt Tätig­keit, Posi­tion (Rolle im Team), Umge­bung und Trainer (Chef, Auftrag­geber). Bei schwa­cher rauben alle diese Faktoren oder einer davon die Energie. Wie ist das bei Ihnen: Gibt es Ener­gie­räuber? (und welche sind das?) Oder fühlen Sie sich voller Kraft?

Im zweiten Schritt unter­scheiden Sie posi­tive und nega­tive Energie.

Manche Sportler strengen sich an, aber nicht, weil sie es wollen, sondern weil jemand sie treibt oder etwas in ihrem Inneren unbe­dingt WILL. Doch das Wollen ist verkrampft. Erfolg ist so manchmal möglich, aber selten auf eine Art und Weise, die sich gut anfühlt. So eine Situa­tion entsteht z.B., wenn man unbe­dingt weiter­kommen will, aber darüber vergißt, sich mit Freude einzu­bringen. Oder indem man sich mit den falschen Leuten misst und vergleicht.

Posi­tive Energie entsteht aus eigenem Willen und Selbst­betim­mung. Wenn Sie das bedenken: Wo stehen Sie auf der hori­zon­talen Leiste?

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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One Comment

  1. Chris­toph Burger 13. März 2013 at 12:58 — Reply

    “Posi­tive Energie entsteht aus eigenem Willen und Selbst­be­stim­mung” — genau so ist es. Dazu passt eine Fest­stel­lung, die ich in der letzten “Impulse” gelesen habe: Nega­tive Auswir­kungen von sehr langen Arbeits­zeiten sind bei Selb­stän­digen nicht nach­weisbar.

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