Kate­go­rien

Wacht endlich auf: Warum es bald keine Auto-Jobs mehr gibt und wir mehr gute Ideen brau­chen

Published On: 9. August 2016Cate­go­ries: Karriere

Wahr­schein­lich werde ich kein Auto mehr kaufen. Ich fahre meinen alten Saab so lange, bis er tot ist. 10 Liter pro 100 Kilo­meter, egal. Lange habe ich über ein Elek­tro­auto nach­ge­dacht. Die ökolo­gisch orien­tierten Inge­nieure unter meinen Kunden sagen, das sei zukunfts­per­spek­ti­visch betrachtet Quatsch und nun wirk­lich nicht klima­scho­nend. Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts, aber das glaube ich jetzt einfach mal. Weil ich wie Martin Gaedt in seinem Buch „Rock your Idea“, das diese Kolumne ange­regt hat, der Meinung bin, dass Ideen Vorstel­lungs­kraft, aber eben auch Analyse brau­chen. Und ein Inge­nieur kann diese Dinge nunmal gründ­li­cher analy­sieren als ich.

Aber ich höre nicht nur auf andere,

sondern auch auf meinen gesunden, teil­weise, wenn auch nicht voll­ständig bias-berei­­nigten Menschen­ver­stand. Wenn Autos überall verfügbar sind, was brauche ich da ein eigenes? Ich werde mich in einen vorbei­fah­renden Wagen setzen und entweder medi­tieren oder arbeiten. Wahr­schein­lich werde ich nicht mehr eine Stunde des Tages mit dem Löschen von E‑Mails verbingen, denn diese sind abge­schafft. Der Spam hat uns umge­bracht. Es gibt nur noch ein weiter­ent­wi­ckeltes Whatsapp, das alle unsere Antworten sowieso schon im Voraus kennt und selbst schreibt. Ich werde keine Angst haben, dass es einen Unfall gibt, weil diese seltener sind und Tesla dazu gelernt hat. Und weil man sowieso komplett rekon­stru­iert wird, auch nach dem Tod. Ferne Zukunfts­sze­na­rien?

Ich lese über die Gegen­wart: In Deutsch­land hängen 750.000 Arbeits­plätze

an der Auto­mo­bil­in­dus­trie. Sie ist Jobmotor. An ihr kleben noch viele weitere Jobs, die spezi­fi­sche Liefe­ranten für Autos mit Otto-Motor sind. Doch in der Liste der führenden Inno­va­toren im Bereich Shared Mobi­lity taucht nur Daimler auf – hinter Apple und Google, vor Tesla. Niemand scheint das groß­artig zu beun­ru­higen, erst recht nicht die Absol­venten, die von einer jobsi­cheren Zukunft träumen. In die Liste der belieb­testen Arbeit­geber liegen die klas­si­schen Auto­marken weiter vorn. Und die Börse scheint uns ja zu bestä­tigen: VW macht Gewinn, trotz seiner Skan­dale. Wenn alles läuft, was braucht es da Ideen für die Zukunft? Geht doch weiter so!

Wirk­lich? Ideen haben seit jeher einen schlechten Stand. Bleib mir fern mit deinen Spin­ne­reien –

das habe ich, als fanta­sie­volles Kind auf die Welt gekommen, oft genug gehört. “Blühende Fantasie”: Dieses Feed­back der Trai­nerin im Kreativ-Schrei­b­­wor­k­­shop auf meine Texte war auch nicht nett gemeint. Ideen haben viel mit Fantasie zu tun. Und Fantasie ist mit Neuem verwandt, Neues aber seit jeher unbe­liebt (siehe meine Rezen­sion von Gunter Duecks “Das Neue uns seine Feinde”), Schräg-Quer­­den­ke­risch-Neues sogar anstren­gend. Und manches über­steigt die eigene Vorstel­lungs­kraft so sehr, dass Menschen wirk­lich ernst­haft denken, DIES oder JENES sei wirk­lich gar nicht möglich. Auch die Erfinder sind davon nicht ausge­nommen. Nehmen wir Tim Berners Lee, der 1989 das Web erfunden hat, aber sicher nicht ahnte wie „HTML“ heute aussehen würde. Ideen haben nämlich eine eigen­tüm­liche Kraft: Jemand setzt sie in die Welt und andere verän­dern sie. Ideen sind zunächst formlos und wie Knete, man kann viel aus ihnen bauen. Und die besten Baumeister sind Teams. Gute Ideen kann auch nur erkennen, wer a.) selbst­be­wusst genug ist, andere glänzen zu lassen, b.) selbst gute Ideen haben könnte (wenn auch nicht immer hat) und c.) sich an Neuem freut. Das tut nicht jeder, auch nicht unter den Chefs und Mana­gern. Vermut­lich gerade unter ihnen nicht, schaue ich mir das 160-Stunden-Bekenntnis der Yahoo-Chefin Marissa Meyer so an. Eine gute Idee hätte Yahoo mehr geholfen als diese Über­eif­rig­keit.

1899 wollte Charles H. Duell, Leiter des US-Paten­t­amtes dieses schließen.

Er hatte genug Ideen gesehen und glaubte nicht, dass es noch mehr geben könnte. Schon gar nicht glaubte er, dass U‑Boote im Krieg nützen könnten. Die Geschichte erzählt Martin Gaedt in seinem Buch, das ich in Athen gelesen habe. Einer Stadt, die zu einem wunder­schönen Land gehört, das drin­gend Ideen bräuchte. Aber was die lang­fris­tige, sowohl offene (O) als auch gut analy­sierte (A) Idee betrifft wohl noch verschla­fener ist als wir Deut­schen — verzeiht mir. Die Erfolgs­ge­schichte von Easyjet geht zwar auf das Konto eines Grie­chen, doch der Sitz der gewinn­starken Gesell­schaft liegt in Groß­bri­tan­nien und der Schweiz. Inno­vativ ist das Geschäfts­mo­dell dennoch, sie haben zum Beispiel Hand­ta­schen­kon­trol­leure, die darauf achten, dass du auch wirk­lich nur EIN Hand­ge­päck an Bord nimmst (macht kein anderer). Die Gesell­schaft stößt auch weniger Schad­stoff­emis­sionen pro Passa­gier aus als andere Flug­ge­sell­schaften… Die Idee ist so betrachtet wieder gut. So gut wie die Idee, die neuen Euro­­wings-Flug­­­be­­g­leiter in Small Talk zu schulen, um sich von Easyjet und Ryanair abzu­heben?  Ich bin nicht sicher. Will ich ange­quatscht werden im Flieger? Eher nicht. Oder nur von Adonis. Aber dann doch bitte nicht mit antrai­nierten Sprü­chen?

Was macht eine gute Idee aus? Das ist nicht einfach zu beant­worten, denn der wirt­schaft­liche Erfolg allein ist es längst nicht mehr. Es ist auch die indi­vi­du­elle und gesamt­ge­sell­schaft­liche Bilanz im Bereich der Sinn­stif­tung. Und Sinn ist längst alles: Spaß, Nach­hal­tig­keit, Selbst­ver­wirk­li­chung… mindes­tens alles am oberen Ende der Maslow­schen Bedürf­nis­py­ra­mide.

Sind Sie mehr O oder A?

Gaedt teilt in seinem Buch O- und A‑Ideen ein. O‑Ideen sind die Ideen des offenen Frei­den­kens, A‑Ideen für Analyse sind gut durch­dacht und durch­drungen. Wer hier an die Walt-Disney-Methode denkt, hat natür­lich recht, auch hier wird erst einmal frei gedacht, dann aber bewertet – Gaedt sieht A- und O‑Ideen in Abgren­zung dazu aber als schwin­gendes Pendel, also nicht als einen getrennten Prozess an.  Um in seinen Worten zu spre­chen: „Ideen brau­chen beides: Himmel­hoch­jauch­zende Offen­heit und glas­klare Analyse. A & O. O & A.“

Neben den genialen Fragen, die Gaadt stellt, ist das sicher das High­light des Buchs. Die Fragen haben es wirk­lich in sich, ich liebe sie. Es sind teils krasse Fragen. Aber krasse Fragen bringen krasse Ideen. Lang­wei­lige Fragen ziehen lang­wei­lige Ideen an. Gaedt meint: Heraus­ra­gende Ideen-Fitness startet mit Fragen-Fitness. Er meint, man könne das Fragen-Stellen trai­nieren. Da bin ich eben nicht so sicher. Wer Fragen stellen will, muss sich für vieles inter­es­sieren, gerne hinter­fragen. Das ist eine Haltung, die meiner Meinung nach nur bedingt trai­niert werden. Ein Beispiel: „Wie viele der 26 Unter­nehmen, die alle an auto­nomen Autos arbeiten, kennen Sie?“ Ziem­lich gute Frage, aber die kann auch nicht jeder produ­zieren.

rotessofarMein Fazit: Das im Hamburger Murmann-Verlag erschie­nene Buch ist optisch attraktiv, macht sich prima auf meinem roten Sofa, ist syste­ma­tisch aufge­baut und gut geglie­dert. Ein High­light sind die genialen Fragen. Der ausge­spro­chen profes­sio­nelle Schreib­stil war mir schon bei seinem Buch „Fach­kräf­te­mangel“ aufge­fallen. Schon hier sagte mir die Kombi aus gründ­li­cher Analyse und lockerer Leser­an­sprache sehr zu. Bei diesem Buch kommt noch ein sehr attrak­tives Layout mit vielen Hervor­he­bungen dazu, das es zum Schmuck­stück in meinem nicht digi­talen Regal macht. Rock your idea!

And now… Extra für Martin habe ich meine 44 Fragen zur Karriere formu­liert (Mann, wirk­lich eine Heraus­for­de­rung!):

  1. Wie ändert sich der Arbeits­markt Deutsch­land, wenn BMW, Audi und VW ihren Vorsprung an Google und Tesla abge­geben haben?
  2. Die Verwal­tungs­kosten der Agentur für Arbeit hatten sich 2014 verdrei­facht: Ange­nommen, die Agentur für Arbeit würde abge­schafft und Arbeits­lose würden das frei­wer­dende Geld für Bildung nutzen können?
  3. Ange­nommen, euro­päi­sche Länder würden nach landes­ty­pi­scher Struktur und Arbeits­markt Kompe­tenz­zen­tren für Themen wie Auto, Land­wirt­schaft, Soziales etc. errichten, unab­hängig von Wirt­schafts­leis­tung, wie könnte das aussehen?
  4. Ange­nommen, die bishe­rigen Karrie­re­wege würden nicht mehr Fach‑, Projekt- und Führungs­kar­riere lauten, sondern z. B. persön­lich­keits­ori­en­tiert Extro- und Intro-Karriere, Orga­­ni­­sa­­tions- und Kommu­ni­ka­ti­ons­kar­riere…?
  5. Ange­nommen, jeder müsste sich einmal im Jahr ganz neu für seinen Karrie­reweg entscheiden und seine Entschei­dung vor einem Gremium explizit begründen – würde das mehr beruf­liche Bewusst­heit erzeugen?
  6. Würde es Miss­brauch verhin­dern und Seil­schaften lahm­legen, wenn Schlüs­sel­po­si­tionen im Unter­nehmen durch Wahl eines Gremiums besetzt werden?
  7. Immer noch ist das Bewer­bungs­foto Pflicht: Würde sich die Jobaus­wahl verbes­sern, wenn es verboten werden würde?
  8. Über die Abschaf­fung des Anschrei­bens wird längst disku­tiert, etwas bei Stefan Scheller: Was wenn man die ganze Bewer­bung abschafft und statt­dessen für jeden Bürger an zentraler Stelle Kompe­tenz­dos­siers anlegt, die auch nicht formal erwor­bene Kompe­tenzen umfassen?
  9. Könnte nicht jedes Unter­nehmen seinen Workli­fe­style® offen­legen?
  10. Könnte nicht jedes Unter­nehmen offen­legen, was es für eine Stelle zu zahlen bereit ist?
  11. Mit Hirn­scans lässt sich z.B. längst erkennen, ob jemand empa­thisch ist oder nicht, narziss­ti­sche Tendenzen hat oder nicht etc.: Was, wenn alle Führungs­kräfte Hirn­scans machen müssten?
  12. Ein Ethik­scanner könnte früh­zeitig unethi­sches Verhalten aufde­cken. Wer entwi­ckelt den?
  13. Die Psycho­logie sagt, Eigen­schaften bleiben weit­ge­hend stabil. Dies basiert auf vergan­genen Studien mit weit­ge­hend stabiler Arbeits­welt. Könnte es in einer Arbeits­welt der Zukunft auch anders sein?
  14. Wer seine Stärken kennt, entwi­ckelt sich besser. Wie entwi­ckelt man intel­li­gente und dyna­mi­sche Stär­ken­pro­file?
  15. Persön­liche Reife ist keine Frage des Alters, aber wichtig für Selbst­be­stimmt­heit und Unab­hän­gig­keit von anderen (Meinungen). Wie fördert man eine höhere Reife und damit flexi­bleres Denken?
  16. Die Gehalts­schere in Deutsch­land ist extrem groß: Was wenn alle das gleiche bekämen und es rollen­be­zo­gene und zeit­be­grenzte Aufschläge gäbe, etwa für die Über­nahme von Führung oder Projekt­lei­tungen?
  17. Ange­nommen Unter­nehmen bezahlen nicht mehr ihre Mitar­beiter, sondern den Staat oder einen Fonds pro beschäf­tigten Mitar­beiter. Vom Staat bekommen alle das gleiche Grund­ein­kommen, egal ob sie arbeiten oder nicht, sowie eben rollen­be­zo­gene Aufschläge – wie könnte das aussehen?
  18. Bisher orien­tiert sich Berufs­be­ra­tung an Talenten, Stärken und Kompe­tenzen: Was, wenn aus Berufs­be­ra­tern Berufs-Prognos­­tiker würden, die auf mathe­ma­ti­scher Basis und mit Big Data arbeiten?
  19. Wie könnte es orga­ni­siert werden, dass jeder, der Wissen aufge­baut hat – egal wo und wie — dieses sich auch formal bestä­tigen lassen kann?
  20. Wie würde sich ein einjäh­riges verpflich­tendes studium gene­rale auf die Persön­lich­keits­ent­wick­lung von Studenten auswirken?
  21. Welche Auswir­kungen hätte die Rück­kehr zur Groß­fa­milie auf die Arbeits­welt in Deutsch­land?
  22. Der freie Tag ist wich­tiger als das Geschäft, schließ­lich ist der für die Familie: Was können wir von südli­chen Ländern über das Leben und Arbeiten lernen?
  23. Wenn finan­zi­elle Sicher­heit keine Rolle mehr spielen würde, womit locken Unter­nehmen dann?
  24. Könnte es statt Arbeits­lo­sen­geld nicht ein gestaf­feltes Karenz­geld geben, das nach dem Ende einer Tätig­keit bezahlt werden muss – vom Unter­nehmen, nicht vom Staat?
  25. Wenn finan­zi­elle Sicher­heit keine Rolle mehr spielen würde, weshalb arbeiten wir dann?
  26. Laien gelingen oft bessere Prognosen als Experten: Wie bildet man gute Karriere-Prognos­­tiker für Unter­nehmen aus?
  27. Wenige Menschen suchen von sich aus Verän­de­rung. Könnte man Verän­de­rung, etwa in Form eines Auslands­schul­jahrs, für alle verpflich­tend machen?
  28. Ein Beruf gibt Iden­tität – wirk­lich? Wie heißt das, was kein Beruf mehr ist?
  29. Wie können wir Menschen absi­chern, die das Risiko der Spezia­li­sie­rung eingehen?
  30. Was halten Sie von einem lebens­langen Lern­ein­kommen?
  31. Bildung wird kommer­zia­li­siert und zum Life­­style-Produkt. Wie schaffen wir durch freie Bildung ein Gegen­ge­wicht zu diesem Trend?
  32. Was halten Sie von einem Schul­fach verglei­chende Denk­wis­sen­schaften?
  33. Was halten Sie von einem Schul­fach Prognosen-Erstellen?
  34. Was halten Sie von einem Schul­fach Ideen­kunde?
  35. Warum müssen eigent­lich alle verschieden sein? Gleich­heit hat auch viel Posi­tives, vor allem wenn es gilt Dinge anzu­schieben. Ange­nommen wir würden aufhören in Diver­­­sity-Kate­­go­rien zu denken?
  36. Welche Folgen hätte es, wenn Arbeit­nehmer grund­sätz­lich an Unter­nehmen betei­ligt wären?
  37. Ange­nommen, alles wird digital: Kann es sein, dass Menschen dann aus den Städten aufs Land zurück­ziehen?
  38. Wie würde sich eine Dezen­tra­li­sie­rung der Arbeits­welt auf die Beschäf­ti­gung auswirken?
  39. Wenn Unter­nehmen eine Sozi­al­ab­gabe bezahlen müssten, ließen sich dann Helfer-Jobs besser finan­zieren?
  40. Wenn Leis­tung nicht mehr anhand von Ziel­er­rei­chung, sondern auch an der Gestal­tung des Prozesses bewertet würde, wie könnte das aussehen?
  41. Führungs­kräfte, die eine spätere Stufe in ihrer Ich-Entwick­­lung erreicht haben, leisten mehr, auch weil sie sich mehr beraten lassen: Was wenn wir höhere Reife als Krite­rium einbrächten?
  42. Die Psycho­logie weiß: In Krisen folgen Menschen eher dem Starken als dem Inte­gren. Wie kann man die Starken so auswählen, dass man Inte­grität trotzdem berück­sich­tigt?
  43. Wenn alle Führungs­kräfte auf Zeit gewählt werden würden, wie verhin­dert man Donald Trump?
  44. Wir unter­liegen alle Heuris­tiken und Biassen. Was wir gesunden Menschen­ver­stand nennen, ist oft nur Selbst­be­stä­ti­gung. Wie schafft man es, dass sich Menschen dem jeder­zeit bewusst sind?

 

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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10 Kommen­tare

  1. Maria Ehren­berg 9. August 2016 at 13:55 — Reply

    Ein toller Artikel! Die 44 Fragen zur Karriere lassen bereits die “Ideen-Knete” erahnen, aus der wir jetzt und in Zukunft noch Einiges formen können.

  2. […] sich, ich liebe sie. Es sind teils krasse Fragen. Aber krasse Fragen bringen krasse Ideen.“, schreibt Svenja Hofert in ihrer Kolumne. Krasse Fragen sind wie gute Pointen, sie über­ra­schen. Über­ra­schungen wirbeln […]

  3. Chris­toph Burger 9. August 2016 at 19:27 — Reply

    Dein uralt-Saab ist vermut­lich sogar ökolo­gi­scher als alle Neuwagen: Ein Vertreter der Berech­nungen zum ökolo­gi­schen Ruck­sack ( http://bit.ly/2bbZFq3
    ) äußerte sich mal dahin­ge­hend, dass ein Auto 40 Jahre gefahren werden muss, bevor der Ressour­cen­ver­brauch eines Neuwa­gens durch dessen güns­ti­gere Verbrauchs­werte aufge­wogen werden. Ich persön­lich finde zwar, dass es okay ist, wirk­lich ökolo­gi­sche Neuwagen in die Welt zu bringen, aber eines ist klar: Du darfst deinen Saab besten Gewis­sens “zu Ende” fahren. 🙂 Manchmal braucht es noch nicht mal so richtig neue Ideen, um was richtig zu machen …
    Schöne Grüße, Chris­toph

  4. Jochem Neysters 10. August 2016 at 15:07 — Reply

    Der “ökolo­gisch fokus­sierte Inge­nieur” könnte irren, liest man diesen Post von Alain Verve zum Thema — http://bit.ly/2bfIS8T
    — … Ande­rer­seits lebt es sich seit 15 Jahre für mich persön­lich auch gut ohne Auto, egal ob Verbrenner oder Elektro. Brauche ich wirk­lich eines, lauten meine Partner SIXT und Car2Go und Taxi … Ansonsten, wieder mal ein durch­ge­hend schöner Post. Danke! 🙂

    • Svenja Hofert 11. August 2016 at 17:53 — Reply

      danke Jochem für den Hinweis, siehste mal, man kann alles immer anders sehen und noch mal anders 😉

  5. Lydia Krüger 10. August 2016 at 16:43 — Reply

    35 Bücher! Und ich schreib gerade am ersten… 0_0 Respekt! Werd mich hier mal genauer umschauen. LG

  6. […] Wahr­schein­lich werde ich kein Auto mehr kaufen. Ich fahre meinen alten Saab so lange, bis er tot ist. 10 Liter pro 100 Kilo­meter, egal. Lange habe ich über ein  […]

  7. […] 4. Senja Hofert stellt 44 Fragen zur Karriere. […]

  8. Wiilinet Sagan 11. September 2016 at 17:54 — Reply

    Ich wollte mich melden, um zu sagen, wie gut ich fand, dass Sie schrieben, dass man sich für seine Arbeits­lo­sig­keit nicht schämen muss. (Ich weiß, dass man diese auch betr. Job nicht unbe­dingt an die große Glocke hängen soll, um nicht bestehende Vorbe­halte gegen sich zu wenden.) Bin Inge­nieur; diese rücken ja gerade wieder etwas in den Fokus wegen VW/ BER. Danke, dass Sie immer über (auch) unseren super “Grand Master” Dr. Karl Brenke , DIW, Berlin, schreiben. Auch das muss man erst einmal googeln, da der VDI immer noch sein Unwesen treibt, und verständ­li­cher­weise von Jour­na­listen konsul­tiert wird.

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