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We gut bin ich? Selbsteinschätzung und ihre Tücken
Nehmen Sie das Beispiel Englisch. Der eine Bewerber sagt “ne, bin nicht so gut” und schwupps geht die Schublade auf: schlechtes Englisch, very bad. Der andere trumpft auf “ich bin sehr sicher in Englisch” und meint es auch, da der Selbstbewusstseinspegel höher ist. Dann kommt die Probe aufs Exempel: Fehler über Fehler bei Nummer 2, Bestleistungen bei der 1. Nun besteht das Problem, dass die von sich selbst überzeugten Bewerber meist leichter durch Vorstellungsgespräche rutschen und eher überzeugen, während die Selbstkritischen durchfallen. Schade, dass vieles so subjektiv ist — muss es aber gar nicht. Brainbench.com rückt manch schiefe Selbsteinschätzung auf ein einigermaßen objektives Maß zurück.
Brainbench bietet Testverfahren aus den unterschiedlichsten Bereichen an. Diese Tests sollen einerseits deutlich machen, ob ein Bewerber die nötigen Vorraussetzungen für einen Job besitzt, andererseits können sie dem Bewerber selber deutlich machen, wie fit er in bestimmten Anforderungen eines Unternehmens ist.
Leider gibt es diese Website noch nicht auf deutsch!
Über Svenja Hofert

Ich bin Expertin für die Arbeitswelt der Gegenwart und Zukunft, und das schon seit einer halben Ewigkeit. Ich coache bei Veränderung, spreche über das, was Veränderung mit uns macht und berate an Weggabelungen. Als Unternehmerin habe ich immer wieder erfolgreich gegründet, aktuell meine Akademie der Veränderung.
Weiterdenken ist dabei mein Motto: Immer etwas aktueller, etwas pointierter, etwas tiefsinniger und pragmatisch vorausschauend.
Vielleicht kennen wir uns…
… aus dem Bücherregal, denn seit 1998 habe ich rund 30 Bücher geschrieben, die in bis zu 8 Auflagen erschienen sind.
Als Kolumnistin schrieb ich DER SPIEGEL oder WELT bilanz, aktuell habe ich beim Psychologen-Fachblatt „Wirtschaftspsychologie aktuell“ eine regelmäßige Kolumne. Man findet meine Interviews zudem im TV sowie in bekannten Medien von ZEIT bis FAZ.
Diesen Blog betreibe ich seit 2006, meinen Podcast gibt es seit 2023. Mit meiner Sonntagskolumne WEITERDENKEN bei Substack und mehr als 4.000 Abonnenten gehöre ich zu den meistgelesenen deutschsprachigen Autoren auf dieser Plattform.
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Es gibt auch schulen, die von Bewerbern Antworten auf Fragen wie: “Überzeugt Sie Ihre Selbstkritik?” abverlangen. Das alles noch unter Zeitdruck. In einer solchen Prüfungssituation muss man sich erst klar machen, was bedeitet das überhaupt.
Aus erfahrung weiss ich, dass sehr viele Studenten ihre eigene Fähigkeiten höher einschätzen als diese wirklich sind. Ich denke, dass im Bewerbungsgespräch kann ein guter Prüfer schnell ermitteln, ob der Prüfling auch die Wahrheit sagt, wenn er meint Englisch perfekt beherrscht zu haben.