Geschickt um Geld verhan­deln: Den Anker­ef­fekt nutzen!

Geschickt um Geld verhan­deln: Den Anker­ef­fekt nutzen!

Starten wir heute einmal mit einer kleinen Denk­sport­auf­gabe: Ein Kollege von Ihnen erfährt, dass in dem Unter­nehmen, in dem er sich bewirbt, der eine Mitar­beiter 40.000 Euro verdient und der andere für dieselbe Arbeit 80.000. Beide sind etwa gleich alt und verfügen über exakt dieselben Quali­fi­ka­tionen und Erfah­rungen. Der Kollege bittet Sie um Rat, mit welchem Gehalt er in die Verhand­lung einsteigen sollte. Welche Gehalts­vor­stel­lung sollte er Ihrer Meinung nach nennen? Wahr­schein­lich haben Sie jetzt gedacht: etwas in der Mitte. Falsch! Ich würde ihm raten: Beginnen Sie bei 90.000 Euro, das ist aus takti­schen Gründen der bessere Wert. Der Effekt, den […]

Was können Sie verdienen? Gehalts­klas­sen­be­stim­mung in Zeiten größer werdender Scheren

Gehälter schwanken schon aufgrund äußerer Faktoren wie Branche und Region. So bezahlen im mittel­stän­disch geprägten Osten Deutsch­lands Unter­nehmen erheb­lich weniger als im Westen, Zahlen spre­chen von einem Gefälle von 10 Prozent weniger als der Durch­schnitt. Das Gehalts­ge­fälle nach unten kann bran­chen­spe­zi­fisch unserer Erfah­rung im Osten nach noch viel größer sein. Prognosen helfen mitunter wenig, das für sich einzu­schätzen. Gehälter im Westen und Norden liegen bei etwa bei 100 Prozent, wohin­gegen sie Rich­tung Süden zulegen – um rund 10 Prozent, teils sogar mehr. Der Standort – auf dem Land oder in der Stadt, leicht erreichbar oder entfernt — sagt eben­falls etwas über die Gehalts­klasse, in dem […]

Am besten wirst du….reich. Oder: Die Gehalts­­pro­­gnosen-Lüge

Gerade brachte das Deut­sche Institut für Wirt­schaft in Berlin eine neue Studie heraus. Man erstellte ein Top-10 der Best­ver­diener je nach Studi­en­rich­tung und unter­schied das auch noch nach Geschlecht. Mehrere Zeitungen und Online-Portale griffen gestern das Thema auf. Der gene­relle Tonus: komplett unkri­tisch. Leider ist die Studie beim DIW noch nicht online (jeden­falls konnte ich sie nicht finden…help? ;-)), denn die zitierten Zahlen lassen tausend Fragen offen. Was etwa ist mit Verdienst gemeint? Kaum eine Zeitung fügte hinzu, dass es sich hierbei um Netto-Zahlen handelt. Nur aber was bitte ist Netto? Ein indi­vi­du­eller Wert, da abhängig von der Steu­er­klasse. Könnten die zitierten […]

Extreme am Arbeits­markt: Zwischen Hänge­mat­ten­men­ta­lität und dem Monster Nied­rig­lohn

Die aktu­elle OECD-Studie zeigt an, dass sich der Abstand zwischen hohen und nied­rigen Gehäl­tern immer weiter vergrö­ßert. Doch so schlimm wie oft gesagt, ist das gar nicht. Und jeder kann etwas dagegen tun, in dem er sich aus seiner Hänge­matte befreit und seine Quali­fi­ka­tionen auf Vorder­mann bringt.

Posi­tio­nie­rung: Scharf­ma­cher für Ihr Profil

Wie stehe ich mit Blick auf meine Ziel­gruppe im Vergleich zum Wett­be­werb? Darum geht es bei einer Posi­tio­nie­rung, die für Ange­stellte und Selbt­stän­dige glei­cher­maßen Sinn macht, ist sie doch die Basis für jede Profil­schär­fung.

Wie Aktien an der Börse — Drei Gehaltstrends

Wir haben es noch nicht richtig bemerkt, uns noch nicht wirk­lich daran gewöhnt: Arbeit wird in Zukunft ganz anders bewertet werden. Verschie­dene Trends zeichnen sich ab.  So werden Gehälter und Hono­rare immer weniger an Erfah­rung und Alter geknüpft sein; sie werden viel­mehr wie Börsen­kurse von der Nach­frage domi­niert. Das erfor­dert ein radi­kales Umdenken. Heute viel wert, morgen wenig! Wo früher der Wert auf dem Arbeits­markt durch Erfah­rung immer weiter zunahm, bewegt er sich nun in Kurven­form: auf und ab. Ein Indiz für die Verstär­kung dieser Entwick­lung ist die Verlang­sa­mung des Tempos bei den Gehalts­er­hö­hungen trotz guter Konjunktur. Die Löhne und […]

14. Januar 2007|Tags: , , |
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