Kate­go­rien

We gut bin ich? Selbst­ein­schät­zung und ihre Tücken

Published On: 12. März 2009Cate­go­ries: Karriere

Nehmen Sie das Beispiel Englisch. Der eine Bewerber sagt “ne, bin nicht so gut” und schwupps geht die Schub­lade auf: schlechtes Englisch, very bad. Der andere trumpft auf “ich bin sehr sicher in Englisch” und meint es auch, da der Selbst­be­wusst­seinspegel höher ist. Dann kommt die Probe aufs Exempel: Fehler über Fehler bei Nummer 2, Best­leis­tungen bei der 1. Nun besteht das Problem, dass die von sich selbst über­zeugten Bewerber meist leichter durch Vorstel­lungs­ge­spräche rutschen und eher über­zeugen, während die Selbst­kri­ti­schen durch­fallen. Schade, dass vieles so subjektiv ist — muss es aber gar nicht. Brainbench.com rückt manch schiefe Selbst­ein­schät­zung auf ein eini­ger­maßen objek­tives Maß zurück.

Brain­bench bietet Test­ver­fahren aus den unter­schied­lichsten Berei­chen an. Diese Tests sollen einer­seits deut­lich machen, ob ein Bewerber die nötigen Vorraus­set­zungen für einen Job besitzt, ande­rer­seits können sie dem Bewerber selber deut­lich machen, wie fit er in bestimmten Anfor­de­rungen eines Unter­neh­mens ist. 

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Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeits­welt der Gegen­wart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewig­keit. Ich coache bei Verän­de­rung, spreche über das, was Verän­de­rung mit uns macht und berate an Wegga­be­lungen. Als Unter­neh­merin habe ich immer wieder erfolg­reich gegründet, aktuell meine Akademie der Verän­de­rung.

Weiter­denken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktu­eller, etwas poin­tierter, etwas tief­sin­niger und prag­ma­tisch voraus­schauend.

Viel­leicht kennen wir uns…

… aus dem Bücher­regal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.

Als Kolum­nistin  schrieb ich DER SPIEGEL oder  WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psycho­logen-Fach­blatt „Wirt­schafts­psy­cho­logie aktuell“ eine regel­mä­ßige Kolumne. Man findet meine Inter­views zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.

Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonn­tags­ko­lumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abon­nenten gehöre ich zu den meist­ge­le­senen deutsch­spra­chigen Autoren auf dieser Platt­form.

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One Comment

  1. Chris­to­pher Stanik 8. Juni 2009 at 19:05 — Reply

    Es gibt auch schulen, die von Bewer­bern Antworten auf Fragen wie: “Über­zeugt Sie Ihre Selbst­kritik?” abver­langen. Das alles noch unter Zeit­druck. In einer solchen Prüfungs­si­tua­tion muss man sich erst klar machen, was bedeitet das über­haupt.
    Aus erfah­rung weiss ich, dass sehr viele Studenten ihre eigene Fähig­keiten höher einschätzen als diese wirk­lich sind. Ich denke, dass im Bewer­bungs­ge­spräch kann ein guter Prüfer schnell ermit­teln, ob der Prüf­ling auch die Wahr­heit sagt, wenn er meint Englisch perfekt beherrscht zu haben.

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