Gene­ra­tion Y: Zwischen Geld, Karriere und Sinn

Gene­ra­tion Y: Zwischen Geld, Karriere und Sinn

Anna hat super Noten, einen tollen Lebens­lauf und einen  genialen Job in Berlin. 70 Prozent ihrer Freunde hangeln sich dagegen von Projekt zu Projekt, Sozial- und Geis­tes­wis­sen­schaftler; auch BWLer haben ohne Berufs­er­fah­rung nicht mehr die unbe­grenzte Wahl. Wollen halt alle in den coolen Städten bleiben und nicht aufs Land. Früher hätte man gesagt: Anna hat´s geschafft. Sie selbst empfindet das nicht so. Sie lang­weilt sich, der Job scheint ihr zu wenig sinn­voll. Sie kündigt und wird demnächst durch die Welt reisen, für Dawanda basteln und sich so ein paar Euros verdienen. Ob das ihren Lebens­lauf kaputt macht, fragt sie vorher noch. So ganz frei von Karrie­re­denken ist die […]

20. Mai 2014|Tags: , , , , , |

Work-Life-Bull­shit: Müssen wir unser Leben vor der Arbeit schützen?

Ist es nicht ein wunder­bares Glück, das tun zu können, was man wirk­lich liebt?Erreichen wir so nicht den Gipfel der Zufrie­den­heit? Ich muss Sie leider enttäu­schen. Arbeit kann anstren­gend sein, man kann eine Über­dosis davon bekommen und daran krank werden. Da geht es mir wie der netto-Verkäu­ferin. Leis­tungs­ori­en­tierte Menschen neigen zudem dazu, sich in dieses zwei­fel­hafte Vergnügen namens Arbeit hinein­zu­stei­gern. Prio­ri­täten verschieben sich dann unver­hält­nis­mäßig auf das eine, die Arbeit wird zur großen Liebe einiger Menschen — und manchmal zum Ersatz für anderes. Das Buch „Work-Life-Bull­shit“ von Thomas Vasek stellt die These auf, dass es Unsinn ist, Arbeit vom Leben trennen zu wollen. Ich gebe […]

23. November 2013|Tags: , , , |

Alles im grünen Bereich? Stimmt Ihre Balance? Ziehen Sie Work-Life-Bilanz

Alles Ok? Dann ist es so: Sie könn(t)en Bäume ausreißen und von der Part­ner­schaft bis zum Beruf steht alles wie eine Eins! Es gibt nichts für Sie zu tun, außer sich darüber zu freuen. Der kleine Funken Unzu­frie­den­heit, der Sie denken lässt, da muss sich doch mal was tun, kommt womög­lich aus einer Situa­tion des Satt­s­eins. Zu viel Neues? Das wird Ihnen gar nicht schme­cken. Sind Sie außer Balance ist es so: Sie müssen an mehreren Fronten gleich­zeitig kämpfen. Nichts, was Ihnen mehr Halt gibt, ist da, nichts, das Sie trägt: In dieser Situa­tion fühlen Sie sich einfach nur schlecht, […]

Work-Life-Bilanz: Kranke Karrie­risten, frus­trierte Teil­zeit­muttis und gut gelaunte Unab­hän­gige

„Gibt es das wirk­lich?“ werde ich oft gefragt. Menschen, die entschieden „nein“ sagen, wenn  ein Unter­nehmen ihnen den Wunsch nach 4‑Tage-Woche nicht einräumt.  Die einfach wech­seln, wenn es ihnen nicht gefällt. Ja, das gibt es. Genauso wie das andere: Menschen, die alles für die Karriere geben, sich gegen­seitig mit Anwe­sen­heiten über­treffen, nachts an der Theke ausharren, bis der Vorstand das letzte Bier getrunken hat —  und die Frauen mit Kindern die Karrie­re­chancen abspre­chen. Ich sehe alle Vari­anten in unserem Büro, letz­tere Gruppe oft erst, wenn es nicht mehr geht, nach Burn­outs und anderen Kata­stro­phen. Und so wundert es mich nicht, dass die Antwort auf […]

„Erst der Kern, dann die Hülle“ — Inter­view mit Mirko Kaminski über ehrli­chen Wandel und das Unwort Employer Bran­ding

Ist Employer Bran­ding in Wahr­heit nicht HR-Washing? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, sprach ich mit Mirko Kaminski, der fast schon zum Synonym für einen Wandel in der Agen­tur­szene geworden ist. Der Geschäfts­führer der viel­fach ausge­zeich­neten PR-Agentur achtung! scheint überall zu sein, eigener Kanal bei Youtube, 2.819 Follower bei Twitter, Face­book. Überall wirbt er für eine Sache — das Image der Agen­turen zu erneuern, aktive Nach­wuchs­för­de­rung zu betreiben. Was steckt wirk­lich dahinter? Ist das, was Sie im Netz tun, das was es scheint: selbstlos? Sie als Retter des Images der Agen­turen? Kaminski: Das Gegen­teil ist richtig. Für mein Handeln habe ich sehr egois­ti­sche Gründe. Unser […]

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